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Programmrückblick

Hier finden Sie Informationen über alle Veranstaltungen rückblickend bis Oktober 2014.

5. Nov. 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr.

flux music

Florian Stadler Akkordeon
Christina Fuchs Saxophon & Klarinetten

Der Akkordeonist Florian Stadler und die Saxofonistin, Klarinettistin und Komponistin Christina Fuchs sind schon seit vielen Jahren ein musikalisches Paar, das seinesgleichen sucht. Sie bewegen sich mit Leichtigkeit und grosser Intensität durch die eigene Welt ihrer Kompositionen

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und scheinen dabei keine technischen Grenzen zu kennen. Was Fuchs und Stadler anfangen, wird immer ein musikalisches Zwiegespräch: sie können schnell und laut. Sie können grooven, aber viel wichtiger ist ihnen der Klang, zusammenschmelzende Klangstrukturen, filigranes Soundgewebe oder in freier, manchmal wilder, stets intensiv aufeinander bezogener Improvisation, mit atemberaubenden Wendungen von totaler Verschmelzung  zu totaler Individualität. Ihr aufregendes Spiel wirkt mühelos, innig, lust- und humorvoll.

3. Nov. 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Schweigen ? Singen ? Jubilieren

Freitagsmeditations- und Stimm-Improvisationsabend

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker:
Frank Berzik Klarinetten
Matthias Kurth Oud (Arabische Kurzhalslaute)
Axel Mühle Bass & Ukulele

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle
Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle

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bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusikern:


Frank Berzik Klarinetten
fRANK bERZIK fand in den 1970er Jahren die Liebe zur Elektronischen Musik und später seine Leidenschaft für den Jazz-Rock. Ende der 1990er Jahre brach sich seine musikalische Entwicklung als Jazz-Saxophonist neue Bahnen mit einer lange Reihe spannender Musikproduktionen mit hervorragenden Mitmusikern, mündend in einer bodenlosen Eintauchtiefe in den Bereich des FreeJazz, der Freien Improvisation (Intuitive Musik) und Klangkunst.
Bis heute beschäftigt er sich intensiv mit Instrumentenforschung auf Saxophonen, Klarinetten und Synthesizern, bis hin zur Elektroakustik, in der die analoge mit der elektronischen Welt verschmilzt.
Zudem betreibt fRANK bERZIK sehr engagiert den iRadiosender laut.fm/befreite-musik und die iNet-Plattform beFREItE-MUSIK.


Matthias Kurth
Oud
Der Kölner Gitarrist und Oudspieler Matthias Kurth studierte Jazzgitarre am ArtEZ Conservatorium Arnhem/NL. Seine ku?nstlerischen Aktivitäten umfassen unterschiedlichste Ensembles und Projekte, von Jazz und improvisierter Musik u?ber Weltmusik und Oriental Jazz bis hin zu Theaterproduktionen und Live-Filmvertonung. Neben den verschiedenen Gitarren spielt er seit einigen Jahren Oud, die orientalische Laute. Als Oudspieler ist er in unterschiedlichen Ensembles aktiv, u.a. im Orchester „Diwan der Kontinente“ (Cymin Samawati, Konzert auf dem Jazzfest Berlin 2015) und im Ensemble Avram (Schirin Partowi). Konzertreisen brachten ihn mehrmals nach Asien, mehrere Tourneen wurden vom Goethe-Institut gefördert. http://www.matthiaskurth.com/


Axel Mühle
Kontrabass & Ukulele
Axel Mühle studierte Gitarre, Kontrabass und Gesang. Ab 1980 spielte er in verschiedenen Formationen vorwiegend Pop- und Folkmusik und Jazz sowie improvisierte Musik u.a. mit dem Klangdrangorchester Köln unter Peter Wolf. Er beschäftigt sich mit Liedern, mit internationaler Chormusik und freier Stimmarbeit nach Roy Hart sowie seit einigen Jahren auch mit der Ukulele.

29. Okt. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

long clarinets - short stories?

Drei Bassklarinetten und ein Gong im Raum.

Bassklarinetten: Katharina Bohlen; Reinald Noisten, Claudius Reimann

Lange Klarinetten erzählen kurze Geschichten.  Dabei verlassen die Musikerinnen und Musiker die Bühne und spielen von unterschiedlichen Orten im Raum auf ihren Saxofonen, Klarinetten und einem symphonischem Gong. Reinald Noisten, Katharina Bohlen und Claudius Reimann sind drei renommierte Musiker,

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die aus den Bereichen Klezmer, Klassik und Jazz kommen. Eine CD des Trios erschien 2015 im Label Creative Sources.

Katharina Bohlen
Die Klarinettistin Katharina Bohlen studierte an der Folkwang Universität der Künste, wo sie 2009 mit dem Folkwangpreis ausgezeichnet wurde. Seit 2008 steht die kammermusikalische Arbeit im Vordergrund. 2014 erschien ihr Debutalbum „2nd floor“ im Label Creative Sources.?- Homepage von Katharina Bohlen:  www.dieklarinettistin.de

Claudius Reimann
Der Sografonist Claudius Reimann gilt mit seinen zahlreichen Veröffentlichungen und Konzerten als renommierter Improvisationsmusiker. Das Jazzpodium schreibt über Claudius Reimann: „Die Kunst entsteht dadurch, dass man sie für sich reklamiert. Jedenfalls steht sogra bei Reimann für ein Kunstwort und umreist eine nicht näher bezeichnete Kunstutopie.“?- Homepage von Claudius Reimann: www.sogra.de

Reinald Noisten
Studierte Klarinette an der Musikhochschule Köln und nahm dort an verschiedenen Meisterkursen teil. Bekannt wurde er vor allem durch das Ensemble Noisten, das sich voll und ganz dem Klezmer verschrieben hat.

22. Okt. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Trio Spiegelbild

Bilder einer Ausstellung

Vadim Baev Akkordeon
Konstantin Zvyagin Klavier
Xavier Larsson Saxofon

Das Trio "SpiegelBild" in der Besetzung Saxofon, Akkordeon und Klavier wagt einen frischen Blick auf klassische Musik und präsentiert berühmte Werke durch eine ungewöhnliche instrumentale Besetzung in überraschend neuen Farben.

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Neben der Suche nach Originalwerken für diese Besetzung arbeitet das Trio "SpiegelBild" weiter an der Neuvertonung klassischer Werke, sowie an Werken zeitgenössischer Komponisten.

Sein Debüt feierte das Trio auf seiner 2-wöchigen Konzertreise durch viele Städte Russlands (Moskau, Velikij Nowgorod, Pskov, Arkhangelsk, Cherepowets, Nyandoma und Nowodvinsk) im November 2016. Das Publikum zeigte große Begeisterung für die gelungenen Bearbeitungen des Ensembles und den einzigartigen Klang der dargebotenen Werke.

An den Tasten ergänzen sich zwei junge Absolventen der berühmten Gnesins Musikakademie in Moskau: Konstantin Zvyagin und Vadim Baev.
Schon bald nach ihrem Hochschul-Abschluss in 2014 begannen sie in Deutschland als "Gnesins-Duo" klassischen Werken durch eine zuvor nie gehörten Instrumentierung neue Akzente zu verleihen. Die begeisterte Resonanz des Publikums und ihr Zusammentreffen mit dem begnadeten Saxofonisten Xavier Larsson inspirierte Sie zur Gründung des Trios "Spiegelbild", das weltbekannte Werke in ein neues Licht setzt.
In ihrem musikalischen Programm stellen Sie unter anderem folgende Werke in eigener Bearbeitung vor:
- "Bilder einer Ausstellung" des genialen russischen Komponisten (XIX. Jahrhundert) Modest Mussorgsky,
- "Le Boeuf Sur Le Toit" von Darius Milhaud (Ende des XIX. Jhts - Anfang des XX. Jhts, Frankreich)),
- "Jahreszeiten" von Astor Piazzolla (Argentinien)
- und ausgewählte Stücke des spanischen Komponisten Manuel de Falla.


Die Musiker:
Vadim Baev, 27, (Akkordeon)
Geboren in Sewerodwinsk, Nord-Russland, erlernte sein Instrument bereits im Alter von 5 Jahren, studierte an der Gnesins-Akademie Moskau Akkordeon im akademischen Fach und wechselte 2014 nach Deutschland ins "Master of Musik Programm" bei Prof. Helmut Quakernack an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.

Konstantin Zvyagin, 27, (Klavier)
aus der alten russischen Stadt Velikij Nowgorod. Die wichtige Station seiner Ausbildung war Studium an der Gnesins-Akademie Moskau bei Prof. Tatjana Zelikman.
Seit 2014 "Master of Musik Programm" bei Prof. Nina Tichman an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln

Xavier Larsson, 26, (Saxofon)
begann seine Ausbildung in den Fächern Violine und Saxophon in seiner Heimatstadt Ciutadella de Menorca, Spanien, und nahm dann ein Saxophon-Studium an der Musikhochschule in Mallorca („Conservatori Superior de Música de les Illes Balears”) auf. Nach drei Jahren wechselte er an das Konservatorium Liceu in Barcelona, wo er sein Studium mit Auszeichnung beendete. Zur Zeit bereitet er sich auf sein Konzertexamen an der Hochschule für Musik in Köln bei Prof. Daniel Gauthier vor.

15. Okt. 2017


17:00 Uhr

concerto speciale

Dozentinnen und Dozenten der Rheinischen Musikschule konzertieren mit Werken von Klassik bis Jazz, im Ensemble und solo.

Es erwartet Sie eine spannende Vielfalt mit Beiträgen unterschiedlicher Genre von Komponisten wie Carl Stamitz, Girolamo Kapsberger, Godfrey Finger, Leonard Bernstein u.a

Trio: Sylvia Dörnemann Sopran Yuichi Sasaki Laute Beate Alsdorf Blockflöte
Duo: Gabriele Diete Gesang & Karin Kloos Klavier
Duo: Maria del Mar Ribas Requena Violoncello & Teresa Pardo Garcia Viola
Duo: Henning Gailing Kontrabass  & Tobias Weindorf Jazz-Piano (The Art Of The Duo)
Solo: Thomas Taxus Beck Elektronische Musik
Solo: Mihajlo Milosev Akkordeon

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Thomas Taxus Beck
Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik, Komposition bei Bojidar Dimov und der Komposition/Elektronische Komposition bei Hans Ulrich Humpert, Hochschule für Musik Köln.
Leiter des Fachbereichs Komposition, Improvisation und Musiktheorie an der RMS Köln, Künstlerischer Leiter der Response-Projekte der Kölner Philharmonie.
Internationale  Preise und Auszeichnungen u.a.:
1. Preis des 9. Internationalen Kompositionswettbewerbs des Wiener Sommer- Seminars für Neue Musik, Wien, Österreich; 1. Preis Prix Ars Acustica, internationaler Wettbewerb des Westdeutschen Rundfunks;  1. Preis Mobius Award (gemeinsam mit zinnobergruen), New York, USA;  Deutscher Klangkunst-Produktionspreis des Westdeutschen Rundfunks und des Skulpturenmuseums Glaskasten, Marl; Honorable Mention Citation Award der National Academy of Music Thessaloniki, Griechenland.


Gabriele Diete    
Musiklehrerexamen am Robert-Schumann-Institut Düsseldorf in den Fächern klassische Gitarre und Gesang. Diplom der künstlerischen Reifeprüfung Gitarre in Köln. 2004 Diplom Gesangspädagogik an der Folkwanghochschule Essen.
Zum Repertoire gehören Werke verschiedener Stilepochen wie Renaisssance, Barock, Klassik und Zeitgenössische Musik.  Seit dem Jahr 2000 widmet sie sich der Improvisation mit Stimme und Gitarre.
Karin Kloos
geboren in Hessen, Studium an der Hochschule für Musik, Köln mit Abschluss SMP im Fach Klavier und Allgemeine Musikerziehung. Seit 1980 Lehrtätigkeit an der Rheinischen Musikschule der Stadt Köln. Seit 1995 Leiterin der Regionalschule Köln-Nord.


Duo Teresa Pardo & Maria del Mar Ribas
Teresa Pardo

Geboren in Valencia (Spanien), studierte sie am “Conservatorio Superior Joaquín Rodrigo” ihrer Heimatstadt und an der Hochschule fu?r Musik und Tanz Köln in der Klasse Prof. Massimo Paris. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin, spielt sie regelmäßig in Orchestern sowie in verschiedenen Kammermusikgruppen (Duo, Trio und Streichquartett). Seit 2013 ist sie Geigen- und Bratschendozentin an der Rheinischen
Musikschule Köln.
Maria del Mar Ribas
wurde in Valencia, Spanien, geboren und ist seit 2007 Diplom-Konzertcellistin und mehrfache Preisträgerin. Als Mitglied in diversen kammermusikalichen Ensembles sammelte sie ein großes Repertoire von Klassisch bis Zeitgenössich und Modern. Bundesweit konzertierte sie unter der Leitung von renommierten Orchesterdirigenten wie Sir Simon Rattle (Berliner Philharmoniker) oder dem Bachspeziallisten Helmuth Rilling. Seit 2015 ist sie Violoncello-Dozentin an der Rheinischen Musikschule Köln.


The Art Of The Duo

Mit dem Duo Weindorf /Gailing stellen sich zwei neue Jazz- Instrumentallehrer der Rheinischen Musikschule Köln vor. Das Repertoire umfasst Standards des American Songbooks, deren Bearbeitungen sowie Jazzkompositionen die von beiden Musikern in diesem kammermusikalischen Rahmen vortragen werden.
Tobias Weindorf
erhielt zunächst eine klassische Ausbildung und studierte dann Jazzklavier bei John Taylor und Hubert Nuss an der Musikhochschule Köln. Mit seiner Frau der Saxofonistin Kristina Brodersen gründete er 2008 das Brodersen-Weindorf Quartett, das bisher zwei Alben veröffentlichte. Außerdem erschien 2015 das im Duo mit Brodersen eingespielte Album ´Rabaneo´ (beim Label Ajazz). Mit seinem Trio, zu dem Gunnar Plümer und Peter Weiss gehören, veröffentlichte er 2017 das Album  ´Stories to Be Told´ (Jazzsick). Weiterhin spielte er u.a. mit Ack van Rooyen, Fay Claassen, Thomas Stabenow, Paul Heller, Tom Gäbel, der Atlanta Jazzband, dem Cologne Contemporary Jazz Orchestra, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, sowie den Bochumer Symphonikern. www.tobiasweindorf.de
Henning Gailing
"Henning is an outstanding bass violinist and player" - Lee Konitz, "Gailing is certainly one of the few modern bass players saturated with the sounds of Oscar Pettiford, Paul Chambers and Israel Crosby." - John Goldsby, “…a beat like Charles Mingus ….marvellous arco-playing…” -  John Ruocco
Ein großer Sound, bodenständiger Groove und melodiöses Solospiel charakterisieren den  Kölner Bassisten Henning Gailing. Seit über 25 Jahren spielt er im Trio mit dem Pianisten Martin Sasse zusammen. In Live- und Studiosituationen arbeitet er mit bekannten amerikanischen und europäischen Musikern.
Er spielte Touneen u.a. mit Lee Konitz, Mark Murphy, Kevin Mahogany, Jimmy Cobb, Steve Grossman, Scott Hamilton, Vincent Herring, Peter Bernstein, Dennis Mackrel und Philipe Catherine und war an CD-Studioproduktionen u.a. mit Charlie Mariano, Steve Grossman, Vincent Herring, Peter Bernstein, Gregory Hutchinson, Martin Sasse, Silvia Droste, Kevin Mahogany, Matthias Erlewein, Paul Kuhn Big Band und Tony Lakatos beteiligt. Ferner war er u.a. bereits auf dem Northsea Jazz Festival, dem Istanbul Jazz Festival, dem Glasgow-, Brecon- und Pori Jazzfestival und bei Dubai Jazz und den InnTönen zu hören. Henning Gailing ist regelmäßig beim Ascona Jazzfest eingeladen. www.henninggailing.de

8. Okt. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Amore e Problemi

Lieder ohne Worte

Das Orchester „Amore e Problemi“ präsentiert in Arrangements und Eigenkompositionen von Bernd Schaumann Musik für den Zirkus des Lebens: von Franz Schubert bis Kurt Weill, von Gioachino Rossini bis Duke Ellington, von der Musik der Stummfilmzeit bis zu neapolitanischen Canzonen. Darunter finden sich bekannte Klassiker

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und wiederentdeckte musikalische Perlen. 2 Schauspielerinnen (Mitglieder des Orchesters) werden mit erläuternden Texten zur Musik das Konzert bereichern.

Amore e Problemi spielen mit 16 höchsten und tiefsten Blasinstrumenten auf Festen und Feiern, Straßen und Plätzen - kurz und heftig, lang und bedächtig.

6. Okt. 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Schweigen ? Singen ? Jubilieren

Freitagsmeditations- und Stimm-Improvisationsabend

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker*in:
Bodek Janke Percussion
Lucia Mense Flöten
Markus Quabeck Kontrabass
Jan Tengeler Akkordeon u.a.

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle
Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle

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bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den jeweiligen Gastmusiker*innen. An diesem Freitag sind dabei:

Bodek Janke Percussion
Der polnische Schlagzeuger und Perkussionist wird bereits seit mehreren Jahren von der internationalen Presse als "über-durchschnittlich", "feinsinnig" und als "Meister der vielen Dialekte" in verschiedensten musikalischen Kontexten hochgelobt.
Als hochbegabtes Kind aus einer polnisch-russischen Musikerfamilie bahnte sich für Janke von Anfang an eine professionelle Musikerkarriere an. Seit seinem dritten Lebensjahr unterrichtete ihn seine Mutter, Olga Janke am Klavier und seine Tante, Tatyana Kamysheva in Komposition und Musiktheorie.
Er wuchs in Karlsruhe auf, lernte am dortigen Badischen Konservatorium klassisches Schlagzeug und Musiktheorie und war schon als Teenager ein weltweit gefeierter Virtuose am Marimbaphon. Von 1998 bis 2004 studierte er Jazz-Schlagzeug und Jazz-Komposition an der Musikhochschule Köln und schloss mit der Note 1,0 und einer Auszeichnung ab. Sein "Master of Arts and Music Performance" - Diplom absolvierte er schließlich 2007 am City College in New York. http://www.bodekjanke.de

Lucia Mense
– Blockflöten
Die Kölner Block- und Traversflötistin Lucia Mense erhielt ihre musikalische Ausbildungan den Musikhochschulen Köln, Amsterdam und Mailand. Ihre Leidenschaft gilt den Anfängen und der Gegenwart der westlichen Musik. Sie konzertiert international als Solistin und als Mitglied verschiedener Ensembles (Ars Choralis Coeln, Ensemble Beltatz, sOundings, Lunyala-Trio). Sie ist an CD-Einspielungen bei den Labels Ars Musici, Mode Records/ New York, Edition raumklang, Touch Records/ London und Los Angeles River Records beteiligt. www.luciamense.de

Markus Quabeck Kontrabass
studierte Kontrabass am Konservatorium der Stadt Wien und promovierte im Fach Musikwissenschaft an der Universität Bonn. Mit seinem Jazztrio Lowlife gastierte er in Brasilien, Chile, Madagaskar und in Ãgypten. Zurzeit arbeitet Quabeck erfolgreich als Wanderer zwischen den Welten einerseits mit dem französischen Chansonsier Jean Faure also auch im Trio des Dadaisten Walter Mik. Er unterrichtet Kontrabass an der Musikschule der Kölner Dommusik und ist im Dozententeam des jährlichen Bavarian Basscamp tätig. www.markus-quabeck.de


Jan Tengeler Akkordeon
arbeitet als Musiker, Komponist und Journalist. Als Musiker und Arrangeur ist er vor allem im Bereich von Jazz und Weltmusik aktiv, verschiedene Projekte haben ihn mit Paul Brody, Daniel Kahn, Stefan Krachten, Thomas Kessler, Hayden Chisholm, Klaus der Geiger und vielen anderen zusammengebracht. 
Als Regisseur und Autor hat er einen Film gemacht: die preisgekrönte Dokumentation ‚Sound of Heimat’ ist 2012 in die Kinos gekommen. Seitdem spielt er auch Akkordeon und lädt alt und jung, deutsch und ausländisch regelmäßig zu Mitsingkonzerten ein. In seinem Solo Programm präsentiert er neben selbstgemachten Liedern auch klangkünstlerische Elemente: insbesondere sein simultanes Didgeridoo- und Kontrabassspiel (zu sehen im Rheinraga: https://www.youtube.com/watch?v=8uYg_X_it2A) lädt zu kontemplativem Staunen ein.

1. Okt. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Cembaless

Cembaless träumt – ein Konzert in Wort und Musik frei nach Giovanni Boccacios Il Decamerone

Elisabeth von Stritzky Gesang  Annabell Opelt Blockflöten  David Hanke Blockflöten  Stefan Koim Barockgitarre & Laute 
Shen-ju Chang Viola da Gamba  Robbert Vermeulen Theorbe

So wie die jungen Menschen in dem Buch sich mit Geschichten für eine kurze Zeit aus der Realität verabschieden,

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lädt Cembaless die Besucher auf eine Reise ein. Eine Reise in die Welt der Wünsche und Fantasie, der Utopie und der Träume. Etwas Besonderes erwartet Sie bei diesem Konzert: Das Ensemble CEMBALESS reiht eine Vielzahl kleinerer Werke aus Renaissance und Barock, zumeist Lieder und kurze Arien, wie eine Kette schöner Perlen aneinander. Etwas Besonderes ist auch die Besetzung: diese Originalinstrumentarium verspricht eine Musik der leisen Töne, gleichsam Klänge zum Träumen. Ein mechanisches Instrument wie das Cembalo könnte ein solches träumerisches Gewebe zerstören. Der Name des Ensembles, CEMBALESS, weist auf das Fehlen des Cembalos hin: das „less“ bedeutet so viel wie „ohne“.

Überschrieben haben die jungen Leute des Ensemble CEMBALESS ihr Programm: CEMBALESS träumt... ein Konzert in Ton und Sprache frei nach Giovanni Boccacios „Das Dekameron“

Sprache meint hier: Die Interpreten werden die Eigenart der Musik und der Komponisten erläutern. Der Hinweis auf Boccacios „Dekameron“ ist anrührend: Zehn junge Florentiner verlassen, um sich vor dem Tod zu bewahren, die Stadt, in der die Pest wütet, und flüchten auf ein nahes Landgut, das ihnen eine Gegenwelt, eine unbeschwerte, daseinsfrohe Welt der Fantasie und der Träume wird. Wie diese Florentiner sich dort zehn Tage lang mit hundert kunstvollen Erzählungen das Leben erheitern, so möchten die sechs jungen Musiker ihr Publikum mit ihren kleinen, still glänzenden Kostbarkeiten für kurze Zeit in eine andere Welt entführen.

CEMBALESS…

Shen – Ju Chang (Viola da Gamba) aus Taiwan, zurzeit in Salzburg
Stefan Koim (Laute und Gitarre) aus Deutschland, zurzeit in Aachen
David Hanke (Blockflöten) aus Deutschland, zurzeit in Wien
Annabell Opelt (Blockflöten) aus Deutschland, zurzeit in Wien
Elisabeth von Stritzky (Gesang) aus Deutschland, zurzeit in Stuttgart
Robbert Vermeulen (Theorbe) aus den Niederlanden, zurzeit in Köln

Das junge, internationale Ensemble CEMBALESS gründete sich im Jahr 2014 aus den sechs Konzertsolisten Shen-Ju Chang, Stefan Koim, Brendan O’Donnell, Annabell Opelt, Elisabeth von Stritzky und Robbert Vermeulen. Der Name CEMBALESS nimmt die für die heutige Aufführungspraxis ungewöhnliche Besetzung ohne Cembalo im Continuo auf. Eigene Arrangements, die Verbindung von Neuer und Alter Musik, die Wiederentdeckung verloren geglaubter Werke, sowie die Freude an der Vermittlung ihrer Musik sind ihnen wichtig.

Im August 2015 gewann das Ensemble den Publikumspreis des Biagio-Marini-Wettbewerbs in Neuburg an der Donau. Es folgte der Publikumspreis bei ZAMUS Spielwiese im März 2016. In seiner Konzertgestaltung ist Cembaless experimentierfreudig. So erfolgten Gemeinschaftsprojekte mit dem Verein „Lebenskünstler – Kunst tut gut“ oder der Klangkartei und den Leerraumpionieren.

Cembaless wurde im Juni 2016 in die „Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung“ aufgenommen.

17. Sept. 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr.

Klangreise 9

Intuitive Musik und Improvisationen zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

Yannik Bremerich Percussion
Christina Fuchs Saxophone & Klarinetten 
Bassem Hawar Djoze (Irakische Kniegeige) 
Mike Herting Piano
Matthias Kurth Oud (Arabische Kurzhalslaute)
Hinnerick Bröskamp Kurator, Stimme, Shrutibox & Körpertambura

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen

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und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

Auf eine gemeinsame Klangreise gehen an diesem Sonntag:



Yannik Bremerich
Percussion
Der Schlagzeuger und Percussionist Jannik Bremerich wandelt spielerisch zwischen sehr unterschiedlichen Musikwelten. Einerseits ist er als Schlagzeuger der Kölner Band  Pripjat im Bereich des Trash-Metal, einer Verschmelzung von Hardcore Punk und schnellem Heavy Metal mit großem Schlagzeugset unterwegs. Andererseits entpuppt er sich bei den Gruppen Trobadors & Eviamara als sensibler Percussionist beim Spiel mittelalterlicher Musik und improvisierten Klangwelten im Spannungsfeld von mittelalterlichen, modernen und orientalischen Einflüssen.

Christina Fuchs
Klarinetten & Saxophone
Christina Fuchs ist als Saxophonistin, Klarinettistin und Komponistin in verschiedensten Formationen der Bereiche Neue Musik, Theater, improvisierte Musik und Jazz unterwegs. Während der letzten 30 Jahre hat sie einen unverwechselbaren Sound und eine eigene Klangsprache in ihren Kompositionen entwickelt. Die musikalische Arbeit umfasst traditionelle Konzertformen ebenso wie die Zusammenarbeit mit anderen Kunstformen wie Tanz, Literatur, Film, Theater und Performance.
All diese Formen eint der permanente Versuch, die Grenzen von komponierter und improvisierter Musik zu verschmelzen.
Christina Fuchs war u.a. Stipendiatin des BMI Composers Program in NYC, ist u.a. Preisträgerin des Kompositionswettbewerbs jazzart NRW,
des Julius Hemphill Composition Awards for LargeEnsemble (USA), des WDR Jazzpreis Komposition, Köln 2014, des Seattle Women’s Jazz Orchestra 5th Annual Composition Contest USA 2017.

Foto: Volker Beushausen http://christinafuchs.de

Bassem  Hawar
- Djoze (Irakische Kniegeige)
Bassem Hawar studierte am Konservatorium in Bagdad irakische und orientalische Musik mit Hauptfach Djoze. Mehrere Jahre lang unterrichtete er am Konservatorium und an der Musikschule in Bagdad Djoze, Geige und Musiktheorie. Er spielte in verschiedenen, dem Kulturministerium unterstellten Formationen, wie Al Bayariq, Al Nahar al jadid, Babel und dem staatlichen Sinfonieorchester.
Er entwickelte die Djoze weiter, so dass sie alle Formen arabischer und europäischer Musik spielen kann und nicht auf ihren traditionellen Bereich, den irakischen Maqam begrenzt bleibt. Bassem baut seine Instrumente selbst. Er lebt seit 12 Jahren in Deutschland. Bassem spielt in zahlreichen Gruppen unterschiedlichster Musikrichtungen von klassisch irakischem Maquam über europäische mittelalterliche Musik bis hin zu neuer Musik und experimentellem Jazz. Er hat in zahlreichen europäischen und einigen asiatischen Ländern Konzerte gegeben. 2006 gewann er mit der Gruppe Ahoar den 1. Preis beim Landeswettbewerb Creole NRW und im folgenden Jahr den Bundeswettbewerb des Weltmusikpreises. http://www.bassemhawar.com/

Mike Herting Piano
Der visionäre Initiator ist führend auf dem Gebiet kulturübergreifender Musikereignisse. Komposition, Arrangement, Direktion und Produktion auf höchster Ebene sowie seine jahrelange Auseinandersetzung mit indischer und afrikanischer Musik sind seine Fähigkeiten, die sich in seinen Programmen zu einzigartigen Veranstaltungen verbinden.
Programme mit der WDR Bigband und indischen Musikern, aber auch die Zusammenarbeit mit Wolfgang Niedecken in CD-Produktionen und Grosskonzerten, Zusammenarbeiten mit dem London Philharmonic Orchestra und der Bremer Kammerphilharmonie, NDR-Bigband und dem WDR-Rundfunkorchester sowie seine Kuratortätigkeit bei der Ruhrtriennale mit Künstlern wie R.A. Ramamani, Mory Kante und Dhafer Youssef zeigen beispielhaft seinen Ideenreichtum sowie dessen begeisternde Umsetzung. Die erfolgreiche Indientournee des Bundesjazzorchesters mit dem Karnataka College of Percussion unter seiner Leitung und Initiation war der Auslöser zur Gründung des GlobalMusicOrchestra. http://www.mikeherting.de/

Matthias Kurth Oud (Arabische Kurzhalslaute)
Der Kölner Gitarrist und Oudspieler studierte Jazzgitarre am ArtEZ Conservatorium Arnhem/NL. Seine ku?nstlerischen Aktivitäten umfassen unterschiedlichste Ensembles und Projekte, von Jazz und improvisierter Musik u?ber Weltmusik und Oriental Jazz bis hin zu Theaterproduktionen und Live-Filmvertonung. Neben den verschiedenen Gitarren spielt er seit einigen Jahren Oud, die orientalische Laute. Als Oudspieler ist er in unterschiedlichen Ensembles aktiv, u.a. im Orchester „Diwan der Kontinente“ (Cymin Samawati, Konzert auf dem Jazzfest Berlin 2015) und im Ensemble Avram (Schirin Partowi). Konzertreisen brachten ihn mehrmals nach Asien, mehrere Tourneen wurden vom Goethe-Institut gefördert. http://www.matthiaskurth.com/

Hinnerick Bröskamp Kurator, Stimme, Shrutibox & Körpertambura
war in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in den Bereichen Performance, Training und Coaching von Führungskräften. Er ist Programmkoordinator des Klangraum-Kunigunde und Veranstalter der Meditations- und Stimm-Improvisationsabende.

 

 

10. Sept. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Riehl Voices & friends

Der Jazz- und Pop-Chor Riehl Voices singt eine klangvolle Auswahl seiner Lieblingslieder, und improvisiert und musiziert auch einmal spontan zum Klangraum. Das Konzert wird flankiert mit auserlesenen Gastbeiträgen der Band Backyard Safari , sowie von einigen anderen befreundeten GastmusikerInnen. Am Piano sitzt Eva Mayerhofer, die musikalische Leitung hat Alexandra Naumann.

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3. Sept. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Paula und Vincent Kibildis

Through the wood, laddie - Tunes harvested from tradition

Schottisch, Irisch, Englisch – mit Harfe und Violine

Ein Abend mit Paula Kibildis an der Violine und Vincent Kibildis mit seiner Harfe auf dem Weg zwischen den musikalischen Welten,

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auf der Suche nach Wurzeln und Blättern der "U-Musik".Die ausgewählten Werke reichen von populärer Musik des 17. Jahrhunderts, wie Playford und O'Carolan Tunes sowie anonyme „Hits“ wie Through the wood laddie oder The last time I came o’er the Moor, bis zu eigenen folk-tune Bearbeitungen und Improvisationen.

Wir spielen zwar "ausgesuchte Klänge", die aber wirklich für alle, und über den kleinen Graben zwischen "Unterhaltung" und "Klassik" kommen wir mit einem Tanzschritt. Um unsere Musik sind keine Schnüre gezogen, die das Revier begrenzen, und das "Original" ist für uns Aufforderung zur Variation. Wir covern und arrangieren nach Laune und Gelegenheit. Wir spielen auch keine "Werke", sondern Weisen, "tunes", und damit folgen wir dem musikalischen Alltag des 16. und 17. Jahrhunderts. Da konnten Gassenhauer in Schlösser wandern und aus Trauergesängen Trinklieder werden. Die Melodien jener Zeit passten sich überall an, sie wurden von Reichen wie Armen gehört, und so spielen wir sie auch: draußen und drinnen, für Abenteurer und Träumer, Sammler und Jäger. Diese Musik zum Tanzen, Trinken, Lieben stellt keine Bedingungen. Unsere Hörer müssen weder auf Fugeneinsätze achten noch sechs Stunden auf das Finale warten – ohne Umweg gelangen sie mit uns in eine andere Welt.

Seit 1980 hat Paula Kibildis sich auf die historische Violine spezialisiert. Aufgrund ihrer professionellen Kompetenz, besonders in der Musik des 16. und 17. Jahrhunderts, hat sie bei Konzerten führender Ensembles für Alte Musik in allen europäischen Ländern, Nord-, Süd- und Mittelamerika sowie im Nahen und Fernen Osten mitgewirkt. Aufnahmen und Projekte u.a. mit: DGG, EMI, MDG, Thorofon, Capriccio, WDR, NDR, SFB, SWF, Radio France, Radio Hilversum, Radio Bremen, Minnesota Public Radio, Radio Dhaka, TV Kultura, TV Campina, TV Banderantes

Vincent Kibildis ist festes Mitglied der Ensembles „Exquisite Noyse“ und „Sollazzo Ensemble“. Mit „Exquisite Noyse“ ist er auf der 2015 erschienenen CD „la voce del violino“ mit Instrumentalmusik des 16. Jahrhunderts und mit eigenen Improvisationen zu hören. „Sollazzo Ensemble“ ist Teil des „eeemerging“ Förderungsprogrammes und hat die „York Early Music Young Artist’s Competition 2015“ gewonnen; die erste CD des Ensembles wird sich Musik des 14. und 15. Jahrhunderts widmen und wurde im Sommer 2016 aufgenommen. Vincent tritt darüber hinaus in verschiedenen Formationen als Continuospieler auf.
Foto: Karolina Plachetko

1. Sept. 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Schweigen ? Singen ? Jubilieren

Freitagsmeditations- und Stimm-Improvisationsabend

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusikerinnen:
Theresia Binder Didgeridoos
Bianka Petzelberger Gongs & Klangschalen
Ellen Spiegel Akkordeon & Stimme

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle
Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle

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bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusikerinnen.


Theresia Binder
– Didgeridoo
ist Klangkünstlerin und leidenschaftliche Didgeridoospielerin. Didgeridoos setzt sie  im Gesundheitsbereich zur Entspannung ein. Das Eintauchen in die Stille und die Darbietung der Fünf Elemente aus der indischen Philosophie bilden die Essenz ihrer Klangkunst. Darüber hinaus gibt sie Workshops zum bauen von Didgeridoos aus Bambus. In dem von Theresia Binder gegründeten Forum für Gesundheit und Kultur entstanden ein CD-Projekt, eine Lesung und weitere kreative Projekte. www.klangkunstbinder.de


Bianca Petzelberger
Gongs & Klangschalen
Durch die Erfahrung mit Krankheit in ihrem Umfeld entdeckte Bianca Petzelberger die Kraft und das Potenzial von Klangschalen in Bezug auf Entspannung und auch Heilung. Heute begleitet sie als Wellness-Coach Menschen in allen Lebenslagen, beispielsweise Eltern mit Kinderwunsch, Onkologie-Patienten oder Menschen in ihrer Trauerarbeit. Sie  hilft ihnen, wieder Kraft zu finden, Stress abzubauen und mit neuer Energie in den Alltag zurückzukehren.  www.klangnatur.de

 
Ellen Spiegel Akkordeon & Stimme
Die Sängerin tritt neben ihrer Gesangskunst seit ihrem 16. Lebensjahr als Akkordeonistin im In- und Ausland auf. Ihre musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten auf dem Akkordeon sind sehr vielseitig: Volks- und Weltmusik, die sie von Kindesbeinen an in vielen Jahren bis heute sammelt und neu arrangiert, sowie französischer Musette, Irish Jigs, slavische Folklore. Ebenso ist Ellen S. Spiegel in Neuer Musik und  Freier Improvisation versiert. Hier verwandelt die Akkordeonistin je nach Atmosphäre den zu bespielenden Raum beispielsweise von sphärischen über romantische hin zu rhythmischen Klängen. Damit ist sie vor allem im Theater-, Tanz-, Performance- und Ausstellungsbereich eine gefragte Musikerin. www.ellenspiegel.de
Foto: Bettina Malik

25. Juni 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr.

Klangreise 8

Intuitive Musik und Improvisationen zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

Thomas Kagermann Violine
Othello Liesmann Cello
Syavash Rastani Tombak & Daf (Perische Trommeln)
Caroline Thon Saxophone
Rageed William Nay & Duduk (Orientalische und armenische Flöten)
Hinnerick Bröskamp Kurator, Stimme, Shrutibox & Körpertambura

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen

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und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

Auf eine gemeinsame Klangreise gehen an diesem Sonntag:


Thomas Kagermann
Violine
Nach einer klassischen Violinenausbildung gehörte Thomas Kagermann mit der Gruppe Fidel Michel Anfang der 70ger zu den Protagonisten der damaligen „Deutsch-Folk“ Bewegung. In den 80ger Jahren starte er eine Solokarriere als Deutscher Liedermacher. Seit 1990 bewegt er sich mit Violine, Gitarre und Gesang im Bereich der freien Improvisation und der Weltmusik. Künstlerisch zusammengearbeitet hat Thomas kagermann u.a. mit Klaus Schulze, der Andreas Vollenweider-Band, Jan Akkermann, Nippy Noya u.v.a. 2007 gründete es zusammen mit Urs Fuchs und Wolfram Cramer von Clausbruch das Deutsch-Folk-Trio Zebra Sommerwind. www.kagermann.com Foto: Peter Rüsing


Othello Liesmann
Cello
studierte am Konservatorium Osnabrück, der Musikhochschule Köln, in Salzburg und Luzern. 1967 war er Preisträger des "Internationalen Wettbewerbs für Interpretation Neuer Musik" der Stichting Gaudeamus Amsterdam. Von 1968 bis 1989 war er als I. Solocellist  beim Philharmonischen Orchester  Gelsenkirchen tätig und lehrte von 1977 - 89 als Dozent für Violoncello und Kammermusik an der Universität Duisburg. Von 1991- 95 wurde er als Gastprofessor für Kammermusik mit regelmäßigen Kursen an die Musikhochschule in Vilnius/Litauen verpflichtet und leitet in verschiedenen Ländern Meisterklassen. 1982 gründete er das inzwischen weltberühmte Ensemble trio basso. Als Solist und Kammermusiker umfasst Othello Liesmanns Repertoire neben den klassischen Werken vor allem Kompositionen neuer Musik. In enger Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Komponisten unserer Zeit entstand eine Reihe wichtiger Werke, die er sehr erfolgreich auf den internationalen Konzertpodien aufführt. Jetzt lebt er freischaffend in Köln, ist auch als Dozent für Violoncello, Kammermusik und als Dirigent eines CelloOrchesters tätig und Mitglied des Art Ensemble NRW.  Seit 2014 konzertiert er mit Marko Kassl (Bajan/Akkordeon) im Duo marcotello.


Syavash Rastani
Tombak / Daf
Der Kölner mit iranischen Wurzeln spielt auf den persischen Trommeln 'Tombak' und 'Daf' neben den traditionellen Spielweisen auch moderne Musikstilistiken wie Funk, Swing, Hip Hop, Bossa Nova oder Disco.
Syavash Rastani gehört zur Stammbesetzung des Kunstmusik-Ensembles Barbad von Maryam Akhondy. Er wirkt auch in nichtiranischen Bands mit und organisiert die jährlich stattfindende Konzertveranstaltung SYA LIVE. Dabei spielt Syavash mit Instrumentalisten aus unterschiedlichsten Genres zusammen. Darüber hinaus engagiert er sich als Musikpädagoge in sozialen Projekten.


Caroline Thon
Saxophon
studierte klassisches Saxophon, verbrachte danach ein Jahr am Berklee College of Music (Boston/USA) und schloss ein Kompositions-/Arrangementstudium in Köln ab. Entsprechend ihrer vielschichtigen Ausbildung ist sie als Grenzgängerin zwischen modernem Jazz, zeitgenössischer Musik, aber auch Rhythm‘n‘Blues unterwegs. Caroline Thon leitete zusammen mit Julia Hülsmann den ersten Kompositionsworkshop für Komponistinnen im Rahmen des Festivals „Women in Jazz“ (2011). 2012 wurde sie vom sächsische Musikrat zur Leitung des „Landesjugend Jazzorchester Sachsen“ eingeladen und war Jury-Mitglied beim „Leipziger Jazznachwuchspreis“ 2012. 

Sie wurde u.a. mit Preisen bei internationalen Jazzwettbewerben in Holland als Instrumentalistin und Komponistin ausgezeichnet und erhielt einen Kompositionsauftrag vom Europäischen Musikfestival in Stuttgart zur Bearbeitung der „Kunst der Fuge“ aus der Sicht des Jazz (2008). 2005 rief sie ihr Jazz- Quintett PATCHWORK ins Leben und 2009 gründete sie  ihre eigene Big Band, das THONELINE ORCHESTRA. Damit veröffentlichte sie 2011 die in Kooperation mit dem Deutschlandfunk und der Initiative Musik(www.initiative-musik.de) produzierte Debüt-CD „Panta Rhei“ bei nrwjaz. Seitdem verzeichnet dieses außergewöhnliche Jazz-Orchester regelmäßige, vom Land NRW und der Kunststiftung NRW geförderte Konzerte und Festivalauftritte. www.carolinethon.de


Rageed William
Nay & Duduk (Orientalische & armenische Flöten)
ist Irakischer Musiker und Toningenieur. Er studierte orientalische Musik am Institut für Musikwissenschaft in Bagdad (1993-1999) bei den wichtigsten Lehren des Irak. In Deutschland studierte er Audiotechnik.
Er spielt zwei der ältesten Musikinstrumente, die Nay (Orientalische Flöte) und das Duduk (Armenisches doppelrohrblatt Holzblasinstrument), Keyboard und arrangiert Musik. Rageed ist Mitglied der Cairo Steps Band.  Er ist in Deutschland und dem Mittleren Osten mit verschiedenen Philharmonieorchestern und an Opern neben berühmten Künstlern aufgetreten und war zu vielen wichtigen Musikfestivals in Europa, dem Mittleren Osten und den USA eingeladen. http://www.rageedwilliam.com/


Hinnerick Bröskamp
Kurator, Stimme, Shrutibox & Körpertambura
war in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in den Bereichen Performance, Training und Coaching von Führungskräften. Er ist Programmkoordinator des Klangraum-Kunigunde und Veranstalter der Meditations- und Stimm-Improvisationsabende.

18. Juni 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Exquisite Noyse

La voce del violino

Werke von: Arcadelt, Verdelot, Janequin, Josquin.

Wie aus dem Nichts war die Violine damals erschienen, in einer Form, die im wesentlichen noch heute gebräuchlich ist. Direkte Vorläuferinstrumente mit längerer Tradition sind nicht auszumachen, der Typus scheint sich innerhalb weniger Jahre herausgebildet zu haben. Aber es sollte noch fast 100 Jahre dauern, bis die ersten greifbaren Quellen mit einem für die Violine spezifischen und idiomatischen Repertoire niedergeschrieben wurden.

