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Programmvorschau

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den kommenden Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Adresse: Kirche St. Heinrich und Kunigund, Simon-Meister-Straße 1 (Schillplatz), 50733 Köln.
Lageplan

2. April 2017


17:00 Uhr
Eintritt 10,00 € VVK-Buchhandlung Blücherstr. 3

Trio Ziryab

Flamenco und Jazz treffen auf orientalische Klänge

Bassem Hawar Djoze (Kniegeige)
Merlin Grote Flamenco Gitarre
Ismael Alcalde Flamenco Gitarre

Im Trio Ziryab treffen Flamenco Gitarre und Djoze aufeinander. Klassische Elemente aus Flamenco, arabischer und moderner Musik finden in den Kompositionen des Trios eigene Ausdrucksformen und spiegeln

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die Lebenswege der Musiker wieder. In Ihrer Musik verschmelzen  Tradition und Moderne des Abend-und Morgenlandes.


Der Name des Trio Ziryab wurde durch das Leben des Musikers und Gelehrten Abu l-Hasan ‘Ali Ibn Nafi‘ (789-857) alias Ziryab inspiriert, der seiner Zeit von Bagdhad im Iraq nach Cordoba in Spanien ( Al Andalus) reiste und die traditionelle altarabische Musik weiterentwickelte und so einen Grundstein für die andalusische Musik legte.

7. April 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusikerinnen:
Judith Maria Günzl Piano & Stimme Anne Krickeberg Cello Dorit Schäffler Klarinette

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten,

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nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.


Judith Maria Günzl
 - Stimme, Piano & Indisches Harmonium
Die in Köln lebende Künstlerin Judith Maria Günzl entdeckte als Kind ihre Liebe zum Klavier und zum Singen aus einer inneren Tiefe. Ihre berührenden archaischen Seelenlieder in intuitiven Sprachen fließen seitdem natürlich und vertraut. Diese Gabe eröffnet einen heilsamen Raum, den sie in Konzerten, Workshops und Einzelarbeit teilt. http://judith-maria-guenzl.de


Anne Krickeberg
Violoncello, Viola da Gamba, Nyckelharpa u.a.
ist Musikerin, Komponistin und Medienkünstlerin.In interdisziplinären, stilübergreifenden Projekten erforscht Anne Krickeberg musikalische und kommunikative Möglichkeiten. Der gruppendynamische Prozess ist ihr dabei ebenso wichtig wie das Ergebnis. Dabei wendet sie experimentell, improvisierend und komponierend unterschiedliche Stile und Spielweisen an.
Als MBSR-Lehrerin verbindet sie Meditation und kreative Arbeit. Seit ihrem Musikstudium unterrichtet sie an staatlichen und privaten Institutionen Musik, Improvisation, Yoga und Meditation u.a. für Leitungsteams der AOK, der Rheinischen Musikschule u.a., die VHS Köln und den MBSR-Verband.
Im Zusammenspiel mit Markus Stockhausen u.a. gestaltet sie Konzerte, die zum Innehalten einladen und unterstützt die von Hinnerick Bröskamp kuratierte Reihe "Meditation und Stimm-Improvisation-Musik zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle". CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen: WDR, SFB, HR, DLF u. a. www.mindful-culture.com


Dorit Schäffler 
Klarinetten
ist  Musikerin und Komponistin. Musik ist für sie Sprache der Seele, Traummalerei, Anbetung der Natur und allen Lebens. Viel Inspiration schöpft sie dabei aus dem Tonmaterial der jüdischen Klezmermusik. Besonders prägend waren darüber hinaus ihre Lehrjahre bei Christina Fuchs, Martin Kratzsch sowie Meisterkurse bei Giora Feidman, Michel Portal und zahlreiche Seminare bei Markus Stockhausen im Rahmen seiner internationalen Akademie Intuitive Music and More.

9. April 2017


17:00 Uhr
Eintritt 10,00 € VVK-Buchhandlung Blücherstr. 3

Duo "marcotello"

„il dolce dolore“

Marko Kassl Bajan / Akkordeon
Othello Liesmann Cello

Das Duo „marcotello" konzertiert seit 2014 international in dieser musikalisch traumhaft klingenden Kombination zweier Instrumente, die sich in ihren Klangmöglichkeiten von schmerzhafter Süße bis hin zu dramatisch explodierenden Ereignissen ideal ergänzen. Eine außergewöhnlich spannende Kombination mit garantiert einmaligen musikalischen Hörerlebnissen. Bisher fast unbekannt in der Musikgeschichte.

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„Il dolce dolore“  beschreibt sehr treffend die Intention der Werkeauswahl des Duos. Der Dichter Heinrich Heine spricht vom  „süßen Schmerz der Existenz“. Die Musik widerspiegelt die unterschiedlichsten Empfindungen dieses Schmerzes, der unser Leben durchzieht, ihn aber auch überwindet und freudig löst:
Bei Bach hoch vergeistigt, aber auch freudig und empfindsam.
Sofia Gubaidulinas „In croce“
hat die Kreuzform als kompositorisches Gerüst für eine ungeheuer beeindruckend tiefgläubige Aussage.
Ernest Bloch s
pürt der jüdischen Religiosität und Lebensform in höchst sensiblen, aber auch dramatisch explodierenden Klangwelten nach.
In „Le Grand Tango“ von Astor Piazzolla sind die vielfältigen Hintergründe der Welt des Tango vom süßlichen Eros, aber auch Macht und Ohnmacht bis hin zur ausufernden Lebensfreude genial in eine faszinierende Tonsprache gesetzt.

Das Bajan, das größte chromatische Knopfakkordeon, wurde 1907 in Tula (Russland) erstmals vorgestellt. Diese „Königsklasse“ der Akkordeons hat den riesigen Tonumfang eines Konzertflügels mit einer Vielzahl der unterschiedlichsten Klangregister. Es atmet und singt, kann weich aber auch hart und aggressiv  sein und ist damit ein kongenialer Partner für das Violoncello.
Immer mehr Komponisten entdecken diese reizvolle Klangwelt für ihre Werke. Aber auch Kompositionen der klassischen Literatur werden durch die sensiblen, überzeugenden Arrangements von Marko Kassl zu  aufregenden Entdeckungen.

Marko Kassl
erhielt seine Ausbildung als Akkordeonist am Ka?rntner Landeskonservatorium Klagenfurt, der Kunstuniversita?t Graz, der Hochschule fu?r Musik Detmold und der Folkwang Universita?t der Ku?nste, wo er sein Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Ein wichtiger Schwerpunkt seiner Ta?tigkeit liegt auf der Erweiterung des Originalrepertoires fu?rs Akkordeon in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen. Er ist Akkordeondozent an der Hochschule fu?r Musik Detmold sowie am Conservatorium van Amsterdam.

