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Programmvorschau

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den kommenden Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Adresse: Kirche St. Heinrich und Kunigund, Simon-Meister-Straße 1 (Schillplatz), 50733 Köln.
Lageplan

21. Jan. 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Programmänderung: ELiGNiA Quartett spielt statt Nel Dolce

Amours, Amours - von Liebe, Schmerz und Freude

Das Kölner Blockflötenquartett ELiGNiA Quartett - Vitina Adamo, Karoline Dennert, Dina Grossmann und Clara Liebisch- gründete sich im Februar 2013. Die vier Blockflötistinnen lernten sich im gemeinsamen Studium bei Prof. Ursula Schmidt-Laukamp an der Hochschule für Musik und Tanz Köln kennen. Der Name ELiGNiA entstand

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aus den Worten aulos (griech. Röhre) und lignum (lat. Holz). Das Kunstwort vereint für die Musikerinnen Schönheit, Eleganz und Weiblichkeit.

Neben moderner Originalliteratur für Blockflötenquartett widmet sich das ELiGNiA Quartett auch Werken aus Renaissance, Barock und Romantik. So befassen die Flötistinnen sich sowohl mit Chor- oder Orgelliteratur als auch mit eigens für sie arrangierten Stücken und stehen in enger Zusammenarbeit mit jungen Komponistinnen und Komponisten.

Sie waren unter anderem im WDR bei der Radiosendung Tonart sowie bei der Kölner Musiknacht zu Gast. Im Rahmen des Kölner Fest für Alte Musik 2017 präsentierten sie im vergangenen Jahr ihr erstes Kinderkonzert Johnny’s Frühlingsreise.

Die Klangvielfalt und die Ausdrucksmöglichkeiten der Blockflöte zu präsentieren ist der Anspruch des ELiGNiA Quartetts.

www.eligniaquartett.de

28. Jan. 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Exquisite Noyse

Venez regretz

Das Motiv des regret (wörtl.: Bedauern) war in der französischen Kunst des späten 15. Jahrhunderts allgegenwärtig. Dieses Wort signalisierte Wehmut, Melancholie und Seelenschmerz, der üblicherweise durch den Verlust einer geliebten Person verursacht wurde. Regret ist in Lyrik aller Genres, vor allem aber in den beliebten complaintes und déplorations zu finden - aber nirgends ist es

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ergreifender und markanter festgehalten als in den Texten, die von den grössten Komponisten der Renaissance vertont wurden: „Mille regretzvon Josquin, „Va t’en regretund Venez regretz von Loyset Compère, Allez regretz von Hayne van Ghizeghem...

Exquisite Noyse, renaissance violin band

Paula Kibildis Violine
Daniel Lind Viola
Johannes Loescher Bassvioline
mit
Anna Herbst Sopran

Exquisite Noyse
mit Instrumenten der Violinfamilie in allen Größen, ist ein engagiertes und kreatives Team von Musikern, alle Spezialisten für die Musik des 16. und 17. Jahrhunderts.
Durch unseren kreativen und fantasievollen Umgang mit dem bedeutenden Repertoire, den Spieltechniken und dem Instrumentarium der Renaissancezeit schaffen wir ein ungewöhnliches und frisches Klangbild der Violine. Unsere Instrumente sind von der tiefsten bis zur höchsten Saite in historischer Weise mit Darmsaiten ohne Umspinnung ausgestattet.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts entstand die Violine, eine bahnbrechende technologische Errungenschaft im Umfeld fundamentaler Veränderungen in der Musik. Diese differenzierte und unmittelbar ausdrucksstarke Musik, die früheste Stimme der Violine - strahlend, verführerisch, frisch und noch ungefesselt von Konventionen, die sich in späteren Jahrhunderten entwickelt haben - bieten wir mit besonderem Elan und sorgen für ein einzigartiges und stimmungsvolles Konzerterlebnis.


Anna Herbst
Die Sopranistin Anna Herbst studierte Gesang bei Josef Protschka (Diplom) und Kai Wessel (Master, „sehr gut“) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Master Barockgesang am Institut für Alte Musik der HfMT Köln sowie Master Opernelitestudio (Master „mit Auszeichnung“) bei Gerard Quinn an der Musikhochschule Lübeck.
In Meisterkursen bei Edita Gruberova, Dame Emma Kirkby, Silvana Bartoli-Bazzoni, Paul Agnew, Sissel Hoyem-Aune und Krisztina Laki vervollständigte sie ihre Ausbildung. Sie war Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung, Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang, Finalistin des Liedwettbewerbes der HfMT Köln 2013 und des Verband Deutscher Konzertchöre „Podium junger Gesangssolisten“ 2015. Ihre Engagements führten sie u.a. in die Tonhalle Zürich, die Kölner Philharmonie, den großen Sendesaal des WDR in Köln, die Tonhalle Düsseldorf, sowie nach Frankreich, Italien, Liechtenstein und die Schweiz. Auf der Opernbühne war sie in der Oper Köln, dem Theater Aachen und dem Theater Lübeck zu erleben. In der Spielzeit 2014/15 gehörte sie dem internationalen Opernelitestudio am Theater Lübeck an.

4. Feb. 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Tangogyim

Klezmer und jiddische Lieder

Stefanie Hölzle Geige, Klarinette, Bratsche & Gesang und Daniel Marsch Akkordeon & Gesang

Das Duo Tangoyim nimmt den Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch Osteuropa, über den Balkan bis hin zur versunkenen Welt des jüdischen Shtetl und weiter ins Amerika der 20er Jahre. Mit Geige, Bratsche, Klarinette, Akkordeon und natürlich Gesang interpretiert

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Tangoyim traditionelle Klezmermelodien, Lieder aus Bulgarien, jiddische Lieder und jiddische Tangos. Mal traurig, mal heiter, und oft mit einem Augenzwinkern erzählen die Lieder von vergangener Liebe, vom glücklosen Straßensänger, von tanzenden Rebbes und singenden Chassidim, von der jüdischen Hochzeit und von der Emigration nach Amerika. Zwischen den Liedern runden wehmütige Klezmermelodien und Tänze voller Lebensfreude das Programm ab.

https://www.tangoyim.de/

 

18. Feb. 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Roland Vossebrecker - Piano

Benefizkonzert für Oxfam

Ausgewählte Charakterstücke aus J. S. Bachs „Das Wohltemperierte Klavier“ und Kanon-Sonatinen von Roland Vossebrecker

Roland Vossebrecker (1965)    studierte in Köln Klavier bei Prof. Wilhelm Neuhaus und Dirigieren bei Prof. Volker Wangenheim. Er lebt freischaffend als Komponist, Dirigent, Pianist sowie als Lehrer in diesen Fächern in Bergisch Gladbach.

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Vossebrecker komponierte zahlreiche Klavier-, Kammermusik-, Ensemble- und Orchesterwerke, darunter z.B. das „Lyrische Requiem“ (1989) auf Texte von Kindern des Gettos Theresienstadt, ein Konzert für 12 Instrumente (1993), ein Konzert für 5 Solisten und Orchester (1998), eine Sonate für Cello und Klavier (2000), das Klavierbuch (2004), das Klavierbuch Band 2 (2007/08), zwei Trios für Oboe, Heckelphon und Klavier (2006/2009), eine Sonate für Klarinette und Klavier (2012), eine Sonate für Oboe und Klavier (2013) u.v.a.m.

Seit 2015 spielt Roland Vossebrecker regelmäßig Benefizkonzerte für Oxfam.

Die großartige Arbeit von Oxfam auf den Gebieten der nachhaltigen Entwicklungshilfe, der Katastrophenhilfe und der politischen Kampagnen für eine gerechtere Welt ohne Hunger und Armut hat mich überzeugt, in Zukunft regelmäßig Benefizkonzerte für Oxfam zu spielen. Oxfam hilft, stärkt und schützt Frauen in der sogenannten Dritten Welt. Diese Hilfe kommt in besonderem Maße den Familien und Dorfgemeinschaften zugute. Dies möchte ich mit meinen Konzerten unterstützen.“

25. Feb. 2018


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3

Nel Vento

Von mild bis stürmisch wild - Klangvielfalt die beflügelt

Simone Hauprich Klarinette
Katrin Steinfeld Fagott
Eri Uchino Klavier

Die musikalische Bandbreite des Ensembles reicht von Barock über Klassik bis hin zur Moderne. Unter dem Motto “Von mild bis stürmisch wild“ präsentieren die Musikerinnen ein abwechslungs- und

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klangfarbenreiches Programm mit Werken von Bach bis Curtis."
Die Musikerinnen fanden zu einem Kammermusikensemble in außergewöhnlicher Besetzung zusammen: Ein Klavier "im Wind" der Blasinstrumente Klarinette und Fagott. Die musikalische Bandbreite des Ensembles reicht von Barock über Klassik bis hin zur Moderne. In den Konzerten werden nicht nur verschiedene Musikstile präsentiert, die Musikerinnen treten auch in unterschiedlichen Besetzungen auf, als Trio, Duo oder als Solistinnen. Auf diese Weise wird dem Publikum mit Werken von Bach bis Curtis ein abwechslungs- und klangfarbenreiches Programm geboten."

