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Programmvorschau

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den kommenden Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Adresse: Kirche St. Heinrich und Kunigund, Simon-Meister-Straße 1 (Schillplatz), 50733 Köln.
Lageplan

19. Nov. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Kairós-Ensembles

Spannungsfelder - Musik aus der Sowjetunion

Bärbel Klein Violine
Karel Walravens Violine
Doris Funke  Viola
Marei Seuthe Violoncello
Claudius Roller Klavier

Zu hören sind Werke der sowjetischen Komponisten Arvo Pärt, Dmitri Schostakowitsch und Sergej Prokofieff. Alle 3 Komponisten

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erlebten Zeiten großer gesellschaftlicher Umbrüche. Dies hatte starken Einfluss auf  ihre Situation als Komponisten. Dabei haben sie sowohl in ihren individuellen Lebensläufen wie  auch künstlerisch sehr unterschiedlich reagiert.

Prokofieff entschied sich lange Zeit für die Emigration (USA, Paris) in der er künstlerische Freiheit hatte. Aus dieser Phase stammen die „Cinq Melodies“.  Schostakowitsch lebte konflikthaft zwischen künstlerischer Anpassung und Subversion, was starke Brüche in seiner Musik zur Folge hatte. Das  Quintett steht als Beispiel des Kompromisses und künstlerischen Erfolges nach einer Phase der kulturpolitischen Sanktionen gegen ihn. Pärt dagegen wählte den Rückzug und einen künstlerisch radikalen Wandel in Richtung starker Vereinfachung der Mittel und Kontemplation anstatt Komplexität.

Das Programm:

Sergej Prokofieff:            
Cinq Mélodies opus 35a (1925) - Violine und Klavier

Arvo Pärt:                         
„Spiegel im Spiegel“ (1978) - Violoncello und Klavier

Arvo Pärt:
Streichquartette “Da pacem Domine” und “Psalom”

Dmitri Schostakowitsch:
Quintett opus 57 (1942) -  Klavier, 2 Violinen,Viola,Violoncello

Die Anfänge des Kairós-Ensembles liegen schon 3 Jahrzehnte zurück. Die Gründerinnen, Marei Seuthe, Bärbel Klein, Doris Funke fanden in der Hochschule für Musik in Köln zusammen, wo sie u.a. beim Amadeus-Quartett Kammermusikunterricht hatten.
Vor 2 Jahrzehnten wurde Claudius Roller der Pianist des Ensembles. Im April 2017 kam Karel Walravens als weitere Violine hinzu.
Das Ensemble konzertiert mit Programmen in variablen Besetzungen, vom Duo bis Quintett. Dabei liegen thematische Konzepte zugrunde.
Das Repertoire reicht von der Klassik bis zur klassischen Moderne.

Claudius Roller
Aufgewachsen in Süddeutschland. Klavierunterricht  bei Karl-Wilhelm Berger in Stuttgart bis 1985. Danach Studium in den Fächern Instrumentalpädagogik und Tonsatz mit Hauptfach  Klavier bei Aloys Kontarsky und Peter Degenhardt an der Hochschule für Musik Köln. Zusatzausbildung  im Fach Dispokinesis bei G.O. v. de Klashorst. Seitdem in Köln als Klavier-Pädagoge an der Carl-Stamitz-Musikschule und als freischaffender Pianist tätig.

Karel Walravens
Studierte Violine am Robert-Schumann-Institut in Düsseldorf bei Prof. Helga Thoene..
Intensives Kammermusikstudium bei den Mitgliedern des Amadeus-Quartett. (Musikhochschule Köln) und Sandor Devich (Bartók-Quartett)
Umfangreiche kammermusikalische Konzerttätigkeit in verschiedenen Besetzungen (Streichquartett, Klaviertrio, -Quartett und –Quintett).
Langjährige freiberuflicheTätigkeit als Orchestermusiker und Instrumentalpädagoge.
Seit 2011 Leiter der städtischen Musikschule der Stadt Troisdorf.

Marei Seuthe,
geboren in Köln,verlegte nach ihrem Cellostudium an der Musikhochschule Köln und einer anschließenden Gesangsausbildung ihren Schwerpunkt auf klassische Kammermusik, Improvisation und Neue Musik. So gestaltete sie als Musikerin und Performerin mehrere Tanztheaterproduktionen, erarbeitete mit den Ensembles Foliafolie und Cello en Vogue inszenierteKonzerte für den WDR  und trat mit dem improvisierenden Chor Millefleurs bei internationalen Festivals auf. Einige ihrer Projekte wurden als CD veröffentlicht, zuletzt das Duoprojekt „Satiesfactory“ mit Dietmar Bonnen (2012) und die CD „Y“ mit dem Gitarristen Phil Reptil aus Paris (2016). 2009 wurde sie als Bühnenmusikerin mit der Produktion Wunschkonzert des Schauspiels Köln zum Berliner Theatertreffen eingeladen und war 2012 und 2014 guest artist beim New Directions Cello Festival in Ithaca, New York.

