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Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den kommenden Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Adresse: Kirche St. Heinrich und Kunigund, Mauenheimerstr. 25 (Schillplatz), 50733 Köln. Für NAVI: Simon Meisterstr.1 eingeben
Lageplan

29. Mai 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Streichtrio Lirico

Klassik im Wandel - Max Reger Jahr (100. Todestag)

Franziska Pietsch Violine  Sophia Reuter Viola Johannes Krebs Violoncello

Das Streichtrio Lirico spielt:
A. Borodin
Streichtrio in g moll L. v. Beethoven Streichtrio c-moll, Op 9 Nr. 3 M. Reger Streichtrio a-moll Op 77b

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 Zum Programm:

A. Borodin (1833 – 1887)  Streich Trio in g moll
Das Streich Trio in g moll ist eines seiner frühesten Werke. Es stammt aus dem Jahr 1855. In einem relativ kurzen Satz werden das Thema auf der Basis eines damals bekannten russischen Volksliedes und 8 Variationen angeboten.

L. v. Beethoven (1770 – 1827) Streich Trio c-moll, Op 9 Nr. 3
Die Grundtonart c-moll steht bei Beethoven immer für Ausdrucksstärke. Dieses Trio spiegelt in besonderem Maße die innere Zerrissenheit Beethovens wider. Dies manifestiert sich in der starken Gegensätzlichkeit der Sätze aber auch in den heftigen, abrupten Temposprüngen im Wechsel mit wunderbar lyrischen Passagen.

M. Reger (1873 – 1916) Streichtrio a-moll Op 77b
Max Reger gilt als Spätromantiker, dessen Musik oft mit der kubistischen Malerei Anfang des 20th Jahrhunderts verglichen wird.
Dieses Trio wie auch das Streichtrio d-moll von Max Reger gehören neben Mozarts "Divertimento" in Es-Dur KV 563 und Beethovens Streichtrios op. 9 zu den Spitzenwerken der Gattung. In Stil und Anspruch nimmt Reger hier deutlich Bezug auf die Großmeister der Klassik.
Anlässlich des hundertsten Todestages von Max Reger wird das Streichtrio Lirico in diesem Jahr eine CD mit wichtigen kammermusikalischen Werken des Komponisten produzieren.

Vitae:
Die in Ostberlin aufgewachsene und aus einer traditionsreichen Musikerfamilie stammende Geigerin Franziska Pietsch hat bereits mit fünf Jahren ersten Ihren ersten Unterricht bekommen.?Als Elfjährige gab sie ihr Debüt an der Komischen Oper in Berlin und konzertierte schon früh als Solistin mit namhaften Orchestern der ehemaligen DDR. Als Jungstudentin begann sie Ihr Studium an der Hochschule für Musik „ Hanns Eisler “ in Ost Berlin bei Professor W. Scholz. Bis zur Flucht des Vaters 1983 in den Westen genoss sie eine besondere Förderung des Staates. Es folgten drei schwierige Jahre mit Repressalien durch das Regime. 1986 konnte sie als 16 jährige mit ihrer Mutter und jüngeren Schwester nach Westdeutschland ausreisen.
Sie setzte ihre musikalische Ausbildung bei Prof. Ulf Hoelscher in Karlsruhe, Prof. Jens Ellermann in Hannover, sowie Dorothy Delay an der Julliard school in New York fort.?Meisterkurse bei bekannten Persönlichkeiten wie W.Wilkomirska, R. Ricci, H. Krebbers und Z. Bron haben ihr wertvolle Impulse für ihre künstlerische Laufbahn gegeben.
Sie ist Gewinnerin des Bach-Wettbewerbs Leipzig, des Concertino Praga und des Concours Maria Canals in Barcelona. Seitdem führt sie Ihre umfangreiche internationale Konzerttätigkeit als Solistin in verschiedene Länder Europas, nach Amerika und Asien. Sie konzertierte u.a.mit  Dirigenten wie Antoni Wit, Arpad Joo, Moshe Atzmon, Julia Jones, Toshiyuki Kamioka und Georg Hanson.
In den Jahren 1998 – 2002 war sie 1. Konzertmeisterin im Sinfonieorchester Wuppertal, und von 2006 – 2010 2. Soliste im Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Sie bekam regelmäßig Einladungen als Konzertmeisterin an der Düsseldorfer Oper, Frankfurter Oper, sowie im WDR in Köln. Die Erfahrung als Konzertmeisterin in renommierten Orchestern war für sie eine inspirierende und fruchtbare Zeit.
Doch ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik. Zusammen mit der Pianistin Hyun Jung Kim-Schweiker und dem Cellisten Hans-Christian Schweiker wurde im Jahre 2000 das Trio Testore gegründet. Das Trio hat neben einer regen Konzerttätigkeit zum 10. Jubiläum sein eigenes Kammermusikfestival „Mai – Klassik“ ins Leben gerufen. Die Gesamteinspielung aller Brahmstrios auf SACD Surround ist im April 2013 beim Label Audite erschienen. Beim gleichen Label ist im August 2014 eine weitere Aufnahme mit Werken von Rachmaninov und Tchaikowsky veröffentlicht worden. Diese Aufnahme wurde für den „ International Classic Music Award 2015“ nominiert.
Die intimste Sprache der Kammermusik verbindet sie seit 2012 mit ihrem Partner am Klavier, Detlev Eisinger. Ihre erste gemeinsame CD mit Werken von Beethoven, Mozart und Brahms ist 2014 beim Label Musicom erschienen. Ihre neue CD mit allen Grieg Sonaten wurde im Juli 2015 beim Label Audite veröffentlicht und für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.
Seit 2014 gehört auch das Streichtrio Lirico zu Ihrem künstlerischen Weg.
Doch Ihre Leidenschaft gilt nicht nur der Musik, auch die Sehnsucht nach Poesie und das Erlebte mit eigenen Worten ausdrücken zu können, begleitet sie seit früher Jugend. Vor allem die Form des Gedichtes hat sie schon immer fasziniert. Ähnlich wie die Musik lädt es zu einer tiefen seelischen Freiheit ein, verwoben und gehalten durch Rhythmus und Dramaturgie. Musik und Poesie sind für sie eine gegenseitige Befruchtung und Inspiration in Ihrem künstlerischen Leben. Ihre Gedichte sind nun erstmals zusammen mit der Künstlerin Nasrah Nefer in einem Buch Gedichte und Malerei im September 2015 beim Karin Fischer Verlag erschienen.
Franziska Pietsch spielt eine Violine von Carlo Antonio Testore (Mailand) von 1751