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Die Instrumente der Violinfamilie erfreuten sich seit den 1520er Jahren zunehmender Beliebtheit und spielten vor allem als Ensemble eine immer wichtigere Rolle. In vier-, fünf- und auch sechsstimmiger Besetzung eigneten sie sich ursprünglich vokal konzipierte Kompositionen wie Madrigale, Canzoni alla francese oder Motetten an oder improvisierten über ostinate Bässe, beliebte Melodien und Tänze. Mit ihrer vielfältigen Einsetzbarkeit und Beweglichkeit etablierten sich die Geigen an den großen aber auch vielen kleineren Höfen Europas sowie in der Kirchenmusik.

Exquisite Noyse, renaissance violin band

Paula Kibildis Violine
Andreas Hempel Viola
Daniel Lind Viola
Zsuzsanna Czentnár Viola
Johannes Loescher Bassvioline

11. Juni 2017


17 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Fingerfood

Musik schmecken!

Wolfram Cramer von Clausbruch Gitarre, Harfe, Hang, Percussion, Ukulele & Gesang
Stefan Wiesbrock Gitarre, Balalaika, Ukulele, Gesang

FingerFood bedeutet zwei Stunden kurzweilige und abwechslungsreiche Unterhaltung mit Musik auf höchstem Niveau. Mit einer facettenreichen Präsentation von folkig schönen Melodien und einer kleinen Prise Jazz und Blues gelingt es FingerFood, sein Publikum zu berühren und zu faszinieren.

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Dabei wird das virtuose Bedienen einer erlesenen Instrumentenvielfalt (Harfe, Hang, Balalaika...) - synchrone Fußpercussion inklusive - gnadenlos groovy und doch herrlich gelassen umgesetzt. Wortwitz, Persiflagen und eigene Interpretationen bekannter Songs machen FingerFood zu einem unvergleichlichen Leckerbissen musikalischer Unterhaltungskunst!
FingerFood, ein hochmusikalisch durchdachtes Gitarrenensemble serviert ein Galadinner der musikalischen Unterhaltungskunst. Guten Appetit!
www.fingerfoodmusic.de

4. Juni 2017


17 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Trobadors & Eviamara

EstampieRoyal

Trobadors (medieval) mit Eviamara  (evolving atmospheres - soundscapes)

Saltarellos, Estampien, Lauden aus spanischen und italienischen Quellen - interpretiert von Künstlern des 21. Jahrhunderts, den Trobadors. Nahtlos erweitert sich das Repertoire mit Werken von Eviamara, die zeitlos und aus dem Geist der mittelalterlichen Musik atmosphärische Klanglandschaften entstehen lassen.

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Monika Adams Voc
Sarah Braasch Voc/Harfe
Yannik Bremerich Percussion
Rolf Bischoff Viella/Flutes – Leitung

Trobadors wurde 2008 gegründet. Ziel ist die Aufführung mittelalterlicher Musik und der frühen Renaissance, gespeist aus der wissenschaftlichen Arbeit der Schola Cantorum Baseliensis, des musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Basel und dem künstlerischem Freigeist moderner Interpreten an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

Eviamara bewegen sich in einem Spannungsfeld aus mittelalterlichen, modernen und orientalischen Einflüssen. Mit z. T. Mittelalterlichen Instrumenten, minimalistischer Elektronik und Gesang improvisieren die Künstler Klangwelten von bewegender Kraft und Klarheit, die neue musikalische Weiten öffnen.

Rolf Bischoff
studierte u. a. Kontrabass und Violone bei Wolfgang Güttler an der Musikhochschule Köln und historische Aufführungspraxis/Violone bei Anthony Woodrow in Amsterdam. Konzerte und CD/DVD-Produktionen u. a. mit Concerto Köln, Accademia Amsterdam, sowie genreübergreifend u. a. mit FM-Einheit von den Einstürzenden Neubauten, David Garett, Deine Lakaien u. v. m.

Sarah Braasch
studierte Harfe und Komposition an der Musikhochschule Maastricht sowie Archäologie an der Albert-Magnus-Universität Köln. Einer ihrer thematischen Schwerpunkte ist neben der Musik des Mittelalters traditionelle irische Musik.

Monika Adams
Neben Konzerten als Sopranistin, solistisch und in Ensembles (u. a. mit dem Hillard-Ensemble), war sie auch als Jazzsängerin bei Peculiar und diversen Studioprojekten wie Cafe del Mar und auch unkonventionellen Projekten wie den Monteverdi-Programmen von FM-Einheit von den Einstürzenden Neubauten aktiv.

Yannik Bremerich
Abitur 2011 Abitur in Brühl. Seitdem arbeitet er als Musiker in verschiedenen Bands und Projekten.

 

2. Juni 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker:
Tom Daun Harfe Ishu Michael Lohmann Tenorsaxophon Werner Worschech Gongs / Klangschalen & Obertongesangten)

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten,

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nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.


Tom Daun Harfe
Nach dem Studium der Schulmusik (Fach Konzertgitarre) kam Tom Daun als Autodidakt zum Harfenspiel. Mit seinem legendären Folk-Quartett „La Rotta“ musizierte er in den achtziger Jahren auf Festivals in ganz Europa. An der University of Edinburgh absolvierte er den „Master of Music Degree“ im Studiengang Musikethnologie und „Scottish Traditional Music“. Damals entdeckte er seine Liebe zur keltischen Harfe. Seitdem arbeitet er auch solistisch mit Konzertprogrammen zur irisch-schottischen und mittelalterlichen Musik.
Tom veröffentlichte neun Solo-CDs, ist gefragter Dozent auf Harfenfestivals (Edinburgh,World Harp Congress Prag, Polen, Paraguay, Wien) und saß im „Magic Harp“-Projekt 2011 beim TFF Rudolstadt mit fünf Harfenisten aus fünf Kontinenten gemeinsam auf der Bühne.      www.tomdaun.de


Ishu
Michael Lohmann Saxophon
ist Journalist und Musiker. Durch die Beschäftigung mit der indischen Musik lernte er 2001 den Saxophonisten Charlie Mariano kennen, der ihm ein wichtiger Lehrer wurde. U.a. spielt er gegenwärtig im Intuitive Music Orchestra von Markus Stockhausen und hat gerade zusammen mit dem Pianisten Johannes Schenk die CD "Seven Tales from the river" veröffentlicht."



Werner Worschech
Gongs, Klangschalen & Obertongesang
Seit 25 Jahren beschäftigt sich Werner Worschech mit Obertonmusik und Klangarbeit. Besonders hervorzuheben ist sein faszinierendes Gongspiel. Er ist einer der wenigen Künstler, die aufgrund spezieller Reibetechniken Gongs selten zu hörende Klänge entlocken. Werner Worschech arbeitet neben seinen Solokonzerten mit neuer meditativer Musik spartenübergreifend mit Kollegen aus Klassik und Jazz sowie Videokünstlern und Malern.
http://www.beruehrung-mit-klang.de

28. Mai 2017


17:00 Uhr
Eintritt 10,00 € VVK-Buchhandlung Blücherstr. 3

Mahdjub / Thiele / Schween

Luren, Loops und andere Klänge - Musikalische Kostbarkeiten von Bronzezeit bis Gegenwart

Mahdjub/Thiele/Schween sind in diesem Konzert den archaischen Klängen der grauen Vorzeit, wie auch modernen musikalischen Ausdrucksformen auf der Spur. Durch Rüdiger Oppermanns Rheingold-Projekt kamen sie im Sommer 2016 erstmals gemeinsam auf die Bühne und hatten Gelegenheit sich musikalisch und menschlich kennenzulernen. Nun treten sie als Dreierformation auf, um im Klangkosmos der Welt nie dagewesene Möglichkeiten zu entdecken.

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Bronze, Holz, Stimme und Rhythmus suchen analog den 4 Elementen, die Gemeinsamkeit in der Diversität: spielerisch, doch nicht wahllos, kraftvoll und lyrisch zugleich.


Joachim Schween:

Geboren in Hamburg. Joachim Schween studierte Vor- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde in Hamburg. Seit Beginn der 1990er Jahre ist er als Archäologe für verschiedene norddeutsche Museen sowie in der Denkmalpflege wissenschaftlich tätig. Wohnhaft in Hameln, ist die Besiedlungsgeschichte des südniedersächsischen Weserberglandes einer seiner Forschungsschwerpunkte.
Aufgrund praktischer Erfahrungen im Bereich der klassischen Musik und des Jazz entwickelte Joachim Schween ein starkes Interesse an prähistorischen Musikinstrumenten aus dem nordeuropäischen Raum. Besonders intensiv setzt er sich seit einigen Jahren mit dem musikalischen Potenzial der bronzezeitlichen Luren und ihrer kulturgeschichtlichen Bedeutung auseinander. Angeregt durch die Spielweise der irischen Bronzehörner übertrug Schween die Zirkularatmung auf die Lure. Konzerte, Vorträge und musikarchäologische Experimente führten ihn u.a. nach Österreich, Schottland, Irland, Dänemark, Schweden, Polen und Litauen. Zu den außerordentlichsten Spielorten, an denen Schween die Lure bisher zum Klingen brachte, zählen die prähistorischen Grabmonumente, Steinkreise und Steintürme ('Brochs') auf den Orkney- und Shetland-Inseln und die bronzezeitlichen Felsbilder von Kalleby in Schweden, auf denen kleine Gruppen von Lurenbläsern dargestellt sind.

Jenny Thiele ist Sängerin und Songwriterin, unterwegs die musikalische Welt immer wieder neu zu entdecken und mit ihrer Musik zu experimentieren. Nach vier Jahren Musikstudium in den Niederlanden, hat sie mittlerweile ihre Basis in Köln, von wo aus sie arbeitet und mit oder ohne ihre musikalischen Projekte reist.
2012 veröffentlichte Hey!blau Records Jennys erstes Solo-Album mit dem Titel „Haus“, auf dem sie eine bunte Mischung von Musikern wie das Streichquartett Badz oder die Samba-Batucada Buyakano zusammenbrachte, um ihre Songs zu arrangieren und produzieren. In dieser sehr Björk-inspirierten Phase entstand ihre Bearbeitung von „Hyperballad“ mit dem Titel „Unterwegs“.
Zwischen 2007 und 2014 arbeitete Jenny in verschiedenen eigenen Projekten, vor allem mit dem Songwriter-Duo Tom und Jenny, und war an sieben Album-Produktionen beteiligt.
2013 wurde sie für die Opern-Produktion „The picture of Dorian Gray“ von Den Jyske Opera in Aarhus (DK) engagiert, in der sie die Rolle der Sibyl Vane und zum ersten Mal mit einem Sinfonieorchester sang. Die anschließende Reise durch Island inspirierte Jenny ihr aktuelles Projekt NUNUK ins Leben zu rufen, ein neuer Ort, um sich musikalisch zu  entfalten und auszutoben.
Aktuell arbeitet Jenny außerdem mit Elisa Batti an ihrem gemeinsamen Projekt Violet Fall, in dem sie ihre Liebe zur minimalistischen Musik erkennt und sich in elektronischen Klanglandschaften verliert.

Bijan Mahdjub:
Aufgewachsen in Deutschland und im Iran. Ende  1970er erste musikalische Erfahrungen auf der Gitarre und Großvater´s Mandriola
Anfang 1980er Tinwhistle und bretonische Bombarde, Gaita Gallega (galicischer Dudelsack)
Langjähriges Praktikum bei Klaus v. Wrochem (Klaus der Geiger)
Musikerausbildung auf Kölns (und anderen) Straßen und unzähligen Sessions mit Musikern in Deutschland und der Bretagne/Frankreich.
Entdeckung der Welt der traditionellen und ethnischen Blasinstrumente -diverse Flöten, Schalmeien und Dudelsäcke- von West bis Ost. Erfahrungen in Improvisation hin zu verschiedenen musikalischen (traditionellen) Stielen.
Spielmannskunst auf mittelalterlichen Märkten, Festen und Konzerten. Traditionelle Tanz- und Weltmusik. Seit 2005 Zusammenarbeit mit Rüdiger Oppermann (Klangwelten, Karawane 2010, Brendan Voyage, Rheingold) und diverse eigene Projekte.

21. Mai 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

"Il giardinetto del paradiso"(Paradiesgärtchen)

Maskentänze aus Renaissance und Frühbarock

Gudrun Fuß Viola da gamba
Zorro Zin Theorbe & Barockgitarre
Kaung-Ae Lee Cembalo & Leitung

Das Ensemble Il giardinetto del paradiso präsentiert Maskentänze aus Renaissance und Frühbarock. Klare Präzision, Virtuosität und Darstellung der verschiedenen Emotionen lassen die Musik lebendig werden. Es erklingen englische Maskentänze sowie Werke von

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Frescobaldi, Falconieri, Ortiz, Sanz und Kapsberger.

Das Ensemble besteht seit 2001 und trat bei verschiedenen Festivals in Deutschland, Italien, Holland, Belgien, Frankreich, der Schweiz, dem Libanon und Süd-Korea auf.

Der Name „Il Giardinetto del Paradiso“ ist von den beiden Bildern „Maria im Paradisgarten“ und „Die Muttergottes in der Rosenlaube“ Stephan Lochners (ca. 1400-1451) inspiriert. Engel sind mit verschiedenen Instrumenten, unter anderem mit einer Laute, dargestellt. Der Namen „Il Giardinetto del Paradiso“ bedeutet Paradiesgärtchen.

Gudrun Fuß (Bass- & Diskantgambe)
studierte Viola da gamba an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Heiner Spicker und am Königlichen Conservatorium Brüssel bei Prof. Wieland Kuijken. Sie konzertiert als Solistin und mit verschiedenen Ensembles im In- und Ausland. Sie ist Dozentin für Viola da gamba an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Zorro Zin (Theorbe & Barockgitarre)
studierte Laute bei Yasunori Imamura an der Musikhochschule Frankfurt/Main und bei Stephan Rath an der Folkwang Hochschule Essen. Es folgte ein Kammermusikstudium für Alte Musik bei Prof. Konrad Junghänel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zorro Zin wirkt mit bei Opernproduktionen und konzertiert als Solist und Continuospieler im In- und Ausland.

Kaung-Ae Lee (Cembalo & Leitung)
studierte Cembalo bei Prof. Ketil Haugsand an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und bei Prof. Christian Rieger an der Folkwang Hochschule Essen. Es folgte ein Kammermusikstudium für Alte Musik bei Prof. Konrad Junghänel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie konzertiert bei Barockfestivals als Solistin und Continuospielerin im In- und Ausland. Kaung-Ae Lee ist Dozentin an der Folkwang Hochschule Essen.

14. Mai 2017


17:00 Uhr
Eintritt 10,00 € VVK-Buchhandlung Blücherstr. 3

Conrad Wilkinson - Piano

Die Vision des Pianisten

„Er ist ein Pianist, der mit Sicherheit und Brillianz spielt“. Irish Times nach einem Konzert von Conrad Wilkinson in der National Concert Hall, Dublin

Programm:
Bach-Busoni
...Chaconne
Beethoven....Sonate Op. 110
Ravel...Jeux d'eau
Chopin.....Scherzo N.1d

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Conrad Wilkinson studierte am London Collage of Music bei Andrew Wilkinson und John McCabe. Hier gewann er den Holmes Prize für Pianorezital und den John Ireland Preis für Kammermusik.
Während der Zeit in London spielte Wilkinson u.a. Rachmaninov’s 2. und Beethovens 3. und 5. Klavierkonzert.
Später studierte er in Moskau bei Alexi Nasedkin, einem Schüler von H. Neuhaus. Naskedin beschreibt Wilkinson Klavierspiel so: „ Er spielt die schwierigsten Stücke von Rachmaninov und Chopin und anderen mit großer Intelligenz und Sensibilität“.
2007 konzertierte Conrad Wilkinson in verschiedenen Städten Chinas. Er hat als Solist ein breit gefächertes Repertoire von der Barockmusik bis hin zur Moderne.
Conrad Wilkinson lebt in Südfrankreich in der Nähe von Montpellier. Über Freunde hat er von der besonderen Akustik des Klangraum-Kunigunde erfahren und freut sich sehr auf das Konzert.

 

7. Mai 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3, 50733 Köln

RJM - acoustic and voices

3 Herren 3 Instrumente 3 Stimmen

Ralf Mäckmann Bass & Vocals Jeff Thomas Percussion & Vocals Martin Eichborn Guitar & Vocals
Sie spielen und singen Songs von The Beatles , Crosby Stills & Nash bis  . . The Eagles von Woodstock bis . . Miley Cyrus.
Die 3 Herren aus dem Rheinland mit Wurzeln ebendort und ebenso in den Vereinigten Staaten wären gerne dabei gewesen damals unter den hunderttausenden Fans und Hippies beim legendären Festival der jungen Rock- und Folkmusik in Woodstock. Weil sie aber als Jahrgänge 1959-60 noch etwas zu jung waren,

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und es zudem zumindest für R&M doch etwas zu weit entfernt lag ? J wuchs immerhin auf dem passenden Kontinent auf ? blieb ihnen dieses Erlebnis verwehrt.  Was blieb, war die Musik und der Geist hinein in die 70er Jahre bis heute.  Sie prägte bei Ralf, Jeff und Martin die musikalische Entwicklung von frühester Jugend an. 

Sie lernten sich kennen in verschiedenen Bands und Formationen unterschiedlichster Stilrichtungen.  RJM hat sich aus dem Wunsch herauskristallisiert, Stücke aus der Ära der Singer-Songwriter mit dem Schwerpunkt des mehrstimmigen Harmonie-Gesangs zu spielen und vor allem gemeinsam zu singen.  So spielen sie mal rein akustisch, mal minimal "elektrisiert", vor allem um genügend Raum für die Stimmen zu lassen.

Ganz aus der Zeit der 70er Jahre heraus erklingen die Song von z.B. Crosby Stills & Nash , Simon & Garfunkel, The Beatles, Cat Stevens oder auch von The Who und so vielen anderen.

Wichtig für RJM ist es, dass sie den Gesang mit mehreren Stimmen so arrangieren können, dass es schön klingt.
Da gibt auch schon mal Ausflüge zum Rock´n´Roll, natürlich zur Country-Musik bis hin zur aktuellen Pop-Musik.  Zuhörer zeigen sich da schon mal recht überrascht, wenn ein Miley Cyrus Song klingt, als wäre er aus der Feder von CS&N.
Die 3 Herren von RJM freuen sich natürlich ganz besonders auf die einzigartige Atmosphäre und vor allem Akustik des Klangraumes-Kunigunde.  Sie sind sich sicher, dass sich ihr akustisches Konzept gerade hier exzellent verwirklichen lässt.

5. Mai 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker:
Jonas Engel Altsaxophon Bassem Hawar Djoze (Irakische Kniegeige) Rageed William Nay & Duduk (Orientalische & armenische Flöten)

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten,

Mehr erfahren

nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusikern:


Jonas Engel 
Saxophon
wurde 1990 im hessischen Schlüchtern geboren. Bereits mit 16 Jahren begann er im Landes Jugend Jazz Orchester Hessen zu spielen, mit dem er an ersten CD Produktionen teilnahm. Nach seinem Abitur und seiner Wehrdienstzeit beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr Berlin begann er Jazzsaxophon bei Roger Hanschel, Claudius Valk, Frank Gratkowski und Hubert Nuss an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln zu studieren.
Dort ist er als Saxophonist und Komponist in verschiedenen Projekten als Front- und Sideman aktiv. Seit 2014 spielt Jonas Engel im Bundesjazzorchester. Tourneen führten in schon in viele Länder Europas, nach Südamerika, den Nahen Osten, nach China und Südostasien.


Bassem  Hawar
Djoze (Irakische Kniegeige)
Bassem Hawar studierte am Konservatorium in Bagdad irakische und orientalische Musik mit Hauptfach Djoze. Mehrere Jahre lang unterrichtete er am Konservatorium und an der Musikschule in Bagdad Djoze, Geige und Musiktheorie. Er spielte in verschiedenen, dem Kulturministerium unterstellten Formationen, wie Al Bayariq, Al Nahar al jadid, Babel und dem staatlichen Sinfonieorchester.

Er entwickelte die Djoze weiter, so dass sie alle Formen arabischer und europäischer Musik spielen kann und nicht auf ihren traditionellen Bereich, den irakischen Maqam begrenzt bleibt. Bassem baut seine Instrumente selbst. Er lebt seit 12 Jahren in Deutschland. Bassem spielt in zahlreichen Gruppen unterschiedlichster Musikrichtungen von klassisch irakischem Maquam über europäische mittelalterliche Musik bis hin zu neuer Musik und experimentellem Jazz. Er hat in zahlreichen europäischen und einigen asiatischen Ländern Konzerte gegeben. 2006 gewann er mit der Gruppe Ahoar den 1. Preis beim Landeswettbewerb Creole NRW und im folgenden Jahr den Bundeswettbewerb des Weltmusikpreises. http://www.bassemhawar.com/


Rageed William
Nay & Duduk (Orientalische & armenische Flöten)
ist Irakischer Musiker und Toningenieur. Er studierte orientalische Musik am Institut für Musikwissenschaft in Bagdad (1993-1999) bei den wichtigsten Lehren des Irak. In Deutschland studierte er Audiotechnik.
Er spielt zwei der ältesten Musikinstrumente, die Nay (Orientalische Flöte) und das Duduk (Armenisches doppelrohrblatt Holzblasinstrument), Keyboard und arrangiert Musik. Rageed ist Mitglied der Cairo Steps Band.  Er ist in Deutschland und dem Mittleren Osten mit verschiedenen Philharmonieorchestern und an Opern neben berühmten Künstlern aufgetreten und war zu vielen wichtigen Musikfestivals in Europa, dem Mittleren Osten und den USA eingeladen. http://www.rageedwilliam.com/

30. April 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3, 50733 Köln

Pata - Friends & Dragons

Ein kraftvoller Fluss expressiver Musik und Malerei.

Norbert Stein Tenorsaxophon & Komposition
Etienne Nillesen Präparierte Snare Drum + Cymbal
Dea Bohde Live Malerei
Pata Music steckt voller Überraschungen und Wendungen, gibt sich offen für allerlei Einflüsse, reißt die Grenzen zwischen scheinbar widerstrebenden Idiomen ein - und braut daraus, ausgehend von der Basis der Jazzimprovisation, etwas Neues, Erregendes.

Die Malerin Dea Bohde ist mit Norbert Stein und seiner Patamusik seit dessen Orchesterprojekt „The secret act of painting“ verbunden und sie wird in dem Konzert im Klangraum Kunigunde dialogisch zur Musik ein großformatiges Triptychon auf Spinnvlies entwerfen.

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Um die Herkunft des Wörtchens "pata" aufzuhellen, bedarf es eines kleinen literarischen Abstechers in die faszinierende Welt des Doktor Faustroll. Denn dieser war es, der im Jahre 1898 unter der Federführung des Franzosen Alfred Jarry, den Begriff der "Pataphysik" aus der Taufe hob.
"... die Pataphysik ist eine Wissenschaft, die irrealer Logik und einer neuen Wirklichkeit jenseits der Grenzen der äußeren Erscheinungswelt verpflichtet ist, losgelöst vom gewöhnlichen Kausalitätsdenken. Alles ist verwechselbar, verwandelbar, umkehrbar und austauschbar: Dinge, Zeiten und Räume. Aber nichts ist beliebig, nur ist eben jede Einfachheit eine ineinander verwobene und sich durchdringende Vielfalt."

Norbert Stein ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der deutschen Jazzszene. Der Tenorsaxophonist hat sich mit seinen Pata-Besetzungen ein ganz eigenes Klanguniversum geschaffen. "Friends & Dragons" ist sein neuestes Werk.
Als Komponist spricht Norbert Stein von sogenannten "inszenierten Räumen", die er in seinen Kompositionen schafft, d. h. er gibt einzelnen Instrumentalisten Stimmungen vor, innerhalb derer sie sich dann solistisch frei bewegen können. Die Stücke präsentieren eine ausgereifte Balance zwischen ausgefeilten Arrangements und viel Spielraum für Spontanität und Interaktivität. http://www.patamusic.de/

Etienne Nillesen, der sich in seinem Schlagzeugspiel auf Snaredrum und Becken beschränkt und dabei neben Drumsticks auch Spielzeug, Bögen und Glocken einsetzt, arbeitete in der europäischen Musikszene als als Solist sowie in den verschiedenen Gruppierungen zeitgenössischen Jazz und Neuer Musik. Nillesen unterrichtet Jazzschlagzeug und Improvisation am ArtEZ Konservatorium in Arnheim. Etienne Nillesen ist Schlagzeuger im Quartett Pata Messengers und wirkte als solcher bei den aktuellen CD-Aufnahmen zu „Pata Messengers play Reiner Maria Rilke“ und „friends & dragon“ mit. https://etiennenillesen.com/

Dea Bohde ist Zeichnerin, Malerin, macht Partizipatiorische Kunstprojekte, lebt und arbeitet seit 17 Jahren in Köln-Nippes, wo sie in der Florastrasse ihr Atelier hat. Vor genau einem Jahr gab es von ihr in Zusammenarbeit mit Michael Stockhausen (Uni Bonn) den Kunst-Parcour-Nippes. http://dorothea-bohde.de/

 

23. April 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Barock-Ensemble "Ludus Instrumentalis"

Die Barockzweifel

Wunderliche Werke der Hochbarockzeit von J.S.Bach, G.F.Handel, G.Ph.Telemann, J.- M.Leclair.

Evgeni Sviridov und Anna Dmitrieva Barockviolinen Ekaterina Biazrova Cembalo Elizaveta Solovey Theorbe

Das Kölner Barockensemble “Ludus Instrumentalis” (“Das instrumentalische Spiel”) sucht immer nach außergewöhnlichen und wunderbaren Perlen der Alten Musik.

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Diesmal präsentieren die jungen Musiker das Programm, wo man nicht immer weiß, in welchem Genre das Stück geschrieben ist,wer das komponiert hat oder sogar welches Instrument jetzt spielt. Das Ensemble lädt Sie herzlich ein, diese und andere Barockrätsel zu lösen und inzwischen schöne Musik zu genießen.

Ouverture oder Trio-Sonate? – J.- M.Leclair (1697-1764). Ouverture III A-dur für 2 Violinen und Basso Continuo: Ouverture.Grave-Allegro, Largo, Allegro assai.
Normalerweise ist eine Ouverture ein Orchesterstück, das entweder Einleitung zu einer Oper oder Introduktion zu einer Tanz-Suite ist. In diesem Fall  aber ist der Ouvertüren -Satz (mit dem traditionellen langsamen und schnellen Teil)  der erste Satz von einer Trio-Sonate, also von einem Kammermusikstück. Warum mischt der französische Komponist Jean-Marie Leclair hier die Genres? Da er auch ein unglaublicher Geigen-Virtuoser war, wollte er wahrscheinlich zeigen, dass 2 Geigen nicht weniger als das ganze Orchester klingen können. Die beiden schwierigen Geigenstimmen bestätigen das.

Suite oder Sonate? – G.F.Händel (1685-1759). Trio-Sonata D-dur: Adagio, Allegro.Fuge, Musette, Marcia, Gavotta.
In der Barockzeit gab es zwei Arten von “Sonata”: Sonata da chiesa (eine strenge Form mit Fuge oder Kontrapunkt) und Sonata da camera (weltliche Form – eine Suite mit Tanzen). In dieser Sonate gibt es aber beides: Fuge und Tanzen. Also, ist das Sonata da chiesa oder da camera?..

Geigenstimmung ist g-d-a-e, oder? – H.I.F.von Biber (1644-1704). Partita V g-moll für 2 Geigen mit scordatura und Basso continuo: Intrada, Aria, Baletto, Gigue, Passacaglia.
Wie ist eine Geige normalerweise gestimmt? Mit reinen Quinten g-d-a-e. In diesem Stück muss man aber die obere e-Saite auf d umstimmen. Das heisst “scordatura”, wenn die Saiten nicht üblich gestimmt werden. Der österreichische Geiger und Komponist Heinrich Biber mochte diesen Effekt sehr gerne in seinen Violinwerken, die meistens mit scordatura geschrieben wurden. Ob er die Möglichkeiten der Geige erweitern wollte oder seine Virtuosität demonstrierte, können wir heute nur vermuten.

Telemann oder Corelli? – G.Ph.Telemann (1681-1767). Sonate-Corellisante h-moll: Grave, Vivace, Adagio e staccato, Allegro molto, Soave, Presto
Arcangelo Corelli hatte große Bedeutung in  Europa und beeinflusste damals viele Komponisten und Musiker. In Sonaten “mit Corellis Geschmack” zeigt Georg Philipp Telemann seine Meisterschaft und imitiert den Stil von Corelli mit eigener Fantasie.

Ekaterina Biazrova wurde 1984 in Murmansk, Russland geboren. Als Pianistin schließ sie 2008 das Studium im Konservatorium in Nishni Nowgorod mit Auszeichnung ab, dann studierte sie Cembalo privat bei Irina Schneerowa in Sankt-Petersburg.
In Sankt-Petersburg organisierte sie zusammen mit Evgeni Sviridov und Anna Dmitrieva (Barockgeiger) das Barockensemble “Ludus Instrumentalis”. Seit 2015 studieren sie zu dritt als Festensemble an der Kölner Musikhochschule bei Prof.Konrad Junghänel.
Ekaterina trat an verschiedenen Festspielen auf: “Kölner Alte Musik Fest” 2016, “Earlymusic” 2013 und 2014 in Sankt-Petersburg, “Baroque&Classics” in Nishni Nowgorod u.a.; spielte mit bekannten Musikern und Ensembles: Erik Bosgraaf (Blockflötist, Niederlande), Ensemble “Saggitarius” (Frankreich), “The Pocket Symphony” (Russland, Moskau), “Solisten der Katharina die Große” (Russland, Sankt-Petersburg) u.a.
In Deutschland hatte Ekaterina mit dem Ensemble “Ludus Instrumentalis” großen Erfolg, als sie bedeutende Musikwettbewerbe (Berliner Bach Wettbewerb 2015, Förderpreis Alte Musik in Saarbücken 2016 und Gebrüder Graun Wettbewerb 2016) gewann. Nach diesem Erfolg folgten die Einladungen zu den bedeutenden Festspielen und Konzertreihen in Deutschland: Bachfest in Leipzig, „Köthener Bachfesttage“, „TAMIS“ Festival in Saarbrücken, Schlösser Borbeck und Konradsheim und andere.

Anna Dmitrieva wurde 1987 in Sankt Petersburg geboren. Sie hat das Konservatorium in Sankt Petersburg absolviert, dann hat sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Tanz K?ln fortgesetzt. Unter ihren Lehrern sind T.Liberova, P.Popov (violine), I.Dzektzer, E. Sinaiski, A. Spiri, H.Schoneweg (Kammermusik), R,Gwilt, K.Jungh?nel (Alte Musik).
Anna ist Preistr?gerin mehrerer Kammermusikwettbewerbe («Charles Hennen» Kammermusikwettbewerb 2011, Moskauer Internationaler Wettbewerb 2011, Int. Wettbewerb «Citta di Pesaro» 2014, Vierter Interner Wettbewerb der Hochschule K?ln 2016 u a.).
Seit 2013 spielt sie Barockvioline und hat als Mitglied des «Ludus Instrumentalis» Barockensembles den Berliner-Bach Wettbewerb (Berlin, 2015), den „Förderpreis Alte Musik“ (Saarbrücken 2016), den Gebrüder-Graun Wettbewerb (Bad Liebenwerda, 2016) gewonnen. Als Barockviolinistin war sie im Semifinal von „Concours Corneille“ (Rouen 2016).
Sie tritt regelmässig als Kammermusikerin, Barockviolinistin und mit verschiedenen renomierten Gruppen (wie „Concerto Köln“, Ensemble 1700 u.a.) in Russland und Europa auf. Sie hat an folgenden Festivals teilgenommen: «Kissinger Sommer» (Bad Kissingen), «Internationale Woche» (Graz), «Earlymusic» (Sankt-Petersburg,) «Fundaci?n Montele?n de Musica de C?mara», (Leon, Spanien), Tage Alte Musik in Herne u a.
In 2017 spielt sie mit „Ludus Trio“ im Concertgebouw Amsterdam im Rahmen von „New Masters on Tour“, sowie am Bachfest in Leipzig und "TAMIS" Festival in Saarbrücken mit „Ludus Instrumentalis“.

Evgeni Sviridov wurde in 1989 in Leningrad geboren. Er ist Preisträger mehrere Wettbewerbe, u.a.: Yehudi Menuhin Internationaler Wettbewerb, Nicolo Paganini Internationaler Wettbewerb, Jascha Heifetz Internationaler.
In 2010 hat er auch Internationaler Bach Wettbewerb gewonnen und in 2011 seine erste CD von «Genuin Classic» mit den Werken von H.I.F.von Biber und J.S.Bach aufgenommen.
Seit dem spielt er regelmässige Konzerte mit verschiedenen Kammermusikbesetzungen, mit ständigem Ensemble, mit vielen Barockensembles und auch Soloauftritte in Russland und Europa. Er ist als Solistbei folgenden Festspielen aufgetreten:  Bachfest in Leipzig , Thüringer Bach Woche in Weimar,  Bachfestspiel in Riga u.a.
Er hat in 2014 sein eigenes Barockensemble Ludus Instrumentalis gegründet, das hat in 2015 den 1. Preis beim Berliner-Bach-Wettbewerb gewonnen. Im September 2016 hat Evgeni den 1.Preis sowie den Publikumpreis am “Concours Corneille” in Rouen, Frankreich gewonnen.
Seit Juni 2015 spielt Evgeni eine Violine von Januarius Gagliano (1732) aus der «Jumpstart» Stiftung in Amsterdam. Inzwischen lebt Sviridov in Köln, geht einer intensiven Konzerttätigkeit nach und arbeitet als Konzertmeister und Solist mit dem renommierten Originalklang-Ensemble „Concerto Köln“ zusammen.

Elizaveta Solovey wurde 1985 im Jekaterinburg geboren.
2008  nach Abschluss des Ural - Konservatorium "M.P.Mussorgski" kommt sie als DAAD-Stipendiatin nach Deutschland um das Studium bei Professorin Caterina Lichtenberg fortzusetzen. 2013 hat Elizaveta das  Master-Studium im Fach Mandoline an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Auszeichnung absolviert. Zur Zeit studiert sie Laute in der Klasse von Prof. Konrad Junghänel.
Elizaveta ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. 2.Preis  bei dem Wettbewerb „Viva, Vivaldi“  in Washington/USA , 1.Preis  bei dem Internationalen Wettbewerb „Raffaele Calace“ in Pignola/Italien, 2.Preis bei dem Yasuo Kuwahara-  Wettbewerb,Deutschland, u.a.
Als Solistin und als Continuo - Spielerin konzertierte Elizaveta bereits mit Orchestern wie dem Ural Philharmonic Orchestra (unter Thomas Sanderling, Leo Kremer, Enche), Kammerorchester „B-A-C-H“ Ekaterinburg, Bergische Symphoniker,Sinfonieorchester Wuppertal, Orchester MusicAeterna (unter Teodor Currentzis).
Als letztes großes Projekt hat Elizaveta bei einer  Produktion von Shakespeare "Romeo & Julia" in Wuppertal mitgespielt.  Bei dem Projekt haben viele Ku?nstlern zusammen gearbeitet, unter anderen: der international renommierte Bildhauer Tony Cragg, die Musiker Wolfgang Schmidtke, Matthias Burkert und Werner Dickel, der langja?hrigen Pina Bausch? Ta?nzer Jean Laurent Sasportes, der ehemalige ku?nstlerische Assistent von Pina Bausch Robert Sturm sowie Schauspieler und Musiker aus Wuppertal, Bochum und Ko?ln.

16. April 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Martin Kastenholz - Piano

Vegetative Improvisationen

Das Klavierspiel von Martin Kastenholz ist vergleichbar dem Wachsen von Pflanzen. Obwohl diese nach festen Gesetzen entwickeln, ist die individuelle Ausprägung jeder einzelnen Pflanze unvorhersehbar. Genau so entwickelt sich jedes Konzert des Pianisten. Aufbauend auf einer Handvoll rhythmischer Muster und melodischer Fragmente entwickeln sich spontan musikalische "Blüten" im Spannungsfeld von Ordnung und Chaos.

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Klassische Moderne (Bartók, Debussy), Minimal Music, Free Jazz und psychedelischer Rock der 70er Jahre liefern den Humus, auf dem dies gedeiht.

Martin Kastenholz, geboren 1961 in Köln-Niehl, fing mit 11 Jahren mit dem Klavierunterricht an, den er mit 15 Jahren abbrach, um autodidaktisch an einem eigenen Improvisationsstil zu arbeiten. Mit 21 spielte er solo auf den Jazzfestivals in Frankfurt und Leverkusen und war in den Jahren danach in der Kölner Szene aktiv. Mehrere WDR-Produktionen, vor allem mit sogenannten "Blindflug"-Kollektivimprovisationen. Nach langer Auftrittspause nun mit weiterentwickeltem, "geläutertem" Stil wieder in der Öffentlichkeit.

Die Kritik hebt vor allem die Individualität des Stils hervor. Joachim Ernst Berendt erlebte eine "ebenso beeindruckende wie beängstigende Mischung aus Keith Jarrett und Frankenstein". Der verstorbene ehemalige WDR-Jazz-Chefredakteur und Komponist Manfred Niehaus diagnostizierte ein "bei aller Klangsinnlichkeit kühl kalkulierendes Formgefühl".  www.niehlmusik.net

9. April 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3, 50733 Köln

Duo "marcotello"

„il dolce dolore“ - Werke von Joh. Seb. Bach, Ernest Bloch, Sofia Gubaidulina und Astor Piazzolla

Marko Kassl Bajan / Akkordeon
Othello Liesmann Cello

Das Duo „marcotello" konzertiert seit 2014 international in dieser musikalisch traumhaft klingenden Kombination zweier Instrumente, die sich in ihren Klangmöglichkeiten von schmerzhafter Süße bis hin zu dramatisch explodierenden Ereignissen ideal ergänzen. Eine außergewöhnlich spannende Kombination

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mit garantiert einmaligen musikalischen Hörerlebnissen. Bisher fast unbekannt in der Musikgeschichte.

„Il dolce dolore“  beschreibt sehr treffend die Intention der Werkeauswahl des Duos. Der Dichter Heinrich Heine spricht vom  „süßen Schmerz der Existenz“. Die Musik widerspiegelt die unterschiedlichsten Empfindungen dieses Schmerzes, der unser Leben durchzieht, ihn aber auch überwindet und freudig löst:
Bei Bach hoch vergeistigt, aber auch freudig und empfindsam.
Sofia Gubaidulinas „In croce“
hat die Kreuzform als kompositorisches Gerüst für eine ungeheuer beeindruckend tiefgläubige Aussage.
Ernest Bloch s
pürt der jüdischen Religiosität und Lebensform in höchst sensiblen, aber auch dramatisch explodierenden Klangwelten nach.
In „Le Grand Tango“ von Astor Piazzolla sind die vielfältigen Hintergründe der Welt des Tango vom süßlichen Eros, aber auch Macht und Ohnmacht bis hin zur ausufernden Lebensfreude genial in eine faszinierende Tonsprache gesetzt.

Das Bajan, das größte chromatische Knopfakkordeon, wurde 1907 in Tula (Russland) erstmals vorgestellt. Diese „Königsklasse“ der Akkordeons hat den riesigen Tonumfang eines Konzertflügels mit einer Vielzahl der unterschiedlichsten Klangregister. Es atmet und singt, kann weich aber auch hart und aggressiv  sein und ist damit ein kongenialer Partner für das Violoncello.
Immer mehr Komponisten entdecken diese reizvolle Klangwelt für ihre Werke. Aber auch Kompositionen der klassischen Literatur werden durch die sensiblen, überzeugenden Arrangements von Marko Kassl zu  aufregenden Entdeckungen.

Marko Kassl
erhielt seine Ausbildung als Akkordeonist am Ka?rntner Landeskonservatorium Klagenfurt, der Kunstuniversita?t Graz, der Hochschule fu?r Musik Detmold und der Folkwang Universita?t der Ku?nste, wo er sein Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Ein wichtiger Schwerpunkt seiner Ta?tigkeit liegt auf der Erweiterung des Originalrepertoires fu?rs Akkordeon in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen. Er ist Akkordeondozent an der Hochschule fu?r Musik Detmold sowie am Conservatorium van Amsterdam.

Othello Liesmann
lebt als freischaffender Cellist in Köln. Er studierte in Osnabrück, Köln, Salzburg und Luzern bei Siegfried Palm und Enrico Mainardi, war viele Jahre im Philharmonischen Orchester Gelsenkirchen als 1. Solocellist tätig. 1982 gründete er das trio basso , mit dem er weltweit konzertierte.  Als Solist  und Kammermusiker intensive Zusammenarbeit den Komponisten unserer Zeit, deren Werke er sehr erfolgreich auf den internationalen Bühnen präsentiert. Pädagogische Arbeit, vor allem auch „Hörhilfen“ in Form von Workshops für Neue Musik gehören ebenso zu seinen künstlerischen Interessen.

7. April 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusikerinnen:
Judith Maria Günzl Piano & Stimme Anne Krickeberg Cello Dorit Schäffler Klarinette

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten,

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nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.


Judith Maria Günzl
 - Stimme, Piano & Indisches Harmonium
Die in Köln lebende Künstlerin Judith Maria Günzl entdeckte als Kind ihre Liebe zum Klavier und zum Singen aus einer inneren Tiefe. Ihre berührenden archaischen Seelenlieder in intuitiven Sprachen fließen seitdem natürlich und vertraut. Diese Gabe eröffnet einen heilsamen Raum, den sie in Konzerten, Workshops und Einzelarbeit teilt. http://judith-maria-guenzl.de


Anne Krickeberg
Violoncello, Viola da Gamba, Nyckelharpa u.a.
ist Musikerin, Komponistin und Medienkünstlerin.In interdisziplinären, stilübergreifenden Projekten erforscht Anne Krickeberg musikalische und kommunikative Möglichkeiten. Der gruppendynamische Prozess ist ihr dabei ebenso wichtig wie das Ergebnis. Dabei wendet sie experimentell, improvisierend und komponierend unterschiedliche Stile und Spielweisen an.
Als MBSR-Lehrerin verbindet sie Meditation und kreative Arbeit. Seit ihrem Musikstudium unterrichtet sie an staatlichen und privaten Institutionen Musik, Improvisation, Yoga und Meditation u.a. für Leitungsteams der AOK, der Rheinischen Musikschule u.a., die VHS Köln und den MBSR-Verband.
Im Zusammenspiel mit Markus Stockhausen u.a. gestaltet sie Konzerte, die zum Innehalten einladen und unterstützt die von Hinnerick Bröskamp kuratierte Reihe "Meditation und Stimm-Improvisation-Musik zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle". CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen: WDR, SFB, HR, DLF u. a. www.mindful-culture.com


Dorit Schäffler 
Klarinetten
ist  Musikerin und Komponistin. Musik ist für sie Sprache der Seele, Traummalerei, Anbetung der Natur und allen Lebens. Viel Inspiration schöpft sie dabei aus dem Tonmaterial der jüdischen Klezmermusik. Besonders prägend waren darüber hinaus ihre Lehrjahre bei Christina Fuchs, Martin Kratzsch sowie Meisterkurse bei Giora Feidman, Michel Portal und zahlreiche Seminare bei Markus Stockhausen im Rahmen seiner internationalen Akademie Intuitive Music and More.

2. April 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3, 50733 Köln

Trio Ziryab

Flamenco und Jazz treffen auf orientalische Klänge

Bassem Hawar Djoze (Kniegeige)
Merlin Grote Flamenco Gitarre
Ismael Alcalde Flamenco Gitarre

Im Trio Ziryab treffen Flamenco Gitarre und Djoze aufeinander. Klassische Elemente aus Flamenco, arabischer und moderner Musik finden in den Kompositionen des Trios eigene Ausdrucksformen und spiegeln

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die Lebenswege der Musiker wieder. In Ihrer Musik verschmelzen  Tradition und Moderne des Abend-und Morgenlandes.