Simone Hauprich
erhielt ihren ersten Klarinettenunterricht im Alter von 9 Jahren an der Kreismusikschule Trier-Saarburg von Hans-Albert Schwarz. Nach kurzer Zeit wechselte sie zu Thomas Krautwig, der sie sowohl erfolgreich auf die langjährige Mitgliedschaft im Landes-Jugend-Blasorchester Rheinland-Pfalz, als auch auf die Aufnahmeprüfung an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf vorbereitete. Hier schloss Simone Hauprich bei Prof. Kerstin Grötsch ihr Instumentalpädagogik-Studium mit dem Diplom ab. Anschließend wechselte sie an das Conservatorium in Maastricht zu Thorsten Johanns, wo sie 2013 erfolgreich das künstlerisches Aufbaustudium mit dem "Master of Performing Arts" beendete. Ihre künstlerische Ausbildung wurde ergänzt durch zahlreiche Meisterkurse im In- und Ausland u.a. bei Prof. Ulf Rodenhäuser, Karl Leister und Prof. Marco Thomas. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit konzertiert Simone Hauprich regelmäßig mit verschiedenen Orchestern und Ensembles. Konzertreisen führten sie beispielsweise nach Frankreich, die Niederlande und Südkorea. Darüber hinaus wirkte Simone Hauprich an verschiedenen CD- sowie Rundfunkproduktionen mit.

Katrin Steinfeld
nahm ihr Fagottstudium an der Folkwang-Hochschule Essen bei Professor David Tomàs-Realp und Professor Malte Refardt auf. Nach dem Abschluss als Diplom-Musikpädagogin begann sie ihre künstlerische Ausbildung bei Professor Thomas Ludes an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Standort Wuppertal. Im Anschluss an die künstlerische Reifeprüfung setzte sie ihr Studium bei Oscar Bohorquéz fort und legte 2009 ihr Konzertexamen ab. Gleichzeitig erwarb sie am Orchesterzentrum NRW, Dortmund, das Orchesterexamen. Meisterkurse bei renommierten Professoren begleiteten ihren musikalischen Werdegang. Ihre Kompetenzen erweitert sie durch Studien im Bereich Barockfagott bei Wouter Verschuren, Den Haag. Katrin Steinfeld war Stipendiatin der Bayreuther Richard-Wagner-Stiftung. Orchestererfahrung sammelte sie in verschiedenen Orchestern, bei Konzerten im In – und Ausland sowie bei CD- und Rundfunkaufnahmen. Ihr Debüt als Solistin gab sie mit der Polnischen Kammerphilharmonie im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Auf Einladung des WDR nahm sie 2009 an den ersten Open Auditions teil. Regelmäßig konzertierte sie mit dem Fagottduo duobasston. Gemeinsam mit der Pianistin Enikö Miklos war das Ensemble 2013 live zu Gast in der Radiosendung WDR 3 TonArt.

Eri Uchino
erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren an der Yamaha-Musikschule in Japan. 2006 absolvierte sie ihr Bachelor-Studium im Fach Klavier an der Japan-Universität in Tokio bei Prof. Yo Reitei. Für Ihre hervorragenden Leistungen wurde ihr der Rektor-Preis verliehen. Danach folgte ihre weitere musikalische Ausbildung in Wuppertal an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie 2007-2010 ihren Diplom-Studiengang im Fach „Künstlerische Instrumentalausbildung“ bei Prof. Josef Anton Scherrer und danach 2010-2012 ihr Master-Studium im Fach Liedbegleitung bei Prof. Ulrich Rademacher mit Auszeichnung absolvierte. Als Kammermusikerin erhielt Eri Uchino mehrere Preise, u.a. den 1. Preis beim „Cantando-Parlando-Liedwettbewerb“ in St. Augustin sowie den 2. Preis beim „12. Wuppertaler Musikwettbewerb“. 2014 war sie als Lied-Duo mit der Sopranistin Aikaterini Koufochristou live zu Gast beim WDR3 in der Reihe „Open-Auditions“.
Sie wurde 2010 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands. In den letzten Jahren konzertierte sie in verschiedenen Kammermusik-Ensembles, und 2015 begann ihre eigene kammermusikalische Konzertreihe mit dem Titel „Gespräch“ in Chiba/Japan. Als Korrepetitorin unterrichtete sie bei mehreren internationalen Meisterkursen und ist seit 2015 an der Bergischen Universität Wuppertal tätig.

Weitere Informationen unter:  www.nelvento.de

4. März 2018


17 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

AMEN HAYR SURB

Armenische Sakralmusik und Werke von Johann Sebastian Bach

Lilit Tonoyan Violine
François-Marie Lhuissier Cello

Begleitet von dem französischen Cellisten François-Marie Lhuissier präsentiert Lilit Tonoyan ihr aktuelles Programm, welches zwei Welten verbindet: frühmittelalterliche Sakral-Gesänge aus Armenien und Instrumentale Werke von Johann Sebastian Bach.

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Die armenische Violinistin Lilit Tonoyan interessierte sich schon seit ihrem Studium an der HfMT Köln für traditionelle Musik aus Ihrer Heimat. So gründete sie 2008 das Cologne World Jazz Ensemble, welches hauptsächlich armenische traditionelle Musik mit Jazz und Improvisation kombiniert.

Seit einigen Jahren befasst sie sich nun mit der armenischen Sakralmusik. Ein erster Anstoß für sie war der 100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern am 24. April 2015, wo sie zum ersten Mal ihre Bearbeitung von „Ter voghormea“ (Herr, erbarme Dich) spielte. Mit diesem neuen und gleichzeitig uralten Stück aus ihrer Heimat sowie der Musik von Johann Sebastian Bach, gewann Lilit Tonoyan den Kunstförderpreis der Stadt Neuss 2015 in der Sparte Musik.
Die Begeisterung für das „neue Uralte“ war auch beim Konzertpublikum sehr groß. Die Idee, weitere sakrale Monodien aus Armenien zu arrangieren und zusammen mit ausgewählten Bach-Sätzen auf eine CD aufzunehmen, war geboren.
Die Sakralgesänge werden also instrumental vorgetragen. Bei den Arrangements hat man die ursprüngliche Schlichtheit und die religiöse Reinheit bewahrt, aber gleichzeitig auch die Kirchenlieder mit den individuellen Erfahrungen der Interpreten als Mensch und Musiker von heute bereichert.

Im Frühjahr 2018 erscheint Lilit Tonoyans Debüt-CD mit dem Programm „Amen Hayr Surb“ beim Label Kaleidos.

 Lilit Tonoyan, geboren 1986 in Jerewan, der Hauptstadt Armeniens, bekam mit 6 Jahren Violinunterricht und studierte mit Diplomabschluss am staatlichen Komitas-Konservatorium in Jerewan. Im Jahr 2007 kam sie mit einem Stipendium für Künstler des DAAD an die Hochschule für Musik Köln. Dort studierte sie in den Klassen von Prof. Ingeborg Scheerer und Prof. Albrecht Winter und machte 2012 ihren Abschluss im Studiengang Master of Music. Entscheidende Impulse bekam sie außerdem von den Professoren Anthony Spiri (Kammermusik), Dirk Mommertz (Kammermusik), Richard Gwilt (Alte Musik) und David Smeyers (Neue Musik).

Schon als Kind nahm sie an vielen Konzerten und Wettbewerben teil und gewann 2002 den 2. Preis im nationalen Khachaturyan-Wettbewerb von Armenien sowie ein Stipendium des Internationalen Brahms-Wettbewerbs in Österreich. 2008 folgte ein Sonderpreis beim Internationalen Violinwettbewerb Henri Marteau sowie ein Stipendium des Kölner Gymnasial und Stiftungsfonds als besonders begabte Studentin. 2009 wurde sie Stipendiatin der Wagner-Stiftung und bekam 2010 ein Förderstipendium der Günther-Wand-Stiftung. Seit 2016 ist Lilit Tonoyan Stipendiatin der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein.

Lilit Tonoyan befasst sich seit der Studienzeit sowohl mit der Historischen Aufführungspraxis als auch mit Neuer Musik und trat mit verschiedenen Formationen auf (u.a. Concerto con Anima Köln, Studio MusikFabrik Köln, Ensemble 20/21).

2008 gründete sie mit Absolventen der Hochschule für Musik Köln und des Konservatorium Maastricht das Cologne World Jazz Ensemble, welches armenische traditionelle Musik mit Jazz und Improvisation kombiniert. Mit der Band gewann sie 2012 einen Sonderpreis beim Citroën-Musikwettbewerb und war 2013 Finalistin bei „Creole NRW“. Im Jahr 2012 erschien die Debüt-CD der Band „Armenische Tänze“ und 2014 das zweite Album „Lullabies & Other Stories“.