Sophia Reuter wurde in Dresden geboren.?Sie kommt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie, ihr Vater ist der Dirigent Rolf Reuter, und ihr Großvater Fritz Reuter war Komponist.??Ihren ersten Geigenunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren von Prof. Klaus Hertel an der Hochschule für Musik „F. Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Später studierte sie bei Prof. Peter Tietze in Berlin.??Mit 10 Jahren erhielt sie als jüngste Teilnehmerin einen Preis beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig und 1988 den 1.Preis beim Musik-Wettbewerb in Weimar.???1989 hatte sie die Gelegenheit, Yehudi Menuhin vorzuspielen, der sie einlud, an seiner Akademie in der Schweiz zu studieren.?? Sie studierte von 1989 bis 1993 bei Yehudi Menuhin und Alberto Lysy an der Internationalen Menuhin Musik Akademie Gstaad. Danach besuchte sie Meisterkurse bei bekannten Persönlichkeiten wie Ruggiero Ricci, Pierre Amoyal, Igor Oistrach, Corrado Romano uva. Seither trat sie in einigen der wichtigsten Musikzentren der Welt als Solistin auf. Ihre zahlreichen Tourneen führten sie unter anderem nach Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, den USA, Südamerika etc.??Sie musizierte als Geigerin und Bratschistin bei verschiedenen Kammermusikfestivals, ua. in Deutschland, der Schweiz, Spanien, Kanada, Portugal, Italien, Argentinien und dem Fernen Osten. Dabei hatte sie die Gelegenheit, mit Persönlichkeiten wie Yehudi Menuhin, Nikita Magaloff, Igor Oistrach, Mstislav Rostropovitch, Frank Peter Zimmermann, Jean-Pierre Rampal und Ton Koopman  zu konzertieren.??Sophia Reuter wird regelmäßig als Solistin von Sinfonieorchestern aus Deutschland, der Schweiz und Südamerika eingeladen. In Deutschland spielte sie oft unter dem Dirigat ihres Vaters, Prof. Rolf Reuter.??Sie hat mehrere CD-Aufnahmen als Solistin mit der Camerata Lysy an der Seite von Yehudi Menuhin und Alberto Lysy bespielt, wie auch später als Kammermusikerin, so zB. bei EMS, Dinemec, Naxos, Claves, SWR und dem Bayerischen Rundfunk.??Sophia Reuter hat von 1996 bis 2000 sowie von 2010 bis 2012 an der Internationalen Menuhin Musik Akademie (IMMA) als Dozentin für Bratsche und Kammermusik unterrichtet. Gleichfalls unterrichtete sie in den Jahren 1998/99 an der Sommerakademie des Mozarteums Salzburg,?sowie seit 2002 regelmäßig als Dozentin beim BJSO an der Bayerischen Orchesterakademie (Hammelburg).??Im Jahr 2001 kehrte sie nach Deutschland zurück, wo sie verschiedentlich als Solistin mit Orchester und als Kammermusikerin auftritt. Zur Vervollkommnung ihres Bratschenspiels studierte sie von 2001-2003 noch zwei Jahre in der Meisterklasse von Prof. Alfred Lipka an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin.??Ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik, vom Barock bis hin zur zeitgenössischen Literatur. Große Aufmerksamkeit erreichte eine Produktion mit der Sopranistin Julia Henning unter Leitung der Regisseurin Eszter Szábo 2005 in Berlin mit G.Kurtags "Kafka-Fragmenten".  Seit einigen Jahren verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit der Sängerin und Schauspielerin Sabine Fischmann, mit der sie häufig im Duo auftritt. Seit 2008 ist sie Mitglied des virtuosen Streicherensembles „Tharice Virtuosi“ (Schweiz),  und  sie spielt im `Streichtrio Lirico` mit Franziska Pietsch und Johannes Krebs. ??Sophia Reuter spielte als Aushilfe bei den Berliner Philharmonikern und der Deutschen Oper Berlin. Von 2003 bis 2004 war sie Stimmführerin der Bratschen beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg (Hamburgische Staatsoper).??Von 2006-2013 war sie 1. Solobratschistin der Duisburger Philharmoniker (Deutsche Oper am Rhein) und spielte regelmäßig als Solobratsche an der Deutschen Oper Berlin, im Konzerthausorchester Berlin, beim Gewandhausorchester Leipzig sowie beim Gran Teatre del Liceu Barcelona.

