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Programmvorschau

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den kommenden Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Adresse: Kirche St. Heinrich und Kunigund, Simon-Meister-Straße 1 (Schillplatz), 50733 Köln.
Lageplan

28. Mai 2017


17:00 Uhr
Eintritt 10,00 € VVK-Buchhandlung Blücherstr. 3

Mahdjub / Thiele / Schween

Luren, Loops und andere Klänge - Musikalische Kostbarkeiten von Bronzezeit bis Gegenwart

Mahdjub/Thiele/Schween sind in diesem Konzert den archaischen Klängen der grauen Vorzeit, wie auch modernen musikalischen Ausdrucksformen auf der Spur. Durch Rüdiger Oppermanns Rheingold-Projekt kamen sie im Sommer 2016 erstmals gemeinsam auf die Bühne und hatten Gelegenheit sich musikalisch und menschlich kennenzulernen. Nun treten sie als Dreierformation auf, um im Klangkosmos der Welt nie dagewesene Möglichkeiten zu entdecken.

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Bronze, Holz, Stimme und Rhythmus suchen analog den 4 Elementen, die Gemeinsamkeit in der Diversität: spielerisch, doch nicht wahllos, kraftvoll und lyrisch zugleich.


Joachim Schween:

Geboren in Hamburg. Joachim Schween studierte Vor- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde in Hamburg. Seit Beginn der 1990er Jahre ist er als Archäologe für verschiedene norddeutsche Museen sowie in der Denkmalpflege wissenschaftlich tätig. Wohnhaft in Hameln, ist die Besiedlungsgeschichte des südniedersächsischen Weserberglandes einer seiner Forschungsschwerpunkte.
Aufgrund praktischer Erfahrungen im Bereich der klassischen Musik und des Jazz entwickelte Joachim Schween ein starkes Interesse an prähistorischen Musikinstrumenten aus dem nordeuropäischen Raum. Besonders intensiv setzt er sich seit einigen Jahren mit dem musikalischen Potenzial der bronzezeitlichen Luren und ihrer kulturgeschichtlichen Bedeutung auseinander. Angeregt durch die Spielweise der irischen Bronzehörner übertrug Schween die Zirkularatmung auf die Lure. Konzerte, Vorträge und musikarchäologische Experimente führten ihn u.a. nach Österreich, Schottland, Irland, Dänemark, Schweden, Polen und Litauen. Zu den außerordentlichsten Spielorten, an denen Schween die Lure bisher zum Klingen brachte, zählen die prähistorischen Grabmonumente, Steinkreise und Steintürme ('Brochs') auf den Orkney- und Shetland-Inseln und die bronzezeitlichen Felsbilder von Kalleby in Schweden, auf denen kleine Gruppen von Lurenbläsern dargestellt sind.

Jenny Thiele ist Sängerin und Songwriterin, unterwegs die musikalische Welt immer wieder neu zu entdecken und mit ihrer Musik zu experimentieren. Nach vier Jahren Musikstudium in den Niederlanden, hat sie mittlerweile ihre Basis in Köln, von wo aus sie arbeitet und mit oder ohne ihre musikalischen Projekte reist.
2012 veröffentlichte Hey!blau Records Jennys erstes Solo-Album mit dem Titel „Haus“, auf dem sie eine bunte Mischung von Musikern wie das Streichquartett Badz oder die Samba-Batucada Buyakano zusammenbrachte, um ihre Songs zu arrangieren und produzieren. In dieser sehr Björk-inspirierten Phase entstand ihre Bearbeitung von „Hyperballad“ mit dem Titel „Unterwegs“.
Zwischen 2007 und 2014 arbeitete Jenny in verschiedenen eigenen Projekten, vor allem mit dem Songwriter-Duo Tom und Jenny, und war an sieben Album-Produktionen beteiligt.
2013 wurde sie für die Opern-Produktion „The picture of Dorian Gray“ von Den Jyske Opera in Aarhus (DK) engagiert, in der sie die Rolle der Sibyl Vane und zum ersten Mal mit einem Sinfonieorchester sang. Die anschließende Reise durch Island inspirierte Jenny ihr aktuelles Projekt NUNUK ins Leben zu rufen, ein neuer Ort, um sich musikalisch zu  entfalten und auszutoben.
Aktuell arbeitet Jenny außerdem mit Elisa Batti an ihrem gemeinsamen Projekt Violet Fall, in dem sie ihre Liebe zur minimalistischen Musik erkennt und sich in elektronischen Klanglandschaften verliert.