Im Jahr 2015 gewann Lilit Tonoyan den Kunstförderpreis der Stadt Neuss in der Kategorie Musik. Beim Wettbewerb für den Preis hat sie unter anderem das von ihr auf Grundlage eines armenischen  Sakralliedes komponierte Stück „Ter voghormea“ (Herr, erbarme dich) aufgeführt.

Seit dem beschäftigt sich Lilit Tonoyan intensiv mit der Sakralmusik ihrer Heimat. Da es bisher keine Instrumentalen Fassungen davon gibt, hat sie sich der Aufgabe gewidmet, einige Sakral-Lieder aus dem frühen Mittelalter für Violine zu arrangieren. Seit Anfang 2017 wirkt Cellist Davit Melkonyan im Projekt mit. Die beiden Musiker spielten im August 2017 diese „neue uralte“ Musik sowie einige auserwählte Werke von J. S. Bach für das Label „Kaleidos Musikeditionen“ ein. Die Debüt-CD erscheint im Frühjahr 2018.

François-Marie Lhuissier
Der französische Cellist François-Marie Lhuissier ist ein vielseitiger Musiker, der für seine Sensibilität und technische Präzision bekannt ist. Als ein gefragter Kammermusikpartner wurde er im Jahr 2013 mit seinem Streichquartett und 2016 mit seinem Klavier Trio in dem Kammermusikwettbewerb der Hochschule für Musik und Tanz Köln jeweils mit dem 1. Preis ausgezeichnet.  Außerdem spielt er häufig in Orchestern, wie zum Beispiel als Tuttist im Gürzenich Orchester Köln, als Solo-Cellist der Klassischen Philharmonie Bonn und der Orchesterakademie Sostenuto in Frankreich.  Dadurch ist er viel in Europa unterwegs, um zu konzertieren. 
Im Jahr 2007 bestand François-Marie Lhuissier die Aufnahmeprüfung des Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon in der Klasse von Anne Gastinel und Edouard Spey-Triomphe, wo er seine Spieltechnik verfeinern konnte.  Nach dem Erhalt seines Bachelors im Jahre 2011 studierte er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Maria Kliegel. Im Jahr 2016 schloss er sein Masterstudium mit herausragender Note ab.  Weitere musikalische Impulse erhielt er durch berühmte Cellisten wie Jérôme Pernoo, Enrico Bronzi, Thomas Strahl und Gary Hoffmann. 
Abgesehen von seinen Konzerttätigkeiten unterrichtet er an der Rheinischen Musikschule Köln und bereitet regelmäßig Schüler für die Teilnahme bei Jugend Musiziert vor.

18. März 2018


15 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

DuoScope-Kinderkonzert

DuoScope präsentiert Muriel Murmeltier und Stanislaw Storch
Ein Kinderkonzert für Leute von 4 bis 99 mit

Andy Miles Klarinette
Laura Wiek Cello

Die Geschichte:
Eine Klarinette hat Andy Miles im Gepäck, Laura Wiek ein Cello: Spielerisch bringen die beiden Musiker dem jüngsten Publikum

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zunächst die Eigenheiten ihrer beiden Instrumente näher und eröffnen voller Witz, was man mit einem Blas- und einem Streichinstrument so alles anstellen kann. In ihrer klingenden Geschichte schlüpfen Laura Wiek und Andy Miles dann in die Rollen der sympathischen Freunde Muriel Murmeltier und Stanislaw Storch: Da taucht – uhh – Brutus Bartgeier auf. Muriel hat schrecklich Angst, läuft weg und – oh Graus – fällt in ein Loch. Mit Hilfe von Stanislaw Storch und anderen Tieren – und mit Hilfe der Kinder und mit ganz viel Musik – wird Muriel schließlich wieder gefunden. Ende gut, alles gut.

 

18. März 2018


17 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

DuoScope

DUOLOGE-Ein besonderes Klangerlebnis mit Klarinette und Cello
Lyrisch, kraftvoll, leidenschaftlich

Andy Miles Klarinette
Laura Wiek Cello

Das DuoScope bietet intensivste Kammermusik mit zwei Melodieinstrumenten. Ob Mozart, McKinley oder Piazzolla - das Programm spannt einen großen Bogen von gestern bis heute, ist kraftvoll, lyrisch, spannend, innovativ. Virtuose Leichtigkeit paart sich

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mit geistig künstlerischer Ernsthaftigkeit. Im einstündigen Programm werden Originalkompositionen – große Meisterwerke, die dennoch selten auf den Konzertbühnen zu hören sind - um eine Auswahl arrangierter Werke bereichert.

Andy Miles gehört heute zu den international bekanntesten und kreativsten Musikerpersönlichkeiten im Bereich Classical Crossover. Gemeinsam mit der Cellistin Laura Wiek begibt sich Miles nun auf ein in der Musikwelt weithin unerforschtes Gebiet. Auf kleinstem Raum führen sie die klanglichen Facetten von Blas- und Streichinstrument zusammen und zu Gehör kommt: Wie “barock” die Klarinette klingen kann - ein Instrument, das zu Zeiten Bachs noch längst nicht zum gängigen Instrumentarium zählte. Welches Virtuosentum sie zu Zeiten Mozarts auf die Konzertbühnen rief. Und wohin sie sich schließlich im Jazz des 20. Jahrhunderts entwickelte.

Ebenso vielfältige Facetten hat das Cello, vom Basso Continuo bis zum klangvollen Soloinstrument. So offenbart das Programm einen weiten Spannungsbogen in Sachen musikalischer Genres sowie Klangreichtum der Instrumente.

Programm DUOLOGE: 

Wolfgang Amadeus Mozart  Duo Sonate KV 292 für Fagott und Violoncello
Mehr als 100 Jahre nach Mozarts Tod erst kam die Fagott-Sonate KV 292 heraus, unbekannt ist obendrein, wann und wo er sie schrieb. Bei dem diesem Werk handelt es sich nicht um ein Duo, in dem Fagott und Violoncello als gleichberechtigte Partner auftreten. Im Vordergrund steht klar das Fagott, während das Violoncello die Aufgabe eines Basso continuo übernimmt, wobei sich die beiden eher tiefen Instrumente wunderbar ergänzen, ineinander verweben, eins werden. Mit der Klarinette als strahlendes Soloinstrument wird ihr nun ein ganz besonderer Charme zugedacht.

Phyllis Tate Sonata (1947)
Die englische Komponisten Phyllis Tate war bekannt für ihre ungewöhnlichen Instrumentierungen. So schrieb sie zum Beispiel Lieder für Bariton mit Begleitung eines Bläserquintetts plus Harfe oder Stücke für vier Sänger und Streichquartett plus Celesta. Außerdem experimentierte sie innerhalb sämtlicher Gattungen – angefangen von der Klavier- und Kammermusik über Orchesterwerke, Oper und Operette bis hin zur Kirchen- und reinen Vokalmusik.
Die Sonata für Klarinette und Cello beschreibt den Lebensabschnitt einer allein lebenden Frau. Einsamkeit, Traurigkeit, Demut sind die vertonten Themen, aber auch Freude und Hoffnung.

Elliott Miles McKinley  Fleeting Moments (1994)
„Fleeting Moments“ ist eine Reihe kurzer Charakterstücke für Klarinette und Cello. Sie wurden während weniger Tage zu Beginn des Jahres 1094 komponiert.

G. Connesson Disco Toccata (1994)
Mit einem weiteren wichtigen Zeitgenossen offenbaren Laura Wiek und Andy Miles ein weiteres Originalwerk für die Besetzung. Der 1970 geborene Franzose Guillaume Connesson gehört zu den spannendsten Komponisten seiner Generation. Er studierte u. a. am Pariser Conservatoire und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Besonders in seinen frühen Werken gab er einem Bedürfnis nach stilistischer Offenheit nach und bewegte sich in populäre, rhythmisch geprägte Musikströmungen. Dies schlug sich in Werken wie „Night Club“, „Double Quatuor“,„Techno-Parade“ und eben auch in der „Disco-Toccata“ nieder – letztere gerade zweieinhalb Minuten lang. So genannte U- und E-Musik werden hier tatsächlich in einem Werk vereint. Man hört die barocke Toccata ebenso wie die heutige Disco. Was entsteht, ist absolut neu und einzigartig. Musik voller Vitalität und Lebensfreude.

Astor Piazzolla Nightclub 1960

www.duoscope.de

 

25. März 2018


17 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

MANUEL SÁNCHEZ RIERA - Gitarre

Spanische Gitarre -Von Albéniz bis Turina, über Chopin

Musik von Spanischen Komponisten vom Anfang des 20. Jahrhunderts mit den Einflüssen aus der mitteleuropäischen Szene.
Dieses Konzert bietet eine kurze Übersicht über die spanische Musik der Jahrhundertwende und wie sich die charakteristischen Elemente der spanischen Volksmusik (Flamenco, Traditionelle Lieder) mit der gepflegten Kunst der Komposition

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im Pariser Konservatorium einander ergänzen. Zu hören werden Stücke von Albéniz, Chopin, Tárrega, Piazzolla und Turina sein.