Der Name des Trio Ziryab wurde durch das Leben des Musikers und Gelehrten Abu l-Hasan ‘Ali Ibn Nafi‘ (789-857) alias Ziryab inspiriert, der seiner Zeit von Bagdhad im Iraq nach Cordoba in Spanien ( Al Andalus) reiste und die traditionelle altarabische Musik weiterentwickelte und so einen Grundstein für die andalusische Musik legte.

26. März 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Obertochor Bonn «vox intra voces»

lux mobilis - Obertöne in Bewegung

Die verborgene Stimme in den Stimmen – diese sonst kaum wahrnehmbaren inneren Klänge der Stimme in den Gesängen hörbar zu machen, ist die eigentliche Faszination des Obertongesangs, auf die sich der Bonner Obertonchor „vox intra voces“ spezialisiert hat.
In seinem neuen Programm „lux mobilis“ bewegen sich die Obertöne mal in minimalistischen rhythmischen Figuren, mal in motivischen Bögen,

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erklingen wie Glockenklänge und kehren dann wieder in das innere Leuchten der Stimme zurück.
Den Kompositionen des Bonner Obertonchores liegen verbal notierte Konzepte zu Grunde, die Raum für Improvisation lassen, Raum auch für choreografische Elemente, mit denen die Gesänge sich gleichermaßen in der Bewegung ereignen.

Leitung: Lothar Berger
Mitwirkende: Lothar Berger, Michael Duske, Ralf Malzkorn, Rudi May, Vera Ndiaye, Petra Ohmann, Ruth Stöcker.

12. März 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Songs of healing and ecstasy

Eine inspirierende Reise in die Klanglandschaften der Seele

Judith Maria Günzl Gesang & Piano Anne Krickeberg Cello Ishu Michael Lohmann Tenorsaxophon Valery Kohlmetz  Perkussion

Die Medizinlieder sind Heimatlieder der Seele, sie erzählen vom Ursprung, von der Quelle unseres Lebens. Aus dem Moment geboren laden sie ein zu stiller Einkehr und kraftvollem Tanz.

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Eine inspirierende Reise in die Klanglandschaften der Seele, das Hier und Jetzt zu feiern!

Die in Köln lebende Künstlerin & Heilerin Judith Maria Günzl entdeckte als Kind ihre Liebe zur Musik und zum Singen aus einer inneren Tiefe heraus. In langjähriger Selbsterforschung und durch tiefe Transformationsprozesse entwickelte sie ihre Heilkunst der Medizinlieder.
Ihre berührenden archaischen Seelenlieder in intuitiver Sprache fließen seitdem natürlich und vertraut. Diese Gabe öffnet einen heilsamen Raum, den sie mit ihren Intuitiven Konzerten, Stimm-Seminaren, individueller Heilarbeit & Unterricht teilt.

Anne Krickeberg erforscht die Verbindung von Musik, Improvisation, Yoga und Meditation. Seit ihrem Musikstudium kombiniert sie experimentell, improvisierend und komponierend unterschiedliche Stile und Spielweisen. Der gruppendynamische Prozess und eine Intuitive Musik ist ihr durch eine Weiterbildung zur MBSR-Lehrerin (Achtsamkeit) besonders wichtig geworden. In interdisziplinärer Arbeit entstanden Theater- und Filmmusiken, CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, u.a. mit Markus Stockhausen. www.mindful-culture.com

Ishu Lohmannlernte zunächst mit acht Jahren Trompete. Während seines Musikstudiums in Kassel wechselte er im Alter von 19 Jahren zum Saxophon. Durch die Beschäftigung mit der indischen Musik lernte er 2001 den Saxophonisten Charlie Mariano kennen, der ihm ein wichtiger Lehrer wurde. Ishu ist Journalist (Osho Times) und Musiker. Er spielt in unterschiedlichen Formationen (Jazz, Neue Musik, Ambient) – u.a. mit dem Pianisten Johannes Schenk und im Intuitive Music Orchestra von Markus Stockhausen.

Valerie Kohlmetzspielt akustische und elektronische Perkussion. In den 80er Jahren war er Mitglied der legendären Band “Härte Zehn”. Mit dieser spielte er bei vielen großen Festivals und unternahm eine vom Goethe Institut organisierte Südamerika-Tour. Heute spielt Valerie im Missiles Orchester, beim Hilton Peace Projekt sowie mit dem Keyboarder Jürgen Dahmen in der Band “Big Bonsai”.

5. März 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3, 50733 Köln

One in Four – Trajektorien für Quartett (2016)

Jazz und Neue Musik: Ein Grenzgang

Filippa Gojo Gesang Salim Javaid Saxophon Moritz Wesp Posaune  David Helm Kontrabass
David Heiß Komposition

Das Werk „One in Four – Trajektorien für Quartett“ für Stimme, Altsaxophon, Posaune und Kontrabass ist eine vierteilige Komposition für improvisierende Musiker in einem Kirchenraum.

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Die Idee ist es, die Klänge der Instrumente durch die Tragfähigkeit des Raumes auszureizen und gegeneinander zu stellen, während die Musiker ausreichend Freiheit zur Improvisation haben um spontan neue Richtungen einschlagen zu können.
Nach diesen Vorgaben hat sich eine Musik entwickelt, in der sich durchkomponierte Teile, in denen klare Melodien über weiten Klanglandschaften schweben, mit geführten Improvisationen abwechseln, sodass jedes Instrument gesondert die Zeit bekommt seinen Weg durch Raum und Zeit zu finden. Jeder Musiker hat sozusagen einen eigenen Entwicklungspfad der ihn für gewisse Strecken mit Pfaden der anderen Musiker zusammenführt und sich dann wieder verzweigt. Dadurch bilden sich durch das ganze Stück hindurch alle möglichen Kombinationen aus Duo- und Triobesetzungen.
Die einzelnen Teile der Komposition verfolgen den Zweck jeweils einen der Musiker an die Hand zu nehmen und ihn in eine eigene Welt zu führen in der er sich dann frei bewegen kann. So hängt die Stimmung der einzelnen Teile sehr von der Interpretation des jeweiligen Solisten ab.
Dennoch bilden die unterschiedlichen Teile in Ihrer Gesamtheit eine abgeschlossen Einheit, die zum Ende hin wieder Richtung Ausgangspunkt zurückführt.
Auch der Kirchenraum arbeitet mit und lässt akustische Wahrnehmungen zu, die in anderen Räumen nicht funktionieren würden. Die örtlichen Begebenheiten des Kirchenraumes ermöglichen es nämlich verschiedene Ebenen getrennt voneinander zu hören und sie gleich danach wieder in sich verschmelzen zu lassen. Dieser Effekt wird gezielt genutzt, um Klangquellen zu verschleiern und Melodien an Stellen auftauchen zu lassen, an denen man sie nicht erwartet.
Inspirationsquellen waren unter anderem Béla Bartóks Streichquartette, György Ligeti Kompositionen für kleine Besetzungen und die Musik von Nils Wograms Band „Root 70“.

Der Begriff Trajektorie stammt aus der Physik und bezeichnet ein Raumkurve. Man kann  ihn freier auch als Entwicklungspfad übersetzen.

David Helm, geboren 1990 in Weilburg a.d. Lahn, ist Kontrabassist und lebt in Köln. Bis 2015 studierte er dort an der Hochschule für Musik und Tanz bei Prof. Dieter Manderscheid, Sebastian Gramss, Dietmar Fuhr und Prof. Jonas Burgwinkel. Er wuchs unter dem Einfluss klassischer Vokal- und Klaviermusik auf und ist mittlerweile im Jazz und improvisierter Musik zuhause.

Der Saxophonist Salim Javaid wurde 1991 in eine tschechische-pakistanische Familie im tschechischen Sokolov geboren. Sein Spiel definiert sich durch mikrotonale Konzepte, erweitertete Instrumentaltechnik und Präparation des Saxophons. 2015 gewann er mit seiner Band „Malstrom“ den Internationalen Jazzwettbewerb Burghausen.

Moritz Wesp wurde in Frankfurt am Main geboren. Bis 2014 studierte er an der „Hochschule Luzern Musik“ Jazz-Posaune bei Nils Wogram und Komposition bei Ed Partyka. Seit dem lebt er in Köln und setzt sein Studium bei Henning Berg, Frank Gratkowski und Hubert Nuss fort. Unter anderem spielt er mit seinem large Ensemble „Wespennest“ und dem preisgekröntem Quartett „Tauchgang“.

Die 27-Jährige Jazzsängerin Fillippa Gojo stammt aus dem östreichischen Bregenz und hat Köln  seit ihrem Studium bei Anette von Eichel als Wahlheimat gewählt. 2014 wurde sie als erste Sängerin mit dem Förderstipendium der Stadt Köln für Jazz und improvisierte Musik, dem Horst und Gretl Will Stipendium, ausgezeichnet, 2015 erhielt sie mit ihrem “Filippa Gojo Quartett” sowohl den Bandpreis des Neuen Deutschen Jazzpreises, als auch den Solistenpreis.

David Heiß ist 1988 in New York zur Welt gekommen und hat seine Jugend sowie seine ersten musikalischen Erfahrungen in Berlin erlebt. Seit seinem Studium der Jazztrompete in Leipzig, Helsinki und Köln spielt, komponiert und arrangiert er für eigene Projekte wie beispielsweise sein Large Ensemble „Gaststätte zum heißen Hirten“.  Derzeit studiert er Komposition im Master an der Musikhochschule in Köln.

19. Feb. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Petricevic Ivan- Gitarre

Gira del Sur

Mit seinem Programm „Gira del Sur" nimmt der junge Künstler sein Publikum mit auf eine musikalische Reise in den Süden. Präsentiert werden Werke der Klassik unter anderem von Manuel de Falla, Efrain Silva, Johann Sebastian Bach ,  Astor Piazzolla und Antonio Jose.

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Romantische Melodien und feurige Rhythmen lassen den Zuhörer in diesem bunten Programm in die Welt des Südens eintauchen.

Wiesbaden aktuell: „..-Petricevic spielt nicht einfach nur Gitarre. Er lebt sie. Mit Feinsinn, Sensibilität, still abgeschatteter Tonalität – mit zarten, mehr getupften als gezupften Klängen und einem Klanggemälde von filigraner Zerbrechlichkeit begeisterte er das Publikum von Stück zu Stück mehr.... “

Ivan Petricevic ist Preisträger zahlreicher internationaler Musikwettbewerbe und begeistert das Publikum regelmäßig bei Festivals und Konzerten. Zuletzt gewann er den 1. Preis beim „Andreas Segovia Wettbewerb" in Spanien sowie den 1. Preis beim „Peloponnese Wettbewerb" in Griechenland. Er spielte bereits im Wiener Musikverein, "Mozarthaus" , Schloss Schönbrunn ( mit Webern Symphonie Orchester ) , beim Hitzacker Musiktage Festival , in der St. Cyprian-Kirche in London, beim “Andres Segovia” Festival in Madrid, usw.
Die Konzertsaison 2016/2017 umfasst Konzerte bei den Festivals wie Festival Della Valle Dell Orfento “Caramanico Therme” provincia de Pescara, Festival Internacional de Guitarra Girona-Costa Brava , Festival Internacional de Música "Ciudad de Linares", Festival Internacional?de Guitarra "Villa de Aranda" de Aranda de Duero, Conservatorio de Música "María Molina" de Úbeda , Festival Internacional de Guitarra de Bankgok (Thailand),?Gitarrenfestival Magnitogork (Russland), Hermoupolis Guitar Festival ( Griechenland ) , „Andres Segovia“ Festival in Jaen ( Spanien ) u.a.

Ivan Petricevic wurde 1987 in Belgrad , im ehemaligen Jugoslawien geboren . Er studierte in der Klasse von Ante Cagalj am Konservatorium für Musik " Elly Basic" in Zagreb , Kroatien.?Er setzte seine Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Österreich mit Alvaro Pierri und Walter Würdinger und an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Roberto Aussel.

12. Feb. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Englischer Abend mit Violoncello und Harfe

REGINA RÜCKER - Violoncello und ISABELLE MARCHEWKA - Harfe

Nach ihrem gefeierten Programm In 80 Minuten um die Welt mit Musik aus allen Erdteilen hat sich die Harfenistin Isabelle Marchewka entschieden, sich diesmal auf ein Land zu konzentrieren: England. Bekannte Komponisten wie Benjamin Britten (das berühmte Thema aus dem Young Persons Guide to the Orchestra), Malcolm Arnold (Englische Tänze)

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und Howard Blake (das berühmte Walking in the Air aus dem Kultstück Der Schneemann) stehen neben Barockem von Purcell und Händel und Volksliedbearbeitungen von Ralph Vaughan Williams oder dem berühmten Thema aus den Planeten von Gustav Holst. Einige der Stücke hat Tobias van de Locht wieder eigens für diesen englischen Abend arrangiert. Es musizieren Regina Rücker (Violoncello) und Isabelle Marchewka (Harfe). Rule Britannia!

Programm

HENRY PURCELL (1659-1695): Rondo aus Abdelazer
GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685-1759): Sonate in C-Dur (III. und IV. Satz)
EDWARD ELGAR (1857-1934): Salut d´amour
GUSTAV HOLST (1874-1934): Jupiter aus Die Planeten
RALPH VAUGHAN WILLIAMS (1872-1958): Six Studies On English Folk Songs (I, II, IV und V.Satz)
HOWARD BLAKE (*1938): Penillion und Walking in the Air**
VLADIMIR COSMA arr. Tobias van de Locht: Davids Song** (Uraufführung)
BENJAMIN BRITTEN (1913-1976): Interlude aus Ceremony of Carols for harp
WILLIAM ALWYN (1905-1985): Crépuscule for harp
MALCOLM ARNOLD (1921-2006): Fantasy for Cello                                                                       
MALCOLM ARNOLD arr. Isabelle Marchewka und Tobias van de Locht:    
Suite nach Themen von  Malcolm Arnold op.51 (Uraufführung):
Englischer Tanz op.27 Nr.3 Mesto, II Andante con moto aus der 5.Sinfonie und The Buccaneer

Die in Köln geborene Cellistin Regina Rücker begann mit fünf Jahren das Cellospiel.
Das Studium der Musik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln schloss sie im Jahre 2012 ab. Hierin widmete sie sich neben dem Hauptfach Violoncello auch einer Ausbildung in Gesang, Klavier, Tonsatz und Musikwissenschaften. Zu ihren Lehrerinnen und Lehrern im Fach Violoncello zählten Frau Prof. Ingrid Frohmüller, Herr Prof. Claus Kanngiesser und Frau Katharina Deserno. Weitere Erfahrungen konnte sie bei Herrn Prof. Zipperling (HfMT, Köln) und bei Thomas Carroll (Royal College of Music, London) sammeln.Sie spielte unter anderem in den Orchestern Junge Sinfonie Köln und der Kammeroper Köln, sowie im Agnes Quartett, mit dem sie in Deutschland, Italien, und England konzertierte. Neben der Lehrtätigkeit widmet sie sich verstärkt der Kammermusik.

Isabelle Marchewka, 1987 in Köln geboren, fing mit 9 Jahren an, Gitarre zu spielen und bekam seit ihrem 14. Lebensjahr Harfenunterricht an der Rheinischen Musikschule Köln und gewann Bundespreise bei Jugend musiziert. 2006 nahm sie Unterricht an der Musikhochschule Köln. 2007-2011 studierte sie Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Harfe an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf mit dem Abschluss Diplom Musikpädagogin. 2009 bekam sie ein Stipendium der EON-AG und sie war Mitglied der Stiftung "Live Music Now Rhein-Ruhr". 2011 bis 2012 belegte sie an der RSH Düsseldorf den Masterstudiengang „Orchesterspiel“ (in Kooperation mit dem Orchesterzentrum NRW in Dortmund), und von 2012 bis 2014 studierte sie den Masterstudiengang Künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Darstellende Kunst und Musik Mannheim bei Prof. Anne Hütten mit der Abschlussnote 1,0. Sie ist Harfenlehrerin der Musikschulen Hilden und Dormagen und nahm an einigen Meisterkursen teil. Im November 2014 gewann sie einen 2.Preis beim 7.VDH- Wettbewerb (ein 1.Preis wurde nicht vergeben). Konzertreisen führten sie bisher auch nach England, Holland, Italien, Frankreich und in die Schweiz. Sie ist seit 2010 1.Solo-Harfenistin der Kölner Symphoniker/Kammeroper Köln und spielt in verschiedenen Orchestern in Deutschland, z.B. im Sinfonieorchester Witten unter der Leitung von Tobias van de Locht.

5. Feb. 2017


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr.

Klangreise 7

Intuitive Musik zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

Dietmar Bonnen Piano & Orgel
Hinnerick Bröskamp Kurator, Stimme & Körpertambura
Hayden Chisholm Saxophon & Shrutibox
Hindol Deb Sitar
Bodek Janke Tabla / Percussion
Johanna Stein Cello

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen

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und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

Auf eine gemeinsame Klangreise gehen an diesem Sonntag:


Dietmar Bonnen
Piano & Orgel
geboren 1958 in Köln; über 100 CD-Produktionen in unterschiedlichen musikalischen Genres, Kompositionsaufträge für verschiedene Rundfunkanstalten, Film und Fernsehen, Theater etc.; Konzerte, Produktionen und Klanginstallationen in Europa, Asien, Südamerika und insbesondere Russland führten zu langjähriger Zusammenarbeit mit dortigen Künstlern; Informationen zu Veröffentlichungen, Kompositionen und Projekten unter www.obst-music.com


Hinnerick Bröskamp
Kurator, Stimme & Körpertambura
war in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in den Bereichen Performance, Training und Coaching von Führungskräften. Er ist Programmkoordinator des Klangraum-Kunigunde und Veranstalter der Meditations- und Stimm-Improvisationsabende.


Hayden Chisholm
Saxophone & Shrutibox
wuchs in Neuseeland auf. Er studierte Musik in der Schweiz, in Griechenland, Indien, Jugoslawien, Japan und schließlich in Köln. Hier wurde er in den 1990er Jahren durch seine Zusammenarbeit u. a. mit Nils Wograms Root 70 bekannt. Seit 1995 unternimmt er Konzerttourneen durch Indien, Europa, Afrika und Lateinamerika. Sein Debütalbum Circe veröffentlichte er 1996. Seit 2002 komponiert Chisholm Musik für die Installationen der Aktionskünstlerin Rebecca Horn. Er arbeitet mit Marcus Schmickler im Projekt Amazing Daze zusammen und bildet mit Gareth Lubbe und Claudio Bohórquez das Improvisationstrio DOHA, mit denen er auch Root 70 zu seinen The Embassadors erweitert. Mit Views of Hearts erschien 2013 eine erste Box mit 13 CDs. 2016 folgte Cusp of Oblivion. Chisholm wirkte als Protagonist im Dokumenrtarfilm Sound of Heimat-Deutschland singt mit. Aufgrund seiner „einzigartigen Klangästhetik“ wurde ihm 2013 der SWR-Jazzpreis verliehen. In Moers war er 2015 als „Improviser in Residence“ tätig. http://www.haydenchisholm.net

Hindol Deb
Sitar
ist ein international bekannter Sitarspieler. Bereits mit 5 Jahren begann er bei seinem Vater Sri Panchanan Sardar Sitar zu lernen.Sein Spiel ist tief verwurzelt in der Tradition der klassischen Musik Nordindiens, geprägt von technischer Finesse und musikalischer Tiefe. Darüber hinaus experimentiert er immer wieder mit den Möglichkeiten der Verbindung von indischer Musik zur europäischen Musik, insbesondere zur Neuen Musik, aber auch zum Jazz, Flamenco und zur afrikanischen Musik. Seine Konzertreisen führten ihn in fast alle Bundesstaaten Indiens, die USA, Japan und viele Länder Europas. 2012 wurde Hindol Deb von der Carnegie Hall, NY als „Artist in Residence“ eingeladen.
http://hindoldeb.tripod.com/home.html

Bodek Janke
Percussion / Tabla
Der polnische Schlagzeuger und Perkussionist wird bereits seit mehreren Jahren von der internationalen Presse als "über-durchschnittlich", "feinsinnig" und als "Meister der vielen Dialekte" in verschiedensten musikalischen Kontexten hochgelobt.
Als hochbegabtes Kind aus einer polnisch-russischen Musikerfamilie bahnte sich für Janke von Anfang an eine professionelle Musikerkarriere an. Seit seinem dritten Lebensjahr unterrichtete ihn seine Mutter, Olga Janke am Klavier und seine Tante, Tatyana Kamysheva in Komposition und Musiktheorie. Er wuchs in Karlsruhe auf, lernte am dortigen Badischen Konservatorium klassisches Schlagzeug und Musiktheorie und war schon als Teenager ein weltweit gefeierter Virtuose am Marimbaphon. Von 1998 bis 2004 studierte er Jazz-Schlagzeug und Jazz-Komposition an der Musikhochschule Köln und schloss mit der Note 1,0 und einer Auszeichnung ab. Sein "Master of Arts and Music Performance" - Diplom absolvierte er schließlich 2007 am City College in New York.
http://www.bodekjanke.de

Johanna Stein
Cello
Die multi-stilistische Cellistin Johanna Stein aus Köln fühlt sich auf jeder Bühne, in jeder Besetzung und in jedem Studio zu Hause. Sie absolvierte ihr klassisches Studium an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow, Schottland, gefolgt von einem Masterprogramm am Konservatorium in Arnheim, Niederlande. Ihre Leidenschaft für den unkonventionellen Einsatz ihres Instrumentes erlaubt es ihr, Menschen andere Streicherwelten näher zu bringen, sowohl als Musikerin im Konzert wie auch als Cellolehrerin und Workshopleiterin.
http://www.johannasteincello.com

3. Feb. 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker*innen:
Urs Fuchs Bass
Caroline Thon Saxophon
Johanna Stein Cello

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Stimm-Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit,

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bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen:


Urs Fuchs Bass
ist seit 30 Jahren als Live und Studiomusiker aktiv und hat auf über 100 CD-Produktionen mitgewirkt. Er spielte u.a. mit Jon Lord (Deep Purple), Sally Oldfield, Frida (Abba), Charlie Mariano, Clannad, Nippy Noya, Wolfgang Niedecken, Thomas Kagermann und Cathy Kelly
Aktuelle Live-Projekte mit: ZebraSommerwind, Farfarello, Ulla van Daelen, Mario Argandona, Talking Water. Seit 3 Jahren musikalischer Leiter von Da Capo Variété, Darmstadt. Er arbeitet seit 20 Jahren im eigenen Studio für Film- und Tonproduktionen für WDR, Deutschland Funk und Saarländischen Rundfunk. Gesangsausbildung mit Chris James (Australien)
http://urs-fuchs.de/

Johanna Stein Cello
Die multi-stilistische Cellistin Johanna Stein aus Köln fühlt sich auf jeder Bühne, in jeder Besetzung und in jedem Studio zu Hause. Sie absolvierte ihr klassisches Studium an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow, Schottland, gefolgt von einem Masterprogramm am Konservatorium in Arnheim, Niederlande. Ihre Leidenschaft für den unkonventionellen Einsatz ihres Instrumentes erlaubt es ihr, Menschen andere Streicherwelten näher zu bringen, sowohl als Musikerin im Konzert wie auch als Cellolehrerin und Workshopleiterin.
http://www.johannasteincello.com

Caroline Thon
Saxophon
studierte klassisches Saxophon, verbrachte danach ein Jahr am Berklee College of Music (Boston/USA) und schloss ein Kompositions-/Arrangementstudium in Köln ab. Entsprechend ihrer vielschichtigen Ausbildung ist sie als Grenzgängerin zwischen modernem Jazz, zeitgenössischer Musik, aber auch Rhythm‘n‘Blues unterwegs. Caroline Thon leitete zusammen mit Julia Hülsmann den ersten Kompositionsworkshop für Komponistinnen im Rahmen des Festivals „Women in Jazz“ (2011). 2012 wurde sie vom sächsische Musikrat zur Leitung des „Landesjugend Jazzorchester Sachsen“ eingeladen und war Jury-Mitglied beim „Leipziger Jazznachwuchspreis“ 2012.

Sie wurde u.a. mit Preisen bei internationalen Jazzwettbewerben in Holland als Instrumentalistin und Komponistin ausgezeichnet und erhielt einen Kompositionsauftrag vom Europäischen Musikfestival in Stuttgart zur Bearbeitung der „Kunst der Fuge“ aus der Sicht des Jazz (2008). 2005 rief sie ihr Jazz- Quintett PATCHWORK ins Leben und 2009 gründete sie  ihre eigene Big Band, das THONELINE ORCHESTRA. Damit veröffentlichte sie 2011 die in Kooperation mit dem Deutschlandfunk und der Initiative Musik(www.initiative-musik.de) produzierte Debüt-CD „Panta Rhei“ bei nrwjaz. Seitdem verzeichnet dieses außergewöhnliche Jazz-Orchester regelmäßige, vom Land NRW und der Kunststiftung NRW geförderte Konzerte und Festivalauftritte.
www.carolinethon.de

 

 

29. Jan. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Exquisite Noyse

FORTUNA DESPERATA

Exquisite Noyse - renaissance violin band

Paula Kibildis Violine
Andreas Hempel Viola
Daniel Lind Viola
Zsuzsanna Czentnár Viola
Johannes Loescher Bassvioline

Wie aus dem Nichts war die Violine damals erschienen, in einer Form, die im wesentlichen noch heute gebräuchlich ist.

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Direkte Vorläuferinstrumente mit längerer Tradition sind nicht auszumachen, der Typus scheint sich innerhalb weniger Jahre herausgebildet zu haben. Aber es sollte noch fast 100 Jahre dauern, bis die ersten greifbaren Quellen mit einem für die Violine spezifischen und idiomatischen Repertoire niedergeschrieben wurden.

Die Instrumente der Violinfamilie erfreuten sich seit den 1520er Jahren zunehmender Beliebtheit und spielten vor allem als Ensemble eine immer wichtigere Rolle. In vier-, fünf- und auch sechsstimmiger Besetzung eigneten sie sich ursprünglich vokal konzipierte Kompositionen an - Musikenthusiasten werden eine Musik erleben, die dieses einzigartige und vielseitig Musikinstrument in die Welt hineinbegleitet hat - direkt überlieferte anonyme Tanzsätze, eigene Bearbeitungen und Improvisationen über „Standards“ der Zeit, sowie Instrumentalfassungen von Vokalmusik, darunter ergreifend schöne Madrigale, Chansons und Motetten von Arcadelt, Janequin, Josquin und Verdelot. Diese Musik, die früheste Stimme der Violine - strahlend, verführerisch, frisch und noch ungefesselt von den Konventionen, die sich in späteren Jahrhunderten entwickelt haben - entspringt den Saiten und überquert die Jahrhunderte, wo sie neue Ohren findet und neue Entdeckungen macht.

Exquisite Noyse befreit die Geige von den Fesseln der Konvention und vom Staub der Jahrhunderte. Wir werfen Licht auf ihre geheimnisvollen Anfänge und erwecken die Macht ihrer Urstimme wieder zum Leben.

Paula Kibildis
Seit 1980 hat Paula Kibildis sich auf die historische Violine spezialisiert. Aufgrund ihrer professionellen Kompetenz, besonders in der Musik des 16. und 17. Jahrhunderts, hat sie bei Konzerten führender Ensembles für Alte Musik in allen europäischen Ländern, Nord-, Süd- und Mittelamerika sowie im Nahen und Fernen Osten mitgewirkt. Aufnahmen und Projekte u.a. mit: DGG, EMI, MDG, Thorofon, Capriccio, WDR, NDR, SFB, SWF, Radio France, Radio Hilversum, Radio Bremen, Minnesota Public Radio, Radio Dhaka, TV Kultura, TV Campina, TV Banderantes

Andreas Hempel
Seit seinem Master-Abschluß im Februar 2009 arbeitet Andreas freiberuflich mit verschiedenen Kölner Ensembles, hauptsächlich jedoch als Konzertmeister mit der jungen Gruppe „Cölner Barockorchester“ zusammen.
Seit 2010 ist er Mitglied von „Exquisite Noyse“ und erkundet die Anfänge der Violine im frühen 16. Jahrhundert. Seit Anfang 2007 befaßt er sich intensiv mit der Viola d`amore, neben zahlreichen Auftritten in der Johannespassion von J.S. Bach u.a in der Kölner Philharmonie tritt er auch regelmäßig solistisch und in kammermusikalischen Werken mit diesem spannenden Instrument auf.

 

Zsuzsanna Czentnár
Nach Studium in Ungarn und Deutschland spezialisierte sich die Geigerin Zsuzsanna Czentnár in der Klasse von Prof. Richard Gwilt in Köln auf das historische Aufführungspraxis. Weitere musikalische Impulse an Kursen u.a. von Simon Standage und Lucy van Dael.
Als freischaffende Musikerin arbeitet sie regelmässig oder projektweise mit Ensembles wie z.B. das Ensemble l'arte del mondo, La Folia Barockorchester Mannheim, Das Neue Orchester, das Cölner Barockorchester, die Kölner Akademie. Mitwirkung als Orchestermusikerin an Fernseh-, CD- und DVD-Aufnahmen u.a. für ARTE, Sony, Deutsche Grammophon.
Als Kammermusikerin und Solistin gastierte sie an Festivalen wie z.?B. Ostbelgien Festival, Early Musik Festival Utrecht – Fringe Program, Tage Alter Musik Herne, Altenberger Kultursommer, Bach Biennale-KiBa Festival und in 2016 an der Festival für Alte Musik der Palais der Künste (MüPa) in Budapest.   Seit 2012 ist sie Mitglied von »Exquisite Noyse«.

 Johannes Loescher
erlernte den Geigenbau in Cremona und Mailand, wo er auch Violoncello  bei Rocco Filippini studierte. Am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg machte er eine Ausbildung zum Restaurator und seinen Magister in Musikwissenschaft an der Universität Erlangen. Er belegte Barockcellokurse bei Anner Bylsma und Gerhart Darmstadt und arbeitete fünf Jahre in der Werkstatt von Reinhard Ossenbrunner. Seit dem Jahr 2000 ist er selbständig und lebt als Geigenbauer und freischaffender Musiker in Köln. Daneben hält er regelmäßig Fachvorträge zum Thema historische Streichinstrumente und Aufführungspraxis und ist, auch durch seine Publikationen, ein gefragter Spezialist zum Thema „Violone“. Sein besonderes Interesse gilt zur Zeit den frühen Formen der Geigeninstrumente und dem entsprechenden Repertoire, das er mit dem Ensemble „Exquisite Noyse“ erkundet.

22. Jan. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

After you, Mr. Gershwin!

Musik von und „über“ George Gershwin

Duo JanDi
Dimitri Schenker Klarinette
Jan Weigelt Klavier

Der russische Klarinettist Dimitri Schenker und der Flensburger Pianist Jan Weigelt, beide in Köln lebend, spielen in diesem Konzert ausschließlich Musik von und „über“ George Gershwin,

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dem großen amerikanischen Komponisten, ebenfalls mit russischen Wurzeln. In seinem kurzen aber sehr produktiven Leben schlug er die Brücke zwischen Jazzelementen und den sinfonischen Formen und Klanggewändern.

In ausgewählten Bearbeitungen und Originalkompositionen für Klarinette und Klavier präsentieren Ihnen Dimitri Schenker und Jan Weigelt eine Fülle von Werken und Werkarten, u.a. die Rhapsody in Blue, Variationen über das Hauptthema aus „Ein Amerikaner in Paris“, 3 sehr individuelle Preludes, Songs mit fantasiereichen Soli und die wunderbaren Themen aus „Porgy and Bess“.

Ein Kammerkonzert der besonderen Art.

Jan Weigelt wurde1965 in Flensburg geboren. 1972 begann er mit dem Klavierspielen. Seit 1976 lebt er in Köln und studierte von 1988-1995 Klavier, Waldhorn, Theorie und Dirigieren an der Musikhochschule Köln. An der Universität Köln studierte er Germanistik. In dieser Zeit rief er das freie Musiktheater ”Junge Musikbühne” ins Leben, mit dem er als Dirigent ”Die Zauberflöte” und ”Das Land des Lächelns” zur Aufführung brachte.
Zwei weitere berufliche Schwerpunkte sind zum einen seine umfangreichen Tätigkeiten als Klavierbegleiter, Kammermusiker und Ballettpianist und zum anderen seine ebenfalls umfangreichen Tätigkeiten als Arrangeur, z. B. im Auftrag der Kölner Kinderoper.
Seit der Premiere 2004 im Kölner Gürzenich leitet er die mittlerweile bundesweit tourende ”Great Beatles Concert Night” mit den von ihm für Orchester arrangierten bekanntesten Hits der Beatles und der seit 25 Jahren existierende sehr erfolgreichen Beatles Band “Hard Days Night”. Weitere Verpflichtungen als freier Dirigent führen ihn u.a. nach Trier sowie zur Südwestfälischen und Essener Philharmonie

Dimitri Schenker
Ich bin in Moskau geboren. Ersten Klavierunterricht bekam ich mit 6 Jahren.  Mit 12 Jahren kam die Klarinette dazu. 1989-1992 besuchte ich die Musikfachschule beim Moskauer Konservatorium. 1993-1999 absolvierte ich ein Studium an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf. Zu meinen Professoren gehörten Prof. Gießer, A. Reinhard und Prof. U. Rodenhäuser. Die Reifeprüfung  bestand ich mit Auszeichnung und machte  anschließend ein Aufbaustudium Konzertexamen in der Klasse von Prof. Ulf Rodenhäuser. Außerdem hatte ich Unterricht bei Prof. Kerstin Grötsch, Prof. Johannes Peitz, Wolfgang Raumann (WDR), Thorsten  Johanns (WDR), Martin Walter (Rheinische Philharmonie Koblenz), Henry Paulus (Beethoven Orchester Bonn) und Es-Klarinettenunterricht beim Uwe Lörch (WDR).
Erste Orchestererfahrung sammelte ich als Solo-Klarinettist bei der Klassischen Philharmonie Bonn. 1997-2002 war ich Mitglied der Jungen Philharmonie Köln. Im Sommer 2000 spielte ich u. a. als Solo-Klarinettist mit Es-Klarinette beim Schleswig-Holstein-Festivalorchester. Ich habe bei verschiedenen deutschen Kulturorchestern wie zum Beispiel Duisburger Philharmoniker, Neue Philharmonie Westfalen, Junge Deutsche Philharmonie und Rheinische Philharmonie in Koblenz als Klarinettist ausgeholfen. In der Spielzeit 2002-2003 hatte ich einen Zeitvertrag am Meininger Theater (Klarinette / Es-Klarinette). Zwischen 2001-2005 war  ich Stipendiat der Stiftung "Villa Musica". In der Zeit zwischen 2003-2011  spielte ich als Solo-Klarinettist bei der Kölner Kammeroper (Kölner Symphoniker). Seit der Spielzeit 2011  spiele ich u.a.  beim Ensemble „Sound of  Europe“. Seit 2013 bin ich Mitglied des Ensembles „The Klezmer Tunes“.  Außerdem bin ich Klarinettenlehrer an der Musikschule der Stadt Leverkusen und  an der Clara-Schumann-Musikschule in Düsseldorf.

15. Jan. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Musik zwischen Himmel und Erde

Helmut C. Jacobs – Akkordeon spielt Werke von:

Hermann Zilcher (1881-1948)                  
José Lidón (1752-1827)                       
Domenico Scarlatti (1685-1757)               
Torbjörn Iwan Lundquist (1920-2000)        
Bror Beckman (1866-1929)                                
Gorka Hermosa (*1976)            
Sigfrid Karg-Elert (1877-1933)

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Helmut C. Jacobs, 1957 in Bonn geboren. Erster Akkordeonunterricht mit zehn Jahren, zunächst bei verschiedenen Lehrern. Solistische Ausbildung bei Guido Wagner. Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Für ihn sind zahlreiche Solo- und Kammermusikwerke komponiert worden, und er hat zahlreiche CD-Produktionen gemacht. Helmut C. Jacobs befasst sich außer mit der zeitgenössischen Akkordeonmusik auch mit der heute weitgehend vergessenen Literatur für Instrumente wie die englische Concertina oder das Harmonium, die wie das Akkordeon die durchschlagende Zunge als Tonerzeugungsprinzip besitzen. Im März 2014 wurde Helmut C. Jacobs ans Central Conservatory of Music in Peking eingeladen, die führende Musikhochschule in China: Er gab dort ein Konzert, hielt Vorträge zur Geschichte des Akkordeons und unterrichtete eine Master Class. Seit 1997 ist Helmut C. Jacobs Professor für Romanische Philologie/Literaturwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen.

Foto: Frank Preuss

8. Jan. 2017



17:00 Uhr

von Reger bis Rilke – von Oswald bis Hildegard – von Wolkenstein bis Bingen

Der Kölner Kammerchor Les Saxosythes und das Lunyala Trio singen, blasen, zupfen, streichen, klopfen, rezitieren ...

Das Konzert ist Ergebnis einer aktuellen Projektarbeit von LES SAXOSYTHES mit der Sängerin Cora Schmeiser und der Blockflötistin Lucia Mense.

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Beide sind unter anderem Mitglied im Ensemble Ars Choralis Coeln und bilden mit Chorleiter Dietmar Bonnen zusammen das Lunyala Trio. Originalkompositionen zeitgenössischer und mittelalterlicher Musik fügen sich in dem präsentierten Programm mit experimentell entwickelten Instrumentalparts, Gesängen, gesprochenen und nonverbalen stimmlichen Elementen zu einem zusammenhängenden musikalischen Zyklus, der das Alte vergegenwärtigt und gleichzeitig mit ihm spielt, es transferiert und überformt, mit ihm bricht.
 

Mit freundlicher Unterstützung durch den Landesmusikrat NRW

6. Jan. 2017


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker:
Hans Belz Piano Thomas Kagermann Violine Norbert Stein Tenorsaxophon


Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit,

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bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusikern.


Hans Belz
spielte zunächst Akkordeon. In der Beat-Ära sattelte er um auf Gitarre und war Sänger und Gitarrist einer Beatband. Anfang der 70er entdeckte er seine Liebe zum Klavier, speziell zum E-Piano. Schon in den 70ger Jahren hatte er erste Berührungen mit freier Improvisation und musiktherapeutischer Arbeit. Er spielte als Pianist in verschiedenen Fusion- und Soulbands und machte sich einen Namen als Komponist und Produzent von  Hörbüchern, Film- und Werbemusiken. Neben dem Komponieren gehört das Improvisieren zu seiner musikalischen Leidenschaft. Seit vielen Jahren verbindet ihn eine lange Freundschaft und Zusammenarbeit mit dem Jazzpianisten Christoph Spendel.
http://www.jinglebelz.de


Thomas Kagermann
Nach einer klassischen Violinenausbildung gehörte Thomas Kagermann mit der Gruppe Fidel Michel Anfang der 70ger zu den Protagonisten der damaligen „Deutsch-Folk“ Bewegung. In den 80ger Jahren starte er eine Solokarriere als Deutscher Liedermacher. Seit 1990 bewegt er sich mit Violine, Gitarre und Gesang im Bereich der freien Improvisation und der Weltmusik. Künstlerisch zusammengearbeitet hat Thomas kagermann u.a. mit Klaus Schulze, der Andreas Vollenweider-Band, Jan Akkermann, Nippy Noya u.v.a. 2007 gründete es zusammen mit Urs Fuchs und Wolfram Cramer von Clausbruch das Deutsch-Folk-Trio Zebra Sommerwind.
www.kagermann.com  Foto: Peter Rüsing


Norbert Stein
Der Saxofonist und Komponist Norbert Stein studierte 1973-79 an der Hochschule für Musik, Köln. Bekannt wurde er zunächst als Mitglied der Gruppen Boury, NoNett, und Headband. Er war langjähriges Mitglied der Kölner Saxophon Mafia und Mitbegründer und Co-Leiter des James Choice Orchestra. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn - neben vielen Ländern Europas - u.a. nach USA, Brasilien, Afrika, Australien, Singapur und Indonesien.
Als Komponist  entwickelte Norbert Stein aufbauend auf der Pataphsik des Schriftstellers Alfred Jarry sein Konzept der sog. Pata-Musik. Darin soll die Musik einen Fluss geben, d.h. sie soll in Bewegung sein, aber nicht in Hektik, sondern mit Stetigkeit, auch bei wechselnden Tempi und so beim Hörer emotional die Bereitschaft erzeugen, sich mitnehmen zu lassen. Stein schafft in seinen Kompositionen sogenannte „inszenierte Räume“, wobei er den einzelnen Instrumentalisten Stimmungen vorgibt, innerhalb derer sie sich dann solistisch frei bewegen können. Die Stücke sind eine Balance zwischen ausgefeilten Arrangements und viel Spielraum für Spontanität und Interaktivität.
www.patamusic.de

 

 



 

 

1. Jan. 2017


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Paula und Vincent Kibildis

Ce jour de l’an
Musik des Mittelalters zu Weihnachten und Neujahr

Paula Kibildis Fidel
Vincent Kibildis Gotische Harfe

Die Musik des Mittelalters hat viele Facetten - virtuose, herzerwärmende und melancholische Lieder und Stücke stehen sich gegenüber.

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Heute ist diese Fülle (rund 500 Jahre Musik) leider fast gar nicht bekannt...

Im 14. Jahrhundert wurde es zum ersten Mal zur Tradition, sich am Neujahrstag zu beschenken - so wollen wir Ihnen ein musikalisches Geschenk machen.

Seit 1980 hat Paula Kibildis sich auf die historische Violine spezialisiert. Aufgrund ihrer professionellen Kompetenz, besonders in der Musik des 16. und 17. Jahrhunderts, hat sie bei Konzerten führender Ensembles für Alte Musik in allen europäischen Ländern, Nord-, Süd- und Mittelamerika sowie im Nahen und Fernen Osten mitgewirkt. Aufnahmen und Projekte u.a. mit: DGG, EMI, MDG, Thorofon, Capriccio, WDR, NDR, SFB, SWF, Radio France, Radio Hilversum, Radio Bremen, Minnesota Public Radio, Radio Dhaka, TV Kultura, TV Campina, TV Banderantes

Vincent Kibildis ist festes Mitglied der Ensembles „Exquisite Noyse“ und „Sollazzo Ensemble“. Mit „Exquisite Noyse“ ist er auf der 2015 erschienenen CD „la voce del violino“ mit Instrumentalmusik des 16. Jahrhunderts und mit eigenen Improvisationen zu hören. „Sollazzo Ensemble“ ist Teil des „eeemerging“ Förderungsprogrammes und hat die „York Early Music Young Artist’s Competition 2015“ gewonnen; die erste CD des Ensembles wird sich Musik des 14. und 15. Jahrhunderts widmen und wurde im Sommer 2016 aufgenommen. Vincent tritt darüber hinaus in verschiedenen Formationen als Continuospieler auf.

18. Dez. 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Ich harrete des Herrn - Adventliches Benefizkonzert

Benefizkonzert für die „School of joy“ in  Betlehem

Andrea Stein Sopran
Julia Steinhaus Alt
Angela Coester Flöte
Sibylle Bertsch Rezitation
Marcel Brühl Orgel und Klavier

Das Musikerehepaar  Andrea Stein (Sopran) und Marcel Brühl (Orgel) gibt bereits seit vielen Jahren regelmäßig Benefizkonzerte in der Advents- und Weihnachtszeit.