Bijan Mahdjub:
Aufgewachsen in Deutschland und im Iran. Ende  1970er erste musikalische Erfahrungen auf der Gitarre und Großvater´s Mandriola
Anfang 1980er Tinwhistle und bretonische Bombarde, Gaita Gallega (galicischer Dudelsack)
Langjähriges Praktikum bei Klaus v. Wrochem (Klaus der Geiger)
Musikerausbildung auf Kölns (und anderen) Straßen und unzähligen Sessions mit Musikern in Deutschland und der Bretagne/Frankreich.
Entdeckung der Welt der traditionellen und ethnischen Blasinstrumente -diverse Flöten, Schalmeien und Dudelsäcke- von West bis Ost. Erfahrungen in Improvisation hin zu verschiedenen musikalischen (traditionellen) Stielen.
Spielmannskunst auf mittelalterlichen Märkten, Festen und Konzerten. Traditionelle Tanz- und Weltmusik. Seit 2005 Zusammenarbeit mit Rüdiger Oppermann (Klangwelten, Karawane 2010, Brendan Voyage, Rheingold) und diverse eigene Projekte.

2. Juni 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker:
Tom Daun Harfe Ishu Michael Lohmann Tenorsaxophon Werner Worschech Gongs / Klangschalen & Obertongesang

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten,

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nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.


Tom Daun Harfe
Nach dem Studium der Schulmusik (Fach Konzertgitarre) kam Tom Daun als Autodidakt zum Harfenspiel. Mit seinem legendären Folk-Quartett „La Rotta“ musizierte er in den achtziger Jahren auf Festivals in ganz Europa. An der University of Edinburgh absolvierte er den „Master of Music Degree“ im Studiengang Musikethnologie und „Scottish Traditional Music“. Damals entdeckte er seine Liebe zur keltischen Harfe. Seitdem arbeitet er auch solistisch mit Konzertprogrammen zur irisch-schottischen und mittelalterlichen Musik.
Tom veröffentlichte neun Solo-CDs, ist gefragter Dozent auf Harfenfestivals (Edinburgh,World Harp Congress Prag, Polen, Paraguay, Wien) und saß im „Magic Harp“-Projekt 2011 beim TFF Rudolstadt mit fünf Harfenisten aus fünf Kontinenten gemeinsam auf der Bühne.      www.tomdaun.de


Ishu
Michael Lohmann Saxophon
ist Journalist und Musiker. Durch die Beschäftigung mit der indischen Musik lernte er 2001 den Saxophonisten Charlie Mariano kennen, der ihm ein wichtiger Lehrer wurde. U.a. spielt er gegenwärtig im Intuitive Music Orchestra von Markus Stockhausen und hat gerade zusammen mit dem Pianisten Johannes Schenk die CD "Seven Tales from the river" veröffentlicht."



Werner Worschech
Gongs, Klangschalen & Obertongesang
Seit 25 Jahren beschäftigt sich Werner Worschech mit Obertonmusik und Klangarbeit. Besonders hervorzuheben ist sein faszinierendes Gongspiel. Er ist einer der wenigen Künstler, die aufgrund spezieller Reibetechniken Gongs selten zu hörende Klänge entlocken. Werner Worschech arbeitet neben seinen Solokonzerten mit neuer meditativer Musik spartenübergreifend mit Kollegen aus Klassik und Jazz sowie Videokünstlern und Malern.
http://www.beruehrung-mit-klang.de

4. Juni 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Trobadors & Eviamara

EstampieRoyal

Trobadors (medieval) mit Eviamara  (evolving atmospheres - soundscapes)

Saltarellos, Estampien, Lauden aus spanischen und italienischen Quellen - interpretiert von Künstlern des 21. Jahrhunderts, den Trobadors. Nahtlos erweitert sich das Repertoire mit Werken von Eviamara, die zeitlos und aus dem Geist der mittelalterlichen Musik atmosphärische Klanglandschaften entstehen lassen.