Manuel Sánchez Riera wurde am 13 Juli, 1984 in Barcelona geboren, in einer musikalisch sehr interessierten Familie. Im Alter von 9 Jahren, begann er mit dem Erlernen der klassischen Gitarre in der Musikschule seines Heimatsortes Sant Feliu de Codines bei Luis Robisco.
In seinem weiteren Werdegang hatte er das Glück, sich bei den Meistern Fernando Rodríguez, Javier Riba, und Michel Perez Rizzi weiterbilden zu können. Seine Leidenschaft für die Gitarre brachte ihn bis zum Conservatorio Superior de Música "Rafael Orozco", in Córdoba.
Zur Vervollständigung seiner Ausbildung ist er nach Deutschland gereist, um bei dem Koblenz International Guitar Festival & Academy in der Klasse von Aniello Desiderio zu studieren. Als Abschluss spielte er Rodrigos „Concierto de Aranjuez“ mit dem Staatsorchester Rheinische Philarmonie, Koblenz.
Darüber hinaus trat er in zahlreichen Konzerten als Solist auf, unter anderem an kulturträchtigen Orten Spaniens, wie der Theater Kursaal in Manresa, und zur Eröffnung des XIII Festivals für Barock und Renaissance Musik in Vélez Blanco.
Derzeit lebt Manuel Sánchez Riera in Köln und ist als Lehrer an der Musikschule der Stadt Troisdorf tätig.

1. April 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Von Herzen zu Dir

Gospels, Spirituals und eigene Lieder

Alice Eßer Gesang
Norman Eric Kunz Piano

Das Leben feiern mit all seinen Facetten. Mal freuen, mal lachen, mal weinen, mal ärgern, einfach mal sein.  Zuhören, bewegt sein, mitmachen, Freude zum Ausdruck bringen, Anstöße bekommen, Anstöße geben, Spaß haben,

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sinnlich sein dürfen, besinnlich sein, genießen, zusammenkommen, feiern. Mit allem, was dazu gehört und Menschsein ausmacht. Dies mit Freude und Leichtigkeit auszudrücken, ist das Ziel dieses Konzertes.

Alice Eßer wollte eigentlich im Bereich Kabarett eigene Lieder schreiben. Doch als sie zum Stift griff, war sie völlig überrascht, dass die folgenden Fragen viel wichtiger waren.
Wie drücke ich die Kraft, die das Leben gibt und erhält in Worten aus? Wie beschreibe ich die Suche und Sehnsucht nach dieser Kraft und das Lebensgefühl, dass mich wie Wellen und ein Strom durchfließt.

In ihren Liedern beschreibt sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse, die für sie in Verbindung mit dem Göttlichen, der Quelle, dem Sein erfahrbar wurden. Daraus entstand das Programm „Von Herzen zu Dir“.
Alice Eßer wird seit Jahren im Bereich Chanson von Norman Kunz am Klavier begleitet. Das Programm von Herzen zu Dir ist eines von 4 Konzertprogrammen. Norman Kunz hat die vorhandenen Melodien arrangiert und vervollständigt.

Alice Eßer:
Ausbildung an der Comart-Schule für Theater, Mime und Tanz in Zürich. Gesangsunterricht in verschiedenen Stilrichtungen. Seit über 16 Jahren singt sie Konzerte, auf Feiern und Festen. Sie arbeitet als freie Schauspielerin, Sängerin, Clownin und Moderatorin. Sie hat 4 Konzertprogramme unter anderem „Von Herzen zu Dir“ mit eigenen spirituellen Lie- dern. Eine Klangausbildung machte sie bei Sonja Bolten.

Norman Eric Kunz
begann seine Ausbildung an Klavier und Querflöte am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz und hat sie an der „Musikhochschule des Saarlandes“ in Saarbrücken, 1993 mit Diplom-Instrumentalmusik bei Prof. Kristin Merscher abgeschlossen Ergänzend besuchte er Meisterkurse für Klavier, u. a. bei Roberto Szidon und György Sebok. Darüber hinaus genoss er auch Ausbildungen in den Bereichen Gesang, Tanz und Schauspiel. Neben seiner Tätigkeit als Pianist, widmet er sich auch der Komposition und ist als Chorleiter und Dirigent tätig.
www.klangdimensionen.de

8. April 2018


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3

Camerata Sur

Por la huella del Surber die Pfade des Südens

Georgia Papadimitriou Violine
Teresa Pardo Garcia Viola
Maria del Mar Ribas Requena Violoncello
Arnoldo Lattes Pavez Gitarre und Arrangeur

Das Konzert Por la huella del Sur ist eine faszinierende Reise durch das breite Spektrum der „Musik des Südens“ (Tango-Habanera-

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Joropo-Fandango-Chôro-Samba...). Musik aus Lateinamerika und Spanien gespielt von einem hochklassigen Streicherensemble (Violine-Viola-Violoncello)mit Gitarrenbegleitung.

Bereits in den Jahren 1930-40 wurde in Argentinien das sogenannte "Orquesta Típica" mit einem auf Tango und Milonga beschränkten Repertoire geboren. Das Vorhandensein eines Bandoneons gab diesen Orchestern den typisch „argentinischen“ Klang. Einige spätere südamerikanische Komponisten versuchten dieses Modell auf die Musik anderer lateinamerikanischer Länder anzuwenden.

Camerata Sur nimmt diesen Weg wieder auf und präsentiert die Musik von Spanien und Lateinamerika nun "in neuem Gewand". Dabei wendet das Ensembledie Prinzipien der Kammermusik auf das lateinamerikanisches Musikrepertoire an. Neu arrangiert für diese Instrumentalbesetzung vom Gitarristen und Komponisten Arnoldo Lattes Pavez.

Georgia Papadimitriou Violine
In Athen geboren, studierte von 1991 bis 1998 als Stipendiatin des Piräus-Konservatoriums Violine bei Prof. Christodoulos Kefalas. Ein zweites Studium absolvierte sie 2005 an der Folkwang Hochschule in Essen bei Prof. Nana Jaschwili. Ihre künstlerische Laufbahn begann sie als Stimmführerin der 2. Violinen des Symphonie Orchesters in Athen und als  Konzertmeisterin des Staatlichen Symphonie Orchesters Rethymnon in Kreta. Seit 2001 setzt sie ihre Karriere in Deutschland fort als Konzertmeisterin der „Jungen Kammerphilharmonie NRW“ und tritt als Solistin sowie als Mitglied von internationalen Kammermusikensembles auf.

Teresa Pardo Viola
Geboren in Valencia (Spanien), studierte sie am “Conservatorio Superior Joaquín Rodrigo” ihrer Heimatstadt und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse Prof. Massimo Paris. In Spanien spielte sie im “Sinfonieorchester Albacete” und im “Sinfonieorchester  der Region Valencia” unter anderen. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin an der Rheinische Musikschule Köln, ist sie Mitglied des “EOS Kammerorchesters”, der “Junge Philharmonie Köln” und des Ensembles “Camerata Sur".

Maria del Mar Ribas Violoncello
wurde in Valencia, Spanien, geboren und ist seit 2007 Diplom-Konzertcellistin und mehrfache Preisträgerin. Als Mitglied in diversen kammermusikalichen Ensembles sammelte sie ein großes Repertoire von Klassisch bis Zeitgenössich und Modern. Bundesweit konzertierte sie unter der Leitung von renommierten Orchesterdirigenten wie Sir Simon Rattle oder der Bachspeziallist Helmuth Rilling. 2017 erschien ihr erstes Album “So ist das Leben”, Chrass Records, im Duo mit dem Songwriter und Gitarrist York Allroggen.

Arnoldo Lattes- Pavez Gitarre und Arrangements
Geboren in Santiago de Chile (1950), begann sein Gitarrenstudium im Alter von 11 Jahen bei der Komponistin und Sängerin Violetta Parra, die im Laufe der Zeit eine der bedeutendsten Vertreterinnen der lateinamerikanische Musik wurde. Später studierte er klassische Gitarre, Musikpädagogik und Komposition am staatlichen Konservatorium und an der Universität von Santiago de Chile. In seiner langen Karriere als Gitarrist arbeitete er zusammen mit internationalen Musiker wie Mercedes Soza, Leo Brouwer oder Cesar Isella.

9. April 2018


20 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Schweigen - Singen - Jubilieren

Freitagsmeditations- und Stimm-Improvisationsabend

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
und Gastmusiker*innen

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle
Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle

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bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.

15. April 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Concierto de dos órganos obligados

Spanische und italienische Musik aus Barock und Moderne

Helmut C. Jacobs Akkordeon
Stefan Kames Orgel

Werke von: Antonio Soler, Giralomo Frescobaldi, Joseph Blanco, Domenico Cimarosa, Gorka Hermosa u.a.