Othello Liesmann
lebt als freischaffender Cellist in Köln. Er studierte in Osnabrück, Köln, Salzburg und Luzern bei Siegfried Palm und Enrico Mainardi, war viele Jahre im Philharmonischen Orchester Gelsenkirchen als 1. Solocellist tätig. 1982 gründete er das trio basso , mit dem er weltweit konzertierte.  Als Solist  und Kammermusiker intensive Zusammenarbeit den Komponisten unserer Zeit, deren Werke er sehr erfolgreich auf den internationalen Bühnen präsentiert. Pädagogische Arbeit, vor allem auch „Hörhilfen“ in Form von Workshops für Neue Musik gehören ebenso zu seinen künstlerischen Interessen.

16. April 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Martin Kastenholz - Piano Solo

Vegetative Improvisationen

Das Klavierspiel von Martin Kastenholz ist vergleichbar dem Wachsen von Pflanzen. Obwohl diese nach festen Gesetzen entwickeln, ist die individuelle Ausprägung jeder einzelnen Pflanze unvorhersehbar. Genau so entwickelt sich jedes Konzert des Pianisten. Aufbauend auf einer Handvoll rhythmischer Muster und melodischer Fragmente entwickeln sich spontan musikalische "Blüten" im Spannungsfeld von Ordnung und Chaos.

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Klassische Moderne (Bartók, Debussy), Minimal Music, Free Jazz und psychedelischer Rock der 70er Jahre liefern den Humus, auf dem dies gedeiht.

Martin Kastenholz, geboren 1961 in Köln-Niehl, fing mit 11 Jahren mit dem Klavierunterricht an, den er mit 15 Jahren abbrach, um autodidaktisch an einem eigenen Improvisationsstil zu arbeiten. Mit 21 spielte er solo auf den Jazzfestivals in Frankfurt und Leverkusen und war in den Jahren danach in der Kölner Szene aktiv. Mehrere WDR-Produktionen, vor allem mit sogenannten "Blindflug"-Kollektivimprovisationen. Nach langer Auftrittspause nun mit weiterentwickeltem, "geläutertem" Stil wieder in der Öffentlichkeit.

Die Kritik hebt vor allem die Individualität des Stils hervor. Joachim Ernst Berendt erlebte eine "ebenso beeindruckende wie beängstigende Mischung aus Keith Jarrett und Frankenstein". Der verstorbene ehemalige WDR-Jazz-Chefredakteur und Komponist Manfred Niehaus diagnostizierte ein "bei aller Klangsinnlichkeit kühl kalkulierendes Formgefühl".  www.niehlmusik.net

23. April 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Barock-Ensemble "Ludus Instrumentalis"

Die Barockzweifel

Wunderliche Werke der Hochbarockzeit von J.S.Bach, G.F.Handel, G.Ph.Telemann, J.- M.Leclair.

Evgeni Sviridov und Anna Dmitrieva Barockviolinen Ekaterina Biazrova Cembalo Elizaveta Solovey Theorbe

Das Kölner Barockensemble “Ludus Instrumentalis” (“Das instrumentalische Spiel”) sucht immer nach außergewöhnlichen und wunderbaren Perlen der Alten Musik.

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Diesmal präsentieren die jungen Musiker das Programm, wo man nicht immer weiß, in welchem Genre das Stück geschrieben ist,wer das komponiert hat oder sogar welches Instrument jetzt spielt. Das Ensemble lädt Sie herzlich ein, diese und andere Barockrätsel zu lösen und inzwischen schöne Musik zu genießen.

Ouverture oder Trio-Sonate? – J.- M.Leclair (1697-1764). Ouverture III A-dur für 2 Violinen und Basso Continuo: Ouverture.Grave-Allegro, Largo, Allegro assai.
Normalerweise ist eine Ouverture ein Orchesterstück, das entweder Einleitung zu einer Oper oder Introduktion zu einer Tanz-Suite ist. In diesem Fall  aber ist der Ouvertüren -Satz (mit dem traditionellen langsamen und schnellen Teil)  der erste Satz von einer Trio-Sonate, also von einem Kammermusikstück. Warum mischt der französische Komponist Jean-Marie Leclair hier die Genres? Da er auch ein unglaublicher Geigen-Virtuoser war, wollte er wahrscheinlich zeigen, dass 2 Geigen nicht weniger als das ganze Orchester klingen können. Die beiden schwierigen Geigenstimmen bestätigen das.

Suite oder Sonate? – G.F.Händel (1685-1759). Trio-Sonata D-dur: Adagio, Allegro.Fuge, Musette, Marcia, Gavotta.
In der Barockzeit gab es zwei Arten von “Sonata”: Sonata da chiesa (eine strenge Form mit Fuge oder Kontrapunkt) und Sonata da camera (weltliche Form – eine Suite mit Tanzen). In dieser Sonate gibt es aber beides: Fuge und Tanzen. Also, ist das Sonata da chiesa oder da camera?..

Geigenstimmung ist g-d-a-e, oder? – H.I.F.von Biber (1644-1704). Partita V g-moll für 2 Geigen mit scordatura und Basso continuo: Intrada, Aria, Baletto, Gigue, Passacaglia.
Wie ist eine Geige normalerweise gestimmt? Mit reinen Quinten g-d-a-e. In diesem Stück muss man aber die obere e-Saite auf d umstimmen. Das heisst “scordatura”, wenn die Saiten nicht üblich gestimmt werden. Der österreichische Geiger und Komponist Heinrich Biber mochte diesen Effekt sehr gerne in seinen Violinwerken, die meistens mit scordatura geschrieben wurden. Ob er die Möglichkeiten der Geige erweitern wollte oder seine Virtuosität demonstrierte, können wir heute nur vermuten.

Telemann oder Corelli? – G.Ph.Telemann (1681-1767). Sonate-Corellisante h-moll: Grave, Vivace, Adagio e staccato, Allegro molto, Soave, Presto
Arcangelo Corelli hatte große Bedeutung in  Europa und beeinflusste damals viele Komponisten und Musiker. In Sonaten “mit Corellis Geschmack” zeigt Georg Philipp Telemann seine Meisterschaft und imitiert den Stil von Corelli mit eigener Fantasie.

