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Programmvorschau

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den kommenden Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Adresse: Kirche St. Heinrich und Kunigund, Simon-Meister-Straße 1 (Schillplatz), 50733 Köln.
Lageplan

22. Jan. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

After you, Mr. Gershwin!

Musik von und „über“ George Gershwin

Duo JanDi
Dimitri Schenker Klarinette
Jan Weigelt Klavier

Der russische Klarinettist Dimitri Schenker und der Flensburger Pianist Jan Weigelt, beide in Köln lebend, spielen in diesem Konzert ausschließlich Musik von und „über“ George Gershwin,

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dem großen amerikanischen Komponisten, ebenfalls mit russischen Wurzeln. In seinem kurzen aber sehr produktiven Leben schlug er die Brücke zwischen Jazzelementen und den sinfonischen Formen und Klanggewändern.

In ausgewählten Bearbeitungen und Originalkompositionen für Klarinette und Klavier präsentieren Ihnen Dimitri Schenker und Jan Weigelt eine Fülle von Werken und Werkarten, u.a. die Rhapsody in Blue, Variationen über das Hauptthema aus „Ein Amerikaner in Paris“, 3 sehr individuelle Preludes, Songs mit fantasiereichen Soli und die wunderbaren Themen aus „Porgy and Bess“.

Ein Kammerkonzert der besonderen Art.

Jan Weigelt wurde1965 in Flensburg geboren. 1972 begann er mit dem Klavierspielen. Seit 1976 lebt er in Köln und studierte von 1988-1995 Klavier, Waldhorn, Theorie und Dirigieren an der Musikhochschule Köln. An der Universität Köln studierte er Germanistik. In dieser Zeit rief er das freie Musiktheater ”Junge Musikbühne” ins Leben, mit dem er als Dirigent ”Die Zauberflöte” und ”Das Land des Lächelns” zur Aufführung brachte.
Zwei weitere berufliche Schwerpunkte sind zum einen seine umfangreichen Tätigkeiten als Klavierbegleiter, Kammermusiker und Ballettpianist und zum anderen seine ebenfalls umfangreichen Tätigkeiten als Arrangeur, z. B. im Auftrag der Kölner Kinderoper.
Seit der Premiere 2004 im Kölner Gürzenich leitet er die mittlerweile bundesweit tourende ”Great Beatles Concert Night” mit den von ihm für Orchester arrangierten bekanntesten Hits der Beatles und der seit 25 Jahren existierende sehr erfolgreichen Beatles Band “Hard Days Night”. Weitere Verpflichtungen als freier Dirigent führen ihn u.a. nach Trier sowie zur Südwestfälischen und Essener Philharmonie

Dimitri Schenker
Ich bin in Moskau geboren. Ersten Klavierunterricht bekam ich mit 6 Jahren.  Mit 12 Jahren kam die Klarinette dazu. 1989-1992 besuchte ich die Musikfachschule beim Moskauer Konservatorium. 1993-1999 absolvierte ich ein Studium an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf. Zu meinen Professoren gehörten Prof. Gießer, A. Reinhard und Prof. U. Rodenhäuser. Die Reifeprüfung  bestand ich mit Auszeichnung und machte  anschließend ein Aufbaustudium Konzertexamen in der Klasse von Prof. Ulf Rodenhäuser. Außerdem hatte ich Unterricht bei Prof. Kerstin Grötsch, Prof. Johannes Peitz, Wolfgang Raumann (WDR), Thorsten  Johanns (WDR), Martin Walter (Rheinische Philharmonie Koblenz), Henry Paulus (Beethoven Orchester Bonn) und Es-Klarinettenunterricht beim Uwe Lörch (WDR).
Erste Orchestererfahrung sammelte ich als Solo-Klarinettist bei der Klassischen Philharmonie Bonn. 1997-2002 war ich Mitglied der Jungen Philharmonie Köln. Im Sommer 2000 spielte ich u. a. als Solo-Klarinettist mit Es-Klarinette beim Schleswig-Holstein-Festivalorchester. Ich habe bei verschiedenen deutschen Kulturorchestern wie zum Beispiel Duisburger Philharmoniker, Neue Philharmonie Westfalen, Junge Deutsche Philharmonie und Rheinische Philharmonie in Koblenz als Klarinettist ausgeholfen. In der Spielzeit 2002-2003 hatte ich einen Zeitvertrag am Meininger Theater (Klarinette / Es-Klarinette). Zwischen 2001-2005 war  ich Stipendiat der Stiftung "Villa Musica". In der Zeit zwischen 2003-2011  spielte ich als Solo-Klarinettist bei der Kölner Kammeroper (Kölner Symphoniker). Seit der Spielzeit 2011  spiele ich u.a.  beim Ensemble „Sound of  Europe“. Seit 2013 bin ich Mitglied des Ensembles „The Klezmer Tunes“.  Außerdem bin ich Klarinettenlehrer an der Musikschule der Stadt Leverkusen und  an der Clara-Schumann-Musikschule in Düsseldorf.