Unter dem Titel „Seis Conciertos de dos órganos obligados“ veröffentlichte Padre Antonio Soler 1770

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seine sechs Konzerte für zwei beliebige Tasteninstrumente. Zu dieser Zeit war die instrumentenspezifische Zuordnung noch recht offen, Aufführungen mit Cembalo, Clavichord, Regal, Positif, Orgel oder auch Harfe in verschiedenen Kombinationen nicht ungewöhnlich. Im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte wandelten sich die Instrumente klanglich, wurden weiterentwickelt oder es entstanden neue Instrumente. Die Kombination„Orgel + Akkordeon“ stand bei Soler und seinen Zeitgenossen noch nicht im Blickfeld, dennoch ist sie eine Möglichkeit, die vorgestellte Literatur in ein – sicherlich - ungewöhnliches aber reizvolles Gewand zu kleiden.

Die erklingenden Konzerte für zwei Orgeln, bei denen das Akkordeon den Part einer Orgel übernimmt, stammen aus Italien oder Spanien, dort war das Musizieren an zwei Orgel auf den gegenüberliegenden Emporen der Evangelien- und Epistelseite im Chorraum verbreitet. Konsequenterweise wird das Konzert mit Sololiteratur für Tasteninstrumente aus diesen Ländern ergänzt, wobei sich nun Orgel und Akkordeon abwechseln. Variationswerke aus der Renaissance (Cabezón) und Frühbarock (Frescobaldi) nutzen die unterschiedlichen Klangfarben der Orgel, Sonaten der Klassik (José Lidón und Padre Mateo Albéniz) die Expressivität des Akkordeons – eine reizvolle klangliche Gegenüberstellung.

Ergänzt wird das Programm durch eine zeitgenössische Originalkomposition für Akkordeon. Der junge baskische Komponist Gorka Hermosa reagiert mit seiner Musik auf die berühmte Radierung Capricho 43 des spanischen Malers Francisco de Goya, wobei er neue, verblüffende Klangmöglichkeiten des Akkordeons für seine musikalische Bilddarstellung nutzbar macht. ?

Helmut C. Jacobs Akkordeon
1957 in Bonn geboren. Erster Akkordeonunterricht mit zehn Jahren, zunächst bei verschiedenen Lehrern. Solistische Ausbildung bei Guido Wagner. Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Für ihn sind zahlreiche Solo- und Kammermusikwerke komponiert worden (u.a. von Jürg Baur, Claes J. Biehl, Herbert Callhoff, David P. Graham, Christoph J. Keller, Giselher Klebe, Martin Christoph Redel). Helmut C. Jacobs befasst sich außer mit der zeitgenössischen Akkordeonmusik auch mit der heute weitgehend vergessenen Literatur für Instrumente wie die englische Concertina oder das Harmonium, die wie das Akkordeon die durchschlagende Zunge als Tonerzeugungsprinzip besitzen. Seit 1997 ist Helmut C. Jacobs Professor für Romanische Philologie/Literatur­wissenschaft an der Universität Duisburg-Essen.

Im März 2014 wurde Helmut C. Jacobs ans Central Conservatory of Music in Peking eingeladen, die führende Musikhochschule in China: Er gab dort ein Konzert, hielt Vorträge zur Geschichte des Akkordeons und unterrichtete eine Master Class. Im Dezember 2016 gab er zwei Konzerte in Madrid: eines mit spanischer Musik in der Biblioteca Nacional und eines mit spanischer und deutscher Musik im Conservatorio Superior de Música de Madrid.

Seit 1988 hat er zahlreiche CDs mit Originalwerken für Akkordeon Solo und Kammermusik mit Akkordeon eingespielt.

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Stefan Kames  Orgel
erhielt erhielt seine erste musikalische Ausbildung auf dem Akkordeon bei Christel und Guido Wagner. Sein erster Orgellehrer war der Ramin­-Schüler Hanno Zantke in Kamp-Lintfort. An der Kölner Musikhochschule studierte er Schulmusik, Kirchenmusik und künstlerisches Orgelspiel in der Klasse von Prof. Viktor Lukas, weitere Studien bei Prof. Dr. Wolfgang Stockmeier und dem Kölner Domorganisten Prof. Clemens Ganz. 

An der Kölner Universität promovierte er in Musikwissenschaft. Neben seiner Tätigkeit als Studiendirektor für Musik und Religion am Freiherr vom Stein Gymnasium in Leverkusen konzertiert er regelmäßig als Organist. Mehrere zeitgenössische Werke spielte er für den WDR ein. Teilnahme an Orgelkursen u.a. mit Jon Laukvik, Peter Hurford, Jean-Paul Imbert, Lukas Trykar und Neithard Bethke.  Von 1986 bis 1998 war er als Kirchenmusiker an St. Katharina in Köln Niehl tätig, seit 2006 ist er einer der beiden Kirchenmusiker an der Kirche zum Heilsbrunnen in Bergisch Gladbach

22. April 2018


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3

Blues 66

Summertimeblues unplugged

Sven Bükow Singt, spielt Sax und Bluesharp

Wolf Wiedemann Singt und spielt Gitarre

Seit 10 Jahren sind die beiden Musiker mittlerweile auf Tour und feiern dieses Jahr Jubiläum. “Blues 66 spielt eigene Blueskompositionen

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mit deutschen Texten und auch Rhythm & Bluesklassiker von Muddy Waters über John Mayall bis Eric Clapton“, erklärt „Wolf Guitar“. Und „Howling Sven“ ergänzt: „Je älter wir werden, desto mehr Freude haben wir an der Musik.“Sie sind in absolut Blues tauglichem Alter und spielen den Akustik-Blues vom Niederrhein. Sie haben ja sonst nichts im Leben. Die Genehmigung zum Blues haben sie in den Baumwollplantagen des linken Niederrheins erlangt.

Seitdem spielen Wolf "Guitar" und "Howling" Sven geschmeidigen Blues zum Schnippen, Wippen und zum Schwelgen. Sie lassen den alten Blues Train starten und wer will, kann einsteigen und mitfahren. Sie träumen vom Mississippi Delta, von New Orleans, von Muddy Waters und B.B. King und von einer Route 66, die von Düsseldorf nach Duisburg führt. Sie laden ihre Konzertbesucher erneut zu einer Reise durch den Blues ein, moderieren ihr Programm mit kurzen Erläuterungen und spielen geschmeidige Rhythm & Bluesstandards, die in Finger, Füsse und Herz gehen. Ebenso sind eigene Blues-Songs mit deutschen Texten dabei.
Gitarre, zwei Stimmen, Bluesharp, Sax, Querflöte und manchmal zwei Cigar-Boxen vermitteln die Bluesstimmung, die glücklich macht und den Alltagsstress vergessen lässt. Und dann spielen sie ihn: den Blues vom Niederrhein, denn Sie wissen nicht, was sie sonst tun sollten.
www.blues-66.de

6. Mai 2018


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr.

Klangreise 10

Intuitive Musik und Improvisationen zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

Claudius Reimann Klanrinetten
Jarry Singla Piano & Indisches Harmonium
und weitere MusikerInnen
Hinnerick Bröskamp Kurator, Stimme, Shrutibox & Körpertambura

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen

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und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

7. Mai 2018


20 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Schweigen - Singen - Jubilieren

Freitagsmeditations- und Stimm-Improvisationsabend

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
und Gastmusiker*innen

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle
Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle

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bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.

13. Mai 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Ensemble flavier

Europäische Flötenmusik der Romantik

Jana Mosemann  Flöte
Thomas Hinz  Poano

Das Ensemble flavier entführt Sie an diesem Sonntag in die geheimnisvolle Zeit der Romantik. Es erklingen Sonaten und Suiten für Flöte und Klavier von Carl Reinecke, Gabriel Fauré, George Enescu,

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Charles Widor, Claude Debussy und Jules Mouquet.
Erfreuen Sie sich an den gefühlvollen und abwechslungsreichen Klängen der Sonaten und Suiten für Flöte und Klavier. Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf. Begeben Sie sich mit dem Ensemble flavier auf den Weg in die Traum -und Fantasiewelten der Komponisten. Lauschen Sie den Flötentönen des Hirtengottes Pan, der sich unsterblich in die Nymphe Syrinx verliebt hat und lassen Sie sich vom Klang der Flöte treiben.

Jana Mosemann Flöte
Die Flötistin Jana Mosemann studierte in Dresden bei Prof. Arndt Schöne und in Rostock bei Dr. Anja Setzkorn-Krause, wo sie ihr Studium mit dem Konzertexamen abschloss. Sie war Stipendiatin der Doms-Stiftung, nahm an Meisterkursen bei namhaften Flötisten wie Michael Kofler, Gaby Pas-Van Riet, Robert Aitken u.a. teil. 2007 wurde sie Preisträgerin des Rostocker HMT-Musikpreises in der Wertungskategorie „Kammermusik“ sowie Sonderpreisträgerin für die beste Interpretation eines nach 1950 komponierten Werkes. Als Solistin konzertierte sie bei den Mecklenburger Festspielen und spielte als Orchestermusikerin mehrere Jahre als Aushilfe im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und außerdem in der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Kölner Kammerorchester und der Klassischen Philharmonie Bonn.