Johannes Krebs ist einer der meistbeachteten und facettenreichsten Musiker seiner Generation.??Nach Cello- und Kammermusikstudien in Hannover, Madrid, Basel und Köln  bei Frans Helmerson, Friedrich-Jürgen Sellheim, Klaus Heitz und Reinhard Latzko und Meisterkursen bei Boris Pergamenschikow, Bernhard Greenhouse, Wolfgang Boettcher, Siegfried Palm, Mario Brunello, Menahem Pressler, Yehudi Menuhin, Ralph Gothoni und Rainer Schmidt gewann er zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben und ist als Solist mit Orchestern und als gefragter Kammermusiker weltweit in Konzertsälen und auf renommierten Festivals ( u.a.Schleswig Holstein Festival, Braunschweig Classix, Casalsfestival )  zu erleben.?Er war Mitglied des Atlantisquartetts und des Hamburger Streichsextetts.??Neben seinen derzeitigen festen Ensembles, dem "Trio Abaton" und dem "Streichtrio Lirico" gehören Künstler wie Gérard Caussé, Latica Honda-Rosenberg, Gil Garburg, Gergana Gergova, Guy Ben-Ziony, Denis Goldfeld, Tanja Tetzlaff, Lauma Skride, Marta Gulyas und Franck-Thomas Link zu seinen Kammermusikpartnern.??Als Solist spielte er in der letzten Zeit unter so namhaften Dirigenten wie Christopher Hogwood, Marco Letonja, Markus Poschner und Nicholas Milton Konzerte des klassisch-romantischen Repertoires von Haydn,Saint-Saens, Elgar, Schumann, Dvorak, Brahms-Doppelkonzert, Tschaikowskis Rokokovariationen, Andante Cantabile und Nocturne, als auch aussergewöhnlichere Werke, wie Martinu, Korngold, Tüür und Gulda Cellokonzerte.??Von 2002-2006 war er stv.Solocellist der Philharmoniker Hamburg, wo ihm der begehrte Eduard-Söring Preis verliehen wurde. Seit 2006 ist er 1. Solocellist der Bremer Philharmoniker.??Mit besonderer Leidenschaft widmet er sich auch dem Unterrichten. So betreut er seit 2009 eine eigene Celloklasse an der Hochschule für Künste Bremen und leitet mit großem Engagement seit Jahren die Cellogruppenproben der Hamburger und Bremer Landesjugendorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und der Jungen Norddeutschen Philharmonie.?Er gibt regelmäßig Meisterkurse in Deutschland, Polen, Italien und Spanien.??Seine Diskographie umfasst eine Solo-CD mit Werken von Bach und Cassado, die Ersteinspielung von „Trova“ für Cello und Orchester von Granados, Streichtrios von Beethoven und Schubert, Klaviertrios von Dvorak, Brahms und Schostakowitsch, Klavierquartette von Brahms und Mozart, Streichquartette von Janacek, sowie Streichsextette von Dvorak und Korngold.??Johannes Krebs spielt auf einem prachtvollen Cello von Carlo Antonio Testore, Mailand 1746.