Ekaterina Biazrova wurde 1984 in Murmansk, Russland geboren. Als Pianistin schließ sie 2008 das Studium im Konservatorium in Nishni Nowgorod mit Auszeichnung ab, dann studierte sie Cembalo privat bei Irina Schneerowa in Sankt-Petersburg.
In Sankt-Petersburg organisierte sie zusammen mit Evgeni Sviridov und Anna Dmitrieva (Barockgeiger) das Barockensemble “Ludus Instrumentalis”. Seit 2015 studieren sie zu dritt als Festensemble an der Kölner Musikhochschule bei Prof.Konrad Junghänel.
Ekaterina trat an verschiedenen Festspielen auf: “Kölner Alte Musik Fest” 2016, “Earlymusic” 2013 und 2014 in Sankt-Petersburg, “Baroque&Classics” in Nishni Nowgorod u.a.; spielte mit bekannten Musikern und Ensembles: Erik Bosgraaf (Blockflötist, Niederlande), Ensemble “Saggitarius” (Frankreich), “The Pocket Symphony” (Russland, Moskau), “Solisten der Katharina die Große” (Russland, Sankt-Petersburg) u.a.
In Deutschland hatte Ekaterina mit dem Ensemble “Ludus Instrumentalis” großen Erfolg, als sie bedeutende Musikwettbewerbe (Berliner Bach Wettbewerb 2015, Förderpreis Alte Musik in Saarbücken 2016 und Gebrüder Graun Wettbewerb 2016) gewann. Nach diesem Erfolg folgten die Einladungen zu den bedeutenden Festspielen und Konzertreihen in Deutschland: Bachfest in Leipzig, „Köthener Bachfesttage“, „TAMIS“ Festival in Saarbrücken, Schlösser Borbeck und Konradsheim und andere.

Anna Dmitrieva wurde 1987 in Sankt Petersburg geboren. Sie hat das Konservatorium in Sankt Petersburg absolviert, dann hat sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Tanz K?ln fortgesetzt. Unter ihren Lehrern sind T.Liberova, P.Popov (violine), I.Dzektzer, E. Sinaiski, A. Spiri, H.Schoneweg (Kammermusik), R,Gwilt, K.Jungh?nel (Alte Musik).
Anna ist Preistr?gerin mehrerer Kammermusikwettbewerbe («Charles Hennen» Kammermusikwettbewerb 2011, Moskauer Internationaler Wettbewerb 2011, Int. Wettbewerb «Citta di Pesaro» 2014, Vierter Interner Wettbewerb der Hochschule K?ln 2016 u a.).
Seit 2013 spielt sie Barockvioline und hat als Mitglied des «Ludus Instrumentalis» Barockensembles den Berliner-Bach Wettbewerb (Berlin, 2015), den „Förderpreis Alte Musik“ (Saarbrücken 2016), den Gebrüder-Graun Wettbewerb (Bad Liebenwerda, 2016) gewonnen. Als Barockviolinistin war sie im Semifinal von „Concours Corneille“ (Rouen 2016).
Sie tritt regelmässig als Kammermusikerin, Barockviolinistin und mit verschiedenen renomierten Gruppen (wie „Concerto Köln“, Ensemble 1700 u.a.) in Russland und Europa auf. Sie hat an folgenden Festivals teilgenommen: «Kissinger Sommer» (Bad Kissingen), «Internationale Woche» (Graz), «Earlymusic» (Sankt-Petersburg,) «Fundaci?n Montele?n de Musica de C?mara», (Leon, Spanien), Tage Alte Musik in Herne u a.
In 2017 spielt sie mit „Ludus Trio“ im Concertgebouw Amsterdam im Rahmen von „New Masters on Tour“, sowie am Bachfest in Leipzig und "TAMIS" Festival in Saarbrücken mit „Ludus Instrumentalis“.

Evgeni Sviridov wurde in 1989 in Leningrad geboren. Er ist Preisträger mehrere Wettbewerbe, u.a.: Yehudi Menuhin Internationaler Wettbewerb, Nicolo Paganini Internationaler Wettbewerb, Jascha Heifetz Internationaler.
In 2010 hat er auch Internationaler Bach Wettbewerb gewonnen und in 2011 seine erste CD von «Genuin Classic» mit den Werken von H.I.F.von Biber und J.S.Bach aufgenommen.
Seit dem spielt er regelmässige Konzerte mit verschiedenen Kammermusikbesetzungen, mit ständigem Ensemble, mit vielen Barockensembles und auch Soloauftritte in Russland und Europa. Er ist als Solistbei folgenden Festspielen aufgetreten:  Bachfest in Leipzig , Thüringer Bach Woche in Weimar,  Bachfestspiel in Riga u.a.
Er hat in 2014 sein eigenes Barockensemble Ludus Instrumentalis gegründet, das hat in 2015 den 1. Preis beim Berliner-Bach-Wettbewerb gewonnen. Im September 2016 hat Evgeni den 1.Preis sowie den Publikumpreis am “Concours Corneille” in Rouen, Frankreich gewonnen.
Seit Juni 2015 spielt Evgeni eine Violine von Januarius Gagliano (1732) aus der «Jumpstart» Stiftung in Amsterdam. Inzwischen lebt Sviridov in Köln, geht einer intensiven Konzerttätigkeit nach und arbeitet als Konzertmeister und Solist mit dem renommierten Originalklang-Ensemble „Concerto Köln“ zusammen.

Elizaveta Solovey wurde 1985 im Jekaterinburg geboren.
2008  nach Abschluss des Ural - Konservatorium "M.P.Mussorgski" kommt sie als DAAD-Stipendiatin nach Deutschland um das Studium bei Professorin Caterina Lichtenberg fortzusetzen. 2013 hat Elizaveta das  Master-Studium im Fach Mandoline an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Auszeichnung absolviert. Zur Zeit studiert sie Laute in der Klasse von Prof. Konrad Junghänel.
Elizaveta ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. 2.Preis  bei dem Wettbewerb „Viva, Vivaldi“  in Washington/USA , 1.Preis  bei dem Internationalen Wettbewerb „Raffaele Calace“ in Pignola/Italien, 2.Preis bei dem Yasuo Kuwahara-  Wettbewerb,Deutschland, u.a.
Als Solistin und als Continuo - Spielerin konzertierte Elizaveta bereits mit Orchestern wie dem Ural Philharmonic Orchestra (unter Thomas Sanderling, Leo Kremer, Enche), Kammerorchester „B-A-C-H“ Ekaterinburg, Bergische Symphoniker,Sinfonieorchester Wuppertal, Orchester MusicAeterna (unter Teodor Currentzis).
Als letztes großes Projekt hat Elizaveta bei einer  Produktion von Shakespeare "Romeo & Julia" in Wuppertal mitgespielt.  Bei dem Projekt haben viele Ku?nstlern zusammen gearbeitet, unter anderen: der international renommierte Bildhauer Tony Cragg, die Musiker Wolfgang Schmidtke, Matthias Burkert und Werner Dickel, der langja?hrigen Pina Bausch? Ta?nzer Jean Laurent Sasportes, der ehemalige ku?nstlerische Assistent von Pina Bausch Robert Sturm sowie Schauspieler und Musiker aus Wuppertal, Bochum und Ko?ln.