29. Jan. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Exquisite Noyse

FORTUNA DESPERATA

Exquisite Noyse - renaissance violin band

Paula Kibildis Violine
Andreas Hempel Viola
Daniel Lind Viola
Zsuzsanna Czentnár Viola
Johannes Loescher Bassvioline

Wie aus dem Nichts war die Violine damals erschienen, in einer Form, die im wesentlichen noch heute gebräuchlich ist.

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Direkte Vorläuferinstrumente mit längerer Tradition sind nicht auszumachen, der Typus scheint sich innerhalb weniger Jahre herausgebildet zu haben. Aber es sollte noch fast 100 Jahre dauern, bis die ersten greifbaren Quellen mit einem für die Violine spezifischen und idiomatischen Repertoire niedergeschrieben wurden.

Die Instrumente der Violinfamilie erfreuten sich seit den 1520er Jahren zunehmender Beliebtheit und spielten vor allem als Ensemble eine immer wichtigere Rolle. In vier-, fünf- und auch sechsstimmiger Besetzung eigneten sie sich ursprünglich vokal konzipierte Kompositionen an - Musikenthusiasten werden eine Musik erleben, die dieses einzigartige und vielseitig Musikinstrument in die Welt hineinbegleitet hat - direkt überlieferte anonyme Tanzsätze, eigene Bearbeitungen und Improvisationen über „Standards“ der Zeit, sowie Instrumentalfassungen von Vokalmusik, darunter ergreifend schöne Madrigale, Chansons und Motetten von Arcadelt, Janequin, Josquin und Verdelot. Diese Musik, die früheste Stimme der Violine - strahlend, verführerisch, frisch und noch ungefesselt von den Konventionen, die sich in späteren Jahrhunderten entwickelt haben - entspringt den Saiten und überquert die Jahrhunderte, wo sie neue Ohren findet und neue Entdeckungen macht.

Exquisite Noyse befreit die Geige von den Fesseln der Konvention und vom Staub der Jahrhunderte. Wir werfen Licht auf ihre geheimnisvollen Anfänge und erwecken die Macht ihrer Urstimme wieder zum Leben.

Paula Kibildis
Seit 1980 hat Paula Kibildis sich auf die historische Violine spezialisiert. Aufgrund ihrer professionellen Kompetenz, besonders in der Musik des 16. und 17. Jahrhunderts, hat sie bei Konzerten führender Ensembles für Alte Musik in allen europäischen Ländern, Nord-, Süd- und Mittelamerika sowie im Nahen und Fernen Osten mitgewirkt. Aufnahmen und Projekte u.a. mit: DGG, EMI, MDG, Thorofon, Capriccio, WDR, NDR, SFB, SWF, Radio France, Radio Hilversum, Radio Bremen, Minnesota Public Radio, Radio Dhaka, TV Kultura, TV Campina, TV Banderantes

Andreas Hempel
Seit seinem Master-Abschluß im Februar 2009 arbeitet Andreas freiberuflich mit verschiedenen Kölner Ensembles, hauptsächlich jedoch als Konzertmeister mit der jungen Gruppe „Cölner Barockorchester“ zusammen.
Seit 2010 ist er Mitglied von „Exquisite Noyse“ und erkundet die Anfänge der Violine im frühen 16. Jahrhundert. Seit Anfang 2007 befaßt er sich intensiv mit der Viola d`amore, neben zahlreichen Auftritten in der Johannespassion von J.S. Bach u.a in der Kölner Philharmonie tritt er auch regelmäßig solistisch und in kammermusikalischen Werken mit diesem spannenden Instrument auf.