Weitere Informationen zum Streichtrio Lirico unter: www.streichtriolirico.com

5. Juni 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Tristan Angenendt - Homenaje a Segovia

Das Goldene Zeitalter der spanischen Gitarre

Auf dem Programm des Konzertes am 22. Mai stehen Werke spanischer Meister wie Manuel de Falla, Joaquìn Rodrigo, Frederico Moreno-Torroba und Joaquìn Turina. Da keiner dieser Komponisten selbst Gitarrist war, konnten ihre herausragenden Werke für dieses Instrument nur mit Hilfe der großen Interpreten ihrer Zeit entstehen. Der größte unter diesen war sicher der Spanier Andrés Segovia.

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Seine Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten hat maßgeblich zur Renaissance der klassischen Gitarre in den Konzertsälen des 20. Jahrhunderts beigetragen und geholfen, die Gitarre als spanisches Nationalinstrument zu etablieren.
Doch nicht nur durch die Anregung zu neuer Literatur, auch durch seine zahlreichen Bearbeitungen konnte er das Repertoire der nachfolgenden Generationen von Gitarristen erweitern. Zwei der wohl wichtigsten so erschlossenen Werke stehen ebenfalls auf dem Programm.
Johann Sebastian Bachs berühmte „Chaconne“ aus der 2. Partita für Violine ist seit Segovias erster Aufführung dieses Stücks auf der Gitarre im Juni 1935 in Paris fester Bestandteil der klassischen Gitarrenliteratur. Die „Suite española“ des spanischen Komponisten Isaac Albeniz wird heutzutage sogar häufiger in Bearbeitung für die Gitarre als in der Originalfassung für Klavier aufgeführt.
Vom barocken Meisterwerk, über die Virtuosen des 19. Jahrhunderts bis zur traditionellen spanischen Musik wird so in diesem Konzert alles geboten, was die Gitarre auszeichnet und zu bieten hat.

Tristan Angenendt, 1985 in Wesel geboren, galt schon früh als größtes Gitarrentalent Deutschlands. Bereits im Alter von 14 Jahren wurde er als Jungstudent in die renommierte Gitarrenklasse von Prof. Hubert Käppel an der Musikhochschule Köln aufgenommen und lebt seit 2007 im Stadtteil Nippes. Mit mehr als 30 Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben zählt er zu den erfolgreichsten Gitarristen seiner Generation. Seine Debüt CD „Between the Centuries“ erschien 2012 bei dem Kölner Lable KSG/Exaudio.

 

12. Juni 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: The Klezmer Tunes

 Klezmer-Verwandlungen und Verwandtschaften heute und morgen

Die Mitglieder von Klezmer Tunes sind musikalische Grenzgänger, die traditionelles jüdisches Liedgut neu interpretieren und das Publikum in eine Klangwelt entführen, in der Lebensfreude und Traurigkeit sich nicht ausschließen müssen. Dem Sog ihres virtuosen harmonischen Spiels kann sich keiner entziehen.

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Das Trio um den ehemaligen Eislauf-Profi Dimitri Schenker verlässt seine klassische Linie und macht sich aus den großen Konzerthäusern auf zu einer spielfreudigen Reise über die Kontinente. Für den Zuhörer eine spannende Geschichte über Klezmer-Verwandlungen und Verwandtschaften. Von leichtfüßigen Säbeltänzen über Csárdás und finnischer Polka führt der Spurenlauf zum Jazz über Filmmusiken bis hin zu Mackie Messer.
Drei Vollblutmusiker, die die eingängigen Melodien aus der unendlichen Fundgrube der jüdischen Klezmermusik auf ihre ganz spezielle Weise verarbeiten. Das einzigartige Klangbild des Ensembles ist durch so unterschiedliche Einflüsse wie Jazz, Funk, Gypsy, Bossa Nova und Rock'n'Roll geprägt. Nicht zu überhören ist die klassische Ausbildung des Klarinettisten und des Geigers. Mike Rauss ist ein Jazz-Gitarrist.