30. April 2017


17:00 Uhr
Eintritt 10,00 € VVK-Buchhandlung Blücherstr. 3

Pata - Friends & Dragons

Ein kraftvoller Fluss expressiver Musik und Malerei.

Norbert Stein Tenorsaxophon & Komposition
Etienne Nillesen Präparierte Snare Drum + Cymbal
Dea Bohde Live Malerei
Pata Music steckt voller Überraschungen und Wendungen, gibt sich offen für allerlei Einflüsse, reißt die Grenzen zwischen scheinbar widerstrebenden Idiomen ein - und braut daraus, ausgehend von der Basis der Jazzimprovisation, etwas Neues, Erregendes.

Die Malerin Dea Bohde ist mit Norbert Stein und seiner Patamusik seit dessen Orchesterprojekt „The secret act of painting“ verbunden und sie wird in dem Konzert im Klangraum Kunigunde dialogisch zur Musik ein großformatiges Triptychon auf Spinnvlies entwerfen.

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Um die Herkunft des Wörtchens "pata" aufzuhellen, bedarf es eines kleinen literarischen Abstechers in die faszinierende Welt des Doktor Faustroll. Denn dieser war es, der im Jahre 1898 unter der Federführung des Franzosen Alfred Jarry, den Begriff der "Pataphysik" aus der Taufe hob.
"... die Pataphysik ist eine Wissenschaft, die irrealer Logik und einer neuen Wirklichkeit jenseits der Grenzen der äußeren Erscheinungswelt verpflichtet ist, losgelöst vom gewöhnlichen Kausalitätsdenken. Alles ist verwechselbar, verwandelbar, umkehrbar und austauschbar: Dinge, Zeiten und Räume. Aber nichts ist beliebig, nur ist eben jede Einfachheit eine ineinander verwobene und sich durchdringende Vielfalt."

Norbert Stein ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der deutschen Jazzszene. Der Tenorsaxophonist hat sich mit seinen Pata-Besetzungen ein ganz eigenes Klanguniversum geschaffen. "Friends & Dragons" ist sein neuestes Werk.
Als Komponist spricht Norbert Stein von sogenannten "inszenierten Räumen", die er in seinen Kompositionen schafft, d. h. er gibt einzelnen Instrumentalisten Stimmungen vor, innerhalb derer sie sich dann solistisch frei bewegen können. Die Stücke präsentieren eine ausgereifte Balance zwischen ausgefeilten Arrangements und viel Spielraum für Spontanität und Interaktivität. http://www.patamusic.de/

Etienne Nillesen, der sich in seinem Schlagzeugspiel auf Snaredrum und Becken beschränkt und dabei neben Drumsticks auch Spielzeug, Bögen und Glocken einsetzt, arbeitete in der europäischen Musikszene als als Solist sowie in den verschiedenen Gruppierungen zeitgenössischen Jazz und Neuer Musik. Nillesen unterrichtet Jazzschlagzeug und Improvisation am ArtEZ Konservatorium in Arnheim. Etienne Nillesen ist Schlagzeuger im Quartett Pata Messengers und wirkte als solcher bei den aktuellen CD-Aufnahmen zu „Pata Messengers play Reiner Maria Rilke“ und „friends & dragon“ mit. https://etiennenillesen.com/

Dea Bohde ist Zeichnerin, Malerin, macht Partizipatiorische Kunstprojekte, lebt und arbeitet seit 17 Jahren in Köln-Nippes, wo sie in der Florastrasse ihr Atelier hat. Vor genau einem Jahr gab es von ihr in Zusammenarbeit mit Michael Stockhausen (Uni Bonn) den Kunst-Parcour-Nippes. http://dorothea-bohde.de/

 

5. Mai 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker:
Jonas Engel Altsaxophon Bassem Hawar Djoze (Irakische Kniegeige) Rageed William Nay & Duduk (Orientalische & armenische Flöten)

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten,

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nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusikern.


Jonas Engel 
Saxophon
wurde 1990 im hessischen Schlüchtern geboren. Bereits mit 16 Jahren begann er im Landes Jugend Jazz Orchester Hessen zu spielen, mit dem er an ersten CD Produktionen teilnahm. Nach seinem Abitur und seiner Wehrdienstzeit beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr Berlin begann er Jazzsaxophon bei Roger Hanschel, Claudius Valk, Frank Gratkowski und Hubert Nuss an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln zu studieren.
Dort ist er als Saxophonist und Komponist in verschiedenen Projekten als Front- und Sideman aktiv. Seit 2014 spielt Jonas Engel im Bundesjazzorchester. Tourneen führten in schon in viele Länder Europas, nach Südamerika, den Nahen Osten, nach China und Südostasien.


Bassem  Hawar
Djoze (Irakische Kniegeige)
Bassem Hawar studierte am Konservatorium in Bagdad irakische und orientalische Musik mit Hauptfach Djoze. Mehrere Jahre lang unterrichtete er am Konservatorium und an der Musikschule in Bagdad Djoze, Geige und Musiktheorie. Er spielte in verschiedenen, dem Kulturministerium unterstellten Formationen, wie Al Bayariq, Al Nahar al jadid, Babel und dem staatlichen Sinfonieorchester.

Er entwickelte die Djoze weiter, so dass sie alle Formen arabischer und europäischer Musik spielen kann und nicht auf ihren traditionellen Bereich, den irakischen Maqam begrenzt bleibt. Bassem baut seine Instrumente selbst. Er lebt seit 12 Jahren in Deutschland. Bassem spielt in zahlreichen Gruppen unterschiedlichster Musikrichtungen von klassisch irakischem Maquam über europäische mittelalterliche Musik bis hin zu neuer Musik und experimentellem Jazz. Er hat in zahlreichen europäischen und einigen asiatischen Ländern Konzerte gegeben. 2006 gewann er mit der Gruppe Ahoar den 1. Preis beim Landeswettbewerb Creole NRW und im folgenden Jahr den Bundeswettbewerb des Weltmusikpreises. http://www.bassemhawar.com/


Rageed William
Nay & Duduk (Orientalische & armenische Flöten)
ist Irakischer Musiker und Toningenieur. Er studierte orientalische Musik am Institut für Musikwissenschaft in Bagdad (1993-1999) bei den wichtigsten Lehren des Irak. In Deutschland studierte er Audiotechnik.
Er spielt zwei der ältesten Musikinstrumente, die Nay (Orientalische Flöte) und das Duduk (Armenisches doppelrohrblatt Holzblasinstrument), Keyboard und arrangiert Musik. Rageed ist Mitglied der Cairo Steps Band.  Er ist in Deutschland und dem Mittleren Osten mit verschiedenen Philharmonieorchestern und an Opern neben berühmten Künstlern aufgetreten und war zu vielen wichtigen Musikfestivals in Europa, dem Mittleren Osten und den USA eingeladen. http://www.rageedwilliam.com/