Thomas Hinz Piano
Der Pianist Thomas Hinz studierte an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf Klavier bei Prof. Barbara Szczepanska und Prof. Georg Friedrich Schenck sowie Liedbegleitung bei Prof. Christian de Bruyn. Er nahm an Meisterkursen bei Thomas Quasthoff und Klaus Hellwig teil. Im Rahmen seiner umfangreichen Konzerttätigkeit mit den Schwerpunkten Liedbegleitung und Kammermusik konzertierte er unter anderem in der Tonhalle Düsseldorf und dem Konzerthaus Dortmund. Er ist offizieller Liedbegleiter bei internationalen Liedwettbewerben wie "La Voce“ (Bayerischer Rundfunk) und "Giulio Perotti" (Uckermünde). Darüber hinaus hält Thomas Hinz einen Lehrauftrag für vokale Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater Rostock inne.

PROGRAMM

Carl Reinecke (1824-1910) - Ballade op. 288 für Flöte und Klavier

George Enescu (1881-1955) - Cantabile et Presto für Flöte und Klavier

Gabriel Fauré (1845-1924) - Fantaisie op. 79 für Flöte und Klavier, Andantino - Allegro

Charles-Marie Widor (1844-1937) - Suite op. 34 für Flöte und Klavier, Moderato - Scherzo- Romance-Finale

Claude Debussy (1862-1918) - Syrinx für Flöte Solo

Jules Mouquet (1867-1946) - La flûte de Pan für Flöte und Klavier, Allegro giocoso- Adagio- Allegro molto vivace

Gabriele Fauré (1845-1924) - Morceau de Concours für Flöte und Klavier, Adagio non troppo

20. Mai 2018


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3

Tango de Minas

Tangos, Milongas und Tango Nuevo

Johanna Stein Cello Gaby Jüttner Schlagzeug Ursula Cuesta Gesang Miriam Neuhaus Saxophon Claudia Glocksin Klavier

Das Frauenquintett „Tango de Minas“ spielt traditionelle und neu arrangierte Tangos, Milongas und Tango Nuevo - zum Tanzen, zum Zuhören und Sehen - mitreißend,

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aufregend und vielseitig. Ungewöhnlich ist die Besetzung dieses reinen Frauenquintetts,das 2015 von Claudia Glocksin gegründet wurde und das sich seither dieser Leidenschaft des Tangos widmet und damit sein Publikum begeistert.

Die Auswahl der Stücke erfolgt bekennend subjektiv. Sie ist den Musikerinnen eine Herzensangelegenheit. Es geht ihnen immer um die jeweilige Geschichte, die der Tango erzählt. Und da der Tango dem Ausdruck kreativer Improvisation und Kommunikation verschiedener Kulturen entwuchs, bietet er sich geradezu an, in unterschiedlichen Besetzungen jenseits standardisierter Formen interpretiert zu werden.

Das Reperoire reicht dabei vom argentinischen Tango aus den Anfangsjahren bis zum Tango Nuevo, von „El Choclo“ aus dem Jahre 1903 von Angel Gregorio Villoldo bis zu Astor Piazzollas Werken. Den Schwerpunkt legen die Musikerinnen bei Piazzollas Werk auf diejenigen Tangos, die in Zusammenarbeit mit dem Dichter Horacio Ferrer entstanden (u.a. „Chiquilín de Bachín“ und „Balada para un loco“). Daneben stehen Werke von Sebastian Piana („Arrabalera“), Virgilio Expósito („Ojos negros“), Francesco Canaro, Juan Carlos Cobián und anderen argentinischen Komponisten auf dem Programm.

Tango de Minas spielt aber auch finnischen Tango von Unto Mononen, türkischen Tango von Necip Celal Andel, französischen Tango von Charles Dumont sowie eine Tango Habanera des deutschen Komponisten Kurt Weill.
www.tangodeminas.com

„Tango ohne Klischee: Wer beim Wort Tango sofort einen bestimmten Klang oder eine bestimmte Szenerie vor Augen hat, der kennt Tango De Minas nicht. Das Kölner Quintett (…) erzählt Tango-Geschichten neu, indem sie sie in frische Arrangements kleiden und viel Raum für Improvisationen lassen.“ (StadtRevue, Jan/2016)

27. Mai 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

DUO Waage 9

KOKON - Konzertante Kontemplation

entspinnen entpuppen entfalten - Begegnungen in der Stille

Dagmar Boecker Stimme Sprechen Gesang
Michael Gees Flügel

Das Duo ist im kompositorischen Dialog zu erleben, mit Spontankompositionen und Gedichtvertonungen. "Wir widmen uns der Kunst des Augenblicks

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und schöpfen musikalische Hörbilder aus dem Moment. Aus gemeinsamem Lauschen entspinnen sich Atempulse, Tongebärden und Wortgewebe. Es entfalten sich Musiken und Gesänge: poetisch, skurril, andächtig, dadaistisch oder meditativ.  Musik, die noch nie war und nie wieder sein wird, aus  Geistesgegenwart und intentionalem Zuhören.  Zwischen Tradition und Neuland, im Zauber des Unmittelbaren. "

Dagmar Boecker 
ist Sprecherin, Sängerin, Schauspielerin. Sie widmet sich dem Zusammenwirken von Sprache und Musik, bewegt sich auslotend im Raum zwischen Sprechen und Singen, Klangraum und Szene - mit besonderer Vorliebe für die Improvisation. An der HFMT Köln lehrt sie Sprecherziehung, Stimmbildung und Vokale Improvisation sowie Atem- und Bewegungslehre. Als Atem-, Sprech-u. Stimmlehrerin arbeitet sie mit Menschen aus den Bereichen Gesang, Schauspiel, Tanz, Instrumentalspiel, Chor-und Orchesterleitung, Pädagogik und Musiker-/Künstlergesundheit. Mit der Entwicklung der “ElemenTonik” entwickelt sie eine ganzheitlich interdisziplinäre Methode zur Atem-, Stimm-, Bewegungs- u. Tongestaltung und erforscht deren Einsatzmöglichkeiten für improvisatorische Formate und spartenübergreifende Produktion. 2016 begründete sie die Echt.Zeit.Spektrale als “Atelier für Atemlehre, Körperwissen & Stimmkunst “. www.echtzeit-spektrale.de

Michael Gees
ist Pianist, Liedgestalter, Komponist und Improvisateur. "Alte Meister" erklingen bei ihm im oft extemporierten Dialog mit der Moderne. Er lehrt Vokale Improvisation und Liederfindung an der Kölner Hochschule. http://www.michaelgees.com

Gemeinsam entwickeln sie die Plattform COMPOSING VOICES - Ensembles / Projekte / Workshops / Salons für Vokale Spontankomposition und Vertonung & kollektive Musikerfindung als Form zwischenmenschlicher Perma-Kultur.
Wie z.B. an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln : COMPOSING VOICES - offenes Ensemble für Vokale Improvisation und Extemporierte Musikerfindung bietet Gesangstudierenden erweiterte Erfahrungs- u. Gestaltungsräume als Vokal-Instrumentalisten.

3. Juni 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

ChorAlle

No Roots - a capella von Allem bis etwaZ 

A capella ohne Schranken - unter diesem Motto steht das Programm des Nippeser Pop/Jazz-Ensembles ChorAlle, welches in vielseitigen und vielstimmigen a capella Arrangements stilistisch unterschiedlichste Songs präsentiert. Das Programm enthält ausgewählte Songs ohne gemeinsame Wurzeln, die sich durch die ihnen gemeinsame a capella Umsetzung

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hier jedoch zu einem großen Ganzen vereinen. Von Adele und Alice Merton bis hin zu David Guetta werden aktuelle Lieblingslieder sowie alte Hits in ein komplett neues, individuelles und doch einendes Gewand gekleidet. 

Das Nippeser Pop/Jazz-Ensemble ChorAlle bildete sich vor ca. 10 Jahren Jahren aus Mitgliedern der Offenen Jazz Haus Schule Köln. Die 13 Sängerinnen und Sänger verbindet nicht nur eine gemeinsame Liebe zu anspruchsvollen a capella Arrangements, sondern auch eine jahrelange Freundschaft. Geleitet wird das Ensemble von der Kölner Sängerin und Musikpädagogin Sarah Schnier.

4. Juni 2018


20 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Schweigen - Singen - Jubilieren

Freitagsmeditations- und Stimm-Improvisationsabend

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
und Gastmusiker*innen

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle
Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle

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bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.