Dimitri Schenker studierte klassische Klarinette in Moskau und Düsseldorf und schloss das Studium mit Auszeichnung ab. Er spielte u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei der Klassischen Philharmonie Bonn, am Meininger Theater, bei der Rheinischen Philharmonie in Koblenz und war viele Jahre als Solo-Klarinettist bei der Kölner Kammeroper tätig. Dimitri Schenker war Stipendiat der Stiftung Vila Musica.

Igor Mazritsky spielt seit seinem fünften Lebensjahr Violine. Nach dem Studium u.a. an dem berühmten Gnessin Institut in Moskau und der Rubin Akademie für Musik in Jerusalem unternahm er als langjähriger Konzertmeister und Solist der Jungen Philharmonie Köln mehrere Konzertreisen, bei denen er u.a. mit Nigel Kennedy zusammenspielte. Außerdem spielte er in verschiedenen Ensembles wie zum Beispiel "Tango Fuego", "Yontev", "Ashira".

Gitarrist Mike Rauss ist der Dritte im Bunde, und auch er fand bereits in der Kindheit zur Musik. Er  besuchte zunächst das "Stricker" Konservatorium für Jazz in Jerusalem und studiert gerade an der Musikhochschule in Köln.
http://klezmer-tunes.de/

 

19. Juni 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: KOKON Entspinnen-Entpuppen-Entfalten

Konzertante Kontemplation - Begegnungen vor der Stille

Sue Schlotte Cello
Dagmar Boecker Atem, Stimme, Wort, Gesang
Christian Bollmann Hörner, Flöten, Obertongesang

Augenblicks-Kunst: Die Improvisation bereitet den Boden für den Zauber des Unmittelbaren. Eingestimmt auf das Gegenwärtige begibt sich das Trio in den Raum.

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Stille wird gemeinsamer Hintergrund.  So entspinnen sich Atempulse  und Klangbewegung  … entpuppen sich Tongebärde und Wortgewebe,  … entfalten sich Musiken und Gesänge …sie erwachsen aus dem Moment und im gemeinsamen Lauschen.  Vor unseren Ohren… für einen Weltaugenblick.

Dagmar Boecker ist Sprecherin, Sängerin, Schauspielerin. Sie widmet sich dem Zusammenwirken von Sprache und Musik, lotet den Raum aus zwischen Sprechen und Singen; speziell durch Improvisation.
Als Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin: Entwicklung der “ElemenTonik”, interdisziplinäre Methode zur Atem-, Stimm-, Bewegungs- u. Ton-Ausbildung, Beforschung der Einsatzmöglichkeiten in spartenübergreifender Produktion/ improvisatorischem Format/ Performance. Arbeit mit Sängern, Instrumentalisten, Tänzern, Pädagogen, in Musiker/Künstlergesundheit, u.a. Hochschule für Musik und Tanz in Köln. www.echtzeit-spektrale.de

Sue Schlotte ist Cellistin mit dem Schwerpunkt Improvisation. Außerdem ist sie TaKeTiNa – Rhythmuspädagogin. Sie gibt Solo- und Ensemblekonzerte, wirkt  als Bühnenmusikerin am SchauSpielHaus Hamburg mit. Sie hat die Initiative „Imprompt – zeitgenössische Kunst und Musik / Bonn“ gegründet, ist Mitglied der GEDOK Köln und des Musikforum Bonn. Seit 2013 ist sie Initiatorin der Konzertreihe Stille & Fülle in Bonn. Sie gibt Workshops für Cello-Ensemble, TaKeTiNa und Improvisation, lebt mit ihrer Familie in Bonn. www.sueschlotte.de

Christian Bollmann gehört zum Urgestein der deutschen Obertonszene (seit 1969) und ist ein versierter Multiinstrumentalist. Seine musikalische Arbeit mit Obertongesang fließt in eine eigene, stil-übergreifende, fassettenreiche Musik. Er ist Gründer und Leiter des 1985 von ihm in Düsseldorf gegründeten Oberton-Chores und hat mit Michael Vetter, Roberto Laneri, David Hykes und viele Jahre mit Prof. J.E. Behrendt zusammengearbeitet.
Nach Blockflöten-, Geigen- und Trompetenunterricht, Erfahrungen in Streichquartett, Jazzbands, Improvisationsgruppen, im Folk- und Songbereich, in Theater, freiem Tanz und Performance, Studium an der Musikhochschule Köln, Trompete und Jazz bei Manfred Schoof, Neues Musiktheater bei Mauricio Kagel, Komposition Elektronische Musik bei Ulrich Humpert, Hospitation bei Karl-Heinz Stockhausen, Abschlussarbeit  über Experiment, Improvisation,  Gestaltung. Zusammenarbeit u.a. mit John Cage, der Kultband Padlt Noidlt.
Mehr als 20 CDs mit eigenen Produktionen zeugen von der Vielseitigkeit seiner musikalischen Schaffenskraft. Er konzertiert und lehrt international.…www.lichthaus-musik.de