7.Mai 2017


17:00 Uhr
Eintritt 10,00 € VVK-Buchhandlung Blücherstr. 3

RJM - acoustic and voices

3 Herren 3 Instrumente 3 Stimmen

Ralf Mäckmann Bass & Vocals Jeff Thomas Percussion & Vocals Martin Eichborn Guitar & Vocals
Sie spielen und singen Songs von The Beatles , Crosby Stills & Nash bis  . . The Eagles von Woodstock bis . . Miley Cyrus.
Die 3 Herren aus dem Rheinland mit Wurzeln ebendort und ebenso in den Vereinigten Staaten wären gerne dabei gewesen damals unter den hunderttausenden Fans und Hippies beim legendären Festival der jungen Rock- und Folkmusik in Woodstock. Weil sie aber als Jahrgänge 1959-60 noch etwas zu jung waren,

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und es zudem zumindest für R&M doch etwas zu weit entfernt lag ? J wuchs immerhin auf dem passenden Kontinent auf ? blieb ihnen dieses Erlebnis verwehrt.  Was blieb, war die Musik und der Geist hinein in die 70er Jahre bis heute.  Sie prägte bei Ralf, Jeff und Martin die musikalische Entwicklung von frühester Jugend an. 

Sie lernten sich kennen in verschiedenen Bands und Formationen unterschiedlichster Stilrichtungen.  RJM hat sich aus dem Wunsch herauskristallisiert, Stücke aus der Ära der Singer-Songwriter mit dem Schwerpunkt des mehrstimmigen Harmonie-Gesangs zu spielen und vor allem gemeinsam zu singen.  So spielen sie mal rein akustisch, mal minimal "elektrisiert", vor allem um genügend Raum für die Stimmen zu lassen.

Ganz aus der Zeit der 70er Jahre heraus erklingen die Song von z.B. Crosby Stills & Nash , Simon & Garfunkel, The Beatles, Cat Stevens oder auch von The Who und so vielen anderen.

Wichtig für RJM ist es, dass sie den Gesang mit mehreren Stimmen so arrangieren können, dass es schön klingt.
Da gibt auch schon mal Ausflüge zum Rock´n´Roll, natürlich zur Country-Musik bis hin zur aktuellen Pop-Musik.  Zuhörer zeigen sich da schon mal recht überrascht, wenn ein Miley Cyrus Song klingt, als wäre er aus der Feder von CS&N.
Die 3 Herren von RJM freuen sich natürlich ganz besonders auf die einzigartige Atmosphäre und vor allem Akustik des Klangraumes-Kunigunde.  Sie sind sich sicher, dass sich ihr akustisches Konzept gerade hier exzellent verwirklichen lässt.

14. Mai 2017


17:00 Uhr
Eintritt 10,00 € VVK-Buchhandlung Blücherstr. 3

Conrad Wilkinson - Die Vision des Pianisten

Leidenschaft, Liebe, Schmerz und Sehnsucht

„Er ist ein Pianist, der mit Sicherheit und Brillianz spielt“. Irish Times nach einem Konzert von Conrad Wilkinson in der National Concert Hall, Dublin

Programm:
Johannes Brahms
Sonate N.3 Op. 5
Robert Schumann Drei Romanzen op. 28
Felix  Mendelssohn 3 Lieder ohne Worte
Franz Liszt Die Vogelpredigt des heiligen Franziskus von Assisi & Der heilige Franziskus von Paula auf den Wogen schreitend

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Conrad Wilkinson studierte am London Collage of Music bei Andrew Wilkinson und John McCabe. Hier gewann er den Holmes Prize für Pianorezital und den John Ireland Preis für Kammermusik.
Während der Zeit in London spielte Wilkinson u.a. Rachmaninov’s 2. und Beethovens 3. und 5. Klavierkonzert.
Später studierte er in Moskau bei Alexi Nasedkin, einem Schüler von H. Neuhaus. Naskedin beschreibt Wilkinson Klavierspiel so: „ Er spielt die schwierigsten Stücke von Rachmaninov und Chopin und anderen mit großer Intelligenz und Sensibilität“.
2007 konzertierte Conrad Wilkinson in verschiedenen Städten Chinas. Er hat als Solist ein breit gefächertes Repertoire von der Barockmusik bis hin zur Moderne.
Conrad Wilkinson lebt in Südfrankreich in der Nähe von Montpellier. Über Freunde hat er von der besonderen Akustik des Klangraum-Kunigunde erfahren und freut sich sehr auf das Konzert.

 

21. Mai 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

"Il giardinetto del paradiso"(Paradiesgärtchen)

Maskentänze aus Renaissance und Frühbarock

Gudrun Fuß Viola da gamba
Zorro Zin Theorbe & Barockgitarre
Kaung-Ae Lee Cembalo & Leitung

Das Ensemble Il giardinetto del paradiso präsentiert Maskentänze aus Renaissance und Frühbarock. Klare Präzision, Virtuosität und Darstellung der verschiedenen Emotionen lassen die Musik lebendig werden. Es erklingen englische Maskentänze sowie Werke von

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Frescobaldi, Falconieri, Ortiz, Sanz und Kapsberger.

Das Ensemble besteht seit 2001 und trat bei verschiedenen Festivals in Deutschland, Italien, Holland, Belgien, Frankreich, der Schweiz, dem Libanon und Süd-Korea auf.

Der Name „Il Giardinetto del Paradiso“ ist von den beiden Bildern „Maria im Paradisgarten“ und „Die Muttergottes in der Rosenlaube“ Stephan Lochners (ca. 1400-1451) inspiriert. Engel sind mit verschiedenen Instrumenten, unter anderem mit einer Laute, dargestellt. Der Namen „Il Giardinetto del Paradiso“ bedeutet Paradiesgärtchen.

Gudrun Fuß (Bass- & Diskantgambe)
studierte Viola da gamba an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Heiner Spicker und am Königlichen Conservatorium Brüssel bei Prof. Wieland Kuijken. Sie konzertiert als Solistin und mit verschiedenen Ensembles im In- und Ausland. Sie ist Dozentin für Viola da gamba an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Zorro Zin (Theorbe & Barockgitarre)
studierte Laute bei Yasunori Imamura an der Musikhochschule Frankfurt/Main und bei Stephan Rath an der Folkwang Hochschule Essen. Es folgte ein Kammermusikstudium für Alte Musik bei Prof. Konrad Junghänel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zorro Zin wirkt mit bei Opernproduktionen und konzertiert als Solist und Continuospieler im In- und Ausland.