 

Zsuzsanna Czentnár
Nach Studium in Ungarn und Deutschland spezialisierte sich die Geigerin Zsuzsanna Czentnár in der Klasse von Prof. Richard Gwilt in Köln auf das historische Aufführungspraxis. Weitere musikalische Impulse an Kursen u.a. von Simon Standage und Lucy van Dael.
Als freischaffende Musikerin arbeitet sie regelmässig oder projektweise mit Ensembles wie z.B. das Ensemble l'arte del mondo, La Folia Barockorchester Mannheim, Das Neue Orchester, das Cölner Barockorchester, die Kölner Akademie. Mitwirkung als Orchestermusikerin an Fernseh-, CD- und DVD-Aufnahmen u.a. für ARTE, Sony, Deutsche Grammophon.
Als Kammermusikerin und Solistin gastierte sie an Festivalen wie z.?B. Ostbelgien Festival, Early Musik Festival Utrecht – Fringe Program, Tage Alter Musik Herne, Altenberger Kultursommer, Bach Biennale-KiBa Festival und in 2016 an der Festival für Alte Musik der Palais der Künste (MüPa) in Budapest.   Seit 2012 ist sie Mitglied von »Exquisite Noyse«.

 Johannes Loescher
erlernte den Geigenbau in Cremona und Mailand, wo er auch Violoncello  bei Rocco Filippini studierte. Am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg machte er eine Ausbildung zum Restaurator und seinen Magister in Musikwissenschaft an der Universität Erlangen. Er belegte Barockcellokurse bei Anner Bylsma und Gerhart Darmstadt und arbeitete fünf Jahre in der Werkstatt von Reinhard Ossenbrunner. Seit dem Jahr 2000 ist er selbständig und lebt als Geigenbauer und freischaffender Musiker in Köln. Daneben hält er regelmäßig Fachvorträge zum Thema historische Streichinstrumente und Aufführungspraxis und ist, auch durch seine Publikationen, ein gefragter Spezialist zum Thema „Violone“. Sein besonderes Interesse gilt zur Zeit den frühen Formen der Geigeninstrumente und dem entsprechenden Repertoire, das er mit dem Ensemble „Exquisite Noyse“ erkundet.

3. Feb. 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker*innen:
Urs Fuchs Bass
Caroline Thon Altsaxophon
Johanna Stein Cello

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit,

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bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen:


Urs Fuchs Bass
ist seit 30 Jahren als Live und Studiomusiker aktiv und hat auf über 100 CD-Produktionen mitgewirkt. Er spielte u.a. mit Jon Lord (Deep Purple), Sally Oldfield, Frida (Abba), Charlie Mariano, Clannad, Nippy Noya, Wolfgang Niedecken, Thomas Kagermann und Cathy Kelly
Aktuelle Live-Projekte mit: ZebraSommerwind, Farfarello, Ulla van Daelen, Mario Argandona, Talking Water. Seit 3 Jahren musikalischer Leiter von Da Capo Variété, Darmstadt. Er arbeitet seit 20 Jahren im eigenen Studio für Film- und Tonproduktionen für WDR, Deutschland Funk und Saarländischen Rundfunk. Gesangsausbildung mit Chris James (Australien)
http://urs-fuchs.de/

Johanna Stein Cello
Die multi-stilistische Cellistin Johanna Stein aus Köln fühlt sich auf jeder Bühne, in jeder Besetzung und in jedem Studio zu Hause. Sie absolvierte ihr klassisches Studium an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow, Schottland, gefolgt von einem Masterprogramm am Konservatorium in Arnheim, Niederlande. Ihre Leidenschaft für den unkonventionellen Einsatz ihres Instrumentes erlaubt es ihr, Menschen andere Streicherwelten näher zu bringen, sowohl als Musikerin im Konzert wie auch als Cellolehrerin und Workshopleiterin.
http://www.johannasteincello.com

Caroline Thon
Saxophon
studierte klassisches Saxophon, verbrachte danach ein Jahr am Berklee College of Music (Boston/USA) und schloss ein Kompositions-/Arrangementstudium in Köln ab. Entsprechend ihrer vielschichtigen Ausbildung ist sie als Grenzgängerin zwischen modernem Jazz, zeitgenössischer Musik, aber auch Rhythm‘n‘Blues unterwegs. Caroline Thon leitete zusammen mit Julia Hülsmann den ersten Kompositionsworkshop für Komponistinnen im Rahmen des Festivals „Women in Jazz“ (2011). 2012 wurde sie vom sächsische Musikrat zur Leitung des „Landesjugend Jazzorchester Sachsen“ eingeladen und war Jury-Mitglied beim „Leipziger Jazznachwuchspreis“ 2012.