10. Juni 2018


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3

Eigelstein Brass

Ein Abend mit den Meistern

Kathrin Simons Trompete
Leonard Rathmann
Trompete
Dario Rosenberger
Horn
Fraser Russell Tuba

Das junge Kölner Blechbläserquintett „Eigelstein Brass“ verbindet in seinem neuen Programm klassische Musik mit den Bildenden Künsten. So werden neben Komponisten wie Bach, Mozart, Parker, Mahler und Wagner auch Bilder

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bekannter Künstler wie Seurat, Manet und Goya zu sehen sein.

Das epochenübergreifende Programm beginnt mit wohlbekannten Klängen aus den „Bildern einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky und fortgeführt wird es mit Georg Friedrich Händels „Wassermusik“. Danach folgen eine eigene Bearbeitung von Richard Wagners „Traum“ aus den Wesendonkliedern und das beschwingte „Horn Rondo“ für Horn Solo und Begleitung von Wolfgang Amadeus Mozart, welches von einer weiteren Liedbearbeitung komplimentiert wird. In diesem Fall handelt es sich um das Lied „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ aus dem Zyklus der Rückert Lieder von Gustav Mahler. Bevor wir das Hauptwerk des Abends erreichen, erklingt die „Little Fugue in G“ von Johann Sebastian Bach in einer Bearbeitung für Blechblasquintett. Zum Schluss rundet die „Golden Section“ von Jim Parker das Programm ab. Bereits beim Titel „Goldener Schnitt“ zeigt sich die enge Beziehung zur Bildenden Kunst. Das sechssätziges Werk für Blechblasquintett basiert auf bekannten Kunstwerken wie Francesco Goyas „Bullfight“, Edward Hoppers „Night Hawks“ oder Eduard Manets „Déjeuner sur L'Herbe“ und noch einigen mehr. Neben der Vertonung der Kunstwerke werden auch die entsprechenden Bilder zu sehen sein.

Eigelstein Brass ist ein junges, dynamisches Blechblasquintett aus Köln, Deutschland. Die Mitglieder, welche aus Japan, Schottland und Deutschland stammen, trafen sich 2014 während des Studiums an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Die Mitglieder treten regelmäßig mit einigen der führenden europäischen Ensemble und Orchester auf, wie zum Beispiel mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Ensemble 20/20 und dem Gürzenich Orchester Köln. Zusätzlich dazu sind die Mitglieder auch als Dirigenten und Pädagogen tätig und versuchen so der jungen Generation einen Zugang zu qualitativ hochwertigen Musik zu vermitteln. Die Aufführung von zeitgenössischer Musik ist ebenso eine der Passionen des Ensembles und dieses wird in der bevorstehenden Saison mit verschiedenen Projekten realisiert. So bietet die Möglichkeit Seite an Seite mit den Komponisten zu arbeiten die Möglichkeiten, dem Blechblasquintett Repertoire neue Stücke hinzuzufügen. Durch den vielseitigen musikalischen Geschmack des Quintettes und der Freude an hochwertiger Kammermusik versucht Eigelstein Brass das Blechquintett and die Front der deutschen Kammermusikszene zu bringen.Dem Debüt bei dem Brass Symposium 2014 in Aachen, folgte nach enthusiastischen Kritiken die Wiederkehr zur Konzertreihe im folgenden Jahr. Eigelstein Brass trat ebenso beim Düren Summer Brass Festival im Jahre 2015 auf und begab sich im Sommer 2016 auf eine Konzertreise durch Portugal, hier gab das Ensemble mehrere Konzerte und Education Workshops an verschiedenen Orten der Algarve. Im März 2017 gab die Gruppe mehrere Konzerte in Nordrhein-Westfalen und entwickelte ein neues interaktives Education Programm, welches begeistert von Schülern und Lehrern aufgenommen wurde. Die Philosophie von Eigelstein Brass ist die des lebenslangen Lernens. Als ein Resultat daraus sind die Education Workshops für sowohl das junge, als auch das ältere Publikum, voll von Energie und stellt eine interaktive Einführung in das Blechblasquintett und qualitativ hochwertige Kammermusik dar. 2

Kathrin Simons(Trompete), 1989 in Jülich (Deutschland) geboren, begann ihre musikalische Grundausbildung bereits in jungen Jahren in ihrer Heimatstadt. 2008 gewann sie gemeinsam mit Eigelstein Brass Trompeter Leonard Rathmann den ersten Preis des Jugend-Musikwettbewerbs Accordate in der Kategorie Trompete. Im Jahr darauf wurde sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln aufgenommen, die sie 2014 erfolgreich mit dem Bachelor of Music (Trompete) abschloss und parallel ihr Studium der Schulmusik weiter verfolgte. Während des Bachelor Studiums konzentrierte sich Kathrin neben der musikalischen Ausbildung auch auf das Unterrichten von Musik. Dieses Teilgebiet vertieft sie weiterhin während ihres Master Studiums in Köln. Sie studierte bei Professor Urban Agnas und in Meisterkursen unter anderem bei Frits Damrow, Michael Sachs und Simon Wills. Kathrin tritt regelmäßig mit verschiedenen Ensembles wie zum Beispiel dem Eigelstein-Brass-Quintett, welches sie mit gegründet hat, und dem renommierte Gürzenich Orchester Köln auf. Sie ist außerdem engagiertes Mitglied von Brass Bands und in der Principal Position bei Cologne Concert Brass und anderen lokalen Brass Bands auf Solopositionen auf der Bühne zu sehen. 2015 spielte Kathrin unter der Leitung von Thomas Hengelbrock mit dem Cuban European Youth Orchestra mehrere Konzerte auf dem international renommierten Rheingau Musik Festival in Wiesbaden.

Leonard Rathmann(Trompete), wurde 1993 in Heidelberg geboren und begann im Alter von 7 Jahren das Trompetenspiel an seiner städtischen Musikschule. Wegen seinem Interesse an Klassischer und Jazz Musik, trat er dem Sinfonie- und Blasorchester seiner Schule bei. 2008 gewann er den Accordate Jugend Musik Wettbewerb in Aachen. Im Alter von 15 begann er seinen Unterricht bei Florian Kirner (WDR Funkhausorchester) und besuchte Meisterkurse bei Peter Mönkediek (WDR Sinfonieorchester), Klaus Schuhwerk (Musikhochschule Frankfurt) und Wolfgang Guggenberger (Musikhochschule Trossingen). Nach bestandener Aufnahmeprüfung begann Leo sein Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Professor Urban Agnas. Er tritt regelmäßig mit verschiedenen Ensemblen und Orchestern auf, so zum Beispiel mit der Kammeroper Köln, dem Gürzenich Orchester Köln und der Klassischen Philharmonie Bonn und er ist Mitbegründer des Eigelstein Brass Blechblasquintett. In seiner Freizeit liest Leonard gerne ein gutes Buch und eine gute Tasse Kaffee. 3

Dario Rosenberger(Horn), geboren 1988 in Herne, NRW) bekam im Alter von sechs Jahren seinen ersten Hornunterricht bei Elmar Witt an der Städt. Musikschule Herne. Mit elf begann er bei den Herner Symphonikern und dem JSO Bochum erste Orchestererfahrungen zu sammeln. Nach zwei weiteren Unterrichtsjahren bei Gregor Fas (Dortmunder Philharmoniker) begann er im Herbst 2009 sein Hornstudium an der HfMT Köln bei Prof. Paul van Zelm. Desweiteren erhielt Dario Rosenberger Unterrichte bei Prof. T. Hauschild, Prof. C. Lampert, Prof. E. Tapani, Markus Maskuniitty, Frøydis Ree Wekre, Marcel Sobol, Friedrich Kettschau und Markus Wittgens. Seine hornistische Tätigkeit führte ihn schon mit verschiedenen Orchestern und Ensembles (u.a. Gürzenich Orchester Köln, Duisburger Philharmoniker, Dortmunder Philharmoniker, Beethovenorchester Bonn, Staatsorchester Rheinische Philharmonie und den Bochumer Symphonikern) nach Österreich, Italien, Spanien, Portugal, Argentinien, Japan, Albanien, Israel, Palästina, Syrien, Jordanien und in den Libanon. Von 2013-2015 war Dario Rosenberger Akademist der Düsseldorfer Symphoniker und studiert seit dem Sommersemester 2016 sein Masterstudium bei Markus Wittgens an der RSH Düsseldorf.