 Kaung-Ae Lee (Cembalo & Leitung)
studierte Cembalo bei Prof. Ketil Haugsand an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und bei Prof. Christian Rieger an der Folkwang Hochschule Essen. Es folgte ein Kammermusikstudium für Alte Musik bei Prof. Konrad Junghänel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie konzertiert bei Barockfestivals als Solistin und Continuospielerin im In- und Ausland. Kaung-Ae Lee ist Dozentin an der Folkwang Hochschule Essen.

28. Mai 2017


17:00 Uhr
Eintritt 10,00 € VVK-Buchhandlung Blücherstr. 3

Mahdjub / Thiele / Schween

Luren, Loops und andere Klänge - Musikalische Kostbarkeiten von Bronzezeit bis Gegenwart

Mahdjub/Thiele/Schween sind in diesem Konzert den archaischen Klängen der grauen Vorzeit, wie auch modernen musikalischen Ausdrucksformen auf der Spur. Durch Rüdiger Oppermanns Rheingold-Projekt kamen sie im Sommer 2016 erstmals gemeinsam auf die Bühne und hatten Gelegenheit sich musikalisch und menschlich kennenzulernen. Nun treten sie als Dreierformation auf, um im Klangkosmos der Welt nie dagewesene Möglichkeiten zu entdecken.

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Bronze, Holz, Stimme und Rhythmus suchen analog den 4 Elementen, die Gemeinsamkeit in der Diversität: spielerisch, doch nicht wahllos, kraftvoll und lyrisch zugleich.


Joachim Schween:

Geboren in Hamburg. Joachim Schween studierte Vor- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde in Hamburg. Seit Beginn der 1990er Jahre ist er als Archäologe für verschiedene norddeutsche Museen sowie in der Denkmalpflege wissenschaftlich tätig. Wohnhaft in Hameln, ist die Besiedlungsgeschichte des südniedersächsischen Weserberglandes einer seiner Forschungsschwerpunkte.
Aufgrund praktischer Erfahrungen im Bereich der klassischen Musik und des Jazz entwickelte Joachim Schween ein starkes Interesse an prähistorischen Musikinstrumenten aus dem nordeuropäischen Raum. Besonders intensiv setzt er sich seit einigen Jahren mit dem musikalischen Potenzial der bronzezeitlichen Luren und ihrer kulturgeschichtlichen Bedeutung auseinander. Angeregt durch die Spielweise der irischen Bronzehörner übertrug Schween die Zirkularatmung auf die Lure. Konzerte, Vorträge und musikarchäologische Experimente führten ihn u.a. nach Österreich, Schottland, Irland, Dänemark, Schweden, Polen und Litauen. Zu den außerordentlichsten Spielorten, an denen Schween die Lure bisher zum Klingen brachte, zählen die prähistorischen Grabmonumente, Steinkreise und Steintürme ('Brochs') auf den Orkney- und Shetland-Inseln und die bronzezeitlichen Felsbilder von Kalleby in Schweden, auf denen kleine Gruppen von Lurenbläsern dargestellt sind.

Jenny Thiele ist Sängerin und Songwriterin, unterwegs die musikalische Welt immer wieder neu zu entdecken und mit ihrer Musik zu experimentieren. Nach vier Jahren Musikstudium in den Niederlanden, hat sie mittlerweile ihre Basis in Köln, von wo aus sie arbeitet und mit oder ohne ihre musikalischen Projekte reist.
2012 veröffentlichte Hey!blau Records Jennys erstes Solo-Album mit dem Titel „Haus“, auf dem sie eine bunte Mischung von Musikern wie das Streichquartett Badz oder die Samba-Batucada Buyakano zusammenbrachte, um ihre Songs zu arrangieren und produzieren. In dieser sehr Björk-inspirierten Phase entstand ihre Bearbeitung von „Hyperballad“ mit dem Titel „Unterwegs“.
Zwischen 2007 und 2014 arbeitete Jenny in verschiedenen eigenen Projekten, vor allem mit dem Songwriter-Duo Tom und Jenny, und war an sieben Album-Produktionen beteiligt.
2013 wurde sie für die Opern-Produktion „The picture of Dorian Gray“ von Den Jyske Opera in Aarhus (DK) engagiert, in der sie die Rolle der Sibyl Vane und zum ersten Mal mit einem Sinfonieorchester sang. Die anschließende Reise durch Island inspirierte Jenny ihr aktuelles Projekt NUNUK ins Leben zu rufen, ein neuer Ort, um sich musikalisch zu  entfalten und auszutoben.
Aktuell arbeitet Jenny außerdem mit Elisa Batti an ihrem gemeinsamen Projekt Violet Fall, in dem sie ihre Liebe zur minimalistischen Musik erkennt und sich in elektronischen Klanglandschaften verliert.

Bijan Mahdjub:
Aufgewachsen in Deutschland und im Iran. Ende  1970er erste musikalische Erfahrungen auf der Gitarre und Großvater´s Mandriola
Anfang 1980er Tinwhistle und bretonische Bombarde, Gaita Gallega (galicischer Dudelsack)
Langjähriges Praktikum bei Klaus v. Wrochem (Klaus der Geiger)
Musikerausbildung auf Kölns (und anderen) Straßen und unzähligen Sessions mit Musikern in Deutschland und der Bretagne/Frankreich.
Entdeckung der Welt der traditionellen und ethnischen Blasinstrumente -diverse Flöten, Schalmeien und Dudelsäcke- von West bis Ost. Erfahrungen in Improvisation hin zu verschiedenen musikalischen (traditionellen) Stielen.
Spielmannskunst auf mittelalterlichen Märkten, Festen und Konzerten. Traditionelle Tanz- und Weltmusik. Seit 2005 Zusammenarbeit mit Rüdiger Oppermann (Klangwelten, Karawane 2010, Brendan Voyage, Rheingold) und diverse eigene Projekte.

2. Juni 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusikerinnen:
Tom Daun Harfe Ishu Michael Lohmann Tenorsaxophon Werner Worschech Gongs / Klangschalen & Obertongesang

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten,

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nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.