Sie wurde u.a. mit Preisen bei internationalen Jazzwettbewerben in Holland als Instrumentalistin und Komponistin ausgezeichnet und erhielt einen Kompositionsauftrag vom Europäischen Musikfestival in Stuttgart zur Bearbeitung der „Kunst der Fuge“ aus der Sicht des Jazz (2008). 2005 rief sie ihr Jazz- Quintett PATCHWORK ins Leben und 2009 gründete sie  ihre eigene Big Band, das THONELINE ORCHESTRA. Damit veröffentlichte sie 2011 die in Kooperation mit dem Deutschlandfunk und der Initiative Musik(www.initiative-musik.de) produzierte Debüt-CD „Panta Rhei“ bei nrwjaz. Seitdem verzeichnet dieses außergewöhnliche Jazz-Orchester regelmäßige, vom Land NRW und der Kunststiftung NRW geförderte Konzerte und Festivalauftritte.
www.carolinethon.de

 

 

5. Feb. 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr.

Klangreise 7

Intuitive Musik zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

Dietmar Bonnen Piano & Orgel
Hinnerick Bröskamp Kurator, Stimme & Körpertambura
Hayden Chisholm Saxophon & Shrutibox
Hindol Deb Sitar
Bodek Janke Tabla / Percussion
Johanna Stein Cello

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen

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und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

Auf eine gemeinsame Klangreise gehen an diesem Sonntag:


Dietmar Bonnen
Piano & Orgel
geboren 1958 in Köln; über 100 CD-Produktionen in unterschiedlichen musikalischen Genres, Kompositionsaufträge für verschiedene Rundfunkanstalten, Film und Fernsehen, Theater etc.; Konzerte, Produktionen und Klanginstallationen in Europa, Asien, Südamerika und insbesondere Russland führten zu langjähriger Zusammenarbeit mit dortigen Künstlern; Informationen zu Veröffentlichungen, Kompositionen und Projekten unter www.obst-music.com


Hinnerick Bröskamp
Kurator, Stimme & Körpertambura
war in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in den Bereichen Performance, Training und Coaching von Führungskräften. Er ist Programmkoordinator des Klangraum-Kunigunde und Veranstalter der Meditations- und Stimm-Improvisationsabende.


Hayden Chisholm
Saxophone & Shrutibox
wuchs in Neuseeland auf. Er studierte Musik in der Schweiz, in Griechenland, Indien, Jugoslawien, Japan und schließlich in Köln. Hier wurde er in den 1990er Jahren durch seine Zusammenarbeit u. a. mit Nils Wograms Root 70 bekannt. Seit 1995 unternimmt er Konzerttourneen durch Indien, Europa, Afrika und Lateinamerika. Sein Debütalbum Circe veröffentlichte er 1996. Seit 2002 komponiert Chisholm Musik für die Installationen der Aktionskünstlerin Rebecca Horn. Er arbeitet mit Marcus Schmickler im Projekt Amazing Daze zusammen und bildet mit Gareth Lubbe und Claudio Bohórquez das Improvisationstrio DOHA, mit denen er auch Root 70 zu seinen The Embassadors erweitert. Mit Views of Hearts erschien 2013 eine erste Box mit 13 CDs. 2016 folgte Cusp of Oblivion. Chisholm wirkte als Protagonist im Dokumenrtarfilm Sound of Heimat-Deutschland singt mit. Aufgrund seiner „einzigartigen Klangästhetik“ wurde ihm 2013 der SWR-Jazzpreis verliehen. In Moers war er 2015 als „Improviser in Residence“ tätig. http://www.haydenchisholm.net

Hindol Deb
Sitar
ist ein international bekannter Sitarspieler. Bereits mit 5 Jahren begann er bei seinem Vater Sri Panchanan Sardar Sitar zu lernen.Sein Spiel ist tief verwurzelt in der Tradition der klassischen Musik Nordindiens, geprägt von technischer Finesse und musikalischer Tiefe. Darüber hinaus experimentiert er immer wieder mit den Möglichkeiten der Verbindung von indischer Musik zur europäischen Musik, insbesondere zur Neuen Musik, aber auch zum Jazz, Flamenco und zur afrikanischen Musik. Seine Konzertreisen führten ihn in fast alle Bundesstaaten Indiens, die USA, Japan und viele Länder Europas. 2012 wurde Hindol Deb von der Carnegie Hall, NY als „Artist in Residence“ eingeladen.
http://hindoldeb.tripod.com/home.html