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Monika Adams Voc
Sarah Braasch Voc/Harfe
Yannik Bremerich Percussion
Rolf Bischoff Viella/Flutes – Leitung

Trobadors wurde 2008 gegründet. Ziel ist die Aufführung mittelalterlicher Musik und der frühen Renaissance, gespeist aus der wissenschaftlichen Arbeit der Schola Cantorum Baseliensis, des musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Basel und dem künstlerischem Freigeist moderner Interpreten an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

Eviamara bewegen sich in einem Spannungsfeld aus mittelalterlichen, modernen und orientalischen Einflüssen. Mit z. T. Mittelalterlichen Instrumenten, minimalistischer Elektronik und Gesang improvisieren die Künstler Klangwelten von bewegender Kraft und Klarheit, die neue musikalische Weiten öffnen.

Rolf Bischoff
studierte u. a. Kontrabass und Violone bei Wolfgang Güttler an der Musikhochschule Köln und historische Aufführungspraxis/Violone bei Anthony Woodrow in Amsterdam. Konzerte und CD/DVD-Produktionen u. a. mit Concerto Köln, Accademia Amsterdam, sowie genreübergreifend u. a. mit FM-Einheit von den Einstürzenden Neubauten, David Garett, Deine Lakaien u. v. m.

Sarah Braasch
studierte Harfe und Komposition an der Musikhochschule Maastricht sowie Archäologie an der Albert-Magnus-Universität Köln. Einer ihrer thematischen Schwerpunkte ist neben der Musik des Mittelalters traditionelle irische Musik.

Monika Adams
Neben Konzerten als Sopranistin, solistisch und in Ensembles (u. a. mit dem Hillard-Ensemble), war sie auch als Jazzsängerin bei Peculiar und diversen Studioprojekten wie Cafe del Mar und auch unkonventionellen Projekten wie den Monteverdi-Programmen von FM-Einheit von den Einstürzenden Neubauten aktiv.

Yannik Bremerich
Abitur 2011 Abitur in Brühl. Seitdem arbeitet er als Musiker in verschiedenen Bands und Projekten.

 

11. Juni 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Fingerfood

Musik schmecken!

Wolfram Cramer von Clausbruch Gitarre, Harfe, Hang, Percussion, Ukulele & Gesang
Stefan Wiesbrock Gitarre, Balalaika, Ukulele, Gesang

FingerFood bedeutet zwei Stunden kurzweilige und abwechslungsreiche Unterhaltung mit Musik auf höchstem Niveau. Mit einer facettenreichen Präsentation von folkig schönen Melodien und einer kleinen Prise Jazz und Blues gelingt es FingerFood, sein Publikum zu berühren und zu faszinieren.

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Dabei wird das virtuose Bedienen einer erlesenen Instrumentenvielfalt (Harfe, Hang, Balalaika...) - synchrone Fußpercussion inklusive - gnadenlos groovy und doch herrlich gelassen umgesetzt. Wortwitz, Persiflagen und eigene Interpretationen bekannter Songs machen FingerFood zu einem unvergleichlichen Leckerbissen musikalischer Unterhaltungskunst!
FingerFood, ein hochmusikalisch durchdachtes Gitarrenensemble serviert ein Galadinner der musikalischen Unterhaltungskunst. Guten Appetit!
www.fingerfoodmusic.de

18. Juni 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Exquisite Noyse

La voce del violino

Werke von: Arcadelt, Verdelot, Janequin, Josquin.