 

 

 

26. Juni 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: ART Ensemble NRW

Seit gut fünfundzwanzig Jahren musiziert das ART Ensemble NRW nicht nur in Nordrhein- Westfalen, sondern immer wieder in verschiedenen deutschen Städten und im Ausland.  Gegründet und geleitet wurde und wird es von Miro Dobrowolny.
Verschiedene Konzerte und Konzertreihen, wie  „Neue Musik im Museum“ von 1996-1999 in Düsseldorf, Duisburg, Münster. Bochum, Potsdam, Kassel, die Gladbacher Nachtmusiken 2008-2015, Auftritte in der Tonhalle Düsseldorf oder bei "unerhörte Musik" im BKA Berlin hat das Ensemble immer wieder durchgeführt.

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Es hat sich aber auch im Kammeropernbereich betätigt. So u.a. für die Uraufführungs- produktion „Zauberflöte 2.2“ von Susanne Stelzenbach/ Ralf Hoyer im Auftrag der städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach (1999, Krefeld, Berlin). Die Uraufführung von Dobrowolnys Kammeropernsatire „Bachs Bieroper“ (2001, Oberhausen)  oder dem oratorischen Szenario „Zilverstad (2009, Zagreb, Krefeld).
Die Arbeit des Ensembles wurde immer wieder  vom Deutschen Musikrat,  vom  Kultursekretariat NRW, Landesmusikrat NRW, von Stiftungen, Ministerien und privaten Förderern ermöglicht. Fernseh- bzw. Rundfunksendungen erfolgten beim Hessischen und Westdeutschen Rundfunk.
Oftmals wurde das Ensemble zu Festivals eingeladen, wie der Ensemblia Mönchengladbach, den Brandenburgischen Konzerten, dem Rheinischen Musikfest, dem Schönberg Festival in Duisburg, der Bergischen Biennale, der Düsseldorfer Nachtmusik, der Zagreber Biennale und dem Kelemen Festival in Kroatien und dem Encontre de compositors  in Palma/ Mallorca, sowie dem Weltmusikfest der IGNM 2005. Im Jahr 2013 war das Ensemble eingeladen zur 27. Musikbiennale Zagreb und dem Zentrum Zeitgenössischer Musik Klagenfurt. Das Ensemble hat seinen Sitz in Düsseldorf- Flingern, wo es in seinem „Klangraum 61“ eigene Veranstaltungen durchführt. Einmal monatlich gestalten Musiker des Ensembles und Gäste die Salons Neue Musik im Klangraum 61. Das Ensemble wirkt maßgeblich beim Festival "Klangräume Düsseldorf" mit und ist das Ensemble in Residenz von Musik 21 e.V., der Düsseldorfer Gesellschaft für Neue Musik.

Musiker des Ensembles:
Violine: Martin Schminke, Roman Brn?i?, Annemarie Leschinski - Viola: Christine Hanl, Alexander Dressler, Lea Strecker - Violoncello: Othello Liesmann, Annette Rettich, Thomas Mietzsch - Kontrabass: Hanns Georg Kraft - Klavier Theodor Pauß, Odilo Klasen - Akkordeon: Marko Kassl - Harfe: Susanna Feige – Flöte: Svenja Kips, Maria Busch – Oboe: Saskia Buxbaum - Klarinette: Didier Jacquin – Fagott: Johannes Stelter – Horn: Michael Hielscher - weitere Mitglieder unter www.mirodobrowolny.de/art ensemble

 

1. Juli 2016


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

Gastmusiker*innen:
Dagmar Hellriegel Stimme & Monochord Anja Lautermann Querflöte Albrecht Maurer Albrecht Violine & Gotische Fidel

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen.

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Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.