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Begonnen hat diese Reihe in ihrer  ursprünglichen Heimatgemeinde in Weißenthurm und wird seit einigen Jahren in Köln Nippes, ihrer jetzigen Heimatgemeinde in der Kirche Heinrich und Kunigund  fortgeführt. Dazu gesellen sich jeweils befreundete Musiker. In diesem Jahr freuen wir uns dabei auf Julia Steinhaus (Alt), Angela Coester (Flöte) sowie auf die Schauspielerin Sibylle Bertsch, die passende Texte zur Jahreszeit rezitiert.
Mit den Spenden des Benefizkonzertes soll die „School of joy“  unterstütz werden. Sie liegt im südlichen Betlehem (Beit Sahour) und  kümmert sich zusammen mit 6 Lehrern sowie ihrem Leiter Father Mamdouh Abu Sada um geistigbehinderte Schüler/-innen aus der Westbank. Der Kontakt entstand über die Ursulinenschule in Köln, die eine Patenschaft zu dieser Schule übernommen hat.
Da Behinderte in der arabischen Gesellschaft sehr an den Rand gedrängt, teilweise von ihren Familien aus Scham sogar versteckt oder zu Straßenkindern werden, genießen sie keine besondere Lobby.

Umso mehr ist es Father Abu Sada zu verdanken, dass er es sich mit den Lehrern zur Aufgabe gemacht hat, die Kinder ihren Möglichkeiten entsprechend zu fördern und zu fordern. Grundsätzlich geht es darum, die Schüler/innen zu befähigen, durch einfache handwerkliche Arbeiten einmal selbstständig für einen Teil ihres Lebensunterhaltes aufkommen zu können. Dabei sind sie in ihrem Umgang mit den Schüler/innen bemüht, ihnen eine - von Seiten der Gesellschaft verwehrte - Anerkennung und Würde auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes zukommen zu lassen.

Weitere Informationen können der Homepage www.schoolofjoy.org entnommen werden.

11. Dez. 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Die Zaiten-Pfeiffer

Ein Konzert zum Zuhören und Mitsingen

Freuen Sie sich auf besinnliche, fröhliche, alte, unbekannte, neue winter- und weihnachtliche Lieder mit deutschen Texten.

Unter dem Namen Die Zaiten-Pfeiffer präsentiert sich eine „etwas andere“ musikalische Gruppe. Die acht Musiker aus Köln, Hennef, Neunkirchen-Seelscheid,

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Wiehl und Windeck haben sich im Herbst 2014 zusammen gefunden und präsentieren altbekannte und fast vergessene deutsche Lieder von 1500 bis heute in neuen schwungvollen Arrangements. Das Repertoire reicht von alten deutschen Liedern, über Zupfgeigenhansel, Reinhard Mey, Hannes Wader, Klaus Hofmann, Georg Danzer, Santiano, bis zu kölschen Liedern von Bläck Föös und Höhnern und irischen Instrumentalstücken. Themenbezogene Liederblöcke z.B. zum Mai, Herbst oder Weihnachten sind ebenso im Repertoire.
Besondere Markenzeichen der Gruppe sind ihre Spielfreude und ihre „pfiffigen“ Liedertexte, die den Folk-Sessions der Band eine besondere Note und zusätzliche Würze geben.
Zentrale Motivation der Musiker ist die Interaktion mit dem Publikum: Mitsingen und Mitmachen ist bei den Zaiten-Pfeiffern nicht nur erwünscht, sondern fester Programmpunkt eines jeden Auftritts.

4. Dez. 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

A-Cappella Ensemble 'rhein weiblich'

The World for Christmas - Carols and Songs

Das neue Weihnachtsprogramm „The World for Christmas - Carols and Songs“ ist r(h)ein weiblich und sehr bunt: Neben europäischen Christmas Carols und Weihnachtsklassikern bieten die sechs Sängerinnen

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abwechslungsreich in Szene gesetzte, spritzige Arrangements der Jazz- und Popliteratur dar. In dem weihnachtlichen A-Cappella-Programm vom hohen bis zum tiefen C stimmen die Damen auf die Weihnachtszeit ein.


Das im April 2007 gegründete Frauen-a cappella Ensemble rhein weiblich besteht aus den sechs`Rheintöchtern´:
Berit Griebenow und Sabine Quabeck, Sopran
Annette Wehrenpfennig und Lilian Haberer, Mezzosopran                                                
Vera Stefer und Tina Toebe-Linden, Alt
rhein weiblich blickt auf viele Jahre gemeinsamer musikalischer Erfahrung durch Chor- und Ensemblearbeit zurück und freut sich in der Probenarbeit über professionelle Unterstützung von Sabine Quabeck als Stimmbildnerin. Nach erfolgreichen Anfängen auf privaten Bühnen belegte rhein weiblich beim Landes-Chorwettbewerb NRW im November 2009 spontan den ersten Platz und wurde vom Landesmusikrat zum Bundes-Chorwettbewerb 2010 entsandt.
rhein weiblich gastiert gerne mit anderen Ensembles im Köln-Bonner Raum, unter anderem mit dem Akustik-Trio „Baumhaus“. Außerdem ist rhein weiblich beliebter Gast bei Auftritten renommierter Männerchöre - der Kontrast zwischen Männern und Frauen kommt hier reizvoll zur Geltung!
Auch Ausflüge in andere musikalische Genres wie z.B. die Teilnahme am „Singing 2013“ in Hamburg oder die Mitwirkung am aktuellen „Bonn Song“-Video gehören mit in den Terminplan.
Das Repertoire von rhein weiblich umfasst bekannte und unbekanntere Stücke der Pop-, Rock- und Jazzliteratur. Auch eine Bearbeitung eines Stückes der nicht gerade für zarte A-cappella-Musik bekannten deutschen Gruppe „Rammstein“ zählt zum Programm.
Die mitreißenden Arrangements stammen zunehmend aus der Feder von Sopranistin Berit Griebenow, aber auch Johannes Weiß und Edith Timpe haben dem Sextett Stücke auf den Leib geschneidert.

27. Nov. 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Kammerchor Ad Libitum

Wie soll ich Dich empfangen? - Chormusik zu Advent und Weihnachten

Drei Choräle von J.S. Bach bilden das Gerüst des Konzertes. Um dieses Gerüst wird der Chor mit Hilfe der Musik, abseits von Lebkuchen und Weihnachtsstress, ein Bild von Advent und Weihnachten „errichten“, das die zentrale Frage des Konzertes „Wie soll ich dich empfangen / und wie begegnen’ dir“ beleuchtet.

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Der Kammerchor Ad Libitum, als ursprünglicher einmaliger Projektchor von Medizinstudenten im Rahmen der Gedenkfeier für Körperspender 2009 gedacht, etablierte sich bald zu einem festen Bestandteil des musikalischen Universitätslebens. Neben der regelmäßigen Mitgestaltung von Gottesdiensten und Feiern der katholischen Klinikkirche, Auftritten bei Weihnachtsfeiern, Sommerfesten und Weihnachtsmärkten, präsentiert der Chor, der mittlerweile aus Studierenden verschiedener Fachrichtungen und arbeitstätigen Mitgliedern besteht, eigene konzertante Programme mit Solisten und Instrumentalisten. Seit 2013 wird der Kammerchor AdLibitum von dem jungen Kölner Tenor Robert Reichinek geleitet.

Robert Reichinek begann im Oktober 2010 Gesang/Musiktheater in der Klasse von Prof. Mario Hoff an der Hochschule für Musik und Tanz Köln zu studieren. Weitere wichtige Impulse erhielt er durch Kai Wessel, James Taylor und Michael Gees. Neben seiner Arbeit mit dem Kammerchor AdLibitum ist er ein gefragter Konzert- und Oratoriensänger. Seit 2012 arbeitet er außerdem als Stimmbildner beim Universitätschor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

20. Nov. 2016


17:00 Uhr

Exquisite Noyse und Cora Schmeiser

WUNDERZEICHEN
Werke von Josquin des Prez, Orlando di Lasso, Adrian Willaert, Claude Le Jeune und Giovanni Maria Trabaci.

Paula Kibildis Violine
Andreas Hempel Viola
Daniel Lind Viola
Zsuzsanna Czentnár Viola
Johannes Loescher Bassvioline
Cora Schmeiser Gesang und Lesung

Wunderzeichen galten im 16. und beginnenden 17. Jahrhundert als übernatürliche Eingriffe Gottes in die Welt,

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als mahnender Finger gegen die menschliche Sünde und als Androhung des nahenden Weltendes….Die durch die Erfindung des Buchdrucks neu entstandenen Medien Flugblatt und Flugschrift waren geradezu prädestiniert dazu, die wunderbaren Ereignisse und die damit verbundenen Deutungen in der Öffentlichkeit zu verbreiten.
Die Furcht vor Kometen, die oftmals als Vorboten der kommenden Endzeit gedeutet wurden, begleitete die Menschheit zu allen Zeiten, und die Flugblätter wurden gezielt zur Ausbreitung dieser Ereignisse als Ermahnung zur Besserung eingesetzt.
Außer auf Flugblättern wurde die Furcht vor den „Zornesfackeln“ auch in zahlreichen Kometenpredigten aufgegriffen. Die Geistlichen legten die Kometenerscheinungen als Warnzeichen Gottes an die verderbte Menschheit aus und banden die Gläubigen in ihrer Furcht noch enger an die Kirche, indem sie zu Buße und Gebet aufriefen.
Der Aufruf zu Umkehr und Buße trieb auch den Dominikaner und Prediger Girolamo Savonarola um. Er wurde 1452 in Ferrara geboren, erlebte aber den wichtigsten Teil seines Wirkens im Florenz der 1480er und 90er Jahre, wo er eine große Gefolgschaft als Prophet und Prediger von Reformen hatte.
Seine beide letzten Meditationen über Psalm 50 und 30, Infelix ego und Tristitia obsedit me, geschrieben im Gefängnis nachdem er auf der Streckbank gefoltert wurde, gehören zu seinen bekanntesten und weitverbreitetsten Schriften. Diese triumphierende Bekräftigung seines Glaubens im Angesicht des Todes erweckte Aufmerksamkeit und Respekt bei vielen Menschen und adligen Mäzenen, die musikalische Vertonungen von Savonarolas Worten in Auftrag gegeben haben. Noch ein Vierteljahrhundert später wirkten sie auf die protestantische Reformbewegung und wurden von Martin Luther veröffentlicht und mit einem Vorwort versehen.  


Exquisite Noyse, mit Renaissanceharfe und Instrumenten der Violinfamilie in allen Größen ist ein engagiertes und kreatives Team von Musikern, alle Spezialisten für die Musik des 16. und 17. Jahrhunderts.
Durch unseren kreativen und fantasievollen Umgang mit dem bedeutenden Repertoire, den Spieltechniken und dem Instrumentarium der Renaissancezeit schaffen wir ein ungewöhnliches und frisches Klangbild der Violine. Unsere Instrumente sind von der tiefsten bis zur höchsten Saite in historischer Weise mit Darmsaiten ohne Umspinnung ausgestattet. Der warme und sprechende Klang, der dabei entsteht, ist auch in historisch informierten Aufführungen selten zu hören.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts entstand die Violine, eine bahnbrechende technologische Errungenschaft im Umfeld fundamentaler Veränderungen in der Musik. Diese differenzierte und unmittelbar ausdrucksstarke Musik, die früheste Stimme der Violine - strahlend, verführerisch, frisch und noch ungefesselt von Konventionen, die sich in späteren Jahrhunderten entwickelt haben - bieten wir mit besonderem Elan und sorgen für ein einzigartiges und stimmungsvolles Konzerterlebnis. Aus Erfahrung, Spielfreude, Sensibilität und historischem Wissen entsteht eine einladende Synthese: anspruchsvoll und unterhaltsam, ansprechend und berührend.
www.exquisitenoyse.com


Cora Schmeiser ist eine vielseitige Sängerin. Ihre Stimme bewegt sich geschmeidig zwischen der Musik des Mittelalters wie dem Barock und der Zeitgenössischen Musik. Sie kreiert während ihrer Auftritte eine intime, schlichte Atmosphäre, in der sie die Zuhörer mit dem feinsinnigen Klang ihrer Stimme, mit ihrer Virtuosität im Wechsel expressiver Kontraste und mit ihrer subtilen Mimik, dramatisch aber ungekünstelt, fesselt.
Cora erhielt ihre ersten musikalischen und kreativen Impulse in ihrem Elternhaus und erfuhr durch langjähriges Singen im Landesjugendchor Rheinland-Pfalz die Freude am gemeinsamen Musizieren, die sie zu Ihren Musikstudien in Frankfurt am Main und Den Haag an der See führte. An diesen Studienorten konnte sie ihre Interessen für vorallem die alte und sehr alte Musik wie die zeitgenössische Musik und deren Theatralität entdecken und vertiefen. Durch Masterclasses für beide Gebiete wie die Mitgliedschaft beim Nederlands Vocaal Laboratorium/VocaalLAB, Amsterdam und die Weiterbildung in 'Frühe Musik der Hohen Stände, Musik des Mittelalters' in Fulda verfeinerte Cora ihr musikalisches Verständnis.
In Festivals wie Wien Modern, November Music, Operatage Rotterdam, Oerol-Festival, YO! Operafestival, Wunderhören und Festival gegen den Strom trat sie mehrfach auf. Zu sehen und hören war sie in Theaterproduktionen wie ‘Doedada’ mit Theatergruppe Hotel Modern, ‘Kurt Schwitters – der verrückte Antibürger’, ‘Songbooks’ von John Cage sowie die Soloopern ‘Vier’, ‘Ein Lied von Kampf und Loslösung’, ‘News Real, eine Medienoper’ und das ‘Ordo virtutum’ von Hildegard von Bingen mit der Kölner Frauenschola Ars Choralis Coeln.
In ihren Programmen ‘Hier und dort’ wie ‘Vox Sanguinis – die Stimme des Blutes’ und ‘dit en dat’ (Lunyala Trio) hat Cora eine Form gefunden, in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Komponisten ihre beiden Faszinationen für die Musik des Mittelalters wie der Modere verschmelzen zu lassen.
Cora ist Dozentin für Klassischen Gesang an der Rotterdamer SKVR-Musikschule und arbeitet als Sprachcoach für u. a. den Großen Rundfunkchor und die Niederländische Oper, Amsterdam. Seit 2015 gehört Cora zum pädagogischen Team der Gesangsabteilung des Königlichen Konservatoriums Den Haag. Foto: Peter Hölscher
http://www.coraschmeiser.nl

13. Nov. 2016


17:00 Uhr
Eintritt: 10,00 €

Tom Daun - Harfe

O’CAROLAN’S DREAM – Harfenklänge aus Irland und Schottland

Tom Daun präsentiert die schönsten Werke des berühmte irischen Harfners der Barockzeit Turlough O’Carolans, stellt ihnen Stücke seiner Zeitgenossen gegenüber und erzählt aus dem Leben des weitgereisten und berühmten Harfenisten der grünen Insel.

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"Der Klang der Harfe lockt die Vögel an, heilt den verwundeten Krieger, verzaubert das Herz der Dame. Süß ist ihr Ton wie der Ruf des Kuckucks, sanft wie das Rauschen der Wellen am Strand, sehnsuchtsvoll wie der Gesang des Schwanes auf dem Fluss..." – in poetischen Worten priesen die keltischen Dichter der Vergangenheit den Zauber der "Clarsach", der alten irischen Harfe.

Der international renommierte Harfenist Tom Daun stellt keltische Klänge auf der Clarsach vor: Melodien des berühmten blinden Barden Turlough O'Carolan, traditionelle Weisen aus Irland und Schottland, melancholische Balladen, muntere Jigs und Reels.

Vita:
Nach dem Studium der Schulmusik (Fach Konzertgitarre) kam Tom Daun als Autodidakt zum Harfenspiel. Mit seinem legendären Folk-Quartett „La Rotta“ musizierte er in den achtziger Jahren auf Festivals in ganz Europa. An der University of Edinburgh absolvierte er den „Master of Music Degree“ im Studiengang Musikethnologie und „Scottish Traditional Music“. Damals entdeckte er seine Liebe zur keltischen Harfe. Seitdem arbeitet er auch solistisch mit Konzertprogrammen zur irisch-schottischen und mittelalterlichen Musik.

Tom Dauns besonderes Interesse gilt Kompositionen aus Renaissance und Barock: er zählt zu den renommiertesten Interpreten auf der zweireihigen „Arpa Doppia“. Durch seine Duoarbeit mit der renommierten Flötistin Dorothee Oberlinger machte er sich auch im Bereich der Alten Musik einen Namen.

Tom Daun veröffentlichte neun Solo-CDs, ist gefragter Dozent auf Harfenfestivals (Edinburgh,World Harp Congress Prag, Polen, Paraguay, Wien) und saß im „Magic Harp“-Projekt 2011 beim TFF Rudolstadt mit fünf Harfenisten aus fünf Kontinenten gemeinsam auf der Bühne.    

www.tomdaun.de

6. Nov. 2016


17:00 Uhr

concerto speciale

Konzert mit Dozentinnen und Dozenten der Rheinischen Musikschule Köln.

Thomas Taxus Beck Elektronische Komposition
Gabriele Diete
Gesang
Lars Kenntemich
Gitarre
Wulfin Lieske Gitarre
Elisabeth Moog-Ghambaryan Violine
Sibille Rauscher
Blockflöte
Ana Karapetyan (als Gast) Klavier

Die Dozentinnen und Dozenten der Rheinischen Musikschule spielen aus ihrem

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künstlerischen Repertoire Werke verschiedener Epochen. Im Programm wechseln sich Werke der Neuen und Zeitgenössischen Musik mit Werken aus Klassik und Romantik ab. Zu hören sind u.a.Kompositionen von Thomas Taxus Beck, Wulfin Lieske, Celso Machado, Joan Pernambuco, Werner Rizzi, Franz Schubert u.a.


Thomas Taxus Beck
Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik, Komposition bei Bojidar Dimov und der Komposition/Elektronische Komposition bei Hans Ulrich Humpert, Hochschule für Musik Köln.
Leiter des Fachbereichs Komposition, Improvisation und Musiktheorie an der RMS Köln, Künstlerischer Leiter der Response-Projekte der Kölner Philharmonie.

Internationale  Preise und Auszeichnungen u.a.:
1. Preis des 9. Internationalen Kompositionswettbewerbs des Wiener Sommer- Seminars für Neue Musik, Wien, Österreich; 1. Preis Prix Ars Acustica, internationaler Wettbewerb des Westdeutschen Rundfunks;  1. Preis Mobius Award (gemeinsam mit zinnobergruen), New York, USA;  Deutscher Klangkunst-Produktionspreis des Westdeutschen Rundfunks und des Skulpturenmuseums Glaskasten, Marl; Honorable Mention Citation Award der National Academy of Music Thessaloniki, Griechenland.

Gabriele Diete    
Musiklehrerexamen am Robert-Schumann-Institut Düsseldorf in den Fächern klassische Gitarre und Gesang. Diplom der künstlerischen Reifeprüfung Gitarre in Köln. 2004 Diplom Gesangspädagogik an der Folkwanghochschule Essen.
Zum Repertoire gehören Werke verschiedener Stilepochen wie Renaisssance, Barock, Klassik und Zeitgenössische Musik.  Seit dem Jahr 2000 widmet sie sich der Improvisation mit Stimme und Gitarre. 


Lars Kenntemich

Studium an der Universität Koblenz und an der Gitarrenakademie in Koblenz bei Hubert Käppel. Künstlerische Instrumentalausbildung und Masterstudium bei Prof. Roberto Aussel an der Musikhochschule Köln. Unterrichtstätigkeit an der Rheinischen Musikschule in Köln.


Wulfin Lieske

lebt als Gitarrist, Pädagoge und Komponist in Köln. Er wurde 1956 in Linz (Österreich) geboren und studierte an der Kölner Musikhochschule. Zu seinen Lehren zählen Karl Heinz Böttner, Hubert Käppel, Jose Tomás, Oscar Ghiglia und John Williams. Frühe Wettbewerbserfolge leiteten eine internationale Konzertkarriere ein, die bis heute durch eine umfangreiche und Maßstab setzende Diskographie ergänzt wird. Wulfin Lieske arbeitete u.a. mit Gidon Kremer, Astor Piazzolla und dem Hillard Ensemble zusammen. Er spielt die legendäre 1856 von Antonio Torres gebaute "La Leona" sowie eine Santos Hernandez von 1925.
Sein kompositorisches Œuvre umfasst Werke für Gitarre Solo und im Duo, Klaviermusik, Werke für Chor und Kammermusik. Nach der Uraufführung seiner Symphonischen Dichtung "Dreamtime" für Didgeridoo, Gitarre und großem Orchester in der Philharmonie Köln (2013) entstanden Concerti für Klarinette, Violine und Violoncello. Sein nächstes Werk wird ein Klavierkonzert sein. 2017 erfolgen die Uraufführungen seines Violinkonzertes "Resurrection" (Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen) und der Gesamtfassung von "In Luce" für Sopran, Gitarre, Chor und Streichorchester.

 
Elisabeth  Moog-Ghambaryan
studierte zwischen 2001-10 an der Hochschule für Musik Köln und schloss dort ihr Studium Künstlerische Ausbildung  und Konzertexamen ab. Während des Studiums spielte sie im Kammerorchester Basel und war danach für zwei Jahre im Beethoven Orchester Bonn angestellt. Heute ist sie unter anderem Mitglied der Deutschen Kammerakademie Neuss a.R. und seid 2012 Lehrerin an der RMS Nord.

 
Sibille Rauscher
studierte Blockflöte an der Folkwang-Hochschule Essen und am Conservatorium für Musik und Tanz in Rotterdam. Seit vielen Jahren arbeitet sie als Instrumentalpädagogin an der Rheinischen Musikschule wo sie die Leitung verschiedener Ensembles innehat. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Andragogik. Neben dem aktiven musizieren mit dem Duo „Pas de deux“ konzertiert sie in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen.

4. Nov. 2016


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker:
Volker Kaczinski Saxophone und Tambura Othello Liesmann Violoncello Rainer Wellen Querflöte

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit,

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bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusikern:

 

 



 

 

30. Okt. 2016


17:00 Uhr

Tangoyim

Klezmer und jiddische Lieder

Stefanie Hölzle - Geige, Klarinette, Bratsche und Gesang
Daniel Marsch
- Akkordeon und Gesang

Das Duo Tangoyim nimmt den Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch Osteuropa bis hin zur versunkenen Welt des jüdischen Shtetl und weiter ins Amerika der 20er Jahre.

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Mit Geige, Bratsche, Klarinette, Akkordeon und Gesang interpretiert Tangoyim traditionelle Klezmermelodien, jiddische Lieder und jiddische Tangos. Mal traurig, mal heiter, und oft mit einem Augenzwinkern erzählen die Lieder von vergangener Liebe, vom glücklosen Straßensänger, von tanzenden Rebbes und singenden Chassidim, von der jüdischen Hochzeit und von der Emigration nach Amerika. Zwischen den Liedern runden wehmütige Klezmermelodien und Tänze voller Lebensfreude das Programm ab.

Stefanie Hölzle, geboren 1958 als Tochter einer Kirchenmusikerin, spielt seit ihrer Kindheit Geige. Sie war seit ihrer Jugend in verschiedenen Orchestern im Bereich Barock- und Kirchenmusik tätig. Über den Tanz ist ihre Begeisterung für die Musik des Balkans und allgemein für osteuropäische Musik geweckt worden. Heute ist sie, außer als Künstlerin, als Musiklehrerin in einer Berufsschule, als Geigenlehrerin und im Bereich der Erwachsenenbildung für Musik und Tanz tätig.

Daniel Marsch, ebenfalls Jahrgang 1958, hatte als Sohn eines Theologen schon frühzeitig Zugang zur jüdischen Kultur. Er steht seit über 30 Jahren regelmäßig auf der Bühne, früher über viele Jahre als Geiger in einer Folkband, heute als Akkordeonist in verschiedenen Formationen.

Stefanie Hölzle und Daniel Marsch waren vor 10 Jahren Mitbegründer des Odessa-Projektes, einer Gruppe die auch heute noch regelmäßige Konzerte mit Balkan-, Roma- und Klezmermusik spielt.

www.tangoyim.de

23. Okt. 2016



Eintritt auf Spendenbasis

Junger Kammerchor Köln

Im Laufe eines Lebens

Der Chor wirft in diesem Programm ein Licht auf die verschiedenen Seiten des Lebens: Berührendes, Groteskes, Liebevolles und Schmerzhaftes wechseln sich ab. Das Programm bietet Momentaufnahmen elementarer menschlicher Erfahrungen: Freude und Trauer, die Frische der Jugend, Liebe, Krieg, die Sorgen und Weisheit des Alters.

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Allzu häufig halten wir im Moment des Erlebens alles für wichtig – eigene Wünsche und Zweifel, bevorstehende Herausforderungen, Streit mit nahestehenden Menschen. Oft genug lehrt uns dann erst die Zeit, diese Dinge treffender zu beurteilen. Und es kommt vor, dass wir hinterher merken, dass unsere Probleme gar nicht so groß, unsere Ängste ziemlich unbegründet waren. Dennoch ist es gut, wenn wir allem, was uns beschäftigt, so intensiv nachgehen. Hoffentlich nehmen wir unsere Alltagsfreuden mit derselben Hingabe wahr! Wie viel farbloser wäre unser Leben, wenn wir vielen Kleinigkeiten gleichgültiger gegenüberträten?
Aber von Zeit zu Zeit sei uns auch einmal erlaubt, uns zurückzulehnen und unsere Welt mit mehr Abstand zu betrachten. Vielleicht sehen wir ein, dass viel Stress, dem wir uns ausgesetzt haben, unnötig gewesen wäre. Oder dass wir viel Zeit mit Dingen verbringen, die – aus dieser Perspektive betrachtet – eigentlich nicht so wichtig sind, während viel entscheidendere auf der Strecke bleiben. Sehen wir noch auf anderer Menschen Probleme – in unserem Umfeld und darüber hinaus? Und während wir uns gerne sehr mit unseren Problemen und Herausforderungen beschäftigen: Schätzen wir einen freien Sonntag, einen Abend mit Freunden oder auch alles, was wir bisher erreicht haben und was uns gegeben wurde, hoch genug? Bei aller Sorgfalt und allem Stirnrunzeln, die das Leben von uns verlangt – manchmal bringt uns vielleicht ein schmunzelndes Kopfschütteln viel weiter.

Der Junge Kammerchor Köln ist ein im Mai 2015 gegründetes Ensemble, das sich mit A-Cappella-Musik aller Epochen beschäftigt und sich im Juli desselben Jahres mit seinem ersten Konzert vorgestellt hat. Der Chor ist Mitglied des Verbandes deutscher KonzertChöre und bemüht sich zusammen mit seinem Leiter Alexander Lüken um vielseitige und musikalisch anspruchsvolle Programme, deren Aussage über die rein musikalische Botschaft hinausgeht.

http://junger-kammerchor-koeln.de/

16. Okt. 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Quartett Metamorphose

Intime Briefe

Andria Chang, Anna Neubert - Violine
Laura Hovestadt - Bratsche
François-Marie Lhuissier - Cello

Das Quartett Metamorphose spielt Werke von Haydn, Shostakovich und Janacek.

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Joseph Haydn (1732-1809)                    Streichquartett Nr. 6 in D-Dur, Op. 33
Dmitry Shostakovich (1906-1975)        Zwei Stücke:  Elegy, Polka
Leos Janacek (1854-1928)                   Streichquartett Nr. 2 “Intime Briefe”

Die Mitglieder des Quartett Metamorphose musizierten bereits in unterschiedlichen kammermusikalischen Formationen miteinander bevor sie sich im Herbst 2014 zu einem festen Streichquartett zusammen fanden. Für seine ersten Auftritte im Rahmen der Produktion „Winterreise – ein szenisches Projekt“ und beim Konzertabend des Ensembles 20/21 an der HfMT Köln erhielt das Metamorphosen-Quartett viel positive Resonanz. Darauf folgten unter anderem Konzertengagements für Herbst 2015 bei der Bonner Reihe „WortKlangRaum“ sowie gemeinsam mit der Bigband der Hochschule für Musik und Tanz Köln beim Moers Festival 2015. Neben der Beschäftigung mit klassischer Streichquartettliteratur setzt das Quartett Metamorphose einen Schwerpunkt auf die Erarbeitung von Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts und ist insbesondere offen für genre und spartenübergreifende Projekte. Andria Chang (Violine), Anna Neubert (Violine), Laura Hovestadt (Viola) und François-Marie Lhuissier absolvieren ihren Master an der Hochschule für Musik Tanz Köln. Das Quartett erhält Unterricht beim Casals-Quartett, sowie bei Prof. David Smeyers und Prof. Harald Schoneweg.

9. Okt. 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

re:call

Heart of Gold - Songs von der Pophymne bis zum Jazzfiletstückchen

Drei Jazz-Sängerinnen und ein Gitarrist begeben sich auf eine Expedition ins Reich ihrer Lieblingssongs. Begleitet werden Eva Mayerhofer, Alexandra Naumann und Francesca Simone hierbei von dem versierten Jazzgitarristen Johannes Behr, der mit ihnen die musikalischen Schätze aus verschiedenen Jahrzehnten stilvoll und neu zum Funkeln bringt.

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Erleben Sie an diesem Nachmittag satten Satzgesang, phantasievolle und virtuose Gitarrenbegleitungen, und, last but not least, wie das unverwüstliche Momentum des Livespiels und die Kunst des Improvisierens stets Neues schaffen können.

Eva Mayerhofer studierte Jazz-Gesang an der Swiss Jazz School in Bern (Schweiz) und an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
Als gefragte Solistin war sie immer wieder mit unterschiedlichen Bands und Projekten in ganz Deutschland zu hören , u.a. als Gast bei der Big Band des Hessischen Rundfunks oder dem Frankfurt Jazz Trio.
Konzertreisen fu?hrten die Sängerin auch ins Ausland, nach Frankreich, Italien, Österreich, Luxemburg, Belgien, Holland, Rumänien und Su?dafrika. Ihre Band mit dem deutschen Pianisten Rolf Zielke und dem tu?rkischen Perkussionisten Mustafa Boztu?y ließ 1995 mit einer damals noch ungewöhnlichen Mixtur aus Modern Jazz und orientalischer Musik aufhorchen. Mit diesem Trio, das Mayerhofers stilistische Flexibilität ebenso unterstrich wie ihre virtuose Vokalkunst, legte sie fu?r sich den Grundstein fu?r weitere Projekte, bei denen sie als Sängerin beteiligt war – wie beispielsweise beim kammermusikalischen Duo Anyone mit dem Gitarristen Hanno Giulini oder beim Electro-Jazz-Lounge-Projekt Sapporo Sound Motel des Gitarristen Christian Eckert.
Prägend fu?r Mayerhofers eigenes Songwriting wurde wiederum Antonio Carlos Jobim. Das Songbook dieses Pioniers der brasilianischen Bossa Nova faszinierte sie schon früh: mit seiner rhythmischen Präsenz, lyrischen Melodik und verschachtelten Harmonik. Eva Mayerhofer wirkte bei unterschiedlichen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit (SWR, Radio Bremen, hr , NDR) und hat mehrere CD ?s veröffentlicht.
Seit 2004 ist Eva Mayerhofer Dozentin fu?r Jazz- und Popgesang an der Musikhochschule in Köln, und seit 2011 Gesangsdozentin an Dr. Hoch ?s Konservatorium in Frankfurt am Main .

Alexandra Naumann, Jahrgang 1967, wuchs elternseits mit klassischer Musik und moderner Kunst auf , lernte diverse Instrumente (mit und ohne Anleitung), und entschloss sich mit 19 Jahren, diese bunten Erfahrungen in einem Studium im Fach Jazzgesang zu verschmelzen. Sie wirkte seitdem in zahlreichen eigenen und fremden Projekten mit, textete, komponierte und produzierte CDs mit eigenen Programmen, die allesamt einem besonderen inhaltlichen Leitfaden gewidmet sind: Von den sakralen Projekten "Missa", "Engel auf den Feldern", "Mit Menschen- und mit Engelszungen", u?ber die dem Mond gewidmete Liedersammlung "Lunatic", zu den selbstgeschriebenen Kinderkonzerten "LaLeLuna" und "Dreimal bleiben wir noch wach" (Auftragswerke fu?r die Philharmonie Köln) arbeitet sie dabei stets mit hochinteressanten Musikern in ungewöhnlichen , einzigartigen Konstellationen zusammen.
Mit ihrem neuen Programm "Hummingbird" kehrt sie zuru?ck zu dem, was sie von Anfang an motivierte und bis heute nicht wieder losliess: Songs, Texte, Harmonien, auf die eigene Art und Weise zu schreiben oder zu vertonen- und den inneren Bildern hörbare "Flügel" zu verleihen...
Als Pädagogin ist sie zudem langjährig an der Hochschule für Musik und Tanz Köln tätig, leitet verschiedene Chöre, coacht als zertifizierte Focusing-Begleiterin Menschen in öffentlichen Berufen im Bereich "Stimme und Präsentation" und begleitet als freie Gesangspädagogin mit Herzblut Projekte unterschiedlichster Natur. Als Solo-Sängerin und Performerin arbeitete sie mit diversen namhaften Musikern , wie etwa: dem Vienna Art Orchestra ,Markus Stockhausen, Tony Oxley, Phil Minton, Hans Lu?demann, Jerry van Rooyen und der WDR-Bigband, dem Klarinettisten Claudio Puntin (eigenes Kinder-Musik-Theaterstu?ck: "Von Menschen, Tieren und anderen Instrumenten" am Kölner Schauspielhaus), sowie dem "Neue Musik"- Komponisten Bernhard König (z.B. Konzerte mit geistig behinderten Menschen, und vielfältigste andere konzertpädagogische Projekte), u.a. fu?r die Musiktriennale Köln . Sie ist Förderpreisträgerin des Landes NRW, in der Sparte Musik.

 CDs / DVDs , aktuelle Projekte ( Auswahl )

"Chapter Two"- mit dem Vienna Art Orchestra"Harem 4"- 4 Frauen a- cappella / "Across the Universe"- Naumann & Kämmerling ( Beatles-Adaptionen )"MISSA"/ "Engel auf den Feldern" - sakrale Jazzprojekte
"Lunatic-Jazz vom Mond" (Live Demo-DVD) und CD, Musikalisch-theatralisches Jazzprojekt/„Hummingbird“(CD Produktion ).

Live-Auftritte mit dem klassischen Pianisten und Improvisateur Stephan Görg , mit dem gemeinsamen Projekt: „Heartland“ (Bach, Jackson und mehr). Ab 2015: „re:call“: Vokaleensemble mit Eva Mayerhofer und Francesca Simone, plus Johannes Behr, Gitarre . Eigene CD Produktion „Heart of gold“ , Live-Auftritte.

Francesca Simone hat in verschiedenen Projekten und Produktionen vom Duo über A-Capella bis zur Bigband mitgearbeitet, bis sie 1995 ihr eigenes Trio gründete. 15 Jahre trat die Deutsch-Italienerin mit ihrem Trio auf, für das sie Songs und Texte in italienischer,englischer und deutscher Sprache schrieb. In ihrem späteren „Projekt 70“ ging sie zurück zu ihren musikalischen Wurzeln und widmete sich Songs aus den 70er Jahren.
Heute arbeitet sie in zwei Projekten mit den Musikern der „Jazzfabryk“ sowie mit den Sängerinnen von „Recall“  zusammen. Mit enorm wandlungsfähiger Stimme und ausdrucksstarker Gestik und Mimik gestaltet sie ihre Lieder auf eine Art, die inzwischen zum Stil herangereift ist. Francesca Simone studierte an der Musikhochschule Köln Jazz- und Popgesang.

Johannes Behr erhielt bereits in jungen Jahren zahlreiche Preise und Auszeichnungen für seine Musik und studierte später Jazz-Gitarre am
Konservatorium von Amsterdam. Während seines Studiums spielte er u.a. im Bundesjazzorchester, später zog er nach Köln. Seither spielt Johannes mit Musikern wie Jeff Berlin, Charlie Mariano, Martin Sasse, Matthias Schriefl Lars Duppler oder der Big Band des Sängers Tom Gaebel. Tourneen des Goethe-Instituts führten ihn bereits auf alle Kontinente.

2. Okt. 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Klassische Indische Musik

Eine Reise nach Innen mit

Hindol Deb Sitar
Bodek Janke
Tabla

Klassische indische Musik ist modal und eher introspektiv. Innerhalb von über Jahrhunderten entwickelten allgemeingültigen, komplexen melodischen und rhythmischen Regeln ist die Musik großenteils frei improvisiert.

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Dabei gibt es einen Dialog zwischen dem Melodie- und den Rhythmusinstrumenten, basierend auf unterschiedlichen Emotionen und Stimmungen. Die wesentlichen Säulen der Musik sind die Ragaskalen.


Hindol Deb
Sitar
ist ein international bekannter Sitarspieler. Bereits mit 5 Jahren begann er bei seinem Vater Sri Panchanan Sardar Sitar zu lernen.Sein Spiel ist tief verwurzelt in der Tradition der klassischen Musik Nordindiens, geprägt von technischer Finesse und musikalischer Tiefe. Darüber hinaus experimentiert er immer wieder mit den Möglichkeiten der Verbindung von indischer Musik zur europäischen Musik, insbesondere zur Neuen Musik, aber auch zum Jazz, Flamenco und zur afrikanischen Musik. Seine Konzertreisen führten ihn in fast alle Bundesstaaten Indiens, die USA, Japan und viele Länder Europas. 2012 wurde Hindol Deb von der Carnegie Hall, NY als „Artist in Residence“ eingeladen.

http://hindoldeb.tripod.com/home.html


Bodek Janke
Tabla
Der polnische Schlagzeuger und Perkussionist wird bereits seit mehreren Jahren von der internationalen Presse als "über-durchschnittlich", "feinsinnig" und als "Meister der vielen Dialekte" in verschiedensten musikalischen Kontexten hochgelobt.
Als hochbegabtes Kind aus einer polnisch-russischen Musikerfamilie bahnte sich für Janke von Anfang an eine professionelle Musikerkarriere an. Seit seinem dritten Lebensjahr unterrichtete ihn seine Mutter, Olga Janke am Klavier und seine Tante, Tatyana Kamysheva in Komposition und Musiktheorie.
Er wuchs in Karlsruhe auf, lernte am dortigen Badischen Konservatorium klassisches Schlagzeug und Musiktheorie und war schon als Teenager ein weltweit gefeierter Virtuose am Marimbaphon. Von 1998 bis 2004 studierte er Jazz-Schlagzeug und Jazz-Komposition an der Musikhochschule Köln und schloss mit der Note 1,0 und einer Auszeichnung ab. Sein "Master of Arts and Music Performance" - Diplom absolvierte er schließlich 2007 am City College in New York.

http://www.bodekjanke.de

25. Sept. 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Klangreise 6

Intuitive Musik zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

Hans Belz Preparierter Flügel
Hinnerick Bröskamp
Kurator, Stimme & Shrutibox
Bassem  Hawar Djoze (Irakische Kniegeige)
Albrecht Maurer Violine, Gotische Fidel, Rebec und Lyrica
Markus Quabeck Kontrabass
Christoph Schumacher Percussion

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen

 

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und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

Auf eine gemeinsame Klangreise gehen an diesem Sonntag im Klangraum-Kunigunde:


Hans Belz
Preparierter Flügel
Hans Belz spielte zunächst Akkordeon. In der Beat-Ära sattelte er um auf Gitarre und war Sänger und Gitarrist einer Beatband. Anfang der 70er entdeckte er seine Liebe zum Klavier, speziell zum E-Piano. Schon in den 70ger Jahren hatte er erste Berührungen mit freier Improvisation und musiktherapeutischer Arbeit. Er spielte als Pianist in verschiedenen Fusion- und Soulbands und machte sich einen Namen als Komponist und Produzent von  Hörbüchern, Film- und Werbemusiken. Neben dem Komponieren gehört das Improvisieren zu seiner musikalischen Leidenschaft. Seit vielen Jahren verbindet ihn eine lange Freundschaft und Zusammenarbeit mit dem Jazzpianisten Christoph Spendel.
http://www.jinglebelz.de


Hinnerick Bröskamp
- Koordination, Stimme & Shrutibox
Hinnerick Bröskamp war in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in den Bereichen Performance, Training und Coaching von Führungskräften. Er ist Programmkoordinator des Klangraum-Kunigunde und Veranstalter der Meditations- und Stimm-Improvisationsabende. 


Bassem  Hawar
- Djoze (Irakische Kniegeige)
Bassem Hawar studierte am Konservatorium in Bagdad irakische und orientalische Musik mit Hauptfach Djoze. Mehrere Jahre lang unterrichtete er am Konservatorium und an der Musikschule in Bagdad Djoze, Geige und Musiktheorie. Er spielte in verschiedenen, dem Kulturministerium unterstellten Formationen, wie Al Bayariq, Al Nahar al jadid, Babel und dem staatlichen Sinfonieorchester.
Er entwickelte die Djoze weiter, so dass sie alle Formen arabischer und europäischer Musik spielen kann und nicht auf ihren traditionellen Bereich, den irakischen Maqam begrenzt bleibt. Bassem baut seine Instrumente selbst. Er lebt seit 12 Jahren in Deutschland. Bassem spielt in zahlreichen Gruppen unterschiedlichster Musikrichtungen von klassisch irakischem Maquam über europäische mittelalterliche Musik bis hin zu neuer Musik und experimentellem Jazz. Er hat in zahlreichen europäischen und einigen asiatischen Ländern Konzerte gegeben. 2006 gewann er mit der Gruppe Ahoar den 1. Preis beim Landeswettbewerb Creole NRW und im folgenden Jahr den Bundeswettbewerb des Weltmusikpreises.
http://www.bassemhawar.com/


Albrecht Maurer
Violine, Gotische Fidel, Rebec und Lyrica
Albrecht Maurer studierte Violine an der Musikhochschule Köln und arbeitet heute als Komponist, Violinist und seit 2003 als Interpret mittelalterlicher Musik mit Gotischer Fidel, Rebec und Lyrica. Erfahrungen in Neuer Musik und experimentellem Musiktheater sammelte er durch die intensive Zusammenarbeit mit mehreren Komponisten aus der Schule Mauricio Kagels, darunter Maria de Alvear, Carola Bauckholt und Manos Tsangaris. Er hat bei über 50 Radioaufnahmen mitgewirkt und machte Konzertreisen in Europa, Nordamerika und China, als Solist sowie in unterschiedlichen Gruppierungen. Wichtige Erfahrungen im Bereich des Jazz sammelte er u.a. durch die Zusammenarbeit mit Theo Jörgensmann und Kent Carter. Seit 2005 ist er Mitglied des Pariser Ensembles Dialogos. Zwischen den Genres bewegt er sich zusammen mit Norbert Rodenkirchen, Neue Musik und Improvisationen auf mittelalterlichen Instrumenten.
www.albrechtmaurer.de


Markus Quabeck
Kontrabass
Markus Quabeck studierte Kontrabass am Konservatorium der Stadt Wien und promovierte im Fach Musikwissenschaft an der Universität Bonn. Mit seinem Jazztrio Lowlife gastierte er in Brasilien, Chile, Madagaskar und in Ãgypten. Zurzeit arbeitet Quabeck erfolgreich als Wanderer zwischen den Welten einerseits mit dem französischen Chansonsier Jean Faure also auch im Trio des Dadaisten Walter Mik. Er unterrichtet Kontrabass an der Musikschule der Kölner Dommusik und ist im Dozententeam des jährlichen Bavarian Basscamp tätig.
www.markus-quabeck.de


Christoph Schumacher
Percussion
Christoph Schumacher ist ein phantasiereicher und feinschwingender Trommel- und Klangkünstler, der nicht zuletzt durch seine vielen Auslandsstudien über ein breites stilistisches Spektrum verfügt, das von Weltmusik über Jazz und Rock bis hin zu meditativen Klanggemälden reicht.
Er beschäftigt sich mit spiritueller, meditativer und ethnisch beeinflusster Musik als Solist und in verschiedenen Gruppen und Projekten. Angeführt sei hier der »Oberton-Chor« unter Leitung von Christian Bollmann, die Musiker und Komponisten Enrique Diaz, Markus und Simon Stockhausen, Wilfried Kaets, sowie die Zusammenarbeit mit dem Theater Bitze Bonn, sowie dem Tanzatelier „SubsTanz“. Aktuell ist er in Projekten mit Rolf Beydemüller zu hören (TRIO I SEA - „On A Tree Top“).