Wie aus dem Nichts war die Violine damals erschienen, in einer Form, die im wesentlichen noch heute gebräuchlich ist. Direkte Vorläuferinstrumente mit längerer Tradition sind nicht auszumachen, der Typus scheint sich innerhalb weniger Jahre herausgebildet zu haben. Aber es sollte noch fast 100 Jahre dauern, bis die ersten greifbaren Quellen mit einem für die Violine spezifischen und idiomatischen Repertoire niedergeschrieben wurden.

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Die Instrumente der Violinfamilie erfreuten sich seit den 1520er Jahren zunehmender Beliebtheit und spielten vor allem als Ensemble eine immer wichtigere Rolle. In vier-, fünf- und auch sechsstimmiger Besetzung eigneten sie sich ursprünglich vokal konzipierte Kompositionen wie Madrigale, Canzoni alla francese oder Motetten an oder improvisierten über ostinate Bässe, beliebte Melodien und Tänze. Mit ihrer vielfältigen Einsetzbarkeit und Beweglichkeit etablierten sich die Geigen an den großen aber auch vielen kleineren Höfen Europas sowie in der Kirchenmusik.

Exquisite Noyse, renaissance violin band

Paula Kibildis Violine
Andreas Hempel Viola
Daniel Lind Viola
Zsuzsanna Czentnár Viola
Johannes Loescher Bassvioline

25.Juni 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr.3

Klangreise 8

Intuitive Musik zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

Thomas Kagermann Violine
Othello Liesmann Cello
Syavash Rastani Tombak & Daf (Perische Trommeln)
Caroline Thon Saxophone
Rageed William Nay & Duduk (Orientalische und armenische Flöten)
Hinnerick Bröskamp Kurator, Stimme, Shrutibox & Körpertambura

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen

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und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

Auf eine gemeinsame Klangreise gehen an diesem Sonntag:

 
Thomas Kagermann
Violine
Nach einer klassischen Violinenausbildung gehörte Thomas Kagermann mit der Gruppe Fidel Michel Anfang der 70ger zu den Protagonisten der damaligen „Deutsch-Folk“ Bewegung. In den 80ger Jahren starte er eine Solokarriere als Deutscher Liedermacher. Seit 1990 bewegt er sich mit Violine, Gitarre und Gesang im Bereich der freien Improvisation und der Weltmusik. Künstlerisch zusammengearbeitet hat Thomas kagermann u.a. mit Klaus Schulze, der Andreas Vollenweider-Band, Jan Akkermann, Nippy Noya u.v.a. 2007 gründete es zusammen mit Urs Fuchs und Wolfram Cramer von Clausbruch das Deutsch-Folk-Trio Zebra Sommerwind. www.kagermann.com Foto: Peter Rüsing


Othello Liesmann
Cello
studierte am Konservatorium Osnabrück, der Musikhochschule Köln, in Salzburg und Luzern. 1967 war er Preisträger des "Internationalen Wettbewerbs für Interpretation Neuer Musik" der Stichting Gaudeamus Amsterdam. Von 1968 bis 1989 war er als I. Solocellist  beim Philharmonischen Orchester  Gelsenkirchen tätig und lehrte von 1977 - 89 als Dozent für Violoncello und Kammermusik an der Universität Duisburg. Von 1991- 95 wurde er als Gastprofessor für Kammermusik mit regelmäßigen Kursen an die Musikhochschule in Vilnius/Litauen verpflichtet und leitet in verschiedenen Ländern Meisterklassen. 1982 gründete er das inzwischen weltberühmte Ensemble trio basso. Als Solist und Kammermusiker umfasst Othello Liesmanns Repertoire neben den klassischen Werken vor allem Kompositionen neuer Musik. In enger Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Komponisten unserer Zeit entstand eine Reihe wichtiger Werke, die er sehr erfolgreich auf den internationalen Konzertpodien aufführt. Jetzt lebt er freischaffend in Köln, ist auch als Dozent für Violoncello, Kammermusik und als Dirigent eines CelloOrchesters tätig und Mitglied des Art Ensemble NRW.  Seit 2014 konzertiert er mit Marko Kassl (Bajan/Akkordeon) im Duo marcotello.