Bodek Janke
Percussion / Tabla
Der polnische Schlagzeuger und Perkussionist wird bereits seit mehreren Jahren von der internationalen Presse als "über-durchschnittlich", "feinsinnig" und als "Meister der vielen Dialekte" in verschiedensten musikalischen Kontexten hochgelobt.
Als hochbegabtes Kind aus einer polnisch-russischen Musikerfamilie bahnte sich für Janke von Anfang an eine professionelle Musikerkarriere an. Seit seinem dritten Lebensjahr unterrichtete ihn seine Mutter, Olga Janke am Klavier und seine Tante, Tatyana Kamysheva in Komposition und Musiktheorie. Er wuchs in Karlsruhe auf, lernte am dortigen Badischen Konservatorium klassisches Schlagzeug und Musiktheorie und war schon als Teenager ein weltweit gefeierter Virtuose am Marimbaphon. Von 1998 bis 2004 studierte er Jazz-Schlagzeug und Jazz-Komposition an der Musikhochschule Köln und schloss mit der Note 1,0 und einer Auszeichnung ab. Sein "Master of Arts and Music Performance" - Diplom absolvierte er schließlich 2007 am City College in New York.
http://www.bodekjanke.de

Johanna Stein
Cello
Die multi-stilistische Cellistin Johanna Stein aus Köln fühlt sich auf jeder Bühne, in jeder Besetzung und in jedem Studio zu Hause. Sie absolvierte ihr klassisches Studium an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow, Schottland, gefolgt von einem Masterprogramm am Konservatorium in Arnheim, Niederlande. Ihre Leidenschaft für den unkonventionellen Einsatz ihres Instrumentes erlaubt es ihr, Menschen andere Streicherwelten näher zu bringen, sowohl als Musikerin im Konzert wie auch als Cellolehrerin und Workshopleiterin.
http://www.johannasteincello.com

12. Feb. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Englischer Abend mit Violoncello und Harfe

REGINA RÜCKER - Violoncello und ISABELLE MARCHEWKA - Harfe

Nach ihrem gefeierten Programm In 80 Minuten um die Welt mit Musik aus allen Erdteilen hat sich die Harfenistin Isabelle Marchewka entschieden, sich diesmal auf ein Land zu konzentrieren: England. Bekannte Komponisten wie Benjamin Britten (das berühmte Thema aus dem Young Persons Guide to the Orchestra), Malcolm Arnold (Englische Tänze)

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und Howard Blake (das berühmte Walking in the Air aus dem Kultstück Der Schneemann) stehen neben Barockem von Purcell und Händel und Volksliedbearbeitungen von Ralph Vaughan Williams oder dem berühmten Thema aus den Planeten von Gustav Holst. Einige der Stücke hat Tobias van de Locht wieder eigens für diesen englischen Abend arrangiert. Es musizieren Regina Rücker (Violoncello) und Isabelle Marchewka (Harfe). Rule Britannia!

Programm

HENRY PURCELL arr. Tobias van de Locht: Rondeau aus Abdelazer(bekannt aus Benjamin Brittens Young Person´s Guide to the Orchestra)*

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL arr. Tobias van de Locht: Lascia ch'io pianga aus der Oper Rinaldo**

EDWARD ELGAR arr. Tobias van de Locht: Salut d´amour*

GUSTAV HOLST arr. Tobias van de Locht: Jupiter aus Die Planeten*

RALPH VAUGHAN WILLIAMS: Six Studies On English Folk Songs

BENJAMIN BRITTEN: Interlude aus Ceremony of Carols

MALCOLM ARNOLD: Fantasy for Harp Op.117

MALCOLM ARNOLD: Fantasy for Cello Op.130

TOBIAS VAN DE LOCHT: Englischer Tanz Nr.3 op.27.Nr.3 und Andante con moto (nach dem II. Satz der Sinfonie Nr.5)*

HOWARD BLAKE: Penillion*und Walking in the Air*?

REGINA RÜCKER, Sopran** und Violoncello

ISABELLE MARCHEWKA, Harfe

*Uraufführung der Fassung für Violoncello und Harfe Isabelle Marchewka-Harfe  und Regina Rücker-Cello

Die in Köln geborene Cellistin Regina Rücker begann mit fünf Jahren das Cellospiel.
Das Studium der Musik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln schloss sie im Jahre 2012 ab. Hierin widmete sie sich neben dem Hauptfach Violoncello auch einer Ausbildung in Gesang, Klavier, Tonsatz und Musikwissenschaften. Zu ihren Lehrerinnen und Lehrern im Fach Violoncello zählten Frau Prof. Ingrid Frohmüller, Herr Prof. Claus Kanngiesser und Frau Katharina Deserno. Weitere Erfahrungen konnte sie bei Herrn Prof. Zipperling (HfMT, Köln) und bei Thomas Carroll (Royal College of Music, London) sammeln.Sie spielte unter anderem in den Orchestern Junge Sinfonie Köln und der Kammeroper Köln, sowie im Agnes Quartett, mit dem sie in Deutschland, Italien, und England konzertierte. Neben der Lehrtätigkeit widmet sie sich verstärkt der Kammermusik.