 

 

 

 

 

11. Sept. 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Gitarrenmusik aus Lateinamerika

mit Camilo Sauvalle und dem Quartett "Los Mozamala"

Camilo Sauvalle Gitarre
Francisca Salas Gesang
Patricio Banda Kontrabass
Miguel Álvares Gitarre

Der Gitarrist Camilo Sauvalle spielt in der ersten Hälfte des Konzertes Solostücke für Gitarre aus Lateinamerika von Violeta Parra (Chile),

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Lucas Saboya (Kolumbien), Francisco Concha (Chile) und  Atahualpa Yupanqui (Argentinien). In der zweiten Hälfte spielt das Quartett "Los Mozamala"Volksmusik aus Lateinamerika. Hier erklingt im Vordergrund die wunderbare Stimme von Francisca Salas begleitet von Camilo Sauvalle und Miguel Álvarez auf der Gitarre und Patricio Banda auf dem Kontrabass.

Musikervitae:

Camilo Sauvalle wurde 1981in Santiago, Chile geboren. An der Kunstfakultät der „Universidad de Chile“ studierte er klassische Gitarre bei Ernesto Quezada. 2009 machte er seinen Abschluss als Gitarrist mit der höchsten Auszeichnung. Als Solist ist er seither in Spanien, Deutschland, Österreich, Portugal, Frankreich und Kolumbien aufgetreten.
Er besuchte Meisterklassen bei Hopkinson Smith, Roland Dyens, Roberto Aussel, Marcos Socias, Aniello Desiderio und Eduardo Isaac.
2003 war er Träger des renommierten „Beca del Teatro Municipal“ Stipendiums, das nur herausragenden Studenten in seinem Fachgebiet gewährt wird. Darüber hinaus tritt er mit seinem Vater mit traditioneller chilenischer und lateinamerikanischer Musik auf.
Zurzeit ist er akademischer Leiter des "Festival internacional de Guitarras de America". Er ist Stipendiat der chilenischen Regierung und absolviert ein Masterstudium bei Roberto Aussell an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.

Miguel Álvarez aus Santiago de Chile studierte Gitarre bei Ernesto Quezada an Kunstfakultät der „Universidad de Chile“. Im Jahr 2009 schloss sein Bachelor mit Auszeichnung ab. Miguel studiert derzeit an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Professor Roberto Aussel.

Patricio Banda wurde in Santiago de Chile geboren. Im Jahr 1997 begann er Kontrabass im Conservatorio der „Universidad de Chile“ zu studieren. Ab 1999 spielte er mit dem Orquesta Moderna und im Jahr 2006 kam er nach Europa. Er hat 2011seine Diplomprüfung in der Klasse vom Prof. Wolfgang Harrer in der „Hochschule für Musik Saar“ in Saarbrücken absolviert und seitdem studiert er Master of Music in der Hochschule für Musik und Tanz Köln beim Prof. Veit-Peter Schüßler. Orchestererfahrung in Europa hat er beim Niederländischen Jugend Orchester, der Internationalen Orchester Akademie, den Essener Philharmonikern(Praktika), der Niederbayerischen Philharmonie (Zeitvertrag als Stellvtr. Solo-Bassist), dem Opern-Studio „Opera Mobile“ und verschiedenen Tango und Jazz Ensembles gesammelt. Patricio spielt einen Kontrabass aus dem Jahre 1917 aus Markneunkirchen.


4. Sept. 2016


17:00 Uhr
Eintritt: 10,00 €

Sonntagskonzert: Wild Geese

Irische und schottische Folkmusik

Die Gruppe Wild Geese spielt eine mitreissende Mischung aus irischem und schottischem Folk mit Great Highland Bagpipes ( Dudelsack), Elektronischen Dudelsack, Cello, Bouzouki ua. Wild Geese nehmen die Zuhörer mit auf eine Reise durch die Nebel und Berge Schottlands und Irlands, wo das Land wild und schön ist.

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Peadar Brennan (Vocals,Bouzouki,Tenorgitarre,Bodhran), das keltische Herz der Gruppe, hat in Leontien Stordiau (Cello) eine kongeniale Partnerin  gefunden. Leontien ist in der niederländischen Musikszene sehr bekannt. Sie spielt in verschiedenen Ensembles, von Klassischer- bis hin zu Gipsymusik.
Weiter gibt es in dieser Band einen talentierten jungen Musiker namens Ewald Verhoeven (Dudelsack,Whistles). Trotz seiner jungen Jahre zweimal Meister im Dudelsackwettbewerb in Holland.
Last but not least bildet Pieter Smits (Gitarre) mit seinen virtuosen Arrangements die Grundlage für den Sound der ”Wild Geese”.

Zum typischen Stil der Band gehört eine gelungene Mischung von Gesang und Melodien, von Jigs und Reels. Zusammen mit Texten in Gaelic (Irisch) und Gaidhlig (Schottisch) ergibt das ein einmaliges humorvoll unterhaltendes Konzert.

www.wildgeese.nl

2. Sept. 2016


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker:
Tom Daun Harfe
Thomas Kagermann Violine
Bijan Mahdjub Sackpfeifen, Holzflöten, Saxophon u.a.

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit,

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bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusikern:


Tom Daun Harfe
Nach dem Studium der Schulmusik (Fach Konzertgitarre) kam Tom Daun als Autodidakt zum Harfenspiel. Mit seinem legendären Folk-Quartett „La Rotta“ musizierte er in den achtziger Jahren auf Festivals in ganz Europa. An der University of Edinburgh absolvierte er den „Master of Music Degree“ im Studiengang Musikethnologie und „Scottish Traditional Music“. Damals entdeckte er seine Liebe zur keltischen Harfe. Seitdem arbeitet er auch solistisch mit Konzertprogrammen zur irisch-schottischen und mittelalterlichen Musik.
www.tomdaun.de


Thomas Kagermann Violine
Nach einer klassischen Violinenausbildung gehörte Thomas Kagermann mit der Gruppe Fidel Michel Anfang der 70ger zu den Protagonisten der damaligen „Deutsch-Folk“ Bewegung. In den 80ger Jahren starte er eine Solokarriere als Deutscher Liedermacher. Seit 1990 bewegt er sich mit Violine, Gitarre und Gesang im Bereich der freien Improvisation und der Weltmusik. Künstlerisch zusammengearbeitet hat Thomas Kagermann u.a. mit Klaus Schulze, der Andreas Vollenweider-Band, Jan Akkermann, Nippy Noya u.v.a. 2007 gründete er zusammen mit Urs Fuchs und Wolfram Cramer von Clausbruch das Deutsch-Folk-Trio Zebra Sommerwind. Foto: Peter Rüsing
www.kagermann.com


Bijan Mahdjub
Sackpfeifen, Holzflöten, Saxophon u.a.
Musiker, Mittelalterlicher Spielmann, Spezialist für Alte und Neue Musik, Holzblas- und andere Instrumente & FolksTanz.
Aufgewachsen in Deutschland und im Iran. Ende 1970er sammelte er erste musikalische Erfahrungen auf der Gitarre und Großvater´s Mandriola. Anfang der 1980er entdeckte er seine Liebe zu Tinwhistle, bretonischer Bombarde & Gaita Gallega (galicischer Dudelsack) und der Welt der traditionellen und ethnischen Blasinstrumente von West bis Ost.
Praktikum bei Klaus v. Wrochem (Klaus der Geiger). Musikerausbildung auf Kölns (und anderen) Straßen und unzähligen Sessions mit Musikern in Deutschland und der Bretagne/Frankreich, Spielmannskunst auf mittelalterlichen Märkten, Festen und Konzerten. Traditionelle Tanz- und Weltmusik. Erfahrungen in Improvisation bis hin zu verschiedenen musikalischen(traditionellen) Stielen. Seit 2005 Zusammenarbeit mit Rüdiger Oppermann bei den Projekten: Klangwelten, Karawane 2010, Brendan Voyage & Rheingold.
http://www.bijan-online.de

 



 

 

31. Juli 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sommersonderkonzert: Paula und Vincent Kibildis

Noyse reduction

Paula Kibildis Violine
Vincent Kibildis Harfe

Über Ihre Musik:

Wir spielen zwar "ausgesuchte Klänge", die aber wirklich für alle. Und über den kleinen Graben zwischen "Unterhaltung" und "Klassik" kommen wir mit einem Tanzschritt.

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Um unsere Musik sind keine Schnüre gezogen, die das Revier begrenzen, und das "Original" ist für uns Aufforderung zur Variation. Wir covern und arrangieren nach Laune und Gelegenheit. Wir spielen auch keine "Werke", sondern Weisen, "tunes", und damit folgen wir dem musikalischen Alltag des 16. und 17. Jahrhunderts. Da konnten Gassenhauer in Schlösser wandern und aus Trauergesängen Trinklieder werden. Die Melodien jener Zeit passten sich überall an, sie wurden von Reichen wie Armen gehört, und so spielen wir sie auch: draußen und drinnen, für Abenteurer und Träumer, Sammler und Jäger. Diese Musik zum Tanzen, Trinken, Lieben stellt keine Bedingungen. Unsere Hörer müssen weder auf Fugeneinsätze achten noch sechs Stunden auf das Finale warten – ohne Umweg gelangen sie mit uns in eine andere Welt.

3. Juli 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Klangreise 5

Intuitive Musik zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

mit:
Hinnerick Bröskamp
- Kurator, Stimme & Shrutibox
Hindol Deb Sitar
Judith Maria Günzl Piano, Indisches Harmonium & Stimme
Valerie Kohlmetz Perkussion
Michael Lohmann Tenorsaxophon
Adnan Shanan Nay (Orientalische Längsflöte)


Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus

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verschiedenen Musikkulturen und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

An diesem Sonntag gehen auf eine gemeinsame Reise:


Hinnerick Bröskamp
- Kurator, Stimme & Shrutibox
war in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in den Bereichen Performance, Training und Coaching von Führungskräften. Er ist Programmkoordinator des Klangraum-Kunigunde und Veranstalter der Meditations- und Stimm-Improvisationsabende. 


Hindol Deb
- Sitar
ist ein international bekannter Sitarspieler. Bereits mit 5 Jahren begann er bei seinem Vater Sri Panchanan Sardar Sitar zu lernen. Sein Spiel ist tief verwurzelt in der Tradition der klassischen Musik Nordindiens, geprägt von technischer Finesse und musikalischer Tiefe. Darüber hinaus experimentiert er immer wieder mit den Möglichkeiten der Verbindung von indischer Musik zur europäischen Musik, insbesondere zur Neuen Musik, aber auch zum Jazz, Flamenco und zur afrikanischen Musik. Seine Konzertreisen führten ihn in fast alle Bundesstaaten Indiens, die USA, Japan und viele Länder Europas. 2012 wurde Hindol Deb von der Carnegie Hall, NY als „Artist in Residence“ eingeladen.


Judith Maria Günzl - Piano, Indisches Harmonium & Stimme
Die in Köln lebende Künstlerin Judith Maria Günzl entdeckte als Kind ihre Liebe zum Klavier und zum Singen aus einer inneren Tiefe. Ihre berührenden archaischen Seelenlieder in intuitiven Sprachen fließen seitdem natürlich und vertraut. Diese Gabe eröffnet einen heilsamen Raum, den sie in Konzerten, Workshops und Einzelarbeit teilt.

Valerie Kohlmetz - Organic Perrcussion
ist seit 1970 auf viele Bühnen als freier Percussionist, Musiker und Bandleader unterwegs.
BANDS-PROJEKTE: Da Capo Movieband / Härte 10 /Bollock Brothers /Missiles Orchester / QuotenKiller / Big Bonsai / Hilton Peace Projekt

Ishu Michael Lohmann
- Tenorsaxophon
ist Journalist und Musiker. Durch die Beschäftigung mit der indischen Musik lernte er 2001 den Saxophonisten Charlie Mariano kennen, der ihm ein wichtiger Lehrer wurde. U.a. spielt er gegenwärtig im Intuitive Music Orchestra von Markus Stockhausen und hat gerade zusammen mit dem Pianisten Johannes Schenk die CD "Seven Tales from the river" veröffentlicht."


Adnan Schanan - Nay (Orientalische Längsflöte)
wurde 1965 in Dikar, Irak geboren. Er studierte Nay am „Institut für Irakische Musik“ und der „Akademie der schönen Künste“ in Bagdad, an der er dann später auch als Dozent arbeitete. Er  war als Solist im irakischen Fernsehorchester tätig und spielte mit fast alle bekannten Musikern und Sängern der arabischen Welt.
Adnan Schanan ist vor allem bekannt und beliebt für seine virtuosen Improvisationen auf der Nay. Seit 2005 ist er Mitglied des Ensemble Sarband. Dieses steht für musikalische Brücken zwischen Orient und Okzident, Alte und Traditionelle Musik des Mittelmeerraums und Musik der Weltreligionen.

 

 

 

 

1. Juli 2016


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

Gastmusiker*innen:
Dagmar Hellriegel Stimme & Monochord Anja Lautermann Querflöte Albrecht Maurer Albrecht Violine & Gotische Fidel

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen.

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Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusiker*innen.


Die in Köln lebende Künstlerin Dagmar Hellriegel hat über mannigfache Chorerfahrung und Stimmbildung ihre Stimme hin zum intuitiven Solo-Gesang entwickelt. Im Zusammenspiel von Monochord und intuitivem Gesangs  öffnet sie dem Zuhörer einen Raum des Innehaltens, Stillwerdens  und Lauschens, angebunden an das Feld universellen Klangs aus dem Augenblick. Als Begründerin  der „Oasen-Zeit“ lädt sie regelmäßig zum Erforschen neuer Klangwahrnehmungen mit der eigenen Stimme  ein. Entspannend und Labsal für Körper, Geist und Seele.
www.licht-und-klangbilder.de


Anja Lautermann
-1966 geboren in Düsseldorf, Musikstudium an der Hogeschool voor de Kunsten in Amsterdam in den Fächern Querflöte, Jazz, Improvisation, arbeitet an den unterschiedlichen klanglichen Möglichkeiten der Querflöte und setzt dabei traditionelle und experimentelle Spieltechniken unterschiedlicher Stilistiken ein. Ein zentrales Thema ihrer Arbeit ist es, die "leisen" Geräuschen der Querflöte durch den Einsatz von Elektronik zu einer Erweiterung des instrumentalen Spiels zu nutzen.
Anja Lautermann ist Mitglied des Ensembles Weltausstellung, mit dem sie zahlreiche Konzerte, Installationen und Projekte im In-und Ausland realisiert. Neben Soloperformances arbeitet sie auch mit Video-, Performance- und bildenden Künstlern zusammen. Seit 1989 Lehrtätigkeit an der Musikschule Neuss.
www.anja-lautermann.de


Albrecht Maurer studierte Violine an der Musikhochschule Köln und arbeitet heute als Komponist, Violinist und seit 2003 als Interpret mittelalterlicher Musik mit Gotischer Fidel, Rebec und Lyrica. Erfahrungen in Neuer Musik und experimentellem Musiktheater sammelte er durch die intensive Zusammenarbeit mit mehreren Komponisten aus der Schule Mauricio Kagels, darunter Maria de Alvear, Carola Bauckholt und Manos Tsangaris. Er hat bei über 50 Radioaufnahmen mitgewirkt und machte Konzertreisen in Europa, Nordamerika und China, als Solist sowie in unterschiedlichen Gruppierungen. Wichtige Erfahrungen im Bereich des Jazz sammelte er u.a. durch die Zusammenarbeit mit Theo Jörgensmann und Kent Carter. Seit 2005 ist er Mitglied des Pariser Ensembles Dialogos. Zwischen den Genres bewegt er sich zusammen mit Norbert Rodenkirchen, Neue Musik und Improvisationen auf mittelalterlichen Instrumenten.
www.albrechtmaurer.de



 

 

26. Juni 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: ART Ensemble NRW

Werke von B.A. Zimmermann, K. H. Stockhausen, Albert Gohlke, Miro Dobrowolny u.a. & Köln-Düsseldorfer Improvisationen        

Seit gut fünfundzwanzig Jahren musiziert das ART Ensemble NRW nicht nur in Nordrhein- Westfalen, sondern immer wieder in verschiedenen deutschen Städten und im Ausland.  Gegründet und geleitet wurde und wird es von Miro Dobrowolny.

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Verschiedene Konzerte und Konzertreihen, wie  „Neue Musik im Museum“ von 1996-1999 in Düsseldorf, Duisburg, Münster. Bochum, Potsdam, Kassel, die Gladbacher Nachtmusiken 2008-2015, Auftritte in der Tonhalle Düsseldorf oder bei "unerhörte Musik" im BKA Berlin hat das Ensemble immer wieder durchgeführt.
Es hat sich aber auch im Kammeropernbereich betätigt. So u.a. für die Uraufführungs- produktion „Zauberflöte 2.2“ von Susanne Stelzenbach/ Ralf Hoyer im Auftrag der städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach (1999, Krefeld, Berlin). Die Uraufführung von Dobrowolnys Kammeropernsatire „Bachs Bieroper“ (2001, Oberhausen)  oder dem oratorischen Szenario „Zilverstad (2009, Zagreb, Krefeld).
Die Arbeit des Ensembles wurde immer wieder  vom Deutschen Musikrat,  vom  Kultursekretariat NRW, Landesmusikrat NRW, von Stiftungen, Ministerien und privaten Förderern ermöglicht. Fernseh- bzw. Rundfunksendungen erfolgten beim Hessischen und Westdeutschen Rundfunk.
Oftmals wurde das Ensemble zu Festivals eingeladen, wie der Ensemblia Mönchengladbach, den Brandenburgischen Konzerten, dem Rheinischen Musikfest, dem Schönberg Festival in Duisburg, der Bergischen Biennale, der Düsseldorfer Nachtmusik, der Zagreber Biennale und dem Kelemen Festival in Kroatien und dem Encontre de compositors  in Palma/ Mallorca, sowie dem Weltmusikfest der IGNM 2005. Im Jahr 2013 war das Ensemble eingeladen zur 27. Musikbiennale Zagreb und dem Zentrum Zeitgenössischer Musik Klagenfurt. Das Ensemble hat seinen Sitz in Düsseldorf- Flingern, wo es in seinem „Klangraum 61“ eigene Veranstaltungen durchführt. Einmal monatlich gestalten Musiker des Ensembles und Gäste die Salons Neue Musik im Klangraum 61. Das Ensemble wirkt maßgeblich beim Festival "Klangräume Düsseldorf" mit und ist das Ensemble in Residenz von Musik 21 e.V., der Düsseldorfer Gesellschaft für Neue Musik.

Musiker des Ensembles:
Violine: Martin Schminke, Roman Brn?i?, Annemarie Leschinski - Viola: Christine Hanl, Alexander Dressler, Lea Strecker - Violoncello: Othello Liesmann, Annette Rettich, Thomas Mietzsch - Kontrabass: Hanns Georg Kraft - Klavier Theodor Pauß, Odilo Klasen - Akkordeon: Marko Kassl - Harfe: Susanna Feige – Flöte: Svenja Kips, Maria Busch – Oboe: Saskia Buxbaum - Klarinette: Didier Jacquin – Fagott: Johannes Stelter – Horn: Michael Hielscher - weitere Mitglieder unter www.mirodobrowolny.de/art ensemble

 

19. Juni 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: KOKON Entspinnen-Entpuppen-Entfalten

Konzertante Kontemplation - Begegnungen vor der Stille

Sue Schlotte Cello
Dagmar Boecker Atem, Stimme, Wort, Gesang
Christian Bollmann Hörner, Flöten, Obertongesang

Augenblicks-Kunst: Die Improvisation bereitet den Boden für den Zauber des Unmittelbaren. Eingestimmt auf das Gegenwärtige begibt sich das Trio in den Raum.

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Stille wird gemeinsamer Hintergrund.  So entspinnen sich Atempulse  und Klangbewegung  … entpuppen sich Tongebärde und Wortgewebe,  … entfalten sich Musiken und Gesänge …sie erwachsen aus dem Moment und im gemeinsamen Lauschen.  Vor unseren Ohren… für einen Weltaugenblick.

Dagmar Boecker ist Sprecherin, Sängerin, Schauspielerin. Sie widmet sich dem Zusammenwirken von Sprache und Musik, lotet den Raum aus zwischen Sprechen und Singen; speziell durch Improvisation.
Als Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin: Entwicklung der “ElemenTonik”, interdisziplinäre Methode zur Atem-, Stimm-, Bewegungs- u. Ton-Ausbildung, Beforschung der Einsatzmöglichkeiten in spartenübergreifender Produktion/ improvisatorischem Format/ Performance. Arbeit mit Sängern, Instrumentalisten, Tänzern, Pädagogen, in Musiker/Künstlergesundheit, u.a. Hochschule für Musik und Tanz in Köln. www.echtzeit-spektrale.de

Sue Schlotte ist Cellistin mit dem Schwerpunkt Improvisation. Außerdem ist sie TaKeTiNa – Rhythmuspädagogin. Sie gibt Solo- und Ensemblekonzerte, wirkt  als Bühnenmusikerin am SchauSpielHaus Hamburg mit. Sie hat die Initiative „Imprompt – zeitgenössische Kunst und Musik / Bonn“ gegründet, ist Mitglied der GEDOK Köln und des Musikforum Bonn. Seit 2013 ist sie Initiatorin der Konzertreihe Stille & Fülle in Bonn. Sie gibt Workshops für Cello-Ensemble, TaKeTiNa und Improvisation, lebt mit ihrer Familie in Bonn. www.sueschlotte.de

Christian Bollmann gehört zum Urgestein der deutschen Obertonszene (seit 1969) und ist ein versierter Multiinstrumentalist. Seine musikalische Arbeit mit Obertongesang fließt in eine eigene, stil-übergreifende, fassettenreiche Musik. Er ist Gründer und Leiter des 1985 von ihm in Düsseldorf gegründeten Oberton-Chores und hat mit Michael Vetter, Roberto Laneri, David Hykes und viele Jahre mit Prof. J.E. Behrendt zusammengearbeitet.
Nach Blockflöten-, Geigen- und Trompetenunterricht, Erfahrungen in Streichquartett, Jazzbands, Improvisationsgruppen, im Folk- und Songbereich, in Theater, freiem Tanz und Performance, Studium an der Musikhochschule Köln, Trompete und Jazz bei Manfred Schoof, Neues Musiktheater bei Mauricio Kagel, Komposition Elektronische Musik bei Ulrich Humpert, Hospitation bei Karl-Heinz Stockhausen, Abschlussarbeit  über Experiment, Improvisation,  Gestaltung. Zusammenarbeit u.a. mit John Cage, der Kultband Padlt Noidlt.
Mehr als 20 CDs mit eigenen Produktionen zeugen von der Vielseitigkeit seiner musikalischen Schaffenskraft. Er konzertiert und lehrt international.…www.lichthaus-musik.de

 

 

 

12. Juni 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: The Klezmer Tunes

 Klezmer-Verwandlungen und Verwandtschaften heute und morgen

Die Mitglieder von Klezmer Tunes sind musikalische Grenzgänger, die traditionelles jüdisches Liedgut neu interpretieren und das Publikum in eine Klangwelt entführen, in der Lebensfreude und Traurigkeit sich nicht ausschließen müssen. Dem Sog ihres virtuosen harmonischen Spiels kann sich keiner entziehen.

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Das Trio um den ehemaligen Eislauf-Profi Dimitri Schenker verlässt seine klassische Linie und macht sich aus den großen Konzerthäusern auf zu einer spielfreudigen Reise über die Kontinente. Für den Zuhörer eine spannende Geschichte über Klezmer-Verwandlungen und Verwandtschaften. Von leichtfüßigen Säbeltänzen über Csárdás und finnischer Polka führt der Spurenlauf zum Jazz über Filmmusiken bis hin zu Mackie Messer.
Drei Vollblutmusiker, die die eingängigen Melodien aus der unendlichen Fundgrube der jüdischen Klezmermusik auf ihre ganz spezielle Weise verarbeiten. Das einzigartige Klangbild des Ensembles ist durch so unterschiedliche Einflüsse wie Jazz, Funk, Gypsy, Bossa Nova und Rock'n'Roll geprägt. Nicht zu überhören ist die klassische Ausbildung des Klarinettisten und des Geigers. Mike Rauss ist ein Jazz-Gitarrist.

Dimitri Schenker studierte klassische Klarinette in Moskau und Düsseldorf und schloss das Studium mit Auszeichnung ab. Er spielte u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei der Klassischen Philharmonie Bonn, am Meininger Theater, bei der Rheinischen Philharmonie in Koblenz und war viele Jahre als Solo-Klarinettist bei der Kölner Kammeroper tätig. Dimitri Schenker war Stipendiat der Stiftung Vila Musica.

Igor Mazritsky spielt seit seinem fünften Lebensjahr Violine. Nach dem Studium u.a. an dem berühmten Gnessin Institut in Moskau und der Rubin Akademie für Musik in Jerusalem unternahm er als langjähriger Konzertmeister und Solist der Jungen Philharmonie Köln mehrere Konzertreisen, bei denen er u.a. mit Nigel Kennedy zusammenspielte. Außerdem spielte er in verschiedenen Ensembles wie zum Beispiel "Tango Fuego", "Yontev", "Ashira".

Gitarrist Mike Rauss ist der Dritte im Bunde, und auch er fand bereits in der Kindheit zur Musik. Er  besuchte zunächst das "Stricker" Konservatorium für Jazz in Jerusalem und studiert gerade an der Musikhochschule in Köln.
http://klezmer-tunes.de/

 

5. Juni 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Tristan Angenendt - Homenaje a Segovia

Das Goldene Zeitalter der spanischen Gitarre

Auf dem Programm des Konzertes am 22. Mai stehen Werke spanischer Meister wie Manuel de Falla, Joaquìn Rodrigo, Frederico Moreno-Torroba und Joaquìn Turina. Da keiner dieser Komponisten selbst Gitarrist war, konnten ihre herausragenden Werke für dieses Instrument nur mit Hilfe der großen Interpreten ihrer Zeit entstehen. Der größte unter diesen war sicher der Spanier Andrés Segovia.

Mehr erfahren

Seine Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten hat maßgeblich zur Renaissance der klassischen Gitarre in den Konzertsälen des 20. Jahrhunderts beigetragen und geholfen, die Gitarre als spanisches Nationalinstrument zu etablieren.

Doch nicht nur durch die Anregung zu neuer Literatur, auch durch seine zahlreichen Bearbeitungen konnte er das Repertoire der nachfolgenden Generationen von Gitarristen erweitern.

Zwei der wohl wichtigsten so erschlossenen Werke stehen ebenfalls auf dem Programm.

Johann Sebastian Bachs berühmte „Chaconne“ aus der 2. Partia für Violine ist seit Segovias erster Aufführung dieses Stücks auf der Gitarre im Juni 1935 in Paris fester Bestandteil der klassischen Gitarrenliteratur. Die „Suite española“ des spanischen Komponisten Isaac Albeniz wird heutzutage sogar häufiger in Bearbeitung für die Gitarre als in der Originalfassung für Klavier aufgeführt.

Vom barocken Meisterwerk, über die Virtuosen des 19. Jahrhunderts bis zur traditionellen spanischen Musik wird so in diesem Konzert alles geboten, was die Gitarre auszeichnet und zu bieten hat.

Tristan Angenendt, 1985 in Wesel geboren, galt schon früh als größtes Gitarrentalent Deutschlands. Bereits im Alter von 14 Jahren wurde er als Jungstudent in die renommierte Gitarrenklasse von Prof. Hubert Käppel an der Musikhochschule Köln aufgenommen und lebt seit 2007 im Stadtteil Nippes. Mit mehr als 30 Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben zählt er zu den erfolgreichsten Gitarristen seiner Generation. Seine Debüt CD „Between the Centuries“ erschien 2012 bei dem Kölner Lable KSG/Exaudio.

29. Mai 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Streichtrio Lirico

Klassik im Wandel - Max Reger Jahr (100. Todestag)

Franziska Pietsch Violine  Sophia Reuter Viola Johannes Krebs Violoncello

Das Streichtrio Lirico spielt:
A. Borodin
Streichtrio in g moll L. v. Beethoven Streichtrio c-moll, Op 9 Nr. 3 M. Reger Streichtrio a-moll Op 77b

Mehr erfahren

Zum Programm:

A. Borodin (1833 – 1887)  Streich Trio in g moll
Das Streich Trio in g moll ist eines seiner frühesten Werke. Es stammt aus dem Jahr 1855. In einem relativ kurzen Satz werden das Thema auf der Basis eines damals bekannten russischen Volksliedes und 8 Variationen angeboten.

L. v. Beethoven (1770 – 1827) Streich Trio c-moll, Op 9 Nr. 3
Die Grundtonart c-moll steht bei Beethoven immer für Ausdrucksstärke. Dieses Trio spiegelt in besonderem Maße die innere Zerrissenheit Beethovens wider. Dies manifestiert sich in der starken Gegensätzlichkeit der Sätze aber auch in den heftigen, abrupten Temposprüngen im Wechsel mit wunderbar lyrischen Passagen.

M. Reger (1873 – 1916) Streichtrio a-moll Op 77b
Max Reger gilt als Spätromantiker, dessen Musik oft mit der kubistischen Malerei Anfang des 20th Jahrhunderts verglichen wird.
Dieses Trio wie auch das Streichtrio d-moll von Max Reger gehören neben Mozarts "Divertimento" in Es-Dur KV 563 und Beethovens Streichtrios op. 9 zu den Spitzenwerken der Gattung. In Stil und Anspruch nimmt Reger hier deutlich Bezug auf die Großmeister der Klassik.
Anlässlich des hundertsten Todestages von Max Reger wird das Streichtrio Lirico in diesem Jahr eine CD mit wichtigen kammermusikalischen Werken des Komponisten produzieren.

Vitae:
Die in Ostberlin aufgewachsene und aus einer traditionsreichen Musikerfamilie stammende Geigerin Franziska Pietsch hat bereits mit fünf Jahren ersten Ihren ersten Unterricht bekommen.?Als Elfjährige gab sie ihr Debüt an der Komischen Oper in Berlin und konzertierte schon früh als Solistin mit namhaften Orchestern der ehemaligen DDR. Als Jungstudentin begann sie Ihr Studium an der Hochschule für Musik „ Hanns Eisler “ in Ost Berlin bei Professor W. Scholz. Bis zur Flucht des Vaters 1983 in den Westen genoss sie eine besondere Förderung des Staates. Es folgten drei schwierige Jahre mit Repressalien durch das Regime. 1986 konnte sie als 16 jährige mit ihrer Mutter und jüngeren Schwester nach Westdeutschland ausreisen.
Sie setzte ihre musikalische Ausbildung bei Prof. Ulf Hoelscher in Karlsruhe, Prof. Jens Ellermann in Hannover, sowie Dorothy Delay an der Julliard school in New York fort.?Meisterkurse bei bekannten Persönlichkeiten wie W.Wilkomirska, R. Ricci, H. Krebbers und Z. Bron haben ihr wertvolle Impulse für ihre künstlerische Laufbahn gegeben.
Sie ist Gewinnerin des Bach-Wettbewerbs Leipzig, des Concertino Praga und des Concours Maria Canals in Barcelona. Seitdem führt sie Ihre umfangreiche internationale Konzerttätigkeit als Solistin in verschiedene Länder Europas, nach Amerika und Asien. Sie konzertierte u.a.mit  Dirigenten wie Antoni Wit, Arpad Joo, Moshe Atzmon, Julia Jones, Toshiyuki Kamioka und Georg Hanson.
In den Jahren 1998 – 2002 war sie 1. Konzertmeisterin im Sinfonieorchester Wuppertal, und von 2006 – 2010 2. Soliste im Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Sie bekam regelmäßig Einladungen als Konzertmeisterin an der Düsseldorfer Oper, Frankfurter Oper, sowie im WDR in Köln. Die Erfahrung als Konzertmeisterin in renommierten Orchestern war für sie eine inspirierende und fruchtbare Zeit.
Doch ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik. Zusammen mit der Pianistin Hyun Jung Kim-Schweiker und dem Cellisten Hans-Christian Schweiker wurde im Jahre 2000 das Trio Testore gegründet. Das Trio hat neben einer regen Konzerttätigkeit zum 10. Jubiläum sein eigenes Kammermusikfestival „Mai – Klassik“ ins Leben gerufen. Die Gesamteinspielung aller Brahmstrios auf SACD Surround ist im April 2013 beim Label Audite erschienen. Beim gleichen Label ist im August 2014 eine weitere Aufnahme mit Werken von Rachmaninov und Tchaikowsky veröffentlicht worden. Diese Aufnahme wurde für den „ International Classic Music Award 2015“ nominiert.
Die intimste Sprache der Kammermusik verbindet sie seit 2012 mit ihrem Partner am Klavier, Detlev Eisinger. Ihre erste gemeinsame CD mit Werken von Beethoven, Mozart und Brahms ist 2014 beim Label Musicom erschienen. Ihre neue CD mit allen Grieg Sonaten wurde im Juli 2015 beim Label Audite veröffentlicht und für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.
Seit 2014 gehört auch das Streichtrio Lirico zu Ihrem künstlerischen Weg.
Doch Ihre Leidenschaft gilt nicht nur der Musik, auch die Sehnsucht nach Poesie und das Erlebte mit eigenen Worten ausdrücken zu können, begleitet sie seit früher Jugend. Vor allem die Form des Gedichtes hat sie schon immer fasziniert. Ähnlich wie die Musik lädt es zu einer tiefen seelischen Freiheit ein, verwoben und gehalten durch Rhythmus und Dramaturgie. Musik und Poesie sind für sie eine gegenseitige Befruchtung und Inspiration in Ihrem künstlerischen Leben. Ihre Gedichte sind nun erstmals zusammen mit der Künstlerin Nasrah Nefer in einem Buch Gedichte und Malerei im September 2015 beim Karin Fischer Verlag erschienen.
Franziska Pietsch spielt eine Violine von Carlo Antonio Testore (Mailand) von 1751

Sophia Reuter wurde in Dresden geboren.?Sie kommt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie, ihr Vater ist der Dirigent Rolf Reuter, und ihr Großvater Fritz Reuter war Komponist.??Ihren ersten Geigenunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren von Prof. Klaus Hertel an der Hochschule für Musik „F. Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Später studierte sie bei Prof. Peter Tietze in Berlin.??Mit 10 Jahren erhielt sie als jüngste Teilnehmerin einen Preis beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig und 1988 den 1.Preis beim Musik-Wettbewerb in Weimar.???1989 hatte sie die Gelegenheit, Yehudi Menuhin vorzuspielen, der sie einlud, an seiner Akademie in der Schweiz zu studieren.?? Sie studierte von 1989 bis 1993 bei Yehudi Menuhin und Alberto Lysy an der Internationalen Menuhin Musik Akademie Gstaad. Danach besuchte sie Meisterkurse bei bekannten Persönlichkeiten wie Ruggiero Ricci, Pierre Amoyal, Igor Oistrach, Corrado Romano uva. Seither trat sie in einigen der wichtigsten Musikzentren der Welt als Solistin auf. Ihre zahlreichen Tourneen führten sie unter anderem nach Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, den USA, Südamerika etc.??Sie musizierte als Geigerin und Bratschistin bei verschiedenen Kammermusikfestivals, ua. in Deutschland, der Schweiz, Spanien, Kanada, Portugal, Italien, Argentinien und dem Fernen Osten. Dabei hatte sie die Gelegenheit, mit Persönlichkeiten wie Yehudi Menuhin, Nikita Magaloff, Igor Oistrach, Mstislav Rostropovitch, Frank Peter Zimmermann, Jean-Pierre Rampal und Ton Koopman  zu konzertieren.??Sophia Reuter wird regelmäßig als Solistin von Sinfonieorchestern aus Deutschland, der Schweiz und Südamerika eingeladen. In Deutschland spielte sie oft unter dem Dirigat ihres Vaters, Prof. Rolf Reuter.??Sie hat mehrere CD-Aufnahmen als Solistin mit der Camerata Lysy an der Seite von Yehudi Menuhin und Alberto Lysy bespielt, wie auch später als Kammermusikerin, so zB. bei EMS, Dinemec, Naxos, Claves, SWR und dem Bayerischen Rundfunk.??Sophia Reuter hat von 1996 bis 2000 sowie von 2010 bis 2012 an der Internationalen Menuhin Musik Akademie (IMMA) als Dozentin für Bratsche und Kammermusik unterrichtet. Gleichfalls unterrichtete sie in den Jahren 1998/99 an der Sommerakademie des Mozarteums Salzburg,?sowie seit 2002 regelmäßig als Dozentin beim BJSO an der Bayerischen Orchesterakademie (Hammelburg).??Im Jahr 2001 kehrte sie nach Deutschland zurück, wo sie verschiedentlich als Solistin mit Orchester und als Kammermusikerin auftritt. Zur Vervollkommnung ihres Bratschenspiels studierte sie von 2001-2003 noch zwei Jahre in der Meisterklasse von Prof. Alfred Lipka an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin.??Ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik, vom Barock bis hin zur zeitgenössischen Literatur. Große Aufmerksamkeit erreichte eine Produktion mit der Sopranistin Julia Henning unter Leitung der Regisseurin Eszter Szábo 2005 in Berlin mit G.Kurtags "Kafka-Fragmenten".  Seit einigen Jahren verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit der Sängerin und Schauspielerin Sabine Fischmann, mit der sie häufig im Duo auftritt. Seit 2008 ist sie Mitglied des virtuosen Streicherensembles „Tharice Virtuosi“ (Schweiz),  und  sie spielt im `Streichtrio Lirico` mit Franziska Pietsch und Johannes Krebs. ??Sophia Reuter spielte als Aushilfe bei den Berliner Philharmonikern und der Deutschen Oper Berlin. Von 2003 bis 2004 war sie Stimmführerin der Bratschen beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg (Hamburgische Staatsoper).??Von 2006-2013 war sie 1. Solobratschistin der Duisburger Philharmoniker (Deutsche Oper am Rhein) und spielte regelmäßig als Solobratsche an der Deutschen Oper Berlin, im Konzerthausorchester Berlin, beim Gewandhausorchester Leipzig sowie beim Gran Teatre del Liceu Barcelona.

Johannes Krebs ist einer der meistbeachteten und facettenreichsten Musiker seiner Generation.??Nach Cello- und Kammermusikstudien in Hannover, Madrid, Basel und Köln  bei Frans Helmerson, Friedrich-Jürgen Sellheim, Klaus Heitz und Reinhard Latzko und Meisterkursen bei Boris Pergamenschikow, Bernhard Greenhouse, Wolfgang Boettcher, Siegfried Palm, Mario Brunello, Menahem Pressler, Yehudi Menuhin, Ralph Gothoni und Rainer Schmidt gewann er zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben und ist als Solist mit Orchestern und als gefragter Kammermusiker weltweit in Konzertsälen und auf renommierten Festivals ( u.a.Schleswig Holstein Festival, Braunschweig Classix, Casalsfestival )  zu erleben.?Er war Mitglied des Atlantisquartetts und des Hamburger Streichsextetts.??Neben seinen derzeitigen festen Ensembles, dem "Trio Abaton" und dem "Streichtrio Lirico" gehören Künstler wie Gérard Caussé, Latica Honda-Rosenberg, Gil Garburg, Gergana Gergova, Guy Ben-Ziony, Denis Goldfeld, Tanja Tetzlaff, Lauma Skride, Marta Gulyas und Franck-Thomas Link zu seinen Kammermusikpartnern.??Als Solist spielte er in der letzten Zeit unter so namhaften Dirigenten wie Christopher Hogwood, Marco Letonja, Markus Poschner und Nicholas Milton Konzerte des klassisch-romantischen Repertoires von Haydn,Saint-Saens, Elgar, Schumann, Dvorak, Brahms-Doppelkonzert, Tschaikowskis Rokokovariationen, Andante Cantabile und Nocturne, als auch aussergewöhnlichere Werke, wie Martinu, Korngold, Tüür und Gulda Cellokonzerte.??Von 2002-2006 war er stv.Solocellist der Philharmoniker Hamburg, wo ihm der begehrte Eduard-Söring Preis verliehen wurde. Seit 2006 ist er 1. Solocellist der Bremer Philharmoniker.??Mit besonderer Leidenschaft widmet er sich auch dem Unterrichten. So betreut er seit 2009 eine eigene Celloklasse an der Hochschule für Künste Bremen und leitet mit großem Engagement seit Jahren die Cellogruppenproben der Hamburger und Bremer Landesjugendorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und der Jungen Norddeutschen Philharmonie.?Er gibt regelmäßig Meisterkurse in Deutschland, Polen, Italien und Spanien.??Seine Diskographie umfasst eine Solo-CD mit Werken von Bach und Cassado, die Ersteinspielung von „Trova“ für Cello und Orchester von Granados, Streichtrios von Beethoven und Schubert, Klaviertrios von Dvorak, Brahms und Schostakowitsch, Klavierquartette von Brahms und Mozart, Streichquartette von Janacek, sowie Streichsextette von Dvorak und Korngold.??Johannes Krebs spielt auf einem prachtvollen Cello von Carlo Antonio Testore, Mailand 1746.

Weitere Informationen zum Streichtrio Lirico unter: www.streichtriolirico.com

22. Mai 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Zebra Sommerwind

Lieder, Instrumentals, Tanzfetzen

Die deutschsprachige Gruppe ZebraSommerwind lässt erlesenen Folk erklingen. Dicht und intensiv, mit herrlichem dreistimmigen Gesang, hier und da Violine, Accordeon, Harfe…Getragen vom Klang der excellent gespielten Akustikgitarren, aussergewöhnlichen Rhythmusinstrumenten und als tanzender Gegensatz präsentiert ZebraSommerwind Polkas, die so lebendig klingen, das es kaum zu glauben ist, das diese Tänze aus Deutschland stammen.

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Wolfram Cramer von Clausbruch- ein genialer Begleitmusiker und Multi-Instrumentalist, der durch seine Vielseitigkeit und Spielfreude das Trio humorvoll und  lebendig unterstützt! Aktuelle Projekte: Figerfood, Talking Water, Trio Manfred Ulrich und GNU.

Thomas Kagermann- in den 70ern mit der berühmten Folk-Band „Fiedel Michel“ in ganz Deutschland bekannt, ist der folkloristische Motor, der die Band immer mit Balladen, Lieder und Tanzstückchen versorgt. Wenn er dann noch zur Geige greift und im atemberaubendem Tempo eine Polka zelebriert, ist auch beim reserviertesten Publikum kein Halten mehr!

Urs Fuchs- bekannt durch Farfarello, Ulla van Dielen und Talking Water und Weltmusik-Stars wie SALLY OLDFIELD, JOHN LORD (Deep Purple) MILLER ANDERSON (Spencer Davis Group) FRIDA-Anni Frid Lyngstad (Abba) bringt die musikalische Weite mit ins Spiel. Sein kongeniales Gitarrenspiel mit Thomas Kagermann prägt wesentlich das musikalische Fundament der Band!