Die in Köln lebende Künstlerin Dagmar Hellriegel hat über mannigfache Chorerfahrung und Stimmbildung ihre Stimme hin zum intuitiven Solo-Gesang entwickelt. Im Zusammenspiel von Monochord und intuitivem Gesangs  öffnet sie dem Zuhörer einen Raum des Innehaltens, Stillwerdens  und Lauschens, angebunden an das Feld universellen Klangs aus dem Augenblick. Als Begründerin  der „Oasen-Zeit“ lädt sie regelmäßig zum Erforschen neuer Klangwahrnehmungen mit der eigenen Stimme  ein. Entspannend und Labsal für Körper, Geist und Seele.
www.licht-und-klangbilder.de


Anja Lautermann
-1966 geboren in Düsseldorf, Musikstudium an der Hogeschool voor de Kunsten in Amsterdam in den Fächern Querflöte, Jazz, Improvisation, arbeitet an den unterschiedlichen klanglichen Möglichkeiten der Querflöte und setzt dabei traditionelle und experimentelle Spieltechniken unterschiedlicher Stilistiken ein. Ein zentrales Thema ihrer Arbeit ist es, die "leisen" Geräuschen der Querflöte durch den Einsatz von Elektronik zu einer Erweiterung des instrumentalen Spiels zu nutzen.
Anja Lautermann ist Mitglied des Ensembles Weltausstellung, mit dem sie zahlreiche Konzerte, Installationen und Projekte im In-und Ausland realisiert. Neben Soloperformances arbeitet sie auch mit Video-, Performance- und bildenden Künstlern zusammen. Seit 1989 Lehrtätigkeit an der Musikschule Neuss.
www.anja-lautermann.de


Albrecht Maurer studierte Violine an der Musikhochschule Köln und arbeitet heute als Komponist, Violinist und seit 2003 als Interpret mittelalterlicher Musik mit Gotischer Fidel, Rebec und Lyrica. Erfahrungen in Neuer Musik und experimentellem Musiktheater sammelte er durch die intensive Zusammenarbeit mit mehreren Komponisten aus der Schule Mauricio Kagels, darunter Maria de Alvear, Carola Bauckholt und Manos Tsangaris. Er hat bei über 50 Radioaufnahmen mitgewirkt und machte Konzertreisen in Europa, Nordamerika und China, als Solist sowie in unterschiedlichen Gruppierungen. Wichtige Erfahrungen im Bereich des Jazz sammelte er u.a. durch die Zusammenarbeit mit Theo Jörgensmann und Kent Carter. Seit 2005 ist er Mitglied des Pariser Ensembles Dialogos. Zwischen den Genres bewegt er sich zusammen mit Norbert Rodenkirchen, Neue Musik und Improvisationen auf mittelalterlichen Instrumenten.
www.albrechtmaurer.de



 

 

3. Juli 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Klangreise 5

Intuitive Musik zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

mit:
Hinnerick Bröskamp
- Kurator, Stimme & Shrutibox
Hindol Deb Sitar
Judith Maria Günzl Piano, Indisches Harmonium & Stimme
Valerie Kohlmetz Perkussion
Michael Lohmann Tenorsaxophon
Adnan Shanan Nay (Orientalische Längsflöte)


Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus

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verschiedenen Musikkulturen und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

An diesem Sonntag gehen auf eine gemeinsame Reise:


Hinnerick Bröskamp
- Kurator, Stimme & Shrutibox
war in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in den Bereichen Performance, Training und Coaching von Führungskräften. Er ist Programmkoordinator des Klangraum-Kunigunde und Veranstalter der Meditations- und Stimm-Improvisationsabende. 


Hindol Deb
- Sitar
ist ein international bekannter Sitarspieler. Bereits mit 5 Jahren begann er bei seinem Vater Sri Panchanan Sardar Sitar zu lernen. Sein Spiel ist tief verwurzelt in der Tradition der klassischen Musik Nordindiens, geprägt von technischer Finesse und musikalischer Tiefe. Darüber hinaus experimentiert er immer wieder mit den Möglichkeiten der Verbindung von indischer Musik zur europäischen Musik, insbesondere zur Neuen Musik, aber auch zum Jazz, Flamenco und zur afrikanischen Musik. Seine Konzertreisen führten ihn in fast alle Bundesstaaten Indiens, die USA, Japan und viele Länder Europas. 2012 wurde Hindol Deb von der Carnegie Hall, NY als „Artist in Residence“ eingeladen.


Judith Maria Günzl - Piano, Indisches Harmonium & Stimme
Die in Köln lebende Künstlerin Judith Maria Günzl entdeckte als Kind ihre Liebe zum Klavier und zum Singen aus einer inneren Tiefe. Ihre berührenden archaischen Seelenlieder in intuitiven Sprachen fließen seitdem natürlich und vertraut. Diese Gabe eröffnet einen heilsamen Raum, den sie in Konzerten, Workshops und Einzelarbeit teilt.