Yoshiki Matsuura(Posaune), geboren 1991 in Miyazaki (Japan), begann im Alter von 13 Jahren Posaune zu spielen. 2010 spielte er erfolgreich an der Musashino Akademia Musicae in Tokio vor und wurde während seiner Studienzeit Mitglied des renommierten Musashino Akademia Musicae Wind Ensemble. Yoshiki beendete 2013 mit einem ausgezeichnetem Bachelor of Music sein Studium in Tokio und reiste innerhalb von drei Tagen nach Deutschland, um dort an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln sein Studium fortzusetzen. Er studierte unter Herrn Masayuki Matsubara, Herrn Akira Kuwata und Professor Ulrich Flad. Er ist außerdem Stipendiat des Fukui Naoaki Memorial Scholarship. Yoshiki begeistert sich für Auftritte im Bereich von Orchester-, Jazz- und zeitgenössischer Musik. Seine Leidenschaft für diese unterschiedlichen Genres motivierte ihn zu der Teilnahme an verschiedensten Festivals und Meisterkursen. Dazu gehören Meisterklassen mit Ian Bausfield an der Kusatsu International Music Academy (Japan), sowie die Teilnahme an Kursen an der Pacific Region International Summer Music Academy in Powell River (Kanada) ,dem European Workshop for Contemporary Music, einschließlich einer Konzerttour von Köln bis Warschau(Warschau Autumn), dem 48.Internationale Ferienkurse für Neue Musik, Darmstad in 2016, und Studio Musikfabrik in 2017. 4

Tubist, Kammermusiker und Musikvermittler, Fraser Russell begann seine musikalische Ausbildung an der „Carnoustie Highschool“ in Schottland bei Michael Robertson. Fraser Studierte zwischen 2003 und 2014 Tuba an der „Junior School of Music of the Royal Scottish Academy of Music and Drama“ bei Philip Hore, am „Royal Conservatoire of Scotland“, der „Swedish National Orchestra Academy“ und dem „Orchesterzentrum NRW in Dortmund“. Fraser Russell spielte, unter anderem im Scottish chamber orchestra Brass Quintet, World Brass, St Petersburger Ballett, der deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken und der Kammerphilharmonie Bremen. Als passionierter Kammermusiker bereiste Fraser weite Teile Europas und gewann dort in unterschiedlichsten Konstellationen und Ensembles Preise bei Festivals und Wettbewerben.

17. Juni 2018


17:00 Uhr
12€ - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3

Pilar Trio

Musik aus der Stille der Nacht 

Josephine Pilars de Pilar Sopran
Mollie Marcuson Harfe
Ulrike Zavelberg Violincello

In der Nacht wird es dunkel und still – Ruhe kehrt ein. Tiefer Schlaf legt sich über das Land. Im Traum bekommen die Gedanken
Flügel, es entstehen Landschaften, Fantasiebilder

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oder Szenen in Orten, die man nie gesehen hat, fremde Düfte steigen auf. Exotik ferner Länder. Sehnsüchte, Liebesfantasien, paradiesische Freuden werden im Traum Realität. Das Gefühl von Geborgenheit, Frieden und tiefe Stille breiten sich aus. Dann kommt die Angst, Panik, Verfolgung, beklemmende Sackgassen…die erlesene Musikauswahl  aus dem 19.und 20. Jahrhundert  spannt  einen kontrastreichen Bogen von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen.
Dabei verzaubert die Harfe mit ihrem mal kraftvollen, mal zarten Perlenspiel. Der klare und ausdrucksstarke Sopran der Sopranistin spricht unmittelbar das Publikum an und das Cello verleiht  dem Ensemble Klangtiefe, Wärme und Dramatik. Lassen sie sich entführen in die weiten Landschaften  der Nacht.

Presse: Kölner Stadtanzeiger                                                           

„…Hinter jeder Note steckte weit mehr als ein Ton, mit warmem Celloklang, himmlischer Harfenmusik und einer wunderschönen Stimme gelang es den Künstlerinnen mit einem kontrastreichen Programm wirklich große Emotionen und Sinnfragen zu transportieren…“

Joséphine Pilars de Pilar– Sopran,
studierte an der Musikhochschule in Graz /Österreich. Bühnenreifeprüfung mit Auszeichnung an der Universität für darstellende Kunst und Musik in Wien. Sie nahm an Meisterkursen bei Anna Reynolds an der Bachakademie Stuttgart, Ernst Haefliger in Zürich und Patricia Wise in Salzburg u.v. A.  teil. Weiterführende Kurse in funktionaler Stimmbildung  bei dem Bariton Rolf Scheider. Seit 2003 bis heute Ausbildung in Flamencotanz und Schauspielimprovisation.

Von 1998- 2003 als Sophie de Palma in der „Meisterklasse“ am Volkstheater Wien.

Von 2003- 2010  interpretierte sie die Adele/Fledermaus,das Ännchen/Freischütz, Belinda/Dido u. Aeneas, die  Saffi /Zigeunerbaron, die Christel von der Post/Vogelhändler, Pamina/Zauberflöte Susanna/Figaro’s Hochzeit an verschiedenen Theatern in Deutschland. ect. CD-Aufnahme beim SWR3, viele Konzertreisen in verschiedenen Profichören u.d L. von Jonathan Nott, N. Harnoncourt, M. Gielen, C.Abbado u.A.

Auch als Konzertsängerin  für Messen, Oratorien und Passionen ist sie eine gefragte Sängerin.

Inzwischen hat sich Joséphine Pilars de Pilar auch mit dem PilarTrio und  ihren Themen bezogenen  Programmen einen Namen gemacht.

Mit ihren originellen, szenisch gestalteten Programmen, singt sie stilistisch von der Renaissance bis in die Moderne und zeichnet sie sich durch große Bandbreite im Repertoire und schauspielerischer Ausdruckskraft aus.

Parallel zu ihrer künstlerischen Tätigkeit ist Joséphine Pilars de Pilar Chorleiterin verschiedener Chöre und auch in Einzelstimmbildung eine gefragte Pädagogin.

Mollie Marcuson–Schiffer
Die amerikanische Harfenistin Mollie Marcuson -Schiffer kann trotz ihrer jungen Jahre auf eine vielseitige Karriere zurück schauen. Sie spielte regelmäßig mit dem St.Paul Chamber Orchestra in Minnesota und war fünf Jahre lang Solo-Harfenistin des River Oaks Chamber Orchestras in Houston, Texas.
Sie ist nicht nur eine vielgefragte Symphonie- und Kammermusikerin, sondern  auch als freischaffende Harfenistin unterwegs. Sie spielte regelmäßig mit namenhaften großen Orchestern in den USA, unter anderem mit den Symphonie-Orchestern von Houston, San Antonio, Kansas City und Spokane und konnte mit  herausragenden Dirigenten wie Hans Graf, Marin Alsop, JoAnn Falletta, Michael Stern, Andreas Delfs, Douglas Boyd, Eckart Preu, Claus Peter Flor und Gunther Schuller arbeiten.
Sie trat mit Legenden der klassischen Musik und der Popmusik auf, wie z.B. Dawn Upshaw, Itzhak Perlman und Gloria Gaynor auf.
Seit  2012 konzertiert und lebt die Künstlerin in Deutschland. Sie ist ein gern und oft gesehener Gast bei der klassischen Philharmonie Bonn, dem  Jungen Orchester NRW sowie bei der Lyric Opera in Düsseldorf. Mit dem PilarTrio (Sopran, Harfe ,Cello) gastiert sie in ganz Deutschland.
Mollie Marcuson hat mit sieben Jahren angefangen Harfe zu spielen und bekam ihren Bachelor  2003 an der University of Minnesota und 2006 den Master an der Shepherd School of Music an der Rice University.

Ulrike Zavelberg
studierte Cello an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Yong Chang Cho. Kammermusikstudium beim Amadeus Quartett, Raphael Hillyer,Györgi Kurtág Prof.Jörg-Wolfgang Jahn.
Als Mitbegründerin des Rubin- Quartett, mit dem sie regelmäßig konzertiert, widmet sie  sich seit mehr als 20 Jahren intensiv der Streichquartettliteratur. Das Quartett wurde mehrfach ausgezeichnet:
1.Preis beim Internationalen Streichquartettwettbewerb in Bubenreuth
Mozart-Preis beim Internationalen Streichquartettwettbewerb in Evian (Frankreich)
1. Preis beim Internationalen Streichquartettwettbewerb in Braunschweig
In anderen Formationen hat sie sich als Grenzgängerin der Stile einen Namen gemacht und konzertiert auf den Bühnen Europas Auch bei internationalen Festivals ist sie ein gern gesehener Gast.
Z.B. beim Streichquartettfestival im Luberon (Frankreich)
Berliner Festspiele, Wien Modern, Oslo Chamber Music Festival, Rheingaufestival
Schwetzingen und den WittenerTage für zeitgenössische Musik.
Zahllose CD - Einspielungen zwischen Jazz und Klassik, diverse Preise, die sie für ihre Ensemble Tätigkeiten erhielt, bezeugen ihren musikalischen Erfolg.
Ulrike Zavelberg lebt im Raum Köln und ist außerdem eine gefragte Pädagogin.

www.josephine.pilarsdepilar.de

1. Juli 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Exquisite Noyse

Weitere Infos folgen in Kürze

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2. Juli 2018


20 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Schweigen - Singen - Jubilieren

Freitagsmeditations- und Stimm-Improvisationsabend

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
und Gastmusiker*innen

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle
Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle

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bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.