Ohne Mikrofone- rein akustisch verkörpert das Trio pure Musikalität auf hohem Niveau! www.zebrasommerwind.de

 

15. Mai 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Gambenensemble 'Köln Consort'

Gambenkonzert mit

Nathan Bontrager USA Chia-Hua Chiang Taiwan Constantin Herzog und David Schütte Deutschland Carolina Schwäbl-Martins Portugal 

Das Gambenconsort hatte seine Blütezeit sicherlich in der musikalischen Spätrenaissance, im elisabethanischen England. Nicht nur, aber vor allem hier hatte die Gambe den Ruf eines edlen, vornehmen Instrumentes, das von Aristokraten gerne zur privaten Hausmusik gespielt wurde.

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Partituren wurden per Hand abgeschrieben und gesammelt wie Briefmarken. Natürlich spielte Gambenmusik auch eine prominente Rolle am Englischen Königshof. Ein großer Teil des Repertoires für Gambenconsort stammt aus der Feder von Mitgliedern der "King's Musick", so auch John Dowland (1563-1626) und Orlando Gibbons (1583-1625).
Dowlands Kompositionen für Gambenconsort mit Lautenbegleitung markieren in der europäischen Musikgeschichte einen ersten Höhepunkt der Entwicklung zu einer selbständigen Instrumentalmusik. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang vor allem sieben Variationen über das Thema der Lachrimae Pavan (ursprünglich eine Komposition für Laute solo, später zum Lied Flow My Tears und zu den genannten Kompositionen für Gambenconsort ausgearbeitet) und die Consortfassung der Lautenkomposition Semper Dowland, Semper Dolens. In beiden Stücken wird die oft melancholische Stimmung der Werke Dowlands besonders deutlich, musikalisch hervorgehoben durch eine vergleichsweise farben- und dissonanzreiche Harmonik.
Orlando Gibbons gehört zu den bedeutendsten englischen Komponisten des 17. Jahrhunderts. Zu seiner Zeit wurde er vor allem als ausübender Musiker gefeiert, seinen Nachruhm verdankt er hauptsächlich seinen Anthems und Services. Auch seine sieben Fantasies with the Great Dooble Bass für Diskant-, Tenor und Kontrabassgambe erfreuen sich großer Beliebtheit.

Musikervitae

Bei Nathan Bontrager bestimmen drei musikalische Hauptrichtungen die vielseitige musikalische Identität des Gambisten/Cellisten : Experimentelle/improvisierte Musik, Alte Musik und Folkmusik. Jede folgt eigenen, markanten musikalischen Charakteristika, alle verbindet aber der Vorgang des kollektiven Spiels und der gemeinsamen Improvisation. Bontrager performt in jeder dieser Disziplinen mit großer Intensität, gleichzeitig versucht er als Musiker und als Komponist, sie miteinander in Dialog zu bringen.

 Chia-Hua Chiang, geboren in Taiwan, 2012 hat sie Master Abteilung für Musik, Chinesische Kultur Universität in Taipeh abgeschlossen. Nach ihres moderne cello Abschluss spielt sie Barockcello. Seit 2013 studiert sie Barockcello und Viola da Gambe im Master Abteilung für Alte Musik bei Prof. Rainer Zipperling in der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Während ihres Master-Studiums hat sie mit viele diversen Ensembles gesipelt und Kurse bei Prof. Richard Gwilt. Seit 2015 studiert sie Kammermusik im Master Abteilung für Alte Musik bei Prof. Rainer Zipperling und Prof. Ursula Schmidt- Laukamp.

 Constantin Herzog: Zunächst Jazz-Kontrabassstudium an den Musikhochschulen Würzburg und Köln bei Rudi Engel und Dieter Manderscheid, später klassisches Kontrabassstudium bei Detmar Kurig an der HfMT Köln. Konzerttätigkeit mit Kontrabass, E-Bass und Violone in den Bereichen Improvisierte Musik/Jazz, u.a. mit Blutiger Jupiter und Peglia Gold, Neue Musik u.a. mit Ensemble Garage, Ensemble musikfabrik, Kammerelektronik, GroBA.

 David Schütte studierte zwischen 2004 und 2012 Schulmusik mit Hauptfach Cello an der HfMT Köln und schloss das Studium mit dem 1. Staatexamen ab. Im Sommer 2014 machte er den Abschluss im Studienfach Bachelor of music in Education, ebenfalls an der HfMT Köln. Seit Sommer 2014  studiert er Barockcello und Gambe im Masterstudiengang 'Alte Musik' bei Professor Rainer Zipperling. Diverse Auftritte in Ensembles oder als Solo-Künstler begleiteten seinen musikalischen Werdegang. Dabei war es ihm wichtig, Vielseitigkeit und Offenheit gegenüber den musikalischen Epochen zu bewahren und anderen Musikstilen gegenüber aufgeschlossen zu sein.

 Carolina Schwäbl-Martins, geboren in Coimbra, studierte Violoncello mit Frau Professor Catherine Strynx in Castelo Branco und mit Frau Professor Susanne Müller-Hornbach in Wuppertal.  Seit Oktober 2015 studiert sie Viola da Gamba an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Professor Rainer Zipperling.

6. Mai 2016


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

Gastmusiker*innen:
Barbara Beckmann & Köln-Düsseldorfer Jodler*innen Stimme
Christian Bollmann Obertongesang, Trompete & Gitarre
Valerie Kohlmetz Percussion
Norbert Stein Tenorsaxophon

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Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den GastmusikerInnen.

24. April 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Rika Eichner / Zorro Zin

Divini sogni d'amore-Göttliche Liebesträume

Das Duo Rika Eichner (Sopran) und Zorro Zin (Theorbe) gastiert mit einem ganz besonderen Programm der Alten Musik im Klangraum Kunigunde: „Divini sogni d'amore – Göttliche Liebesträume“.  Göttlichkeit und Liebe – was kann das alles heißen?

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Die Faszination des ersten Verliebtseins, das Feuer der Liebe, der Schmerz des Liebeskummers, Liebesränke und Eifersüchteleien in der Götterwelt... Dies alles wird in Werken aus der Barock- und Renaissancezeit von u.a. Claudio Monteverdi, Giulio Caccini, Alessandro Grandi zu hören sein. Sopranistin Rika Eichner wird - begleitet an der Theorbe von Zorro Zin - dem Publikum feinsinnig und humorvoll darstellen, wie sich die unterschiedlichen Komponisten mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Ein besonderes Highlight werden selten aufgeführte Lieder und Arien des deutschen Komponisten Adam Krieger sein.

Die Kölner Sopranistin Rika Eichner studierte klassischen Gesang bei Prof. Louis Landuyt am Conservatoire de Musique de la Ville de Luxembourg (Abschluss mit très bien) und privat bei Prof. Mario Hoff an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Die DAAD-Stipendiantin debutierte schon als Studentin in "Die Fledermaus" und sang als Solistin in vielen Opernproduktionen, u.a. "La Traviata" (Violetta), "Rusalka" (Rusalka), "Abu Hassan" (Fatime) oder "Hänsel und Gretel" (Gretel). Zu ihrem Repertoire als Konzertsängerin zählen die Sopranpartien aus vielen Oratorien und Kantaten von J.S. Bach sowie den Werken von Haydn, Händel, Mozart, Mendelssohn-Bartholdy, Pergolesi uvm.

Rika Eichner konzertiert regelmäßig als Liedsängerin mit Werken aus Deutschland, Tschechien, Frankreich und Spanien. Sie gründete und leitet zudem die Ensembles Rochus Consort(Alte- Musik-Ensemble) und Colpo al core(Kammermusik). Rika Eichner leitet die Kölner Chöre Dreiklangchor und Cantorikas und unterrichtet Gesang. Zudem hat sie sich auf Stimmbildung von Kinder-, Erwachsenen- und Seniorenchören spezialisiert und arbeitet regelmäßig mit verschiedenen Chören und Gesangsensembles in ganz NRW.

Zorro Zin studierte Laute bei Yasunori Imamura an der Musikhochschule Frankfurt/Main und bei Stephan Rath an der Folkwang Hochschule Essen. Es folgte ein Kammermusikstudium für Alte Musik bei Prof. Konrad Junghänel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zorro Zin wirkt mit bei Opernproduktionen und konzertiert als Solist und Continuospieler im In- und Ausland.

17. April 2016


17:00 Uhr
Eintritt 10,00 € VVK-Buchhandlung Blücherstr. 3

Sonntagskonzert: Taste of Woodstock

An Acoustic Tribute to Crosby, Stills & Nash and Friends

Taste  of  Woodstock interpretieren die Musik der Singer-Songwriter Generation um Crosby, Stills & Nash, Neil Young und Joni Mitchell in akustischer Besetzung. Der Großteil ihrer Stücke speist sich aus dem Repertoire von C,S&N. Taste  of Woodstock paaren perfekten Harmoniegesang mit rhythmischer Finesse. Ihre Auftritte sind von enormer Spielfreude geprägt.

Besetzung: Stephan Haar Gesang Gerd Glock Gesang / Gitarre Tommy Weger Gesang / Gitarre Dieter Peters Pedal-Steel, Gitarre, Mandoline, Lap-Steel, Mundharmonika Markus Quabeck Akustik-Bass

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Gegen Ende der sechziger und zu Beginn der siebziger Jahre entsteht in den Canyons von Los Angeles ein völlig neuer Sound junger Singer-Songwriter. Mitten drin die Band Crosby, Stills, Nash, zu denen kurze Zeit später Neil Young hinzustößt. Musikalisch wie menschlich eng miteinander verbunden arbeiten Musiker wie James Taylor, Joni Mitchell und etliche andere sich gegenseitig zu. Im Milieu von Hippie-Kultur und Anti- Kriegsbewegung entwickeln diese Musiker einen Musikstil, der sich aus den Wurzeln des Folk, der (britischen) Rockmusik und der Countrymusik nährt. Sie üben in dieser Zeit einen vehementen Einfluss auf die weitere Rockmusik aus, der nur noch mit dem der Beatles vergleichbar ist.

Stephan Haar (Gesang) hat mit Tommy Weger zusammen bereits in der gemeinsamen Schulzeit Musik gemacht. Über diverse Bands (Steven Air / Streetfighters) ist er schließlich bei den Bossa Nova Bombers gelandet, mit denen er in den achtziger und neunziger Jahren deutschlandweit aufgetreten ist.
Tommy Weger (Gesang, Gitarre), geboren in Bonn, Studium der Musikpädagogik in Bonn, ist seit den frühen achtziger Jahren im Bereich des Kabaretts („Bossa Nova Bombers“) und der Musik unterwegs. Arbeitet aktuell als Autor und im Musik- Kabarett-Duo Die letzten Chauvikaner sowie im Bukowski-Projekt „Liebe ist ein Höllenhund“ mit Maximilian Hilbrand.
Gerd Glock (Gesang) kann mit Fug und Recht von sich behaupten, zu den Mitbegründern der schwäbischen Beatszene um Nürtingen Mitte der sechziger Jahre zu gehören. Er formte dort unter dem Namen ‚Ringo‘ die legendären ‚Gents‘. In den Folgejahren hielt er sich einige Zeit im Ausland auf. So lernte er per Zufall Tommy Weger in Peru kennen. Danach verbrachte er einige Jahre in Ost-Afrika.
Dieter Peters (Pedal-Steel-Gitarre, Gitarre, Mandoline, Lap-Steel-Gitarre, Mundharmonika) Multiinstrumentalist und neuestes Bandmitglied. Seit 1976 in der musikalisch am Niederrhein unterwegs. Ende der 80er machte er einen Abstecher in die Country Music in Aachen, wo er sein Pedal-Steel-Spiel vervollkommnete. Seit 2007 ist er Mitglied der Cover Band „Tetra Takt“.
Markus Quabeck (Bass) arbeitet seit vielen Jahren als Musiker in verschiedenen Projekten zwischen Jazz, Rockmusik und Chanson (u.a. Jean Faure / Trio Lowlife / "Musica e um mundo": Bonn–Bahia Social Club / Colours). Er ist engagierter Musikpädagoge und promovierter Musikwissenschaftler, der in unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern wie Chor- und Orchestermusik sowie Musiksoziologie unterwegs ist.
www.tasteofwoodstock.de

 

3. April 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Was ist das Glück? - Lieder auf der Suche

Ellen S. Spiegel - Gesang
Norman Eric Kunz - Piano

Gemeinsam mit dem Pianisten Norman Eric Kunz entführt die Sängerin und Akkordeonistin Ellen S. Spiegel die Besucher auf eine Liederreise durch die Jahrhunderte mit Liedern über Sehnsucht, Natur und Industrialisierung, Politik und Gesellschaft, auf der Suche nach Glück.

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Ellen S. Spiegel Sängerin & Akkordeonistin

Warum sie singt... Mit ihrem Gesang, dem Klang, der ihr inne wohnt, möchte sie in eine andere Welt entführen. In eine Welt neben dieser hier, in der wir, zusammen mit all den anderen Wesen, in Körpern und Räumen gefangen sind. In eine leichte, klare, warme und vollkommen unkomplizierte Welt, in der alles Eins ist.
Oft hat man zu ihr gesagt, mit ihrer Stimme öffne sie jeden Raum und jede Gruppe, verwandele mit ihrem Klang die Atmosphäre und mache aus einem einfachen Lied ein bezauberndes Erlebnis. Sie sagt, das tue sie nicht aus sich heraus. Vielmehr sei es ein Geschenk, das sie von Gott und vom Leben erhalten habe und das sie von Herzen und mit allen Möglichkeiten, die ihr zur Verfügung stünden, weitergeben möchte.
Begleitet von anderen Musikern, mit ihrem Akkordeon oder auch allein mit ihrer Stimme möchte sie ihre Zuhörer einladen, live in einem Konzert oder mit einer CD bzw. einer digitalen Aufnahme zu Hause auf dem Sofa oder in der Badewanne diese neue Welt zu entdecken.

Seit 30 Jahren singt sie Volks- und Weltmusik in mittlerweile 15 Sprachen, arrangiert Altes neu. Seit 25 Jahren beschäftigt sie sich mit dem Phänomen Klang, Stimme und Raum. Nach dem Studium der Russischen Sprache und Musik folgten eine Ausbildung in ganzheitlicher Körperarbeit, ein Studium mit Lehrbefähigung im LichtenbergerÒ Institut für Angewandte Stimmphysiologie sowie ein Studium der katholischen Kirchenmusik. Neben zahlreichen Solokonzerten im In- und Ausland wirkte sie in Köln unter anderem als Sängerin und Akkordeonistin bei Manos Tsangaris, Simon Rummel, Jürgen Becker und Raum13 Kolacek/Leßle mit.
www.ellenspiegel.de

20.März 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Camerata St. Anna

Was frag ich nach der Welt - Geistliche Kantaten von Dietrich Buxtehude und Johann Sebastian Bach

Camerata St. Anna
Leitung: Walter Liedtke und Ursula Schulten

Solisten:
Susanne Niebling
Sopran Viola Zimmermann Alt Henning Jendritza Tenor Allan Kolb Bariton
Alexa Eicken und Michael Felten Quer- und Blockflötensoli

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Die Camerata St. Anna ist eine Laienkammermusikgruppe, die seit 1989 Geistliche Musik des 17. bis 19. Jahrhunderts gemeinsam probt und in ein bis zwei Konzerten pro Jahr zur Aufführung bringt. Zur Gruppe gehören Streicher, die auf modernen Instrumenten spielen, sowie drei Flötisten, eine Organistin/Cembalistin, ein Gast-Fagottist sowie der Sänger Allan Kolb. Weitere Gesangssolisten kommen als Gäste des Ensembles dazu. Die Leitung der Gruppe hat Walter Liedtke, der nach einem Kirchenmusikstudium heute als Geschäftsführer einer Agentur für Medienkommunikation in Köln arbeitet. Er teilt sich die Probenarbeit und die Dirigate mit der Kölner Kirchen- und Schulmusikerin Ursula Schulten.

Die Kantaten beruhen beide auf einem Geistlichen Gedicht des Dichters Balthasar Kindermann. In der durchkomponierten Buxtehude-Kantate kommen Sopran, Alt und Bass als Terzett bzw. solistisch zum Einsatz. Die etwa halbstündige Bach-Kantate BWV 94 ergänzt und kommentiert den Kirchenliedtext auf vielfältige Art.
Johann Sebastian Bachs Kantate „Was frag ich nach der Welt“ entstand für Sonntag, den 6. August 1724. Im Eingangschor wird die heiter-gelöste Stimmung der ganzen Kantate vorgegeben. Streicher und eine Soloflöte umspielen den schlichten Choralsatz der Gesangssolisten. Dann folgt eine virtuose Bass-Arie sowie ein interessantes Rezitativ, im dem die einzelnen Zeilen der Choralstrophe von kommentierenden Gedanken des Sängers unterbrochen werden. Die große Alt-Arie bildet den Ruhepunkt des Werks, bevor nach einem abermaligen Bass-Rezitativ der Tenor mit seiner Solo-Arie das freudig gestimmte Schlussdrittel des Werks einläutet. Die inhaltliche Absage an die Weltlust steht interessantem Kontrast zur diesseitsbejahenden Musik. Dasselbe gilt auch für die anschließende Sopran-Arie. Den Abschluss der Kantate bilden zwei schlichte Choralstrophen. Dietrich Buxtehudes Kantate über das gleiche Kirchenlied ist schlichter und strophischer anlegt. Ihre Musik ist äußerst schwungvoll und sie deutet den barocken Text sehr klar und überzeugend aus.

6. März 2016


17:00 Uhr
Eintritt 10,00 € VVK-Buchhandlung Blücherstr. 3

Sonntagskonzert: Trio Ziryab

Flamenco und Jazz treffen auf orientalische Klänge

Bassem Hawar Djoze (Kniegeige)
Merlin Grote Flamenco Gitarre
Ismael Alcalde Flamenco Gitarre

Im Trio Ziryab treffen Flamenco Gitarre und Djoze aufeinander. Klassische Elemente aus Flamenco, arabischer und moderner Musik finden in den Kompositionen des Trios eigene Ausdrucksformen und spiegeln

Mehr erfahren

die Lebenswege der Musiker wieder. In Ihrer Musik verschmelzen  Tradition und Moderne des Abend-und Morgenlandes.


Der Name des Trio Ziryab wurde durch das Leben des Musikers und Gelehrten Abu l-Hasan ‘Ali Ibn Nafi‘ (789-857) alias Ziryab inspiriert, der seiner Zeit von Bagdhad im Iraq nach Cordoba in Spanien ( Al Andalus) reiste und die traditionelle altarabische Musik weiterentwickelte und so einen Grundstein für die andalusische Musik legte.

4. März 2016


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

Gastmusiker*innen
Anne Krickeberg - Cello
Ishu Michael Lohmann – Saxophone
Ellen S. Spiegel – Akkordeon & Stimme

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen.

Mehr erfahren

Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusikern.


Anne Krickeberg
studierte Cello- und Viola da Gamba. In interdisziplinären, stilübergreifenden Projekten erforscht sie neue musikalische und kommunikative Möglichkeiten. Sowohl in der pädagogischen als auch in der künstlerischen Arbeit ist für sie der gruppendynamische Prozess ebenso wichtig wie das Ergebnis.
Um Meditation und kreative Arbeit zu verbinden, machte Anne Krickeberg nach ihrem Musikstudium eine Weiterbildung zur MBSR (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion)-Lehrerin. Sie unterrichtet an Schulen, staatlichen und privaten Institutionen und gibt Workshops für Leitungsteams der AOK, der Rheinischen Musikschule, die VHS Köln und den MBSR-Verband. Zusammen mit Markus Stockhausen, Thomas Becker u.a. gestaltet sie Konzerte, die zum Innehalten einladen und unterstützt die von Hinnerick Bröskamp kuratierte Reihe "Musik zwischen Kontemplation und Expression". www.mindful-culture.com


Ishu
Michael Lohmann/Saxophon ist Journalist und Musiker. Durch die Beschäftigung mit der indischen Musik lernte er 2001 den Saxophonisten Charlie Mariano kennen, der ihm ein wichtiger Lehrer wurde. U.a. spielt er gegenwärtig im Intuitive Music Orchestra von Markus Stockhausen und hat gerade zusammen mit dem Pianisten Johannes Schenk die CD "Seven Tales from the river" veröffentlicht."


Die Sängerin Ellen S. Spiegel tritt neben ihrer Gesangskunst seit ihrem 16. Lebensjahr als Akkordeonistin im In- und Ausland auf. Ihre musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten auf dem Akkordeon sind sehr vielseitig: Volks- und Weltmusik, die sie von Kindesbeinen an in vielen Jahren bis heute sammelt und neu arrangiert, sowie französischer Musette, Irish Jigs, slavische Folklore. Ebenso ist Ellen S. Spiegel in Neuer Musik und  Freier Improvisation versiert. Hier verwandelt die Akkordeonistin je nach Atmosphäre den zu bespielenden Raum beispielsweise von sphärischen über romantische hin zu rhythmischen Klängen. Damit ist sie vor allem im Theater-, Tanz-, Performance- und Ausstellungsbereich eine gefragte Musikerin. www.ellenspiegel.de
Foto: Bettina Malik

 

 

 

28. Feb. 2016


17:00 Uhr
Eintritt 10,00 € VVK-Buchhandlung Blücherstr. 3

Sonntagskonzert: Duo Niznik-Dotkus

The best of 6 Sonatas - CD Release-Konzert

Marta Dotkus - Cembalo
Justyna Niznik - Violine

In seiner neuen Konzertreihe widmet sich das Duo Justyna Niznik und Marta Dotkus einem musikalischen Hochkaräter, der technischen Anspruch mit künstlerischer Tiefe vereint: die sechs Sonaten Johann Sebastian Bachs.

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Obwohl der Zyklus nicht nur die Herzen eingefleischter Musikliebhaber berührt, wird er selten in seiner Vollständigkeit eingespielt. Darum bieten die Barockspezialistinnen Niznik (Violine) und Dotkus (Cembalo) nun die besondere Möglichkeit, Bachs Sonaten in ihrer Integralität zu erfahren. In seiner Interpretation setzt das ambitionierte Duo neben spielerischer Virtuosität auf seinen eigenen, von frischer Dynamik und Direktheit geprägten Stil, ohne auf kreative Reife zu verzichten. Somit bietet sich Ihnen die wunderbare Gelegenheit, einen exklusiven Klassiker des Barock in der ehrlichen Spielweise der jungen Musikergeneration zu erleben.   

 
Justyna Niznik
, geboren in Krosno (Polen) trat bereits mit 7 Jahren in ein musikalisches Förderprogramm ein und erlangte seitdem zahlreiche Wettbewerbs-Preise und Auszeichnungen, wie u.a. ein Stipendium des polnischen Premierministers.Ihr Violinen-Hochschulstudium begann Sie im Jahre 2000 an der  „Akademia Muzyczna im. Karola Lipinskiego“  in Wroclaw (Breslau) bei Prof. B. Bryla.
Seit 2003 studierte sie in Weimar an der Hochschule für Musik "Franz Liszt", wo sie 2006 ihr Diplom ablegte. Daraufhin begann das Aufbaustudium in der Klasse von Prof. Friedemann Eichhorn mit dem Abschluss in 2007. In der Kammermusikklasse von Prof. Ulrich Beetz wurde ihr Interesse an Historischer Aufführungspraxis geweckt, so dass sie an der „Hochschule für Musik Köln“ in der Barockgeigenklasse von Prof. Richard Gwilt studierte und 2010 mit dem Master abschloss. Sie nahm teil an Meisterkursen u.a. bei Midori Seiler, Stefan Mai, Anton Steck, Enrico Onofri, Elisabeth Wallfish  und Jaap ter Linder.
In 2011 war sie mit dem „European Union Baroque Orchestra“ (EUBO) auf vier Europa-Tourneen. Sie spielt in diversen Ensembles Alter Musik und ist u.a. Stimmführerin im „Cölner Barockorchester“ (CBO). In 2013 spielte sie auf dem „Kölner Fest für Alte Musik“ in Einzelbesetzung (CBO) mit Emma Kirkby.
Zusammen mit der Cembalistin Marta Dotkus bildet Sie das „Niznik-Dotkus Duo“,  mit der Cellistin Gulrim Choi (F) und Cembalist Tom Foster (GB) leitet sie das „JuNi Trio“.
In ihrem Schaffen konzentriert sich Justyna Niznik vor allem auf kammermusikalische und solistische Konzerttätigkeit. Außerdem ist sie gefragte Solistin und Improvisatorin bei Cross-Over Projekten wie z.B. beim „SpezialMaterial“-Label (Zürich/Schweiz) oder der Formation Liebezeit-Mertin. 


Marta Dotkus
wurde in Breslau geboren. Sie erhielt eine grundlegende musikalische Ausbildung und ihren ersten Klavierunterricht mit 7 Jahren an der Musikgrundschule und am Musikgymnasium ihrer Heimatstadt. Mit 13 Jahren wechselte sie zum Cembalo. Die Faszination für dieses Instrument führte sie nach dem Abitur 1999 zum Cembalostudium bei Professor Leszek Kedracki an die Frédéric-Chopin-Hochschule für Musik in Warschau. 2001 wechselte sie zu Ketil Haugsand an die Kölner Musikhochschule, wo, nach einem mit Auszeichnung verliehenem Diplom 2006, das Konzertexamen folgte.
Um neben ihren solistischen Fähigkeiten auch das Continuo-Spiel zu vervollkommnen, schloss sie ein Kammermusikstudium bei Christian Rieger an der Folkwang Universität der Künste in Essen an, wo sie seit 2009 auch Lehrbeauftragte ist.
Als freiberufliche Cembalistin tritt sie in verschiedenen Ensembles bundesweit als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermitglied in Konzerten, Opern und auch spartenübergreifenden Kontexten auf.

 

21. Feb. 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Isabelle Marchewka / Nadja Raichle

Mit Violine und Harfe in 80 Minuten um die Welt

An diesem Sonntag wird der Klangraum Kunigunde zum Schauplatz einer Reise "in 80 Minuten um die Welt". Im Sinne von Jules Verne nehmen die Nippeser Violinistin Nadja Raichle und die Harfenistin Isabelle Marchewka Sie von England gen Osten einmal rund um den Globus mit an so exotische Schauplätze wie Hawai oder Finnland.

Isabelle Marchewka – Harfe Nadja Raichle – Violine

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Immer begleitet von entsprechender Musik: Debussy in Frankreich oder der Uraufführung eines Düsseldorfer Dirigenten und Komponisten, Tobias van de Locht, dessen Walzer für Violine und Harfe heute das erste Mal erklingt. Die Musikerinnen haben sich bei der Kammeroper Köln/Kölner Symphoniker kennen gelernt. Freuen Sie sich auf einen Nachmittag mit romantischen bis modernen Werken aus Europa, Asien und Amerika.

31. Jan. 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Cologne Guitar Quartet

Klang und Farbe

Das Programm Klang und Farbedes Cologne Guitar Quartets eröffnet einen Rückblick auf verschiedene Wege, Bezüge zwischen Musik und Malerei zu finden. Unter den Werken, die gespielt werden, sind einige, die sich direkt auf bestimmte Bilder und Drucke beziehen, und andere Werke, deren Struktur mit dem Einsatz von musikalischen Klangfarben gebildet wird.

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Das Cologne Guitar Quartet -Tal Botvinik (Israel), Henrique Almeida (Portugal), Ptolemaios Armaos (Griechenland), Tobias Juchem (Deutschland)- ist ein neues und einzigartiges Ensemble in der deutschen Gitarrenszene. Es wurde von vier jungen Gitarristen gegründet, die zusammen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln studiert haben. Die Musiker bringen ihre verschiedenen Musikkulturen zusammen, um die Musik für Gitarrenquartett vielseitig auszuloten. Das Repertoire ist abwechslungsreich und dynamisch und hat seinen Fokus auf historischen Originalwerken für Gitarrenensembles und auf neueren Werken, die im Besonderen für ein Gitarrenquartett geschrieben wurden.
Das Cologne Guitar Quartet wurde beim "Karlsruher Wettbewerb für die Interpretation Zeitgenössischer Musik 2015" als eines von vier unterschiedlich besetzten Ensembles mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Das Quartett erwirbt zurzeit einen Master für Kammermusik und arbeitet zusammen mit Prof. David Smeyers (Ensembleleitung Neue Musik), Prof. Roberto Aussel, Prof. Hans-Werner Huppertz und Prof. Ansgar Krause (Gitarren-Klassen).

Die Auftritte auf verschiedenen Bühnen innerhalb und außerhalb der HfMT Köln erhielten ausgezeichnete Kritiken.

 

Ptolemaios Armaos wurde 1993 in Athen geboren. Er hat das Gitarrenspiel im Alter von sechs Jahren in Griechenland begonnen, wo er 2010 sein Gitarren- und Harmoniediplom erhielt. 2011 wurde er in der Hochschule für Musik und Tanz in Köln aufgenommen, wo er bei Prof. Roberto Aussel studiert. Außerdem hat er aktiv an den Masterclasses von Roland Dyens, Oscar Ghiglia und Hubert Käppel u.a. teilgenommen.
Er hat erste Preise in nationalen Wettbewerben gewonnen und hat im „World guitar competition“ teilgenommen, bei dem er eine Ehrenauszeichnung bekommen hat. Ptolemaios Armaos tritt sowohl solo als auch in Ensembles mit Musik verschiedener Kulturen und Instrumente,  wie Konzert-, E-Gitarre, Klavier, Violoncello, Bouzouki und Baglama, auf.

Tobias Juchem wurde 1985 in Aachen geboren und erlernte die Instrumente Gitarre und Klavier bei Csaba Székely und Hella Westendorf.  Er nahm an nationalen und internationalen Gitarrenwettbewerben teil und gewann bei „Jugend musiziert“ einen 1.Preis im Bundeswettbewerb. An der Hochschule für Musik und Tanz Köln studierte Tobias sowohl Lehramt mit Hauptfach Gitarre bei Professor Ansgar Krause, als auch den Bachelor of Music in der Gitarrenklasse von Professor Roberto Aussel. Weiterhin besuchte er zahlreiche Meisterkurse unter anderem bei Lorenzo Micheli, Goran Krivokapic, Thomas Müller-Pering und Dale Kavanagh. Heute unterrichtet Tobias Juchem an verschiedenen Musikschulen in Köln und an der Offenen Jazz Haus Schule.

Henrique Almeidastudierte Gitarre am ESMAE (Porto) und Master of Music an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Prof. Roberto Aussel. Henrique hat verschiedene Internationale Wettbewerbe gewonnen und in vielen wichtigen Konzertstätten in Europa gespielt. Zurzeit studiert er Master of Music am Konservatorium von Maastricht bei Prof. Carlo Marchione.

Tal Botvinikbegann mit dem Gitarrenunterricht als er 11 Jahre alt war in der lokalen Musikschule in Jerusalem. In seiner Zeit an der Jerusalemer Musik Gymnasium für Musik und Tanz studierte er unter anderem bei Irit Even Tov. In seinem Militärdienst nahm er am Programm für „Outstanding Musicians“ teil und erwarb parallel dazu seinen Bachelor of Music an der Jerusalemer Musik Hochshcule bei Ruben Seroussi. In 2014 erwarb Tal den Master of Music an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei dem weltberühmten Gitarristen Roberto Aussel. Zur Zeit erwirbt er einen Master in Neuer Musik. Tal hat mehrere nationale und international Gitarrenwettbewerbe gewonnen. Er spielte als Solist mit Orchestern wie dem „Jerusalemer Symphonie Orchester“ und dem „Jerusalemer Akademie Orchester“. Er hat Rundfunk-Aufnahmen für „Israel Broadcasting Authority“ gemacht, was als Teil des „Youth at the Center“-Programms im Jerusalemer Music Center stattfand. Tal wurde Stipendiat der Alfred Toepfer „Concerto-Musik Stipendien” Stiftung.

24. Jan. 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Klangreise 4

Intuitive Musik zwischen Kontemplation & Expression mit:

Debasish Bhattacharjee (Westbengalen/Indien) Tabla
Nathan Bontrager (USA) Viola da Gamba, Banjo, Fiddle & Stimme
Volker Kaczinski Saxophone, Flöten, Obertongesang
Holger Mertin Rahmentrommeln, Hang, Waterphone u.a.
Fernando Nina (Griechenland) Cello
Hinnerick Bröskamp (Kurator) Stimme & Shrutibox

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen

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und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle.
Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

Auf eine gemeinsame Klangreise gehen an diesem Sonntag im Klangraum-Kunigunde:


Debasish Bhattacharjee (Westbengalen/Indien)
– Tabla. Im Alter von 7 Jahren erhielt er erstmals Tabla-Unterricht bei seinem Vater. Mit 12 Jahren begann er dann seine musikalische Ausbildung an der Lucknow-Gharana bei Pandit Swapan Chowdhury. Seit 1987 Unterricht bei Prof. Bablu Biswas.
Seine Konzertreisen führten ihn in fast alle Bundesstaaten Indiens, die USA, Dubai und viele Länder Europas. Seit 2008 ist Debasish Bhattacharjee musikalischer Direktor und Tablaspieler/-lehrer der Anubhab Academy,Köln. www.anubhab.net

Nathan Bontrager (USA)
– Viola da Gamba, Banjo, Fiddle & Stimme ist ein vielseitiger Musiker. Er ist sowohl im Bereich der Alten Musik als auch der traditionellen amerikanischen Südstaatenmusik und auch der experimentellen /  improvisierten Musik zuhause. www.nathanbontrager.com

Volker Kaczinski
- Saxophone, Flöten, Obertongesang. Klänge zwischen japanischer Zen Musik, indischer Tradition, Jazz und Avantgarde. Ausbildungen: Jazz und Improvisation in Berlin; Klassische indische Musik - Gesang und Bambusflöte- in Benares, Indien; Komposition und Musik für Medien in London. Seit 1980 aktiv als Musiker, Komponist, Lehrer für Obertongesang und Saxophon, Toningenieur & Producer.
www.musicpool-tonstudio.de

Holger Mertin -
Rahmentrommeln, Hang, Waterphone u.a. In seinen vielseitigen Projekten legt Holger Mertin Wert auf Inspiration und kreativen Austausch jenseits stilistischer und künstlerischer Grenzen. Sein Spiel zeichnet sich durch seinen spontanen, melodisch-rhythmischen Stil aus, der sich auch in seinem individuellen Instrumentarium widerspiegelt. Auf Rahmentrommeln, der Hang, dem gongartigen ‚Tamtam‘ oder dem röhrenbesetzten Waterphone schafft Mertin ungewöhnliche, jedoch stets harmonische Klangwelten. Er arbeitete bereits mit diversen Größen der Musik- und Kunstszene zusammen, u.a. mit Jaki Liebezeit (Can), Pantomime Milan Sladek, Eberhard Kranemann (Ex-„Kraftwerk“), Martin Sasse (Sting, Martin Sasse Trio), Hayden Chisholm und Paul Shigihara (WDR Big Band), Roland Peil (Die Fantastischen Vier) und Jazzer Ali Haurand (European Jazz Ensemble). www.holgermertin.de

Fernando Nina (Griechenland) - Cello
kommt aus einer Griechischen Musikerfamilie und hat schon mit vier Jahren begonnen Cello zu spielen. Sein Vater war sein erster Lehrer. Schon sehr früh spielte er mit bekannten griechischen Musikern. Mit 15 Jahren gewann er den Leopold-Bellan-Wettbewerb in Paris. Sein Ziel war es aber nicht, nur eine Karriere als klassischer Cellist zu machen. So arbeitet er heute in verschiedenen Bereichen der Musik und als Filmmusikkomponist. www.fernandonina.com

Hinnerick Bröskamp
- Kurator, Stimme & Shrutibox war in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Trainer, Coach und Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in den Bereichen Performance, Training und Coaching von Führungskräften. Er ist Programmkoordinator des Klangraum-Kunigunde und Veranstalter der Meditations- und Stimm-Improvisationsabende.

 

 

17. Jan. 2016


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Nippeser Chor 'Kurz nach halb'

Winterträume und Wintertänze--Jazz/Pop

Der Nippeser Chor 'Kurz nach halb' präsentiert ein buntes Programm liebevoller Arrangements von bekannten Pop und Jazzsongs und lädt dazu ein, sich in der kalten Winterzeit dem Träumen hinzugeben oder auch vom Groove bekannter Discosongs aufwärmen zu lassen.

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10. Jan. 2016


17:00 Uhr
Eintritt: 10,00 €

Sonntagskonzert: „VIN“

Liquid Images von Peter Hölscher zu einer Komposition von Roger Hanschel und zwei sound pieces von Marei Seuthe

VIN ist eine zweiteilige Komposition für Violoncello und Saxofon von Roger Hanschel, die bei der Aufführung zu Peter Hölschers „Nightshots“ durch die Stücke „Monodialog“ und „Woodchuck“ von Marei Seuthe ergänzt wird. Die geheimnisvoll verschwommenen Bilder zweier Vollmondnächte von Peter Hölscher werden dazu auf – und durch – eine Gaze-Leinwand projiziert

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und beleuchten mit wechselnden Lichteffekten die dahinter spielenden Musiker. So entsteht ein audiovisuelles Event, das  mit seinem Klang- und Bilderrausch das Publikum in seinen Bann zieht.


Marei Seuthe (
Cello, Säge & Stimme), geboren in Köln,verlegte nach ihrem Cellostudium an der Musikhochschule Köln und einer anschließenden Gesangsausbildung ihren Schwerpunkt auf Improvisation und Neue Musik. So gestaltete sie als Musikerin und Performerin mehrere Tanztheaterproduktionen, erarbeitete mit den Ensembles Foliafolie und Cello en Vogue inszenierteKonzerte für den WDR  und trat mit dem improvisierenden Chor Millefleurs bei internationalen Festivals auf. Einige ihrer Projekte wurden als CD veröffentlicht, zuletzt das Duoprojekt „Satiesfactory“ mit Dietmar Bonnen bei OBSTmusic (2012). 2009 wurde sie als Bühnenmusikerin mit der Produktion Wunschkonzert des Schauspiels Köln zum Berliner Theatertreffen eingeladen und war 2012 und 2014 guest artist beim New Directions Cello Festival in Ithaca, New York.

Roger Hanschel
ist ein Musiker mit einer großen Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten. Neben seinem Quartett Roger Hanschels Heavy Rotation, Gruppen wie der Kölner Saxophon Mafia oder TrioSphere profilierte er sich in unterschiedlichsten kammermusikalischen Zusammenhängen, etwa als Solist, im Duo mit der Sängerin Gabriele Hasler oder mit  seinen zwei Programmen für Saxophon und Streichquartett, in Zusammenarbeit mit Musikern des Ensemble Modern, dem Frankfurt Contemporary Quartet oder mit dem Auryn Quartett. Neben der kürzlichen Gründung des Trio Benares ist er in letzter Zeit auch häufiger als Orchester-Solist zu hören, etwas beim Norwegian Wind Ensemble, der NDR-Big Band oder in Kürze dem Orquestra De Camata Theatro Sao Pedro, Brasilien. Man kann Roger Hanschel und seine Kompositionen auf über 30 LPs/CDs hören.

Peter Hölscher – Nachtbilder _ Studium Design (Fotografie / Illustration) in Düsseldorf. Seitdem Fotograf, Bildhauer und Grafiker in Düsseldorf und Leverkusen. Aktuell: Klangskulpturen und Liquid Images (Projekte zwischen Fotografie, Video und Klangkunst).

8. Jan. 2016


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

Gastmusiker*in
Bijan Mahdjub - Sackpfeifen, Holzflöten, Saxophon u.a.
Ralf Schloßherr
- Percussion & Schlagzeug
Johanna Stein
- Cello

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen.

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Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und Gastmusiker*innen.


Bijan Mahdjub
- Sackpfeifen, Holzflöten, Saxophon u.a.
Musiker, Mittelalterlicher Spielmann, Spezialist für Alte und Neue Musik, Holzblas- und andere Instrumente & FolksTanz.
Aufgewachsen in Deutschland und im Iran. Ende 1970er sammelte er erste musikalische Erfahrungen auf der Gitarre und Großvater´s Mandriola.
Anfang 1980er entdeckte er seine Liebe zu Tinwhistle, bretonische Bombarde & Gaita Gallega (galicischer Dudelsack) und der Welt der traditionellen und ethnischen Blasinstrumente von West bis Ost. Praktikum bei Klaus v. Wrochem (Klaus der Geiger). Musikerausbildung auf Kölns (und anderen) Straßen und unzähligen Sessions mit Musikern in Deutschland und der Bretagne/Frankreich, Spielmannskunst auf mittelalterlichen Märkten, Festen und Konzerten. Traditionelle Tanz- und Weltmusik. Erfahrungen in Improvisation bis hin zu verschiedenen musikalischen(traditionellen) Stielen. Seit 2005 Zusammenarbeit mit Rüdiger Oppermann bei den Projekten: Klangwelten, Karawane 2010, Brendan Voyage & Rheingold


Ralf Schloßherr
- Percussion & Schlagzeug
Dipl. Designer, Goldschmied, Lerntherapeut und Seminarleiter für Progressive Muskelentspannung sind nur einige der Felder, in denen sich der Kölner Schlagzeuger Ralf Schloßherr kreativ bewegt. In den vergangenen 10 Jahren hat er dabei immer wieder musikalisch Neuland betreten. Sein Weg führte ihn über die Straßenmusik auf dem Kofferschlagzeug zu innovativen Kunst- und Musikprojekten. U.a.mit dem Kunstorchester Kwaggawerk, KlangDrangOrchester, Impuls Ensemble und den Adam Noidlt Missiles.  Er fühlt sich gleichermaßen im Dadaistischen und Schrillen, wie auch in der meditativen- und kontemplativen musikalischen Stille zuhause.


Johanna Stein
– Cello
Die multi-stilistische Cellistin Johanna Stein aus Köln fühlt sich auf jeder Bühne, in jeder Besetzung und in jedem Studio zu Hause. Sie absolvierte ihr klassisches Studium an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow, Schottland, gefolgt von einem Masterprogramm am Konservatorium in Arnheim, Niederlande. Ihre Leidenschaft für den unkonventionellen Einsatz ihres Instrumentes erlaubt es ihr, Menschen andere Streicherwelten näher zu bringen, sowohl als Musikerin im Konzert wie auch als Cellolehrerin und Workshopleiterin.

20. Dez. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Auf dem Weg zur Krippe

Adventliches Benefizkonzert mit Werken von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Théodore Dubois u.a.

Andrea Stein - Sopran
Julia Steinhaus
- Alt
Mareille Spittler - Violine
Angela Coester - Flöte
Marcel Brühl - Orgel und Cembalo
Pfarrer Michael Kuhlmann - Texte

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13. Dez. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Sei willkommen Herre Christ

Alte Weihnachtslieder in neuem Gewand

Konzert des Weihnachtsensembles des Kammerchors Les Saxosythes
Soloflöte Hans-Martin Müller

Schon Bert Brecht meinte, dass Klassiker nicht neu gespielt, sondern neu geschrieben werden müssen, um zu prüfen, ob sie uns heute noch etwas zu sagen haben. Ähnliches mochten sich die sechs Komponisten Andreas Schilling, Dietmar Bonnen, Manfred Niehaus († 2013), Michael Lerner, Ernst Gaida-Hartmann und Ivan Sokolov

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– bis auf Letzteren allesamt Kölner – gedacht haben und arrangierten Mitte der 90er Jahre alte und sehr alte Weihnachtslieder neu.