Doris Funke
Studium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Werner Neuhaus, Violine,
anschließend Beginn der musikpädagogischen Arbeit an der Carl-Stamitz-Musikschule, Rheinische Musikschule. Wechsel zur Viola mit Unterricht bei Prof. Karin Wolf, seit dem als Bratschistin freischaffend in diversen Ensembles in Köln, Bonn, Düsseldorf tätig. Regelmäßige kammermusikalische Konzerte in unterschiedlichen Besetzungen, Schwerpunkt Klavierkammermusik.

Bärbel Klein
Aufgewachsen in Köln – Porz, während der Schulzeit vielseitige musikalische Ausbildung u.a. an Blockflöte, Gitarre, Klavier und Violine.
Anschließendes Studium der Schulmusik und Instrumentalpädagogik , Hauptfach Violine bei Prof. Werner Neuhaus, an der Hochschule für Musik, Köln.
Es folgten weiterführende Studien bei Walter Schreiber, Berta Volmer und Christiane Hutcap.
Heutiger Schwerpunkt ist  die Dozententätigkeit an der Carl – Stamitz Musikschule , sowie das Konzertieren in diversen kammermusikalischen Besetzungen von Duo bis Quintett.

 

26. Nov. 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr.

Tom Daun

A Celtic Christmas – Winterliche Harfenklänge

Leise, klare, winterliche Töne: auf gotischer, keltischer und barocker Harfe entführt Tom Daun in eine bezaubernde Klangwelt, die den Lärm und Stress der Weihnachtszeit vergessen lässt...

Im Programm A Celtic Christmas stehen Melodien der keltischen Länder im Mittelpunkt: zarte bretonische „Noels“ und

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fröhliche irische „carols“, gregorianische Hymnen aus schottischen Klöstern und lebhafte Tanzmusik aus Wales. Aber auch bekannte adventliche und weihnachtliche Melodie der deutschen Tradition erklingen – Mitsummen und Mitsingen erlaubt…

Zwischen den Stücken führt Tom Daun auf charmante und humorvolle Art in die Geschichte seines Instrumentes ein, erzählt aus dem Leben großer Harfenisten und trägt Auszüge aus literarischen Winter-Texten vor.

Tom Daun
Nach dem Schulmusik-Examen in Köln (Hauptfach Gitarre) erwarb  Tom Daun an der University of Edinburgh Musikethnologie einen „Master of Music Degree“. Seit Mitte der 80er Jahre arbeitet er als freiberuflicher Musikjournalist für verschiedene Radiosender - vor allem im Bereich traditionelle Musik/ Musikkulturen und Alte Musik.

Außerdem ist Tom Daun als Harfenist aktiv: er gilt als renommierter Interpret auf verschiedenen historischen Harfen und auf Harfen der traditionellen Musik (Celtic Harp / Arpa Paraguaya). Er veröffentlichte zahlreiche Solo-CDs, tritt auf Konzertbühnen in Deutschland und ganz Europa auf und ist auch als Dozent auf Harfenfestivals gefragt.

An der Musikschule Solingen leitet Tom Daun das Laien-Orchester „Saitenholz“ sowie, seit Herbst 2015, das von ihm gegründete Tarab-Ensemble für Deutsche und Flüchtlinge. Beim Solinger Projekt „We Perform“ war Tom Daun von 2015 bis 2017 als musikalischer Leiter aktiv. www.tomdaun.de

1. Dez. 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis-Spenden gehen an OPAM e.V.

Schweigen • Singen • Jubilieren

Freitagsmeditations- und Stimm-Improvisationsabend

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker:
Rolf Bischoff Viella und Flöten
u.a.

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle
Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle

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bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.

3. Dez. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sei willekommen, Herre Christ

Alte Weihnachtslieder in neuem Gewand

Konzert des Weihnachtsensembles des Kammerchors Les Saxosythes
Soloflöte Hans-Martin Müller

Schon Bert Brecht meinte, dass Klassiker nicht neu gespielt, sondern neu geschrieben werden müssen, um zu prüfen, ob sie uns heute noch etwas zu sagen haben. Ähnliches mochten sich die sechs Komponisten Andreas Schilling, Dietmar Bonnen, Manfred Niehaus († 2013), Michael Lerner, Ernst Gaida-Hartmann und Ivan Sokolov

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– bis auf Letzteren allesamt Kölner – gedacht haben und arrangierten Mitte der 90er Jahre alte und sehr alte Weihnachtslieder neu.