Isabelle Marchewka, 1987 in Köln geboren, fing mit 9 Jahren an, Gitarre zu spielen und bekam seit ihrem 14. Lebensjahr Harfenunterricht an der Rheinischen Musikschule Köln und gewann Bundespreise bei Jugend musiziert. 2006 nahm sie Unterricht an der Musikhochschule Köln. 2007-2011 studierte sie Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Harfe an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf mit dem Abschluss Diplom Musikpädagogin. 2009 bekam sie ein Stipendium der EON-AG und sie war Mitglied der Stiftung "Live Music Now Rhein-Ruhr". 2011 bis 2012 belegte sie an der RSH Düsseldorf den Masterstudiengang „Orchesterspiel“ (in Kooperation mit dem Orchesterzentrum NRW in Dortmund), und von 2012 bis 2014 studierte sie den Masterstudiengang Künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Darstellende Kunst und Musik Mannheim bei Prof. Anne Hütten mit der Abschlussnote 1,0. Sie ist Harfenlehrerin der Musikschulen Hilden und Dormagen und nahm an einigen Meisterkursen teil. Im November 2014 gewann sie einen 2.Preis beim 7.VDH- Wettbewerb (ein 1.Preis wurde nicht vergeben). Konzertreisen führten sie bisher auch nach England, Holland, Italien, Frankreich und in die Schweiz. Sie ist seit 2010 1.Solo-Harfenistin der Kölner Symphoniker/Kammeroper Köln und spielt in verschiedenen Orchestern in Deutschland, z.B. im Sinfonieorchester Witten unter der Leitung von Tobias van de Locht.

19. Feb. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Petricevic Ivan- Gitarre

Gira del Sur

Mit seinem Programm „Gira del Sur" nimmt der junge Künstler sein Publikum mit auf eine musikalische Reise in den Süden. Präsentiert werden Werke der Klassik unter anderem von Manuel de Falla, Efrain Silva, Johann Sebastian Bach ,  Astor Piazzolla und Antonio Jose .

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Romantische Melodien und feurige Rhythmen lassen den Zuhörer in diesem bunten Programm in die Welt des Südens eintauchen.

Wiesbaden aktuell: „..-Petricevic spielt nicht einfach nur Gitarre. Er lebt sie. Mit Feinsinn, Sensibilität, still abgeschatteter Tonalität – mit zarten, mehr getupften als gezupften Klängen und einem Klanggemälde von filigraner Zerbrechlichkeit begeisterte er das Publikum von Stück zu Stück mehr.... “

Ivan Petricevic ist Preisträger zahlreicher internationaler Musikwettbewerbe und begeistert das Publikum regelmäßig bei Festivals und Konzerten. Zuletzt gewann er den 1. Preis beim „Andreas Segovia Wettbewerb" in Spanien sowie den 1. Preis beim „Peloponnese Wettbewerb" in Griechenland. Er spielte bereits im Wiener Musikverein, "Mozarthaus" , Schloss Schönbrunn ( mit Webern Symphonie Orchester ) , beim Hitzacker Musiktage Festival , in der St. Cyprian-Kirche in London, beim “Andres Segovia” Festival in Madrid, usw.
Die Konzertsaison 2016/2017 umfasst Konzerte bei den Festivals wie Festival Della Valle Dell Orfento “Caramanico Therme” provincia de Pescara, Festival Internacional de Guitarra Girona-Costa Brava , Festival Internacional de Música "Ciudad de Linares", Festival Internacional?de Guitarra "Villa de Aranda" de Aranda de Duero, Conservatorio de Música "María Molina" de Úbeda , Festival Internacional de Guitarra de Bankgok (Thailand),?Gitarrenfestival Magnitogork (Russland), Hermoupolis Guitar Festival ( Griechenland ) , „Andres Segovia“ Festival in Jaen ( Spanien ) u.a.

Ivan Petricevic wurde 1987 in Belgrad , im ehemaligen Jugoslawien geboren . Er studierte in der Klasse von Ante Cagalj am Konservatorium für Musik " Elly Basic" in Zagreb , Kroatien.?Er setzte seine Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Österreich mit Alvaro Pierri und Walter Würdinger und an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Roberto Aussel.

3. März 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker:
Lothar Berger Obertongesang, Tambura
Martin Kastenholz  Piano
Bijan Mahdjub Sackpfeifen, Saxophon und Holzflöten

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit,

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bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.