Die Lieder stammen überwiegend aus dem 16. und 17. Jahrhundert, eines aber auch aus dem 4. und eines aus dem 10. Jahrhundert. Darunter sind so bekannte wie »Maria durch ein Dornwald ging « oder »Es ist ein Ros entsprungen«. Doch vor allem unbekanntere Stücke singen die zwölf Sängerinnen und Sänger, die dem Weihnachtsensemble des Kölner Kammerchores LES SAXOSYTHES angehören.

Titel und Höhepunkt des Programms ist das älteste dreistimmig gesetzte deutschsprachige Weihnachtslied „Sei willekommen, Herre Christ“, das der Chor im überlieferten Original (Satz: Erfurter Handschrift 1394) singt.

Trotz oder wegen ihres neuen Gewandes haben auch die übrigen Weihnachtslieder nichts von ihrer Trost spendenden und festlichen Wirkung verloren. Die ungewöhnlichen Arrangements bieten den Zuhörenden im Gegenteil die Möglichkeit, für sich neu zu entdecken, wovon die alten Lieder „singen und sagen“ wollen.

Das Programm dauert rund 70 Minuten, umfasst drei Blöcke mit insgesamt 21 Liedern und wird bereichert durch Kompositionen für Soloflöte, gespielt von Hans-Martin Müller, bis Ende 2014 Flötist im WDR-Symphonieorchester. Die Leitung hat Dietmar Bonnen.

Die CD »Sei willekommen, Herre Christ« aus dem Jahr 2008 finden Sie unter:

http://www.obst-music.com/cds/sei-willekommen-herre-christ.htm

6. Dez. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: VOKALSCHLAG - A-capella-Sextett

Adventliche und weihnachtliche Musik

Unter dem Titel "weihnachten.komm - Vokalmusik, kurz bevor es ernst wird" gibt es Werke von Schütz, Brahms, Poulenc und anderen zu hören. Das ist mit Sicherheit eine Möglichkeit, sich ein wenig Ruhe in den heißen Tagen vor Weihnachten zu gönnen, den Blickwinkel auf das Fest noch einmal gerade zu rücken - und sich selbst mit ein wenig Zeit zu beschenken.

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Anne Günster Sopran
Juliane Henser Sopran
Denise Weltken Alt
Christian Pukelsheim Tenor
Stephan Schiffels Tenor
Jonas Henser Bass

Homepage: www.vokalschlag.de

4. Dez. 2015


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

Gastmusiker
Roger Hanschel - Saxophon
Alexander Meyen - Violine
Markus Quabeck - Bass

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen.

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Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den Gastmusikern.


Roger Hanschel ist ein Musiker mit einer großen Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten. Neben seinem Quartett Roger Hanschels Heavy Rotation, Gruppen wie der Kölner Saxophon Mafia oder TrioSphere profilierte er sich in unterschiedlichsten kammermusikalischen Zusammenhängen, etwa als Solist, im Duo mit der Sängerin Gabriele Hasler oder mit  seinen zwei Programmen für Saxophon und Streichquartett, in Zusammenarbeit mit Musikern des Ensemble Modern, dem Frankfurt Contemporary Quartet oder mit dem Auryn Quartett. Neben der kürzlichen Gründung des Trio Benares ist er in letzter Zeit auch häufiger als Orchester-Solist zu hören, etwas beim Norwegian Wind Ensemble, der NDR-Big Band oder in Kürze dem Orquestra De Camata Theatro Sao Pedro, Brasilien. Man kann Roger Hanschel und seine Kompositionen auf über 30 LPs/CDs hören. www.rogerhanschel.de


Alexander Meyen (Künstername Violalex) ist ein Looping Artist der mit verschieden akustischen Geigen, 5 saitigen E.-Violinen und Effekten meditativ - spirituelle Atmosphären  nicht  nur in Kirchenräumen schafft. Als Jazzgeiger ist er u.a. im indisch- deutschen Ensemble Hara Samadhi und dem Allewelt Ensemble um die georgische Sängerin Nino Girsiashvili tätig. www.violalex.de


Markus Quabeck studierte Kontrabass am Konservatorium der Stadt Wien und promovierte im Fach Musikwissenschaft an der Universität Bonn. Mit seinem Jazztrio Lowlife gastierte er in Brasilien, Chile, Madagaskar und in Ãgypten. Zurzeit arbeitet Quabeck erfolgreich als Wanderer zwischen den Welten einerseits mit dem französischen Chansonsier Jean Faure also auch im Trio des Dadaisten Walter Mik. Er unterrichtet Kontrabass an der Musikschule der Kölner Dommusik und ist im Dozententeam des jährlichen Bavarian Basscamp tätig. www.markus-quabeck.de

 

 

15. Nov. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Christian Bollmann

Obertonkonzert – Resonanzen

Christian Bollmann wird ein Konzert mit Neuer meditativer Musik gestalten, das geprägt ist vom Klang exotischer Naturinstrumente und seinem faszinierenden, virtuosem Obertongesang. Eine Reise zum Ursprung von Licht und Klang mit Muschelhörnern, Tibethorn,  Didgeridoo, Monocord, Gongs, Klangschalen, Zimbeln, Waterphone, Gitarre,  Flöten und Obertongesang vom feinsten.

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In jedem gesungenen und gespielten Ton klingen viele Obertöne mit, die den Klang in seiner Farbe charakterisieren. Durch besondere Techniken kann man beim Obertongesang diese Obertöne einzeln zum Grundton erklingen lassen. Über tiefen, gehaltenen Borduntönen wird dann plötzlich eine unkörperliche, flötenartige zweite Stimme hörbar, so dass der Eindruck von sphärischer Mehrstimmigkeit entsteht. Die Klänge indigener, obertonreicher, Instrumente wie Muschel- und Tibethorn,  Didgeridoo, Monocord, Gongs, Klangschalen, Zimbeln und Flöten verschmelzen im Konzert mit dem meditativen Gesang und führen ins Lauschen, Staunen und in die Stille.

Christian Bollmann ist ein Urgestein der deutschen Obertonszene (seit 1969) und eine der herausragenden Musikerpersönlichkeiten Deutschlands, in deren künstlerische Arbeit mit Obertongesang eine eigene, stiel-übergreifende, fassettenreiche Musik geflossen ist. Er ist Gründer und Leiter des 1985 gegründeten Düsseldorfer Oberton-Chores und hat mit Michael Vetter, Roberto Laneri, David Hykes, John Cage und viele Jahre mit Prof. J.E. Behrendt zusammengearbeitet.

Nach Blockflöten-, Geigen- und Trompetenunterricht, Erfahrungen in Streichquartett, Jazzbands, Improvisationsgruppen, im Folk- und Songbereich, in Theater, freiem Tanz und Performance, Studium an der Musikhochschule Köln. Trompete und Jazz bei Manfred Schoof, Neues Musiktheater bei Mauricio Kagel, Komposition Elektronische Musik bei Ulrich Humpert und Karl-Heinz Stockhausen. Seine Abschlussarbeit machte er  über Experiment, Improvisation,  Gestaltung.

www.lichthaus-musik.de   

Mehr als 20 CDs mit eigenen Produktionen zeugen von der Vielseitigkeit seiner musikalischen Schaffenskraft. Er gibt international Seminare und Konzerte in unterschiedlichen Besetzungen.

8. Nov. 2015


15:00 - 20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Benefizveranstaltung für das „Therapiezentrum für Folteropfer-Flüchtlingsberatung“ der Caritas Köln

Mit dem Erlös dieser Benefizveranstaltung wird die Arbeit des Therapiezentrum für Folteropfer / Flüchtlingsberatung der Caritas Köln unterstützt.
Circa 40 Prozent der neu eingereisten Flüchtlinge sind, auf Grund der Erlebnisse in ihrem Heimatland und auf der Flucht, schwer traumatisiert und bedürfen intensiver psychotherapeutischer Behandlung und psychosozialer Unterstützung. Im Therapiezentrum für Folteropfer / Flüchtlingsberatung des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V. werden schutzbedürftige, traumatisierte Flüchtlinge beraten und behandelt.

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Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in der psychotherapeutischen und der psychosozialen Unterstützung von Flüchtlingen, die aus Kriegs- und Krisengebieten geflohen sind und häufig unter den Symptomen einer schweren Posttraumatischen Belastungsstörung leiden.Das Therapiezentrum für Folteropfer bietet hier einen sicheren Raum für traumatisierte Flüchtlinge und stellt erfahrene Therapeut*innen, Sozialarbeiter*innen und geschulte Dolmetscher*innen. Auf Grund steigender Anfragen, aber gleichbleibender, beziehungsweise in Teilen sogar rückläufiger Mittel, ist es leider zurzeit unmöglich diese notwendige, engmaschige Betreuung in zufriedenstellendem Umfang zu leisten. Aus diesem Grunde freuen wir uns sehr über Ihre Spenden, im Rahmen des Benefizkonzertes. Sie fließen im Sinne von Honorarmitteln in psychotherapeutische und psychosoziale Angebote, um weitere Flüchtlinge, sowohl sozialarbeiterisch als auch psychotherapeutisch, schnell und unbürokratisch unterstützen zu können.

Alle Musiker*innen spielen an diesem Tag ohne Gage. Das Programm:


15:00 Uhr
Isabelle Marchewka
wird ein Harfenkonzert mit Werken von Georg Friedrich Händel, Johann Ladislaus Dussek und Tobias van de Locht geben. Isabelle Marchewka hat im Juli 2014 den Masterstudiengang Künstlerische Ausbildung mit Hauptfach Harfe an der Musikhochschule Mannheim mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen, ist 1. Solo-Harfenistin der Kölner Symphoniker/Kammeroper Köln, Harfenlehrerin der Musikschulen Hilden/Dormagen und privat in Köln-Nippes. Konzertreisen führten sie bisher nach Helgoland, Norderney, England, Holland, Italien, Frankreich und in die Schweiz. Im November 2014 hat sie einen 2.Preis beim 7.VDH Wettbewerb gewonnen (ein erster Preis wurde nicht vergeben).

16:30 Uhr
Die Irrlichter sind als reine Frauengruppe seit vielen Jahren eine feste Größe der Mittelalter- Musik-Szene. Auf nunmehr sieben Alben sowie zahlreichen Konzerten überzeugt das vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) und UNICEF ausgezeichnete Ensemble mit feinem Mittelalter-Folk. Der Titel des neuen Albums „Zaubergarten“ ist Programm: Mittelalterliche Zaubersprüche werden auf dieser Silberscheibe in neue Klänge gehüllt. Mehrstimmiger Gesang und große Instrumentenvielfalt ergeben ein stimmiges und doch abwechslungsreiches Klangbild – da werden Harfe, Oboe und Nyckelharpa zu sehnsüchtigen Klängen verwoben, Cister, Dudelsack und Davul treiben zum Tanzen an.

17:45 Uhr
Dietmar Bonnen
und Marei Seuthe arbeiten seit vielen Jahren in verschiedenen Formationen zusammen. Als Duo haben sie das erfolgreiche Programm "satiesfactory" zu Erik Satie und John Cage und das Projekt "Musik in Form einer Birne" zum Dadaismus entworfen, bei dem sie auch selbst als bildende Künstler mit Live-Film und Frottage tätig wurden (Aufführung im Max Ernst Museum Brühl, 2013). Das Duo arbeitet mit einem erweiterten Instrumentarium, bestehend aus Orgel, Organetta, Shruti-Box auf der einen und Cello, Stimme und Singender Säge auf der anderen Seite. In ihren Improvisationen spannen sie einen Bogen von der Tonsprache des Mittelalters bis hin zur Neuen Musik.

19:00 Uhr
Das Magic Chopsticks Ensemble spielt eigene Stücke und freie Improvisationen, die immer wieder auf neue, vielleicht noch unbefahrene musikalische Wege führen.
Das Magic Chopsticks Ensemble besteht aus:
Dirk Schuwerack (Drums & Percussion): Ein Schlagzeuger, erfahren in der Kunst der expressiven Stickführung-von Heavy bis Essstäbchen.
Bijan Mahdjub (Chalumeau, Flöten & Sackpfeifen): Ein Bläser, erfahren im Gebrauch von eiszeitlichen Knochenflöten bis hin zu modernen Blasinstrumenten.
BenTai Trawinski (Kontrabass): Ein Bassist, der als ambitionierter Profimusiker in den verschiedensten Stilen sicher unterwegs ist (und immer mit Ukulele reist) Ach ja; und ein Radio ist auch dabei...

Moderation: Hinnerick Bröskamp

In den Konzertpausen gibt es Kaffee und Kuchen

6. Nov. 2015


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

Gastmusikerinnen
Annegret Mayer-Lindenberg - Bratsche
Lucia Mense - Flöten
Marei Seuthe – Cello, Säge & Stimme
Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen.

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Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den GastmusikerInnen.


Annegret Mayer-Lindenberg (Bratsche) wuchs in Hamburg auf und erhielt im Alter von sieben Jahren ihren ersten Geigenunterricht, wechselte aber schon bald zur Bratsche. Nach dem Abitur machte sie zunächst eine Ausbildung zur Geigenbauerin. Später (2003-2009) studierte sie Musik mit Hauptfach Bratsche am Fontys Konservatorium Tilburg (Niederlande), Bachelor- und Masterstudium. Ihre Dozenten waren hierbei Gisella Bergman und später Garth Knox. Anschließend vertiefte sie ihre musikalische Ausbildung noch ein Jahr mit dem postgraduellen Studiengang “Zeitgenössische Kammermusik” am Konservatorium Gent (Belgien).
Annegret nahm an diversen Kursen und Festivals teil, wie z.B. den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, dem Impuls Festival Graz, Klangspuren Schwaz, der Ensembleakademie Freiburg und dem Warschauer Herbst. Außerdem besuchte sie Meisterkurse von Nobuko Imai, Ervin Schiffer, Barbara Maurer, Dimitrios Polisoidis und Francien Schatborn.
Annegret ist sehr aktiv auf dem Gebiet der Kammer- und Ensemblemusik, ihr besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik und der Zusammenarbeit mit Komponisten. Seit September 2010 ist sie Mitglied des Ensemble Garage (Köln). Sie spielt sowohl Bratsche als auch Viola d’amore. Neben ihrer Tätigkeit als Bratschistin ist sie als Geigenbauerin selbständig in Köln tätig.


Die Kölner Block- und Traversflötistin Lucia Mense erhielt ihre musikalische Ausbildungan den Musikhochschulen Köln, Amsterdam und Mailand. Ihre Leidenschaft gilt den Anfängen und der Gegenwart der westlichen Musik. Sie konzertiert international als Solistin und als Mitglied verschiedener Ensembles (Ars Choralis Coeln, Ensemble Beltatz, sOundings). Sie ist an CD-Einspielungen bei den Labels Ars Musici, Mode Records/ New York, Edition raumklang, Touch Records/ London und Los Angeles River Records beteiligt.www.luciamense.de


Marei Seuthe (Cello, Säge & Stimme), geboren in Köln,verlegte nach ihrem Cellostudium an der Musikhochschule Köln und einer anschließenden Gesangsausbildung ihren Schwerpunkt auf Improvisation und Neue Musik. So gestaltete sie als Musikerin und Performerin mehrere Tanztheaterproduktionen, erarbeitete mit den Ensembles Foliafolie und Cello en Vogue inszenierteKonzerte für den WDR  und trat mit dem improvisierenden Chor Millefleurs bei internationalen Festivals auf. Einige ihrer Projekte wurden als CD veröffentlicht, zuletzt das Duoprojekt „Satiesfactory“ mit Dietmar Bonnen bei OBSTmusic (2012). 2009 wurde sie als Bühnenmusikerin mit der Produktion Wunschkonzert des Schauspiels Köln zum Berliner Theatertreffen eingeladen und war 2012 und 2014 guest artist beim New Directions Cello Festival in Ithaca, New York.

1. Nov. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Xenon-Saxophonquartett

In russischem Gewand

Das Xenon-Saxophonquartett spielt:
Joseph Haydn
(1732-1809): Streichquartett in h-moll op. 33 Nr. 1
Dmitri Shostakovich (1906-1975): Elegie und Polka für Streichquartett
Alexandre Konstantinovich Glazounov (1865-1936): Saxophonquartett in B-Dur op. 109

Das Ensemble
Lukas Stappenbeck
(Sopran), Moritz Groß (Alt), Adrian Durm (Tenor) und Benjamin Reichel (Bariton)

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Das Xenon-Saxophonquartett leitet seinen Namen von dem äußerst seltenen einatomigen Edelgas Xenon ab. So besonders wie dieses wertvolle Element in Technik und Wissenschaft ist, so wollen die vier Saxophonisten ihre musikalische Leidenschaft dynamisch, innovativ und modern ihrem Publikum vorstellen.
Das Quartett besteht aus Musikern, die sowohl solistisch als auch in anderen Formationen schon zahlreiche Konzerte und Wettbewerbe auf der ganzen Welt gespielt haben. So spielte das Quartett z.B. im Mai 2010 live im WDR 3 im Rahmen der Tonart Campustour und konzertierte im Sommer 2012 auf dem Festival „ Les musicales de Grillon“ in Frankreich. Außerdem ist das Quartett seit 2013 Stipendiat der „Yehudi Menuhin–LiveMusicNow Stiftung Köln“ und der „Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung“.

Preise: 1. Preise beim Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" wie auch Preise bei namhaften Wettbewerben wie u.a. dem "Grachtenfestival-Concours“ in Amsterdam. Darüber hinaus gewann das Ensemble im Oktober 2014 den „Marco Fiorindo“- Wettbewerb in Turin (Italien).
Die vier Saxophonisten, die alle in der Klasse von Prof. Daniel Gauthier an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln studieren, fanden sich im Jahre 2010 zusammen und spielen seither zahlreiche Konzerte im In- und Ausland.
Das Studium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bietet dem Quartett die Möglichkeit, sich auch besonders im kammermusikalischen Bereich stetig weiter zu entwickeln. Die regelmäßigen Teilnahmen an Meisterkursen weltberühmter Saxophonisten, zum Beispiel Nobuya Sugawa, Lars Mlekusch, Arno Bornkamp und Jean-Marie Londeix, bereichern nicht nur das eigene Spiel auf den Instrumenten sondern fördern auch das Zusammenspiel als Ensemble.

25. Okt. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Ave, maris stella - Meerstern sei gegrüßt

Marienlobgesänge aus unterschiedlichen Zeit-und Stilepochen mit Agnes Erkens – Gesang  & Thomas Frerichs – Orgel

Mit einer besonderen Auswahl von Marienlobgesängen führt die Sängerin Agnes Erkens, begleitet von dem Organisten Thomas Frerichs, durch eine musikalische Zeitreise. Marianische Gesänge mit Orgelbegleitung und A capella bewegen sich im Wechsel durch

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unterschiedliche Zeit-und Stilepochen:
Vom gregorianischen Hymnus Ave maris stella – Meerstern, sei gegrüßt (11.–12. Jh.), dem Hymnus de Maria  Hildegard von Bingen (1098-1179) zu Alfonso X el Sabio’s frühmittelalterlichen Cantigas de Santa Maria (1221-1284) und Giulio Caccini‘s (1546-1618) Ave Maria  - und andere. Ein ganz besonderes „Highlight“ sind die Cantus Mariales iaponici, die von Saburo Takata (1913-2000) für Orgelbegleitung bearbeitet wurden. Sie wurden 2009 erstmalig in Japan von der Sängerin Agnes Erkens vorgetragen.

Programm:

Ave maris stella  Gregorianischer Hymnus (11. -12. Jh.)                                                                                                                              Cantus Mariales iaponici   Saburo Takata (1913 - 2000)                                                                                                                             Hymnus de Maria  Hildegard von Bingen (1098 -1179)                                                                                                                             Cantigas de Santa Maria Alfonso X El Sabio (1221-1284)                                                                                                                                 Ave Maria  Giulio Caccini (1546 -1618)  u.a

Für ihre außergewöhnlichen gesanglichen und musikalischen Projekte und Darbietungen ist die Sängerin Agnes Erkens inzwischen nicht mehr nur in Köln bekannt und beliebt. Auch weit über die Grenzen NRW’s und der BRD stieß sie auf großes Interesse mit ihrem einzigartigen Repertoire, das sie sich über viele Jahre zu „Ihrer“ Musik erarbeitete. Das besondere Interesse der Mezzosopranistin, ihre Hingabe und Liebe gilt dem klassischen Liedgesang, der geistlichen Musik, insbesondere der alten Musik.

Mit ihrem weit gespannten Repertoire aus den abendländischen Kulturen zeigt sie die historische Dimension des kulturellen Erbes und Austausches rund um das Mittelmeer durch die Jahrhunderte auf. Mit althebräischen Liedern und sephardisch/orientalischen Gesängen eröffnete sie mit ihrem Trio als Repräsentantin für Köln im Jahr 2002 die jüdischen Kulturtage Rheinland und wurde im Jahr 2006 für den 1. Preis für Weltmusik nominiert und für ihr musikalisch, kultur- und religionsverbindendes Wirken mehrfach ausgezeichnet. Agnes Erkens ist Mitglied der Kölner Gesellschaft für Alte Musik.

18. Okt. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Klang Drang Unplugged

sound/space/spirit #2 - Raumklangmalerei mit dem KlangDrangOrchester

Beim 2. KlangDrangKirchenkonzert nimmt das improvisierende Orchester die Besucher des Klangraum Kunigunde mit auf einen Klangtrip zur Erforschung der näheren räumlichen Umgebung. Der Klangraum wird zum klingenden Raumschiff, die Besucher zu Passagieren.

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Begegnungen mit hörbaren Gestirnen und erweiterter Besatzung. Intensive Raumklangerfahrungen inklusive.

Das KlangDrangOrchester wurde 2006 von Peter Wolf mit Musikern der Kölner Improvisationsszene gegründet und wird im nächsten Jahr sein 10jähriges Jubiläum feiern.

Klangforscher und Improvisationsmusiker Wolf suchte damals eine Möglichkeit, alle ihm bekannten Improvisationsmusiker gleichzeitig auf die Bühne zu bringen. Er erfand einfache und intuitive Handzeichen, die es erlaubten, alle grundlegenden musikalischen Parameter zu dirigieren.?Inzwischen orientiert sich das Dirigat in seinen Grundzügen an den Dirigatzeichen des London Improvisers Orchestra (LIO). Darüber hinaus arbeitet Peter Wolf in seinen Projekten mit dem KlangDrangOrchester an einer individuellen, performativ ausgerichteten Zeichensprache, die die Musiker intuitiv umsetzen können. Deren Zielsetzung ist es u.a., dem gesamten Klangkörper eine  improvisierte Selbststrukturierung zu ermöglichen.

4. Okt. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Fragile Matt

Irish Folk ... on your doorstep!

Erfrischend, gefühlvoll, fröhlich, lebendig und am Besten live. Mehrstimmiger Gesang umrahmt von fetzigen irischen und schottischen Tunes.

Die Band Fragile Matt, gegründet in Doolin, Irland, in 2008 von dem Iren David Hutchinson, ist mit ihrer Musik in Deutschland, Holland und Irland unterwegs.

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Doolin 2008...draußen stürmt's, drinnen offener Kamin, gemütlich, Session läuft, Musiker alt und Jung. MATT (Matthew) 82, in der Ecke, Quetsche neben ihm, Spoons klackern rhythmisch auf seinem Knie. Großes, zahnloses Lächeln für die Ladies, ein Funkeln in seinen Augen, ein aufmerksames Ohr. Auf dem alten, abgegriffenen Akkordeonkoffer, über seinem Namen, den Hinweis "FRAGILE". Fragile Matt wurde geboren.

Die Bandmitglieder:

David Hutchinson (IRL) - Gesang, Bouzouki, Banjo.
Bekannt seit Jahren in der Session Szene. Fragt man ihn nach seiner Herkunft, sagt er manchmal Kilrickle (das liegt irgendwo in Irland), mal Solingen (irgendwo im Bergischen Land). Beides ist wahr. Gemeinsam haben diese Orte, dass niemand sie kennt…..

Andrea Zielke (AUS) - Gesang, Gitarre, Dudelsäckche, Whistles & Mandoline.
Kleiner Power-Floh auf der Bühne. Spielte viele Jahre mit der Folkband „Catalpa“.

Katja Kleibrink (D) - Bodhrán
Trommelt Tag und Nacht wenn man sie nur lässt. Spielt außerdem in der Wuppertaler Street-Percussion-Band „Slap Attack“

 Als Gast:

Jürgen Rothe (D) - Gitarre
Kleiner Mann mit großer Gitarre und rauher Stimme. Schwebt mit seinen Songs seit 25 Jahren zwischen Arbeiterliedern und Romantik

Kontakt:

www.fragile-matt.de

fragilematt@googlemail.com

3. Okt. 2015


21:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Konzert im Rahmen der NIPPESNACHT mit dem Chor: Kurz nach halb

In my life - A cappella durch die Jahrzehnte populärer Musik

Im Rahmen der NIPPESNACHT bietet der Chor Kurz nach halb den Besuchern ein bunt gemischtes Programm - von Beatles-a cappella-Arrangements über Discohits der 80er Jahre bis hin zu kölschen Klängen.

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Es ist eine reine a cappella Zusammenstellung, wodurch Fans von unterschiedlichsten Stimmklängen in jedem Fall auf ihre Kosten kommen werden. 

Kurz nach halb, das sind 14 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, die sich anspruchsvollen Pop/Jazz/Gospel a cappella Arrangements widmen. Er probt einmal wöchentlich in der Nippeser Bülowstraße.

2. Okt. 2015


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

GastmusikerIn
Rita Liebschwager – Didgeridoo & Panflöte,
Klaus Liebschwager - Fujara, Flöten & Maultrommel,
Gerd Rieger – Saxophon,
Peter Wolf – Stimme & Percussion

Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen.

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Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den GastmusikerInnen.


Rita Liebschwager spielt mit großer Leidenschaft verschiedene Fölten, Panflöte, Didgeridoo.



Klaus Liebschwager spielt u.a. Didgeridoo, Fujara, Kawal, Maultrommel und versch. Kleininstrumente.



Gerd Rieger ist begeisterter Saxophonist und Musiktherapeut. Initiator und langjähriger Leiter der Rockband der Lebenshilfe "RockamRing", die seit fast 20 Jahren durch ihre Konzerte in Krefeld und Umgebung bekannt ist. Als Musiktherapeut arbeitet er mit Menschen mit schwerst- und mehrfachen Behinderungen. Seit 25 Jahren ist er Dozent für Jazzimprovisation, Begründer der Reihe UnerHÖRT im Werkhaus e.V., Krefeld, seit 7 Jahren leitet es Workshops für frei improvisierte Musik. An der Universität der Künste (UDK) in Berlin und der FH Würzburg hatte er Lehraufträge für Musiktherapie und Improvisation.

Peter Wolf
ist Kölner Künstler und Improvisationsmusiker. Sein bevorzugtes Instrument ist die Stimme. Er erfindet, organisiert und produziert interdisziplinäre künstlerische Projekte mit zeitgenössischer Musik, Sprache und Video und leitet das Kölner KlangDrangOrchester sowie zwei weitere Improvisationsensembles mit wechselnder Besetzung. Außerdem verwirklicht er inklusive musikpädagogische Projekte in Kooperation mit Schulen aller Art und in der Erwachsenenbildung.

27. Sept. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Les Triolets

French Connection / Les goûts-réunis

Yoshimi Wittermann – Traversflöte 
Torben Klaes –
Viola da Gamba 
Yuko Inoue –
Cembalo

Das Barock-Ensemble Les Triolets lädt ein zu einer Reise in die Welt der französischen Barockmusik. In ihrem Programm kombinieren sie die Trioliteratur des 17.-18. Jh. mit den Werken von ihrem Gambisten

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Torben Klaes. Als junger Künstler des 21. Jahrhunderts komponiert er hauptsächlich Musik im Stil des 16.-18. Jahrhunderts für historische Instrumente.
Das Konzert am 27.09.2015 im Klangraum Kunigunde mit Werken u.a. von Couperin (1668-1733), Händel (1685-1759), Rameau (1683-1764) und Klaes (*1987) verspricht ein besonderer Hörgenuss zu werden.

Die drei jungen Musiker fanden sich während ihres Studiums an der HfMT Köln zusammen, um bei der Interpretation von Barockmusik eigene Wege zu gehen. Dabei entdeckten sie ihre gemeinsame Idee und Begeisterung für das Triospiel. Mit Traversflöte, Viola da Gamba und Cembalo kommen in diesem Ensemble originalgetreue Nachbauten historischer Instrumente zum Einsatz.
Mit einem Blas-, Streich- und einem Tasteninstrument sind drei völlig unterschiedliche Klangkörper im Ensemble vereint. Schon allein dadurch ist ein farbiges Klangerlebnis garantiert. Traversflöte und Viola da Gamba ergeben zusammen eine sensible und feine Klangfarbenkombination, die einen umgehend in die Welt des französischen Barocks führt.

20. Sept. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Klangreise 3

Intuitive Musik zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

mit:
Hinnerick Bröskamp
- Kurator, Stimme & Shrutibox
Bassem  Hawar
- Djoze (Irakische Kniegeige)
Bijan Mahdjub
- Sackpfeifen, Holzflöten u.a.
Holger Mertin -
Rahmentrommeln, Hang, Waterphone u.a.
Johanna Stein – Cello
Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus

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verschiedenen Musikkulturen und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle.
Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen. Musikalisch gemeinsam reisen an diesem Sonntag im Klangraum-Kunigunde:


Bassem  Hawar
- Djoze (Irakische Kniegeige)
Geboren 1972 in Baghdad, wuchs Bassem Hawar in einer uralten Kulturlandschaft zwischen den antiken sumerischen Städten Ur und Lagash im Irak auf. Diese Gegend ist als Heimat der Musiker und Kã´¬er bekannt. Auch in Bassem Hawars Familie finden sich zahlreiche musische Talente. 1987 - 1993 Studium der arabischen Musik, Fachrichtung Djoze, am renommierten Konservatorium in Baghdad, der einzigen Institution dieser Art in der arabischen Welt. Sie wurde vom legendären irakischen Oud-Spieler Munir Bashir gegründet, Abschluss mit Prädikatsexamen. Anschließend Studium der Musikwissenschaft an der Universität Baghdad.
1995 - 1999 Lehrer für Djoze am Konservatorium in Baghdad. Mitarbeit in der Instrumenten-Werkstatt des Konservatoriums, dabei Weiterentwicklung von Bau und Spieltechnik der Djoze. Zahlreiche Auftritte im Irak, in arabischen Ländern und in Europa mit dem Irakischen Sinfonieorchester und den Gruppen Lagash, Ahoar, Sidare, Melodic, al-Bayariq, Babel, Yuri Honing Trio/Orient Express, Baghdad Ensemble u.a. Lebt seit 2000 in Deutschland.


BijanMahdjub
- Sackpfeifen, Holzflöten u.a.
Er ist Musiker, Mittelalterlicher Spielmann, Spezialist für Alte und Neue Musik, Holzblas- und andere Instrumente & FolksTanz. Aufgewachsen in Deutschland und im Iran. Ende 1970er sammelte Bijan Mahdjub erste musikalische Erfahrungen auf der Gitarre und Großvater´s Mandriola.
Anfang 1980er entdeckte er seine Liebe zu Tinwhistle, bretonische Bombarde & Gaita Gallega (galicischer Dudelsack) und der Welt der traditionellen und ethnischen Blasinstrumente von West bis Ost.
Praktikum bei Klaus v. Wrochem (Klaus der Geiger). Musikerausbildung auf Kölns (und anderen) Straßen und unzähligen Sessions mit Musikern in Deutschland und der Bretagne/Frankreich, Spielmannskunst auf mittelalterlichen Märkten, Festen und Konzerten. Traditionelle Tanz- und Weltmusik.Erfahrungen in Improvisation bis hin zu verschiedenen musikalischen(traditionellen) Stielen.
Seit 2005 Zusammenarbeit mit Rüdiger Oppermann bei den Projekten: Klangwelten, Karawane 2010, Brendan Voyage & Rheingold.


Holger Mertin
- Rahmentrommeln, Hang, Waterphone u.a.
In seinen vielseitigen Projekten legt Holger Mertin Wert auf Inspiration und kreativen Austausch jenseits stilistischer und künstlerischer Grenzen. Er arbeitete bereits mit diversen Größen der Musik- und Kunstszene zusammen, u.a. mit Jaki Liebezeit (Can), Pantomime Milan Sladek, Eberhard Kranemann (Ex-„Kraftwerk“), Martin Sasse (Sting, Martin Sasse Trio), Hayden Chisholm und Paul Shigihara (WDR Big Band), Roland Peil (Die Fantastischen Vier) und Jazzer Ali Haurand (European Jazz Ensemble).
Holger Mertins Spiel zeichnet sich durch seinen spontanen, melodisch-rhythmischen Stil aus, der sich auch in seinem individuellen Instrumentarium widerspiegelt. Auf Rahmentrommeln, der Hang, dem gongartigen ‚Tamtam‘ oder dem röhrenbesetzten Waterphone schafft Mertin ungewöhnliche, jedoch stets harmonische Klangwelten. Zudem erkundet er die ureigenen Klänge von Alltagsgegenständen wie Mülltonnen, Glasvasen, Betonböden oder dem eigenen Körper und lässt diese in seine kreativen Performances einfließen.


Johanna Stein
- Cello
Die multi-stilistische Cellistin Johanna Stein aus Köln fühlt sich auf jeder Bühne, in jeder Besetzung und in jedem Studio zu Hause. Sie absolvierte ihr klassisches Studium an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow, Schottland, gefolgt von einem Masterprogramm am Konservatorium in Arnheim, Niederlande. Ihre Leidenschaft für den unkonventionellen Einsatz ihres Instrumentes erlaubt es ihr, Menschen andere Streicherwelten näher zu bringen, sowohl als Musikerin im Konzert wie auch als Cellolehrerin und Workshopleiterin.


Hinnerick Bröskamp - Koordination, Stimme & Shrutibox
War in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in verschiedenen Bereichen.

 

13. Sept. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Wasser in der Wüste

Konzert des Bonner Obertonchor „vox intra voces“ und Ausstellung mit Multilagen- Fotokompositionen des Pentateuch-Projektes von Dr. Kathrin Kiss-Elder

Mitwirkende:
Lothar Berger, Tatjana Cichon, Silvia Dierigl, Ralf Malzkorn, Rudi May, Vera Ndiaye.
Gast: Werner Worschech (Gong, Kristallschalen)
Leitung:
Lothar Berger

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Die verborgene Stimme in den Stimmen – diese sonst kaum wahrnehmbaren inneren Klänge der Stimme in den Gesängen hörbar zu machen, ist die eigentliche Faszination des Obertongesangs, auf die sich der Bonner Obertonchor „vox intra voces“ spezialisiert hat.

Den Kompositionen des Bonner Obertonchores liegen verbal notierte Konzepte zu Grunde, die Raum für Improvisation lassen, Raum auch für choreografische Elemente, mit denen die Gesänge sich gleichermaßen in der Bewegung ereignen.

Der Klangmusiker Werner Worschech aus Bottrop wird mit Kristallschalen und seinem großen Gong als Gast an diesem Konzert mitwirken.

 
Das Pentateuch-Projekt
Im Pentateuch-Projekt vollzieht Dr. Kathrin Kiss-Elder die gesamten fünf Bücher Mose anhand von Multilagen-Fotokompositionen zu konkreten Stellen nach. Das Projektvolumen beträgt derzeit 120 Arbeiten, gleichmäßig auf die fünf Bücher Mose verteilt.

Die Arbeiten sind 2013 / 2014 in Zusammenarbeit und unter Mentorenschaft von Partnern der drei großen monotheistischen Religionen entstanden. 2014 wurden sie erstmals in einer großen Ausstellung in Köln der Öffentlichkeit vorgestellt und seither verschiedentlich in Teilpräsentationen gezeigt, wie hier in St. Heinrich und Kunigund. Ostern 2016 wird das Projekt als Vollpräsentation in der Kathedrale von Coventry zu sehen sein.

Dr. Kathrin Kiss-Elder

Jg. 1967, Studium der Psychologie. Praktischen Theologie und Neueren Deutschen Literatur in Berlin und Mu?nchen. Zahlreiche Vero?ffentlichungen als Fotografin und Psychologin, Schwerpunkt Kreativita?t. Mitglied im Deutschen Fachjournalisten-Verband und im Internationalen Ku?nstlerverband.
Seit 1983 Entwicklung als ku?nstlerische Fotografin, ab 1987 Laborarbeit, ab 2003 digitale Fotografie und digitale Bearbeitungen, seit 1985 Entwicklung von Multilagen- Fotografiekompositionen. Seit 2003 laufend Einzel- und Gruppenausstellungen sowohl im O?ffentlichen Raum wie in verschiedenen Einrichtungen.

6. Sept. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Nina Schwarz - CIELO ABIERTO / Musik aus Südamerika

CIELO ABIERTO ist die Verschmelzung verschiedenster Einflüsse:

Die Trommeln und Gesänge der schwarzen Sklaven, die Musik der indigenen Völker, die höfischen Tänze der weißen Siedler, der Flamenco aus Spanien, der Fado aus Portugal und nicht zuletzt die böhmische Polka, die den Tango mitgeprägt hat. Neben dem Gesang und einer Vielzahl von Rhythmusinstrumenten spielt die Gitarre eine große Rolle

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in der lateinamerikanischen Musik. Viele der wichtigsten Gitarristen kommen aus Kuba, Brasilien, Uruguay, Paraguay, Venezuela und anderen Ländern.

Nina Schwarz spielt – und singt – eine kleine Auswahl dieser Musik. Zu hören sein werden Tangos, Sambas, eine Candombe, ein bahianisches Voodoo-Ritual sowie folkloristische Lieder von Hexen, Liebespaaren und Landarbeiterinnen. Kleine Anekdoten, Geschichten und Übersetzungen runden das Konzert zu einer Reise in die Welt der südamerikanischen Musik ab.

Programm:

Leo Brouwer (*1939): Etudes simples No. 1 + 6
Agustin Barrios Mangore (1885 – 1944): El sueno de la muneca
Isabel Allende: „Kaimane und Piranhas“ aus: Isabel Allende: Aphrodite (Suhrkamp)
Heitor Villa-Lobos (1887 – 1959): Prelude No.1
Eduardo Galeano: „ Fenster zur Musik II“ aus: Eduardo Galeano: Wandelnde Worte (Limes)
Jaime M. Zenamon (*1953): Introduccion y Forreando Caprichioso“                                            
Trad. (Peru): Marizapalos
Leo Brouwer: La Huida de los amantes por la valle de los ecos
Quique Sinesi (*1960): Cielo abierto (Candombe)
Trad. (Antillen): Duerme, negrito
Eduardo Galeano: „Fenster zu den Verboten“**
Astor Piazzolla (1921 – 1992): Milonga del Angel (Milonga) & La muerte del Angel (Tango)                                              
Leo Brouwer: Un dia de noviembre

Nina Schwarz studierte klassische Gitarre in Wuppertal und Aachen und konzertiert solistisch und kammermusikalisch.

http://www.ninaschwarz.com

4. Sept. 2015


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

GastmusikerIn
Judith Maria Günzl – Stimme, Piano & Indisches Harmonium
Christop Irmer
-Violine
Georg Wissel - Saxophon
Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen.

Mehr erfahren

Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den GastmusikerInnen.


Judith Maria Günzl  - Stimme, Piano & Indisches Harmonium
Die in Köln lebende Künstlerin Judith Maria Günzl entdeckte als Kind ihre Liebe zum Klavier und zum Singen aus einer inneren Tiefe. Ihre berührenden archaischen Seelenlieder in intuitiven Sprachen fließen seitdem natürlich und vertraut. Diese Gabe eröffnet einen heilsamen Raum, den sie in Konzerten, Workshops und Einzelarbeit teilt.


Christoph Irmer – Violine
Irmer studierte von 1980 bis 1985 Schulmusik in Kassel, danach bis 1990 Violine an der Musikhochschule Köln-Wuppertal. Bei der dokumenta IX in Kassel war er Mitglied des Improvisationsorchesters unter Leitung von Jon Rose. 1994/95 wirkte er an Peter Kowalds Projekt 365 Tage am Ort in Wuppertal mit, 1996 trat er beim Drumming for Africa mit Tony Oxley, Trevor Watts und anderen auf. Im gleichen Jahr arbeitete er beim Vinschgauer Orgelsommer mit Arvo Prät zusammen. Seit 2000 organisiert er das Klappstuhl-Fest für freie Musik und Tanz in Wuppertal. Irmer ist festes Mitglied des London Improvisers Orchestra und des Wuppertaler Improvisations Orchesters.


Georg Wissel - Saxophone
Seit den 1990er Jahren hat sich Georg Wissel vor allem auf den Bereich der zeitgenössischen Improvisierten Musik spezialisiert. Angeregt durch die Zusammenarbeit mit Musikern und Komponisten der aktuellen elektronischen Musik, nimmt, neben der klanglichen Erforschung durch erweiterte instrumentale Spieltechniken, die Suche nach gänzlich neuen Klängen mittels Präparationen einen großen Raum ein und ist mittlerweile ein integraler Bestandteil seiner Arbeit als Instrumentalist.
Internationale Konzerttätigkeit auf Festivals in Europa und Nahem Osten,  solo und zusammen mit namhaften Vertretern des Genres. Seine Arbeit ist durch CD- und Rundfunkproduktionen dokumentiert.

28. Juni 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Lebenslieder und heilsame Lieder zum Mitsingen

Mit prägnanten und leicht nachvollziehbaren Texten und Melodien zu wichtigen Lebensthemen und aus unterschiedlichen Kulturen möchte Martin Herrmann mit den Liedern anregen, den Alltag loszulassen, Kraft zu schöpfen, Verbundenheit und Freude zu fühlen und das Innerste zu spüren.

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Als Gitarrist und Sänger hat Martin Herrmann in den letzten Jahren das gemeinsame Singen von heilsamen Liedern für das Leben ohne Noten und ohne Leistungsanspruch immer mehr schätzen gelernt. „So können wir einen Zugang zu uns selbst und unseren Gefühlen öffnen und die heilsame Wirkung des Singens spüren. Über unsere Stimme und das Singen können wir unser Leben und unser Bewusstsein öffnen und unsere innere Heimat finden. Wir stärken mit ihnen unsere Lebensfreude, öffnen unser Herz, stabilisieren unsere seelische Balance und genießen den Klang. Lieder kennen weder Grenzen zwischen den Menschen noch den verschiedenen Kulturen und können einen Frieden im Innen wie im Außen bewirken“. 

Martin Herrmann ist Sänger und Gitarrist in unterschiedlichen Musikprojekten. Ausbildung zum Singanleiter für heilsame Lieder im „Singenden Krankenhaus“, Mitorganisator der Kölner „Nacht der spirituellen Lieder“ und der „Fährleute Rheinland“, Anbieter von Singreisen ins Tannheimer Tal und nach Gomera. www.ax-balance.de

21. Juni 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Klangreise 2

Intuitive Musik zwischen Kontemplation & Expression

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.

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Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen. Musikalisch gemeinsam reisen an diesem Sonntag im Klangraum-Kunigunde:

Gerno Bogumil – Trompete
Arbeitet seit 1986 als Performancekünstler zusammen mit Angie Hiesl und spielt Trompete und Bass in verschiedenen Gruppierungen, u.a. dem Klangdrang-Orchester

Marei Seuthe – Cello, Säge & Stimme
Spezialistin für Improvisation und Neue Musik. Sie arbeitet zusammen mit Musikern wie Dietmar Bonnen, Markus Stockhausen und Eberhard Kranemann (Gründungsmitglied der Gruppe „Kraftwerk“) und konzipiert mit dem Videokünstler Peter Hölscher und dem Saxophonisten Roger Hanschel Multi Media Projekte. Sie ist Mitglied des Wuppertaler Improvisations Orchesters, der Gruppe Cello en Vogue und seit 2013 ständiger Gast im London Improvisers Orchestra.