Tom Daun Harfe
Nach dem Studium der Schulmusik (Fach Konzertgitarre) kam Tom Daun als Autodidakt zum Harfenspiel. Mit seinem legendären Folk-Quartett „La Rotta“ musizierte er in den achtziger Jahren auf Festivals in ganz Europa. An der University of Edinburgh absolvierte er den „Master of Music Degree“ im Studiengang Musikethnologie und „Scottish Traditional Music“. Damals entdeckte er seine Liebe zur keltischen Harfe. Seitdem arbeitet er auch solistisch mit Konzertprogrammen zur irisch-schottischen und mittelalterlichen Musik.
Tom veröffentlichte neun Solo-CDs, ist gefragter Dozent auf Harfenfestivals (Edinburgh,World Harp Congress Prag, Polen, Paraguay, Wien) und saß im „Magic Harp“-Projekt 2011 beim TFF Rudolstadt mit fünf Harfenisten aus fünf Kontinenten gemeinsam auf der Bühne.      www.tomdaun.de


Ishu
Michael Lohmann/Saxophon
ist Journalist und Musiker. Durch die Beschäftigung mit der indischen Musik lernte er 2001 den Saxophonisten Charlie Mariano kennen, der ihm ein wichtiger Lehrer wurde. U.a. spielt er gegenwärtig im Intuitive Music Orchestra von Markus Stockhausen und hat gerade zusammen mit dem Pianisten Johannes Schenk die CD "Seven Tales from the river" veröffentlicht."



Werner Worschech –
Gongs, Klangschalen & Obertongesang
Seit 25 Jahren beschäftigt sich Werner Worschech mit Obertonmusik und Klangarbeit. Besonders hervorzuheben ist sein faszinierendes Gongspiel. Er ist einer der wenigen Künstler, die aufgrund spezieller Reibetechniken Gongs auf selten zu hörende Weise Klänge entlocken. Werner Worschech arbeitet neben seinen Solokonzerten mit neuer meditativer Musik, spartenübergreifend mit Kollegen aus Klassik und Jazz sowie Videokünstlern und Malern.
http://www.beruehrung-mit-klang.de

4. Juni 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Trobadors & Eviamara

EstampieRoyal

Trobadors (medieval) mit Eviamara  (evolving atmospheres - soundscapes)

Saltarellos, Estampien, Lauden aus spanischen und italienischen Quellen - interpretiert von Künstlern des 21. Jahrhunderts, den Trobadors. Nahtlos erweitert sich das Repertoire mit Werken von Eviamara, die zeitlos und aus dem Geist der mittelalterlichen Musik atmosphärische Klanglandschaften entstehen lassen.

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Monika Adams Voc
Sarah Braasch Voc/Harfe
Yannik Bremerich Percussion
Rolf Bischoff Viella/Flutes – Leitung

Trobadors wurde 2008 gegründet. Ziel ist die Aufführung mittelalterlicher Musik und der frühen Renaissance, gespeist aus der wissenschaftlichen Arbeit der Schola Cantorum Baseliensis, des musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Basel und dem künstlerischem Freigeist moderner Interpreten an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

Eviamara bewegen sich in einem Spannungsfeld aus mittelalterlichen, modernen und orientalischen Einflüssen. Mit z. T. Mittelalterlichen Instrumenten, minimalistischer Elektronik und Gesang improvisieren die Künstler Klangwelten von bewegender Kraft und Klarheit, die neue musikalische Weiten öffnen.

Rolf Bischoff
studierte u. a. Kontrabass und Violone bei Wolfgang Güttler an der Musikhochschule Köln und historische Aufführungspraxis/Violone bei Anthony Woodrow in Amsterdam. Konzerte und CD/DVD-Produktionen u. a. mit Concerto Köln, Accademia Amsterdam, sowie genreübergreifend u. a. mit FM-Einheit von den Einstürzenden Neubauten, David Garett, Deine Lakaien u. v. m.

Sarah Braasch
studierte Harfe und Komposition an der Musikhochschule Maastricht sowie Archäologie an der Albert-Magnus-Universität Köln. Einer ihrer thematischen Schwerpunkte ist neben der Musik des Mittelalters traditionelle irische Musik.

Monika Adams
Neben Konzerten als Sopranistin, solistisch und in Ensembles (u. a. mit dem Hillard-Ensemble), war sie auch als Jazzsängerin bei Peculiar und diversen Studioprojekten wie Cafe del Mar und auch unkonventionellen Projekten wie den Monteverdi-Programmen von FM-Einheit von den Einstürzenden Neubauten aktiv.

Yannik Bremerich
Abitur 2011 Abitur in Brühl. Seitdem arbeitet er als Musiker in verschiedenen Bands und Projekten.

 

11. Juni 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3, 50733 Köln

Fingerfood

Musik schmecken!

Wolfram Cramer von Clausbruch Gitarre, Harfe, Hang, Percussion, Ukulele & Gesang
Stefan Wiesbrock Gitarre, Balalaika, Ukulele, Gesang

FingerFood bedeutet zwei Stunden kurzweilige und abwechslungsreiche Unterhaltung mit Musik auf höchstem Niveau. Mit einer facettenreichen Präsentation von folkig schönen Melodien und einer kleinen Prise Jazz und Blues gelingt es FingerFood, sein Publikum zu berühren und zu faszinieren.

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Dabei wird das virtuose Bedienen einer erlesenen Instrumentenvielfalt (Harfe, Hang, Balalaika...) - synchrone Fußpercussion inklusive - gnadenlos groovy und doch herrlich gelassen umgesetzt. Wortwitz, Persiflagen und eigene Interpretationen bekannter Songs machen FingerFood zu einem unvergleichlichen Leckerbissen musikalischer Unterhaltungskunst!
FingerFood, ein hochmusikalisch durchdachtes Gitarrenensemble serviert ein Galadinner der musikalischen Unterhaltungskunst. Guten Appetit!
www.fingerfoodmusic.de

18. Juni 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Exquisite Noyse

La voce del violino

Werke von: Arcadelt, Verdelot, Janequin, Josquin.

Wie aus dem Nichts war die Violine damals erschienen, in einer Form, die im wesentlichen noch heute gebräuchlich ist. Direkte Vorläuferinstrumente mit längerer Tradition sind nicht auszumachen, der Typus scheint sich innerhalb weniger Jahre herausgebildet zu haben. Aber es sollte noch fast 100 Jahre dauern, bis die ersten greifbaren Quellen mit einem für die Violine spezifischen und idiomatischen Repertoire niedergeschrieben wurden.

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Die Instrumente der Violinfamilie erfreuten sich seit den 1520er Jahren zunehmender Beliebtheit und spielten vor allem als Ensemble eine immer wichtigere Rolle. In vier-, fünf- und auch sechsstimmiger Besetzung eigneten sie sich ursprünglich vokal konzipierte Kompositionen wie Madrigale, Canzoni alla francese oder Motetten an oder improvisierten über ostinate Bässe, beliebte Melodien und Tänze. Mit ihrer vielfältigen Einsetzbarkeit und Beweglichkeit etablierten sich die Geigen an den großen aber auch vielen kleineren Höfen Europas sowie in der Kirchenmusik.