5. März 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr.

One in Four – Trajektorien für Quartett (2016)

Filippa Gojo Gesang
Salim Javaid Saxophon
Moritz Wesp Posaune
David Helm Kontrabass
David Heiß Komposition

Das Werk „One in Four – Trajektorien für Quartett“ für Stimme, Altsaxophon, Posaune und Kontrabass ist eine vierteilige Komposition für improvisierende Musiker in einem Kirchenraum.

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Die Idee ist es, die Klänge der Instrumente durch die Tragfähigkeit des Raumes auszureizen und gegeneinander zu stellen, während die Musiker ausreichend Freiheit zur Improvisation haben um spontan neue Richtungen einschlagen zu können.
Nach diesen Vorgaben hat sich eine Musik entwickelt, in der sich durchkomponierte Teile, in denen klare Melodien über weiten Klanglandschaften schweben, mit geführten Improvisationen abwechseln, sodass jedes Instrument gesondert die Zeit bekommt seinen Weg durch Raum und Zeit zu finden. Jeder Musiker hat sozusagen einen eigenen Entwicklungspfad der ihn für gewisse Strecken mit Pfaden der anderen Musiker zusammenführt und sich dann wieder verzweigt. Dadurch bilden sich durch das ganze Stück hindurch alle möglichen Kombinationen aus Duo- und Triobesetzungen.
Die einzelnen Teile der Komposition verfolgen den Zweck jeweils einen der Musiker an die Hand zu nehmen und ihn in eine eigene Welt zu führen in der er sich dann frei bewegen kann. So hängt die Stimmung der einzelnen Teile sehr von der Interpretation des jeweiligen Solisten ab.
Dennoch bilden die unterschiedlichen Teile in Ihrer Gesamtheit eine abgeschlossen Einheit, die zum Ende hin wieder Richtung Ausgangspunkt zurückführt.
Auch der Kirchenraum arbeitet mit und lässt akustische Wahrnehmungen zu, die in anderen Räumen nicht funktionieren würden. Die örtlichen Begebenheiten des Kirchenraumes ermöglichen es nämlich verschiedene Ebenen getrennt voneinander zu hören und sie gleich danach wieder in sich verschmelzen zu lassen. Dieser Effekt wird gezielt genutzt, um Klangquellen zu verschleiern und Melodien an Stellen auftauchen zu lassen, an denen man sie nicht erwartet.
Inspirationsquellen waren unter anderem Béla Bartóks Streichquartette, György Ligeti Kompositionen für kleine Besetzungen und die Musik von Nils Wograms Band „Root 70“.

Der Begriff Trajektorie stammt aus der Physik und bezeichnet ein Raumkurve. Man kann  ihn freier auch als Entwicklungspfad übersetzen.

David Helm, geboren 1990 in Weilburg a.d. Lahn, ist Kontrabassist und lebt in Köln. Bis 2015 studierte er dort an der Hochschule für Musik und Tanz bei Prof. Dieter Manderscheid, Sebastian Gramss, Dietmar Fuhr und Prof. Jonas Burgwinkel. Er wuchs unter dem Einfluss klassischer Vokal- und Klaviermusik auf und ist mittlerweile im Jazz und improvisierter Musik zuhause.

Der Saxophonist Salim Javaid wurde 1991 in eine tschechische-pakistanische Familie im tschechischen Sokolov geboren. Sein Spiel definiert sich durch mikrotonale Konzepte, erweitertete Instrumentaltechnik und Präparation des Saxophons. 2015 gewann er mit seiner Band „Malstrom“ den Internationalen Jazzwettbewerb Burghausen.

Moritz Wesp wurde in Frankfurt am Main geboren. Bis 2014 studierte er an der „Hochschule Luzern Musik“ Jazz-Posaune bei Nils Wogram und Komposition bei Ed Partyka. Seit dem lebt er in Köln und setzt sein Studium bei Henning Berg, Frank Gratkowski und Hubert Nuss fort. Unter anderem spielt er mit seinem large Ensemble „Wespennest“ und dem preisgekröntem Quartett „Tauchgang“.

Die 27-Jährige Jazzsängerin Fillippa Gojo stammt aus dem östreichischen Bregenz und hat Köln  seit ihrem Studium bei Anette von Eichel als Wahlheimat gewählt. 2014 wurde sie als erste Sängerin mit dem Förderstipendium der Stadt Köln für Jazz und improvisierte Musik, dem Horst und Gretl Will Stipendium, ausgezeichnet, 2015 erhielt sie mit ihrem “Filippa Gojo Quartett” sowohl den Bandpreis des Neuen Deutschen Jazzpreises, als auch den Solistenpreis.