Die Lieder stammen überwiegend aus dem 16. und 17. Jahrhundert, eines aber auch aus dem 4. und eines aus dem 10. Jahrhundert. Darunter sind so bekannte wie »Maria durch ein Dornwald ging « oder »Es ist ein Ros entsprungen«. Doch vor allem unbekanntere Stücke singen die zwölf Sängerinnen und Sänger, die dem Weihnachtsensemble des Kölner Kammerchores LES SAXOSYTHES angehören.

Titel und Höhepunkt des Programms ist das älteste dreistimmig gesetzte deutschsprachige Weihnachtslied „Sei willekommen, Herre Christ“, das der Chor im überlieferten Original (Satz: Erfurter Handschrift 1394) singt.

Trotz oder wegen ihres neuen Gewandes haben auch die übrigen Weihnachtslieder nichts von ihrer Trost spendenden und festlichen Wirkung verloren. Die ungewöhnlichen Arrangements bieten den Zuhörenden im Gegenteil die Möglichkeit, für sich neu zu entdecken, wovon die alten Lieder „singen und sagen“ wollen.

Das Programm dauert rund 70 Minuten, umfasst drei Blöcke mit insgesamt 21 Liedern und wird bereichert durch Kompositionen für Soloflöte, gespielt von Hans-Martin Müller, bis Ende 2014 Flötist im WDR-Symphonieorchester. Die Leitung hat Dietmar Bonnen.

Die CD »Sei willekommen, Herre Christ« aus dem Jahr 2008 finden Sie unter:

http://www.obst-music.com/cds/sei-willekommen-herre-christ.htm

10. Dez. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

CantaBanda

Winter

Der Kammerchor CantaBanda gestaltet das Sonntagskonzert zum Thema Winter mit Stücken verschiedener Stilrichtungen: Von Adriano Banchieri bis Arvo Pärt, von Bing Crosby bis Tears for Fears.

Dirigentin: Julia Cramer

Winter – Das ist Weihnachten, Kerzenschein, Gemütlichkeit und Bing Crosby im Radio. Draußen sind wir

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dann Wetter und Elementen ausgesetzt, wappnen uns gegen Kälte und Schnee und zünden ein Licht gegen die Dunkelheit. Für viele Menschen geht es im Winter aber nicht nur um die Dunkelheit am Himmel, sondern auch um die Dunkelheit, die mit den kürzer werdenden Tagen nach der Seele zu greifen scheint.

Mit Liedern zu Feuer, Weihnachten, Kälte, Dunkelheit, Verdammnis, Schlaf, Traum und Liebe bis zum Tod – So spannt der Kammerchor CantaBanda seinen Bogen um das Thema Winter.

CantaBanda besteht seit über 25 Jahren und kann in dieser Zeit auf eine Vielzahl von erfolgreichen Auftritten und fröhlichen selbstorganisierten Chorfesten zurückblicken. Begonnen hat der Chor – damals unter der Leitung von Christopher Küppers - als Jazzhaus-Projekt im Stadtgarten. Er hat sein Programm schnell über Jazz und Pop hinaus weiter entwickelt und auch an klassischer, experimenteller und kirchlicher Musik Freude gefunden. Ein ungewöhnlich abwechslungsreiches und experimentierfreudiges Programm ist heute das besondere Markenzeichen von CantaBanda. Ob in spannenden Kirchenräumen wie Trinitatis oder dem Krieler Dömchen, ob in der Flora neben dem Erdbeerbaum oder unter der Eigelsteintorburg, ob bei Ausstellungseröffnungen in Galerien oder Museen, CantaBanda tritt gerne an stimmungsvollen, ungewöhnlichen Orten auf. Mehr Informationen über CantaBanda gibt es unter www.cantabanda.de.

17. Dez. 2107


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Benefizkonzert zum Advent

Werke von Bach, Mendelssohn-Bartholdy u.a.

Andrea Stein Sopran
Julia Steinhaus Alt
Angela Coester Flöte
Sibylle Bertsch Rezitation
Marcel Brühl Orgel und Klavier

Das Musikerehepaar  Andrea Stein (Sopran) und Marcel Brühl (Orgel) gibt bereits seit vielen Jahren regelmäßig Benefizkonzerte in der Advents- und Weihnachtszeit.

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Begonnen hat diese Reihe in ihrer  ursprünglichen Heimatgemeinde in Weißenthurm und wird seit einigen Jahren in Köln Nippes, ihrer jetzigen Heimatgemeinde in der Kirche Heinrich und Kunigund  fortgeführt. Dazu gesellen sich jeweils befreundete Musiker. In diesem Jahr freuen wir uns dabei auf Julia Steinhaus (Alt), Angela Coester (Flöte) sowie auf die Schauspielerin Sibylle Bertsch, die passende Texte zur Jahreszeit rezitiert.