Exquisite Noyse, renaissance violin band

Paula Kibildis Violine
Andreas Hempel Viola
Daniel Lind Viola
Zsuzsanna Czentnár Viola
Johannes Loescher Bassvioline

25.Juni 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr.3

Klangreise 8

Intuitive Musik zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

Thomas Kagermann Violine
Othello Liesmann Cello
Rageed William Nay & Duduk (Orientalische und armenische Flöten)
Syavash Rastani Tombak & Daf (Perische Trommeln)
Caroline Thon Saxophone
Hinnerick Bröskamp Kurator, Stimme, Shrutibox & Körpertambura

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen

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und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

Auf eine gemeinsame Klangreise gehen an diesem Sonntag:


Hinnerick Bröskamp
Kurator, Stimme, Shrutibox & Körpertambura
war in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in den Bereichen Performance, Training und Coaching von Führungskräften. Er ist Programmkoordinator des Klangraum-Kunigunde und Veranstalter der Meditations- und Stimm-Improvisationsabende.

 


Thomas Kagermann
Violine
Nach einer klassischen Violinenausbildung gehörte Thomas Kagermann mit der Gruppe Fidel Michel Anfang der 70ger zu den Protagonisten der damaligen „Deutsch-Folk“ Bewegung. In den 80ger Jahren starte er eine Solokarriere als Deutscher Liedermacher. Seit 1990 bewegt er sich mit Violine, Gitarre und Gesang im Bereich der freien Improvisation und der Weltmusik. Künstlerisch zusammengearbeitet hat Thomas kagermann u.a. mit Klaus Schulze, der Andreas Vollenweider-Band, Jan Akkermann, Nippy Noya u.v.a. 2007 gründete es zusammen mit Urs Fuchs und Wolfram Cramer von Clausbruch das Deutsch-Folk-Trio Zebra Sommerwind. www.kagermann.com Foto: Peter Rüsing


Othello Liesmann
Cello
studierte am Konservatorium Osnabrück, der Musikhochschule Köln, in Salzburg und Luzern. 1967 war er Preisträger des "Internationalen Wettbewerbs für Interpretation Neuer Musik" der Stichting Gaudeamus Amsterdam. Von 1968 bis 1989 war er als I. Solocellist  beim Philharmonischen Orchester  Gelsenkirchen tätig und lehrte von 1977 - 89 als Dozent für Violoncello und Kammermusik an der Universität Duisburg. Von 1991- 95 wurde er als Gastprofessor für Kammermusik mit regelmäßigen Kursen an die Musikhochschule in Vilnius/Litauen verpflichtet und leitet in verschiedenen Ländern Meisterklassen. 1982 gründete er das inzwischen weltberühmte Ensemble trio basso. Als Solist und Kammermusiker umfasst Othello Liesmanns Repertoire neben den klassischen Werken vor allem Kompositionen neuer Musik. In enger Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Komponisten unserer Zeit entstand eine Reihe wichtiger Werke, die er sehr erfolgreich auf den internationalen Konzertpodien aufführt. Jetzt lebt er freischaffend in Köln, ist auch als Dozent für Violoncello, Kammermusik und als Dirigent eines CelloOrchesters tätig und Mitglied des Art Ensemble NRW.  Seit 2014 konzertiert er mit Marko Kassl (Bajan/Akkordeon) im Duo marcotello.


Syavash Rastani
Tombak / Daf
Der Kölner mit iranischen Wurzeln spielt auf den persischen Trommeln 'Tombak' und 'Daf' neben den traditionellen Spielweisen auch moderne Musikstilistiken wie Funk, Swing, Hip Hop, Bossa Nova oder Disco.
Syavash Rastani gehört zur Stammbesetzung des Kunstmusik-Ensembles Barbad von Maryam Akhondy. Er wirkt auch in nichtiranischen Bands mit und organisiert die jährlich stattfindende Konzertveranstaltung SYA LIVE. Dabei spielt Syavash mit Instrumentalisten aus unterschiedlichsten Genres zusammen. Darüber hinaus engagiert er sich als Musikpädagoge in sozialen Projekten.


Caroline Thon
Saxophon
studierte klassisches Saxophon, verbrachte danach ein Jahr am Berklee College of Music (Boston/USA) und schloss ein Kompositions-/Arrangementstudium in Köln ab. Entsprechend ihrer vielschichtigen Ausbildung ist sie als Grenzgängerin zwischen modernem Jazz, zeitgenössischer Musik, aber auch Rhythm‘n‘Blues unterwegs. Caroline Thon leitete zusammen mit Julia Hülsmann den ersten Kompositionsworkshop für Komponistinnen im Rahmen des Festivals „Women in Jazz“ (2011). 2012 wurde sie vom sächsische Musikrat zur Leitung des „Landesjugend Jazzorchester Sachsen“ eingeladen und war Jury-Mitglied beim „Leipziger Jazznachwuchspreis“ 2012. 

Sie wurde u.a. mit Preisen bei internationalen Jazzwettbewerben in Holland als Instrumentalistin und Komponistin ausgezeichnet und erhielt einen Kompositionsauftrag vom Europäischen Musikfestival in Stuttgart zur Bearbeitung der „Kunst der Fuge“ aus der Sicht des Jazz (2008). 2005 rief sie ihr Jazz- Quintett PATCHWORK ins Leben und 2009 gründete sie  ihre eigene Big Band, das THONELINE ORCHESTRA. Damit veröffentlichte sie 2011 die in Kooperation mit dem Deutschlandfunk und der Initiative Musik(www.initiative-musik.de) produzierte Debüt-CD „Panta Rhei“ bei nrwjaz. Seitdem verzeichnet dieses außergewöhnliche Jazz-Orchester regelmäßige, vom Land NRW und der Kunststiftung NRW geförderte Konzerte und Festivalauftritte. www.carolinethon.de


Rageed William
Nay & Duduk (Orientalische & armenische Flöten)
ist Irakischer Musiker und Toningenieur. Er studierte orientalische Musik am Institut für Musikwissenschaft in Bagdad (1993-1999) bei den wichtigsten Lehren des Irak. In Deutschland studierte er Audiotechnik.
Er spielt zwei der ältesten Musikinstrumente, die Nay (Orientalische Flöte) und das Duduk (Armenisches doppelrohrblatt Holzblasinstrument), Keyboard und arrangiert Musik. Rageed ist Mitglied der Cairo Steps Band.  Er ist in Deutschland und dem Mittleren Osten mit verschiedenen Philharmonieorchestern und an Opern neben berühmten Künstlern aufgetreten und war zu vielen wichtigen Musikfestivals in Europa, dem Mittleren Osten und den USA eingeladen. http://www.rageedwilliam.com/