Syavash Rastani
Tombak / Daf
Der Kölner mit iranischen Wurzeln spielt auf den persischen Trommeln 'Tombak' und 'Daf' neben den traditionellen Spielweisen auch moderne Musikstilistiken wie Funk, Swing, Hip Hop, Bossa Nova oder Disco.
Syavash Rastani gehört zur Stammbesetzung des Kunstmusik-Ensembles Barbad von Maryam Akhondy. Er wirkt auch in nichtiranischen Bands mit und organisiert die jährlich stattfindende Konzertveranstaltung SYA LIVE. Dabei spielt Syavash mit Instrumentalisten aus unterschiedlichsten Genres zusammen. Darüber hinaus engagiert er sich als Musikpädagoge in sozialen Projekten.


Caroline Thon
Saxophon
studierte klassisches Saxophon, verbrachte danach ein Jahr am Berklee College of Music (Boston/USA) und schloss ein Kompositions-/Arrangementstudium in Köln ab. Entsprechend ihrer vielschichtigen Ausbildung ist sie als Grenzgängerin zwischen modernem Jazz, zeitgenössischer Musik, aber auch Rhythm‘n‘Blues unterwegs. Caroline Thon leitete zusammen mit Julia Hülsmann den ersten Kompositionsworkshop für Komponistinnen im Rahmen des Festivals „Women in Jazz“ (2011). 2012 wurde sie vom sächsische Musikrat zur Leitung des „Landesjugend Jazzorchester Sachsen“ eingeladen und war Jury-Mitglied beim „Leipziger Jazznachwuchspreis“ 2012. 

Sie wurde u.a. mit Preisen bei internationalen Jazzwettbewerben in Holland als Instrumentalistin und Komponistin ausgezeichnet und erhielt einen Kompositionsauftrag vom Europäischen Musikfestival in Stuttgart zur Bearbeitung der „Kunst der Fuge“ aus der Sicht des Jazz (2008). 2005 rief sie ihr Jazz- Quintett PATCHWORK ins Leben und 2009 gründete sie  ihre eigene Big Band, das THONELINE ORCHESTRA. Damit veröffentlichte sie 2011 die in Kooperation mit dem Deutschlandfunk und der Initiative Musik(www.initiative-musik.de) produzierte Debüt-CD „Panta Rhei“ bei nrwjaz. Seitdem verzeichnet dieses außergewöhnliche Jazz-Orchester regelmäßige, vom Land NRW und der Kunststiftung NRW geförderte Konzerte und Festivalauftritte. www.carolinethon.de


Rageed William
Nay & Duduk (Orientalische & armenische Flöten)
ist Irakischer Musiker und Toningenieur. Er studierte orientalische Musik am Institut für Musikwissenschaft in Bagdad (1993-1999) bei den wichtigsten Lehren des Irak. In Deutschland studierte er Audiotechnik.
Er spielt zwei der ältesten Musikinstrumente, die Nay (Orientalische Flöte) und das Duduk (Armenisches doppelrohrblatt Holzblasinstrument), Keyboard und arrangiert Musik. Rageed ist Mitglied der Cairo Steps Band.  Er ist in Deutschland und dem Mittleren Osten mit verschiedenen Philharmonieorchestern und an Opern neben berühmten Künstlern aufgetreten und war zu vielen wichtigen Musikfestivals in Europa, dem Mittleren Osten und den USA eingeladen. http://www.rageedwilliam.com/


Hinnerick Bröskamp
Kurator, Stimme, Shrutibox & Körpertambura
war in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in den Bereichen Performance, Training und Coaching von Führungskräften. Er ist Programmkoordinator des Klangraum-Kunigunde und Veranstalter der Meditations- und Stimm-Improvisationsabende.