David Heiß ist 1988 in New York zur Welt gekommen und hat seine Jugend sowie seine ersten musikalischen Erfahrungen in Berlin erlebt. Seit seinem Studium der Jazztrompete in Leipzig, Helsinki und Köln spielt, komponiert und arrangiert er für eigene Projekte wie beispielsweise sein Large Ensemble „Gaststätte zum heißen Hirten“.  Derzeit studiert er Komposition im Master an der Musikhochschule in Köln.

12. März 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Songs of healing and ecstasy

Intuitives Konzert

Judith Maria Günzl Gesang & Piano
Anne Krickeberg Cello
Ishu Michael Lohmann Tenorsaxophon
Valery Kohlmetz  Perkussion

Die Medizinlieder sind Heimatlieder der Seele, sie erzählen vom Ursprung, von der Quelle unseres Lebens.

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Aus dem Moment geboren laden sie ein zu stiller Einkehr und kraftvollem Tanz. Eine inspirierende Reise in die Klanglandschaften der Seele, das Hier und Jetzt zu feiern!

Die in Köln lebende Künstlerin & Heilerin Judith Maria Günzl entdeckte als Kind ihre Liebe zur Musik und zum Singen aus einer inneren Tiefe heraus. In langjähriger Selbsterforschung und durch tiefe Transformationsprozesse entwickelte sie ihre Heilkunst der Medizinlieder.
Ihre berührenden archaischen Seelenlieder in intuitiver Sprache fließen seitdem natürlich und vertraut. Diese Gabe öffnet einen heilsamen Raum, den sie mit ihren Intuitiven Konzerten, Stimm-Seminaren, individueller Heilarbeit & Unterricht teilt.

Anne Krickeberg erforscht die Verbindung von Musik, Improvisation, Yoga und Meditation. Seit ihrem Musikstudium kombiniert sie experimentell, improvisierend und komponierend unterschiedliche Stile und Spielweisen. Der gruppendynamische Prozess und eine Intuitive Musik ist ihr durch eine Weiterbildung zur MBSR-Lehrerin (Achtsamkeit) besonders wichtig geworden. In interdisziplinärer Arbeit entstanden Theater- und Filmmusiken, CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, u.a. mit Markus Stockhausen. www.mindful-culture.com www.zencologne.de

Ishu Lohmannlernte zunächst mit acht Jahren Trompete. Während seines Musikstudiums in Kassel wechselte er im Alter von 19 Jahren zum Saxophon. Durch die Beschäftigung mit der indischen Musik lernte er 2001 den Saxophonisten Charlie Mariano kennen, der ihm ein wichtiger Lehrer wurde. Ishu ist Journalist (Osho Times) und Musiker. Er spielt in unterschiedlichen Formationen (Jazz, Neue Musik, Ambient) – u.a. mit dem Pianisten Johannes Schenk und im Intuitive Music Orchestra von Markus Stockhausen.

Valerie Kohlmetzspielt akustische und elektronische Perkussion. In den 80er Jahren war er Mitglied der legendären Band “Härte Zehn”. Mit dieser spielte er bei vielen großen Festivals und unternahm eine vom Goethe Institut organisierte Südamerika-Tour. Heute spielt Valerie im Missiles Orchester, beim Hilton Peace Projekt sowie mit dem Keyboarder Jürgen Dahmen in der Band “Big Bonsai”.

 

26. März 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Obertochor Bonn «vox intra voces»

lux mobilis - Obertöne in Bewegung

Die verborgene Stimme in den Stimmen – diese sonst kaum wahrnehmbaren inneren Klänge der Stimme in den Gesängen hörbar zu machen, ist die eigentliche Faszination des Obertongesangs,

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auf die sich der Bonner Obertonchor „vox intra voces“ spezialisiert hat.
In seinem neuen Programm „lux mobilis“ bewegen sich die Obertöne mal in minimalistischen rhythmischen Figuren, mal in motivischen Bögen, erklingen wie Glockenklänge und kehren dann wieder in das innere Leuchten der Stimme zurück.
Den Kompositionen des Bonner Obertonchores liegen verbal notierte Konzepte zu Grunde, die Raum für Improvisation lassen, Raum auch für choreografische Elemente, mit denen die Gesänge sich gleichermaßen in der Bewegung ereignen.

Leitung: Lothar Berger
Mitwirkende: Lothar Berger, Michael Duske, Ralf Malzkorn, Rudi May, Vera Ndiaye, Petra Ohmann, Ruth Stöcker.

7. April 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusikerinnen:
Judith Maria Günzl Piano & Stimme
Anne Krickeberg Cello
Dorit Schäffler Klarinette

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit,

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bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.