Nicolas Simion – Saxophone, Klarinetten & Flöte
Als Saxofonist und Klarinettist steht der 1959 im rumänischen Dumbravita geborene und seit 1998 in Köln lebende Nicolas Simion verschiedenen Musikstilen beheimatet. Mit seiner Nicolas Simion Group hat er den Transylvanian Jazz geprägt. Als Komponist arbeitet er an einer stimmigen Synthese aus klassischer Musik mit Jazz und der Folklore seiner Heimat. Nicolas Simion wurde im Januar 2015 mit dem WDR Jazzpreis für Improvisation ausgezeichnet.

Florian  Stadtler – Akkordeon
Sein besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik und der Improvisation. Seit 1999 spielt er im Klezmer-Ensemble Colalaila sowie im Duo Schwitters-Zorn mit dem Soundpoeten Mitch Heinrich und ist Mitglied im Christina-Fuchs-Quartett. Darüber hinaus widmet er sich dem Projekt Herbal Essence mit der Cellistin Sue Schlotte.

Werner Worschech – Gongs, Klangschalen & Obertongesang
Zählt seit 25 Jahren zu Deutschlands bekanntesten Obertonsängern. Besonders hervorzuheben ist sein faszinierendes Gongspiel. Er ist einer der wenigen Künstler, die aufgrund spezieller Reibetechniken Gongs auf selten zu hörende Klänge entlocken. Werner Worschech arbeitet neben seinen Solokonzerten mit neuer meditativer Musik, spartenübergreifend mit Kollegen der Genres Klassik und Jazz sowie Videokünstlern und Malern.

Hinnerick Bröskamp – Kurator, Stimme & Shrutibox
War in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in verschiedenen Bereichen.

14. Juni 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Hot Club de Schäl Sick

Gypsy Swing Jazz

Die Musiker des Hot Club de Schäl Sick  Quintett beziehen sich in Ihrer Musik auf das legendäre Quintett des Hot Club de France um den Gitarristen Django Reinhardt und den Violinisten Stephane Grappelli. Dieses entwickelte sich im Paris der 30er Jahre zur bekanntesten Jazz-Formation Europas. Auch heute noch erfreut sich der Gypsy-Jazz großer Beliebtheit.

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Für den energiegeladenen Drive der Musik sorgen primär Saiteninstrumente: Gitarre, Violine und Kontrabass. Einflüsse der französischen Musette im beschwingten Walzer-Takt und traumhaft schöne melancholische Melodien sind weitere Facetten des Jazz Manouche - wie die Stilrichtung mit Blick auf die in Frankreich lebenden Sinti auch genannt wird. Die sympathischen Musiker des Hot Club de Schäl Sick  Quintetterweitern diesen unterhaltsamen Stil mit Stücken osteuropäischen Ursprungs, einer Prise Latin und Funk und einem Akkordeon.
Die Musiker absolvierten ihre musikalischen Studien in Berlin und Köln. Heute leben und proben sie auf der rechten Rheinseite Kölns - also auf der „scheelen“ Seite, der "Schäl Sick". Für  Auftritte (und auch sonst) unternehmen sie aber regelmäßig gerne Ausflüge ins linksrheinische Gebiet.

7. Juni 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Paraselene

The Celestial Sphere.

Mittelalterliche Musik mit:

Lothar Berger – Obertongesang
Paula Kibildis
– Fidel
Lucia Mense
– Flöte
Cora Schmeiser
– Gesang

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5. Juni 2015


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

GastmusikerInnen
Dagmar Hellriegel - Monochord & Stimme
Susann Humeny – Steeldrum & Digeridoo
Thomas Waxweiler-Geige
Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen.

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Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den GastmusikerInnen.


Judith Maria Günzl  - Stimme, Piano & Indisches Harmonium
Die in Köln lebende Künstlerin Judith Maria Günzl entdeckte als Kind ihre Liebe zum Klavier und zum Singen aus einer inneren Tiefe. Ihre berührenden archaischen Seelenlieder in intuitiven Sprachen fließen seitdem natürlich und vertraut. Diese Gabe eröffnet einen heilsamen Raum, den sie in Konzerten, Workshops und Einzelarbeit teilt.


Christoph Irmer – Violine
Irmer studierte von 1980 bis 1985 Schulmusik in Kassel, danach bis 1990 Violine an der Musikhochschule Köln-Wuppertal. Bei der dokumenta IX in Kassel war er Mitglied des Improvisationsorchesters unter Leitung von Jon Rose. 1994/95 wirkte er an Peter Kowalds Projekt 365 Tage am Ort in Wuppertal mit, 1996 trat er beim Drumming for Africa mit Tony Oxley, Trevor Watts und anderen auf. Im gleichen Jahr arbeitete er beim Vinschgauer Orgelsommer mit Arvo Prät zusammen. Seit 2000 organisiert er das Klappstuhl-Fest für freie Musik und Tanz in Wuppertal. Irmer ist festes Mitglied des London Improvisers Orchestra und des Wuppertaler Improvisations Orchesters.


Georg Wissel - Saxophone
Seit den 1990er Jahren hat sich Georg Wissel vor allem auf den Bereich der zeitgenössischen Improvisierten Musik spezialisiert. Angeregt durch die Zusammenarbeit mit Musikern und Komponisten der aktuellen elektronischen Musik, nimmt, neben der klanglichen Erforschung durch erweiterte instrumentale Spieltechniken, die Suche nach gänzlich neuen Klängen mittels Präparationen einen großen Raum ein und ist mittlerweile ein integraler Bestandteil seiner Arbeit als Instrumentalist.
Internationale Konzerttätigkeit auf Festivals in Europa und Nahem Osten,  solo und zusammen mit namhaften Vertretern des Genres. Seine Arbeit ist durch CD- und Rundfunkproduktionen dokumentiert.

31. Mai 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Exquisite Noyse - Renaissance Violin Band

Shades of green - Wurzeln und Blätter der Traditionellen Musik

Musik des 16. bis 17. Jahrhunderts

Zsuzsanna Czentnár – Viola
Andreas Hempel - Violine/Viola
Paula Kibildis – Violine 
Johannes Loescher – Bassvioline

http://www.exquisitenoyse.com

 

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24. Mai 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Kölner Vokalsolisten

Komm Gott Schöpfer, Heiliger Geist

Geistliche Werke von Schütz, Purcell, Reger, Poulenc, Pärt u.a.

Die Kölner Vokalsolisten gestalten ein festliches Programm zu Pfingsten mit Werken aus vier Jahrhunderten - Alte Musik von Byrd, Purcell und Schütz, romantische Werke von Max Reger, Josef Rheinberger und Charles Villiers Stanford sowie neoklassizistische Klänge von Francis Poulenc und die ruhig schwebende Friedensbitte Da Pacem, Domine von Arvo Pärt, umrahmt von Pfingstchorälen von Bach, Eccard und Haßler.

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Julia Reckendrees – Sopran
Dominique Aline Bilitza – Mezzosopran
Alexandra Thomas – Mezzosopran
Alexander Lüken – Tenor
Fabian Hemmelmann – Bariton
Christian Walter – Bass

Das Ensemble Kölner Vokalsolisten, das noch im Mai zweimal in der Kölner Philharmonie zu hören ist, profilierte sich in den vergangenen Jahren mit Uraufführungen, die in der Tonhalle Düsseldorf und der Trinitatiskirche Köln erklangen sowie der Konzertreihe GEGENSÄTZE mit dem Kammerchor der Universität Köln und UMD Michael Ostrzyga, zum anderen mit geistlichen A cappella-Programmen und den Themen MISSA EST und CARPE NOCTEM.

http://koelner-vokalsolisten.de

17. Mai 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Duo Dali – Harfe und Flöte

Der Olivenbaum von Side

Johanna Daske  - Flöte
Manou Liebert – Harfe

Das Duo Dali spannt den Bogen von barock über Klassik bis hin zu heutiger Musik, immer mit einem Blick für schöne Klänge und kraftvolle Harmonien. Das abwechslungsreiche Programm aus Originalliteratur zeigt nicht nur beide Instrumente in bestem Licht, sondern beantwortet auch die Frage, wie es klingt, wenn ein kleiner Olivenbaum in Side sich verzweifelt einen Blick aufs Meer wünscht.

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Programm:

Joseph Jongen -Danse Lente für Flöte und Harfe I Luigi Boccerini -Sonate en Do major für Flöte und Harfe, Allegro spirito, Largo, Tempo die minuetto I Jean Baptiste Krumpholtz -Sonate für Flöte und Harfe, Allegro I Robert Delanoff -Der Olivenbaum von Side für Flöte und Harfe I Andy Scott -Sonata für Flute and Harp, 3 Sätze

Expression ist die Domäne der beiden Aachener Musikerinnen Johanna Daske (Querflöte) und Manou Liebert (Harfe). Ihre Konzerte fesseln das Publikum vom ersten bis zum letzten Ton. Ob klassisch oder zeitgenössisch, die bis ins letzte Detail konzipierten Interpretationen klingen weit mehr als überzeugend und versetzen die Zuhörer in eine Welt der Musik, in der jegliche Terminologie überflüssig scheint.

Seit der Gründung 2001 hat das Duo einen im In- und Ausland hervorragenden künstlerischen Ruf erlangt. Das sehr harmonisch aufeinander abgestimmte Zusammenspiel und die musikalische Ausdrucksstärke beider Künstlerinnen führte zu bedeutenden Erfolgen auch auf internationaler Ebene. So wurde Duo Dali mit einem hochwertigen 2.Preis beim „Premio Rovere d´Oro 2002“, einem internationalen Wettbewerb für Kammermusik in Italien, geehrt. Auch die Aufmerksamkeit namhafter Komponisten der Gegenwart richtet sich in zunehmendem Maße auf das mit Flöte und Harfe besetzte Duo. Die impulsgebende und inspirierende Wirkung, die von den zwei virtuos gehandhabten Instrumenten ausgeht, fand bereits ihren Ausdruck in eigens für das Duo komponierten Stücken.

Das Repertoire des Duo Dali ist weit gespannt und spart fast keine Stilrichtung aus. Werke des Barock, der Klassik, der Romantik, des Impressionismus, der klassischen Moderne bis hin zum aktuellen Musikschaffen sind Gegenstand der intensiven künstlerischen Arbeit.

Die beiden Interpretinnen sind in der Euregio schon längst keine Unbekannten mehr. Johanna Daske spielt im Aachener Flöten-Trio Soli Sono, welches in den zurückliegenden zehn Jahren, nicht zuletzt durch zahlreiche hochrangige Preise und Auszeichnungen, zu einem Trio mit sehr beachtlichem internationalen Renommé anvancierte. Manou Liebert gewann mit ihrem Harfen-Duo den „Landgraafse Culturprijs 2002“, und tritt mit ihren Ensembles und als Solistin bundesweit regelmäßig auf.

http://www.duodali.de

 

10. Mai 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Faranspil & De Tokiga Trollen

Mittelalter und Balkan treffen auf schwedische Chormusik

Mit einem bunten Strauß exotischer, traditioneller und abwechslungsreicher Klänge aus Schweden und vom alten Balkan werden das Mittelalter-Ensembles Faranspil und der schwedisch-sprachige Chor De Tokiga Trollen zusammen mit ihren Gästen den Frühling begrüßen.

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Faranspil singt und spielt dazu auf mitteralterlichen Instrumenten, die man so nur selten zu Gesicht und zu hören bekommt und „die verrückten Trolle” singen unter Leitung von Denise Weltkenwie gewohnt froh gelaunt, vielstimmig und acapella schwedische Lieder.

http://www.faranspil.de/

http://www.trollchor.de/

8. Mai 2015


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

GastmusikerInnen

Dietmar Bonnen -  Orgel & Piano 
Christina Fuchs – Saxophone & Klarinetten
Romy Herzberg – Bass

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Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den GastmusikerInnen.

3. Mai 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Cello en Vogue

Klang der 4 Elemente

Corinna Eikmeier
Anne Krickeberg

Marei Seuthe

Krischa Weber

Die vier Cellistinnen von Cello en Vogue entführen die Zuhörer mit ihren Kompositionen und  Improvisationen zu den 4 Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde in eine Klangwelt zwischen alter Musik und Moderne.

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Cello en Vogue ist ein Ensemble aus komponierenden und improvisierenden Cellistinnen, das mit seinen selbst konzipierten Konzertprogrammen bereits deutschlandweit aufgetreten ist, so beim Festival "Nozart" in Köln (Mitschnitt WDR open), bei den „Kulturtagen südliche Weinstraße“ Edenkoben, beim „Blurred Edges“-Festival in Hamburg oder beim „Celloherbst am Hellweg“ in Unna (gefördert vom Land NRW). Im Jahr 2014 wurde „Cello en Vogue“ als guest artist zum New Directions Cello Festival in Ithaca, New York eingeladen.In einigen Projekten wie z.B. "Anna Amalia" oder "Alma Mahler" kombiniert die Gruppe Kompositionen einer historischen Komponistin mit Einzelarbeiten und Gemeinschaftskompositionen der Ensemblemitglieder. "Cello en vogue" verwendet klassische Instrumente, projektabhängig auch ein Stahlcello, Elektronik, Zuspielungen und / oder Spezialbögen.

 

Biografien

Corinna Eikmeier studierte Cello, zeitgenössische Musik und Improvisation. Das Konzertexamen bestand sie 2003 in Leipzig. Schon während ihres Studiums interessierte sie sich für die Zusammenhänge zwischen Bewegungsqualität und musikalischem Ausdruck. Ihre Feldenkrais-Ausbildung absolvierte sie in Wien. Seit 1997 ist sie Lehrbeauftragte für Feldenkrais und seit 2007 auch für Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Seit 2008 leitet sie Workshops auf dem "new directions cello festival" in Ithaca (New York, USA). Von 2007-2009 war sie Stipendiatin des Dorothea-Erxleben Programmes und führte ein Projekt zu Feldenkrais und Improvisation durch. 2014 schloss sie ihre Promotion an der Musikuniversität Wien ab. www.corinna-eikmeier.de

Anne Krickeberg (Berlin / Köln) führte schon vor ihrem Cello- und Viola da Gamba-Studium zahlreiche Werke neuer Musik im Rahmen von Festivals und Rundfunkaufnahmen auf. Sie trat weltweit als Musikerin, Performerin und Komponistin in Tanz-, Theater- und Filmproduktionen auf, spielte mit der musikfabrik NRW, mit Fred Frith, Peter Kowald und vielen anderen Improvisationskünstlern, u. a. auf dem Jazzfest in Moers. In ihren Kompositionen, Klang-Bild-Installationen und Performances kombiniert sie historische Instrumente, Zuspielungen, Live-Elektronik und ein selbst entworfenes Stahlcello. Sie gibt Workshops in Gruppenimprovisation, Intuitive Musik und Meditation, unterrichtet Cello und andere historische Instrumente, hält Vorträge und organisiert das Künstler-Netzwerk tone centrale. Ihre intermedialen Kompositionen und Klanginstallationen wurden u. a. von Kulturämtern, Deutschem Musikrat, Stiftung Kaleidoskop, Landesmusikrat, Stiftung Kulturerbe und der Bundeskulturstiftung gefördert. www.mindful-culture.com / www.tonecentrale.de

Marei Seuthe verlegte nach ihrem Cellostudium an der Musikhochschule Köln und einer anschließenden Gesangsausbildung in Köln und München ihren Schwerpunkt auf Improvisation und Neue Musik. So gestaltete sie als Musikerin und Performerin mehrere Tanztheaterproduktionen, erarbeitete mit dem Ensemble Foliafolie Konzerte für den WDR und trat mit dem improvisierenden Chor „Millefleurs“ bei internationalen Festivals auf. Einige dieser Projekte wurden als CD produziert, so die Solo-CD „archet-en-ciel“ und die CD „satiesfactory“ zusammen mit dem Pianisten Dietmar Bonnen. Sie arbeitet mit Musikern wie Markus Stockhausen und Eberhard Kranemann (Gründungsmitglied der Gruppe „Kraftwerk“) zusammen und konzipiert mit dem Videokünstler Peter Hölscher Multi Media Projekte. 2009 wurde sie als Bühnenmusikerin mit der Produktion Wunschkonzert des Schauspiels Köln zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Sie leitet Improvisationsworkshops und Musiktheaterproduktionen.Seit 2013 ist sie ständiger Gast im London Improvisers Orchestra.

Krischa Weber ist Cellistin (Ausbildung in Klassik und Jazz) und Kulturmanagerin. Seit vielen Jahren befasst sie sich mit den Möglichkeiten von Improvisation und entwickelt Musikkonzepte für unterschiedlichste Gelegenheiten, sei es mit prominenten Sprechern oder für den städtischen Kulturbereich. Neben ihrer Arbeit als Dozentin gibt Krischa Weber Workshops für Kinder und Erwachsene. 2000 erhielt sie mit ihrem Duo Marie Claire ein Musikstipendium der Kulturbehörde Hamburg. 2014 wurde  sie vom Goethe-Institut als Musikerin zu einem internationalen Filmfestival nach Indien eingeladen. www.marieclairemusik.de

 

 

 

 

 

26. April 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Gesänge abendländischer Blütezeiten

Agnes Erkens – Gesang
Erdal Aslan - Arabischen Laute (Oud), Saz und Baglama

Mit diesem Programm stellen die Sängerin Agnes Erkens und ihr Begleiter Erdal Aslan eine einzigartige Liebeslyrik vor. Sie führen im Konzert durch drei Zeit-und Stilepochen abendländischer Kulturen, in denen diese ihre kulturelle „Hoch-Zeit“ erlebten. Die ursprünglich schlichte Poesie findet ihren besonderen Ausdruck durch die natürliche Interpretation der Sängerin in den Sprachen Hebräisch, Ladino und Alt-Galicisch-Portugiesisch. Begleitet von den Klängen der arabischen Laute (Oud), Saz und Baglama.

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Das Programm:

Tempelbau und Blütezeit?  - Salomos Hohelied der Liebe - gesungen in Hebräisch

Das Hohelied der Liebe, auch genannt das Lied der Lieder?gilt als die sinnlichste geistliche Liebeslyrik des Abendlandes. Das Hohelied wurde unter König Salomo verfasst. Ihm schreibt man das Liebeslied in seinem ganzen sinnlichen-poetischen Zauber zu. Darin geht es ums Suchen, Finden und Verlieren – und um die Zuneigung zweier Liebender in vollkommener Schönheit, Verzückung und Erotik.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts sehen wir das Hohelied als geistlich und weltlich untrennbare Liebeslyrik.

 

Das Goldene Zeitalter?  - Sephardische und orientalische Gesänge?- gesungen in Hebräisch und Ladino

Mit der Eroberung Spaniens im Jahre 711 und der damit einhergehenden Islamisierung erlebte das dort heimisch gewordene sephardische, spanisch-jüdische Volk (Sephardim hebr. = sefarad: Spanien) eine kulturelle Hoch-Zeit, das sogenannte Goldene Zeitalter. Während dieser rund 500 Jahre gelangte die jüdische Poesie und Musik zu einem neuen Höhepunkt. Musiker der drei abrahamitischen Religionen und Kulturen arbeiteten eng zusammen. Dabei entstanden Lieder, die diese musikalisch einzigartige Verschmelzung in ihrer ganzen Schönheit ausdrücken.

 

Frühmittelalterliche Cantigas - Martim Codax  Cantigas d’amigo?- gesungen in Alt-Galicisch-Portugiesisch

Die Cantigas d’amigo bedeuten wörtlich Freundeslieder und sind eine volkstümliche alt-galicisch-portugiesische Liedform. Die sogenannten Frauen- oder Mädchenlieder wurden meist vor dem Jahre 1300 geschrieben und das literarische Motiv ist die klagende Frage eines Mädchens, das seiner Sehnsucht nach dem Geliebten Ausdruck verleiht. Die Fragen richten sich dabei an den abwesenden Freund, die Mutter, an eine Freundin oder an die Naturgewalten. Auf Grund der damaligen Stellung der Frau wurde die Poesie und Kunstlyrik von Dichtern des kastilischen Hofes bestimmt. Der Dichter der Cantigas d’ amigo, Martim Codax, schlüpfte in die Rolle der Frau. Seine Cantigas d’amigo sind von natürlicher und ursprünglicher Schlichtheit. Dennoch oder gerade deshalb bestechen sie durch eine poetische, magisch-suggestive Wirkung.

Für ihre außergewöhnlichen gesanglichen und musikalischen Projekte und Darbietungen ist die Sängerin Agnes Erkens inzwischen nicht mehr nur in Köln bekannt und beliebt. Auch weit über die Grenzen NRW’s und der BRD stieß sie auf großes Interesse mit ihrem einzigartigen Repertoire, das sie sich über viele Jahre zu „Ihrer“ Musik erarbeitete. Das besondere Interesse der Mezzosopranistin, ihre Hingabe und Liebe gilt dem klassischen Liedgesang, der geistlichen Musik, insbesondere der alten Musik. Mit ihrem weit gespannten Repertoire aus den abendländischen Kulturen zeigt sie die historische Dimension des kulturellen Erbes und Austausches rund um das Mittelmeer durch die Jahrhunderte auf. Mit althebräischen Liedern und sephardisch/orientalischen Gesängen eröffnete sie mit ihrem Trio als Repräsentantin für Köln im Jahr 2002 die jüdischen Kulturtage Rheinland und wurde im Jahr 2006 für den 1. Preis für Weltmusik nominiert und für ihr musikalisch, kultur- und religionsverbindendes Wirken mehrfach ausgezeichnet. Agnes Erkens ist Mitglied der Kölner Gesellschaft für Alte Musik.

 

 

 

 

 

19. April 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Psalmenbilder

Neue Musik für Obertongesang, Stimme und Viola

Lothar Berger – Obertongesang 
Annegret Mayer-Lindenberg – Viola
Hartmut Schulz – Bariton

Neue Musik in aparter Besetzung: Obertongesang, Bariton und Viola vereinen sich zu einem ungewöhnlichen Klangmix. Es erklingen für diese Besetzung geschrieben Werke von Theodor Pauß, Lorenc Xhuvani und Søren Nils Eichberg sowie Improvisationen zu Gesängen von Hildegard von Bingen.

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Im Zentrum des Konzerts stehen dabei die „Psalmenbilder“ des Düsseldorfer Komponisten Theodor Pauß, die an diesem Wochenende ihre Uraufführung erleben. Anhand von Texten aus dem Alten Testament geht der Komponist hier einen innovativen Weg für zeitgenössische Kirchenmusik. Wirkungsvoll im Kontrast stehen dazu Gesänge der Heiligen Hildegard von Bingen, die sie für ein befreundetes Mönchskloster schrieb. Während der Bariton die originalen Verse vorträgt, improvisieren Viola und Obertonstimme in freien Melismen. Auch so können sich Tradition und Moderne auf Augenhöhe begegnen.

Programm:

Kohei Kondo -Prayer on the Seashore I Hildegard von Bingen - O vos successores I Søren Nils Eichberg – 4 I Hildegard von Bingen - O Euchari in leta via I Theodor Pauß - Psalmenbilder (UA)

12. April 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Trio Zyriab

Flamenco und Jazz treffen auf Orientalischen Klänge.

Kompositionen zwischen Tradition und Moderne.

Merlin Grote – Gitarre
Bassem Hawar – Djoze (Irakische Kniegeige)
Tobias Nass – Gitarre

Der Name des Trios wurde durch das Leben des Musikers und Gelehrten Abu l-Hasan ‘Ali IbnNafi‘ (789-857) alias Ziryab inspiriert, der seinerzeit von Bagdhad im Iraq nach Cordoba in Spanien (Al Andalus) reiste, dort die traditionelle altarabische Musik weiterentwickelte und so einen Grundstein für die andalusische Musik legte.

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Im Trio Ziryab treffen Flamenco Gitarre und Djoze aufeinander. Klassische Elemente aus Flamenco, arabischer und moderner Musik finden in den Kompositionen eigene Ausdrucksformen und spiegeln die Lebenswege der Musiker wider. In ihrer Musik verschmelzen Moderne und Tradition des Abend-und Morgenlandes.

10. April 2015


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

GastmusikerInnen

Gerno Bogumil – Trompete
Heidrun Haardt – Akkordeon & Stimme
Susann Humeny – Steeldrum & Digeridoo
Barbara Röder – Klarinette
Werner Worschech – Klangschalen, Gongs & Obertongesang

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Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den GastmusikerInnen.

29. März 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Nordindische Raga- & Folkmusik

Debasish Bhattacharjee –Tabla
Sankumay Debnath – Gesang
Gopal Prasad – Bansur

http://www.haus-anubhab.net

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22. März 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Klangreise 1

Intuitive Musik zwischen Kontemplation & Expression

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde initiierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.

Mehr erfahren

Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen. Musikalisch gemeinsam reisen an diesem Sonntag im Klangraum-Kunigunde:

Debasish Bhattacharjee - Tabla
Hinnerick Bröskamp – Kurator, Stimme & Shrutibox
Jörg Fuhrländer – Akkordeon
Bassem Hawar  - Djoze (Irakische Kniegeige)
Volker Kaczinski – Saxophon & Flöten
Anne Krickeberg – Cello

8. März 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Isabelle Marchewka - Harfenkonzert

Isabelle Marchewka wird ein einstündiges Harfenkonzert geben mit folgendem vielsaitigem Programm: Zwei Sätze aus der "Suite in c-moll" von J.S.Bach, die bittenden und tänzerischen Charakter haben und urspünglich für ein Lautenclavier komponiert wurden; eine ernste und eindringliche "Fantasie in c-moll" von Louis Spohr; ein fröhliches, romantisches "Impromptu für Harfe" von Reinhold Glière und zwei Uraufführungen von einer coolen und süßen "Suite for Harp" von dem ungarisch-amerikanischen Komponisten Miklós Rózsa und Sätze aus der märchenhaften und wilden "Sonate für Harfe" von dem Düsseldorfer Komponisten und Dirigenten Tobias van de Locht.

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Isabelle Marchewka hat im Juli 2014 den Masterstudiengang Künstlerische Ausbildung mit Hauptfach Harfe an der Musikhochschule Mannheim mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen, ist 1. Solo-Harfenistin der Kölner Symphoniker/Kammeroper Köln, Harfenlehrerin der Musikschulen Hilden/Dormagen und privat in Köln-Nippes. Konzertreisen führten sie bisher nach Helgoland, Norderney, England, Holland, Italien, Frankreich und der Schweiz.
Im November 2014 hat sie einen 2. Preis beim 7.VDH Wettbewerb gewonnen (ein 1. Preis wurde nicht vergeben)
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6. März 2015


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

GastmusikerIn

Lothar Berger - Obertongesang
Paula Kibildis – Geige  
Bijan Mahdjub – Sackpfeife, Holzflöte u.a.

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Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den GastmusikerInnen.

1. März 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: trio dello

Das kleine Orchester mit großer Wirkung.

Betrachtet man den Auftritt dieses Trios, so ist man gleich überrascht von der ungewöhnlichen Wirkung:? Der langjährige Trompeter der WDR Big Band Klaus Osterloh bringt nur sein Flügelhorn mit.? Gefolgt wird er von der blondgelockten Tubaspielerin Margie Schwenk-Osterloh und dem freundlichen Herrn mit klitzekleiner Ukulele, Heinz Kluxen. Was das wohl geben soll?? Man kann gespannt sein auf Swing-Musik mit unerwarteten Wendungen!

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Klaus Osterloh (Flügelhorn) begann seine musikalische Laufbahn am Konservatorium in Duisburg, sammelte zahllose Erfahrungen als Trompeter in unterschiedlichen Orchestern, gründete die Atlanta Jazzband und gehörte nicht zuletzt für beinahe drei Jahrzehnte zum Stamm-Ensemble der renommierten WDR Big Band in Köln.??

Margie Schwenk-Osterloh (Tuba) erhielt früh die Ausbildung zur Tontechnikerin, um später auch in anderen Berufsfeldern aktiv zu werden. Nachdem "die Kinder aus dem Haus waren", konnte sie sich endlich der großen Leidenschaft des Tubaspielens in großen und kleinen Gruppen hingeben.??

Heinz Kluxen (Ukulele), von Hause aus Apotheker, war schon immer passionierter Jazz-Gitarrist und kümmert sich bis heute um den Fortbestand von Kölns ältester Dixieland-Formation, den Cologne Dixieland Steamers. Als er um Mitgründung dieses Trios gebeten wurde, sagte er sich sogleich: "...wenn schon Kleinstbesetzung, dann auch Kleinstgitarre!".

8. Feb. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: LES SAXOSYTHES

All things are connected

Der Kölner Kammerchor LES SAXOSYTHES (Leitung: Dietmar Bonnen) singt, schlägt und musiziert sich in seinem Programm ALL THINGS ARE CONNECTED durch die Kulturen der Welt. Mit Stimmen, Händen und Füßen. Mit Trommeln, Bongos, Klanghölzern, Zimbeln. Alte Musik, christliche, jüdische, muslimische, buddhistische, indianische, afrikanische Gesänge, Geistliches und Profanes verbinden sich in Kompositionen über Liebe und Verlust, Untergang und Paradies, Sehnsucht und Leiden, Mensch, Getier, Welt und Hong Kong zu einem neuen Ganzen.

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Rhythmus ist Programm in diesem Programm – vom scheinbar immerwährenden Fluss eines mittelalterlichen Canons bis hin zu drohender Auflösung alles Harmonischen in minimalistischen Verschiebungen. Was ist die Essenz? Besinnung auf die beiden Urformen musikalischer Klangerzeugung: Stimmen und Schlagwerkzeuge. Und die grundlegende Erkenntnis, die Häuptling Seattle (1688-1768) zugeschrieben ist und einem Programmbeitrag den Titel gibt: All things are connected.

Der Chor LES SAXOSYTHES besteht seit Anfang der 1980er Jahre. Rund 20 Sängerinnen und Sänger präsentieren unter der Leitung von Dietmar Bonnen ein außergewöhnliches, wechselndes Repertoire vorwiegend mit Musik aus den letzten 100 Jahren. Häufig kommen Komponisten, die speziell für LES SAXOSYTHES Stücke geschrieben oder arrangiert haben, zu Klang: neben Dietmar Bonnen selbst zum Beispiel Manfred Niehaus, Bernd Schaumann, Andreas Schilling oder Ivan Sokolov.

Der rhythmische Einsatz von „Schlagwerken“ hat Tradition. Der Chor arbeitet daneben häufig mit Gästen zusammen, neben professionellen Sängerinnen und Sängern auch Instrumentalisten oder Rezitatoren, und tritt gemeinsam mit anderen Chören auf.

Kontakt und weitergehende Informationen:

http://www.saxosythes.de  |  http://www.obst-music.com/artists/les-saxosythes.htm

 

 

 

 

 

6. Feb. 2015


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

GastmusikerInnen

Christina Messner - Geige
Sue Schlotte - Cello
Florian Stadler - Akkordeon

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Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den GastmusikerInnen.

25. Jan. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Exquisite Noyse - Renaissance Violin Band

Seven Teares - The power of Melancholy

Werke von Dowland, Marenzio, Lasso, und Holborne

Zsuzsanna Czentnár – Viola
Andreas Hempel - Violine/Viola
Paula Kibildis – Violine 
Johannes Loescher – Bassvioline

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18. Jan. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Hayden Chisholm & Gareth Lubbe

Tibetische Weisheit für die Welt erhalten-Benefizkonzert des Nyingma-Zentrum Köln

Seit 25 Jahren werden in den USA mithilfe von Volunteers der Nyingma Zentren tibetische Texte gedruckt. (Nyingma ist die älteste buddhistische Schule Tibets.) Sie werden im Januar bei einer großen Gebetszeremonie für den Weltfrieden in Bodhgaya, Indien (am Erleuchtungsort Buddhas), an Nonnen, Mönche und auch Laien verschenkt. So wird diese kostbare Weisheit erhalten – wertvolles Wissen nicht nur für Tibet, sondern auch für uns im Westen. Dieses Wissen kann helfen, Leiden zu überwinden.

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Hayden Chisholm, Saxophonist und Gewinner des SWR-Jazzpreises 2013. Der gebürtige Neuseeländer hat vor allem auf dem Altsaxophon zu unverwechselbarer und höchst origineller Ausdrucksweise gefunden. Er arbeitet weltweit mit verschiedensten Musikern und Stilrichtungen. So z.B. auch bei dem Film Sound of Heimat, der auf humorvolle Weise das Verhältnis der Deutschen zu ihrer Volksmusik untersucht.

Gareth Lubbe, Stimmkünstler und Violaspieler, ist Professor für Viola an der Folkwang Universität Essen. Geboren in Johannesburg, Südafrika, studierte er unter anderem an der Musikhochschule Köln. Er gastiert solistisch und als Kammermusiker und tritt weltweit als Obertonsänger auf. Gareth war u.a. Mitglied im Ensemble „Gelber Klang", bekannt in Europa für die Interpretation zeitgenössischer Werke.

11. Jan. 2015


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Judith Maria Günzl & Tara LeAnn Eriksson

Deep Wild Stillness

Im Tanz zwischen den beiden Stimmen von Judith Maria und Tara LeAnn verschmelzen auf mysteriöse Weise Gegensätze und manchmal erinnert es an den atemberaubenden Flug zweier Vögel, die sich in ungeplanter und doch in perfekter Präzision auf einander beziehen. Die Zuhörerschaft taucht ein in die tiefe wilde Stille, die durch diese Klanglandschaft kreiert wird.

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9. Jan. 2015


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

GastmusikerInnen

Jörg Fuhrländer – Akkordeon
Judith Maria Güntzl - Stimme & Indisches Harmonium
Bassem Hawar - Djoze (Irakische Kniegeige)

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Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den GastmusikerInnen.

21. Dez. 2014


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Von der Dunkelheit zum Licht

Benefizkonzert zugunsten des Projektes „Eine Welt im Veedel“

Mit Werken von Dvorák, Mendelssohn-Bartholdy, Bach........ und meditativen Texten zur Adventszeit

Marcel Brühl-Orgel
Andrea Stein
-Sopran
Pfarrer Michael Kuhlmann
-Texte

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14. Dez. 2014


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: ADRIENNE & FRIENDS

Das Advent Event!

Entertainerin, Workshopleiterin und Arrangeurin Adrienne Morgan Hammond bringt  mit ihrem "FRIENDS"-Projekt erstklassige Sängerinnen unterschiedlicher Stilrichtungen und kulturellem Background zusammen. Mit ihrer unvergleichlich charmanten und mitreißenden Präsenz schaffen ADRIENNE & FRIENDS es, ihr Publikum nicht nur  von den Stühlen zu holen, sondern zum Mitsingen zu animieren.

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Jedes Mal ist das Resultat ein einmaliges Ereignis! Ein Feuerwerk von diversen Stilrichtungen...und jedes Konzert ein Unikat. Freuen Sie sich auf ein „Best-Of“ Konzert, mit Soul, Pop und Gospel-Hits plus dem ein oder anderen Weihnachtssong. Absolute Frauen-Soul-Power!

http://www.morgan-hammond.de/

 

7. Dez. 2014


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Trio Zyriab

Flamenco und Jazz treffen auf Orientalischen Klänge.

Kompositionen zwischen Tradition und Moderne.

Merlin Grote – Gitarre
Bassem Hawar – Djoze (Irakische Kniegeige)
Tobias Nass – Gitarre

Der Name des Trios wurde durch das Leben des Musikers und Gelehrten Abu l-Hasan ‘Ali IbnNafi‘ (789-857) alias Ziryab inspiriert, der seinerzeit von Bagdhad im Iraq nach Cordoba in Spanien (Al Andalus) reiste, dort die traditionelle altarabische Musik weiterentwickelte und so einen Grundstein für die andalusische Musik legte.

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Im Trio Ziryab treffen Flamenco Gitarre und Djoze aufeinander. Klassische Elemente aus Flamenco, arabischer und moderner Musik finden in den Kompositionen eigene Ausdrucksformen und spiegeln die Lebenswege der Musiker wider. In ihrer Musik verschmelzen Moderne und Tradition des Abend-und Morgenlandes.

5. Dez. 2014


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

GastmusikerInnen

Marei Seuthe - Cello, Säge & Stimme
Roman Kushniarou Klarinette
Kwaggawerk-Bläser – Trompeten & Posaunen

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Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den GastmusikerInnen.

30. Nov. 2014


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Duo Waskhar Schneider & Jan Tengeler

Shamanic Folk

Bassgroove vs. Oberton, Shruti vs. Shanti, Free Jazz vs. Volkslied.Mit einer Vielzahl von Instrumenten, mit ihren Stimmen und ihrem Sprachwitz verankern Waskhar Schneider und Jan Tengeler uns allen vertraute Volkslieder und Schlager in den Wurzeln des Musizierens und der Kreativität. In Stille, Atmung und Urlaut. In Lauschen, Fühlen und Nachklingen. Der Kuckuck sitzt auf dem Didgeridoo, die Gedanken sind so frei wie der endlos zirkulierende Atem und die drei Kontrabass-Chinesen verweilen auf ihrem Weg nach Westen für eine Weile in Indien. Passend zum 1. Advent wird auch das eine oder andere Kirchenlied in ungewohnter Klanglichkeit glitzern und strahlen.

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16. Nov. 2014


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Vokalschlag - A-capella-Sextett

„… for the Fog is rising. Ein novembriger Vokalabend.“

Anne Günster - Sopran
Juliane Henser - Sopran
Denise Weltken - Alt
Christian Pukelsheim - Tenor
Stephan Schiffels - Tenor
Jonas Henser - Bass

In diesem Konzert nimmt das A-capella-Sextett „Vokalschag“ sein Publikum mit auf eine akustische Nebelwanderung in den Klangraum Kunigunde in Köln- Nippes.

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Der Weg führt durch herbstlich melancholische Volkslieder aus England, vorbei an klirrend-kalten Werken der Moderne und klangwabernden Stücken aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Musik von Mäntyjärvi, Schütz und Byrd versammelt sich unter den letzten Worten Emily Dickinsons: „I must go in, for the fog is rising.“ Eine Vertonung der amerikanischen Dichterin wird das Konzert eröffnen und die letzten sommerlichen Erinnerungen in den Herbst tragen.
Das junge Kölner Ensemble präsentiert sein neues Programm das erste Mal im Klangraum Kunigunde, wo es zuletzt im Jahr 2012 noch den „Song of Songs und andere Lieder über Liebe" präsentierte. Dieses Mal wird es zweifelsohne weniger romantisch. Nichtsdestotrotz stehen neben Kälte, Nässe und Nebel auch kaminwärmende Momente im Programm. Dann natürlich dürfen heimelige Sätze der King’s Singers nicht fehlen.

9. Nov. 2014


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Lieder und Lesung vom Leben und Sterben

Benefizveranstaltung für den Verein „TrauerBegleitung Köln“ e.V. mit

Johanna Koslowsky - Gesang & Gitarre
und
Hildegard Meier - Lesung

Veranstalter ist der Verein TrauBe Köln e.V., die einzige gemeinnützige Einrichtung in Köln, die sich um trauernde Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene kümmert, die eine Bezugsperson durch Tod verloren haben.

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Die Interpreten lassen aufhorchen: Johanna Koslowsky (Gesang und Gitarre) ist bekannt als Solistin und Mitbegründerin des international renommierten Vokalensembles Cantus Cölln und für ihre Interpretation der alten Musik. Die Schauspielerin Hildegard Meier arbeitet seit über zwanzig Jahren als Sprecherin für Rundfunk und Fernsehen. Sie hat bekannten Dokumentationen von  ARD, ZDF, Arte u.a. wie auch vielen Hörbüchern ihre Stimme geliehen (www.traube-koeln.de/Aktuelles). Der Eintritt ist frei, die erbetenen Spenden kommen ausschließlich der Trauerbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zugute. Der Verein, der 2014 rund 300 junge trauernde Menschen begleiten wird, finanziert sich ausschließlich aus Spendengeldern. Nach dem Konzert laden die Veranstalter zu einem Empfang in das Gemeindezentrum ein.

http://traube-koeln.de/

7. Nov. 2014


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

GastmusikerInnen

Anne Krickeberg - Cello
Anja Lautermann - Flöte
Gerd Rieger - Saxophon

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Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den GastmusikerInnen.

26. Okt. 2014


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Isabelle Marchewka - Harfenkonzert

Harfenkonzert mit Werken von François-Joseph Dizi, Henriette Renié; Carlos Salzedo, Jan Freidlin und Sir Malcolm Arnold

Im Programm werden eine klassische Sonate von François-Joseph Dizi, ein märchenhaftes Stück von Henriette Renié und drei moderne Werke zu hören sein: frühlingshafte Variationen von Carlos Salzedo, schwebende und agressive Momente bei Three Visions von Jan Freidlin und eine bombastische und unterhaltsame Fantasy von Sir Malcolm Arnold. Diese Werke wurden bisher selten aufgeführt.

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Isabelle Marchewka hat im Juli 2014 den Masterstudiengang Künstlerische Ausbildung mit Hauptfach Harfe an der Musikhochschule Mannheim mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen, ist 1. Solo-Harfenistin der Kölner Symphoniker/Kammeroper Köln, Harfenlehrerin der Musikschulen Hilden/Dormagen und privat in Köln-Nippes. Konzertreisen führten sie bisher nach Helgoland, Norderney, England, Holland, Italien, Frankreich und der Schweiz.
Im November 2014 hat sie einen 2. Preis beim 7.VDH Wettbewerb gewonnen (ein 1. Preis wurde nicht vergeben)

19. Okt. 2014


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Sonntagskonzert: Les Gestes – Kölner Ensemble für alte Musik

Tous les matins du monde - Marin Marais am Hofe des Sonnenkönigs 

Ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit vielfältigen Charakterstücken für Gambe und Theorbe von Marin Marais, St. Colombe le fils und de Visée

Kerstin Olfe - Viola da gamba
Gerlind Puchinger  - Theorbe

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Die Gambistin Kerstin Olfe und die Lautenistin Gerlind Puchinger bilden seit 2013 zusammen das Kölner Ensemle "Les Gestes" (die Gesten) und widmen sich vor allem der französischen Kammermusik des 17./18. Jahrhunderts, der Musik in Versailles am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig des XIV, der Blütezeit jener Epoche.

Im Konzert am 19. 0ktober 2014 erklingen somit auch Kostbarkeiten aus der Feder von Marin Marais, dem Hofgambisten Ludwig des XIV., sowie von St.Colombe le fils und De Visée:  ein abwechslungsreiches Programm mit vielfältigen Charakterstücken für Gambe und Theorbe. 

10. Okt. 2014


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Freitags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch Kontenplation und Expression

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

GastmusikerInnen

Gerno Bogumil-Trompete
Adrienne Hammond-Gesang
Marco Hammond-Piano
Karl Krützmann
-Saxophon & Horn

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Im Wechsel von kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle bietet der Abend den Besuchern zu einen die Möglichkeit, bei der Meditation von der Hektik des Alltags abzuschalten, nach innen zu horchen und neue Kraft zu schöpfen. Andererseits kann über das gemeinsame tönen und singen einfacher Pattern und Melodien bei der Stimm-Improvisation die Freude an der eigenen Stimme, ihre Klangvielfalt und Vitalität geweckt und entfaltet werden. Die verbindende Kraft des gemeinsamen Tönens und Singens kann so als Quell der Freude und der Inspiration erlebet werden. Begleitet und unterstützt werden die Besucher auf dieser Reise zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle von Hinnerick Bröskamp und den GastmusikerInnen.