Valerie Kohlmetz - Organic Perrcussion
ist seit 1970 auf viele Bühnen als freier Percussionist, Musiker und Bandleader unterwegs.
BANDS-PROJEKTE: Da Capo Movieband / Härte 10 /Bollock Brothers /Missiles Orchester / QuotenKiller / Big Bonsai / Hilton Peace Projekt

Ishu Michael Lohmann
- Tenorsaxophon
ist Journalist und Musiker. Durch die Beschäftigung mit der indischen Musik lernte er 2001 den Saxophonisten Charlie Mariano kennen, der ihm ein wichtiger Lehrer wurde. U.a. spielt er gegenwärtig im Intuitive Music Orchestra von Markus Stockhausen und hat gerade zusammen mit dem Pianisten Johannes Schenk die CD "Seven Tales from the river" veröffentlicht."


Adnan Schanan - Nay (Orientalische Längsflöte)
wurde 1965 in Dikar, Irak geboren. Er studierte Nay am „Institut für Irakische Musik“ und der „Akademie der schönen Künste“ in Bagdad, an der er dann später auch als Dozent arbeitete. Er  war als Solist im irakischen Fernsehorchester tätig und spielte mit fast alle bekannten Musikern und Sängern der arabischen Welt.
Adnan Schanan ist vor allem bekannt und beliebt für seine virtuosen Improvisationen auf der Nay. Seit 2005 ist er Mitglied des Ensemble Sarband. Dieses steht für musikalische Brücken zwischen Orient und Okzident, Alte und Traditionelle Musik des Mittelmeerraums und Musik der Weltreligionen.

 

 

 

31. Juli 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sommersonntagskonzert: a little bit of Noyse

A cheerful and sprightly sound

Paula Kibildis Violine
Vincent Kibildis Harfe

Über Ihre Musik:

Wir spielen zwar "ausgesuchte Klänge", die aber wirklich für alle. Und über den kleinen Graben zwischen "Unterhaltung" und "Klassik" kommen wir mit einem Tanzschritt.

Mehr erfahren

Um unsere Musik sind keine Schnüre gezogen, die das Revier begrenzen, und das "Original" ist für uns Aufforderung zur Variation. Wir covern und arrangieren nach Laune und Gelegenheit. Wir spielen auch keine "Werke", sondern Weisen, "tunes", und damit folgen wir dem musikalischen Alltag des 16. und 17. Jahrhunderts. Da konnten Gassenhauer in Schlösser wandern und aus Trauergesängen Trinklieder werden. Die Melodien jener Zeit passten sich überall an, sie wurden von Reichen wie Armen gehört, und so spielen wir sie auch: draußen und drinnen, für Abenteurer und Träumer, Sammler und Jäger. Diese Musik zum Tanzen, Trinken, Lieben stellt keine Bedingungen. Unsere Hörer müssen weder auf Fugeneinsätze achten noch sechs Stunden auf das Finale warten – ohne Umweg gelangen sie mit uns in eine andere Welt.

2. Sept. 2016


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

Gastmusiker*innen:
u.a.Tom Daun-Harfe, Rainer Wellen-Querflöte

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen.

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Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innenn.

 


 

 

4. Sept. 2016


17:00 Uhr
Eintritt: 10,00 € VVK-Buchhandlung Blücherstr. 3

Sonntagskonzert: Wild Geese

Irische und schottische Folkmusik

Die Gruppe Wild Geese spielt eine mitreissende Mischung aus irischem und schottischem Folk mit Great Highland Bagpipes ( Dudelsack), Elektronischen Dudelsack, Cello, Bouzouki ua. Wild Geese nehmen die Zuhörer mit auf eine Reise durch die Nebel und Berge Schottlands und Irlands, wo das Land wild und schön ist.

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Peadar Brennan (Vocals,Bouzouki,Tenorgitarre,Bodhran), das keltische Herz der Gruppe, hat in Leontien Stordiau (Cello) eine kongeniale Partnerin  gefunden. Leontien ist in der niederländischen Musikszene sehr bekannt. Sie spielt in verschiedenen Ensembles, von Klassischer- bis hin zu Gipsymusik.
Weiter gibt es in dieser Band einen talentierten jungen Musiker namens Ewald Verhoeven (Dudelsack,Whistles). Trotz seiner jungen Jahre zweimal Meister im Dudelsackwettbewerb in Holland.
Last but not least bildet Pieter Smits (Gitarre) mit seinen virtuosen Arrangements die Grundlage für den Sound der ”Wild Geese”.

Zum typischen Stil der Band gehört eine gelungene Mischung von Gesang und Melodien, von Jigs und Reels. Zusammen mit Texten in Gaelic (Irisch) und Gaidhlig (Schottisch) ergibt das ein einmaliges humorvoll unterhaltendes Konzert. www.wildgeese.nl