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Programmvorschau

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den kommenden Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Adresse: Kirche St. Heinrich und Kunigund, Simon-Meister-Straße 1 (Schillplatz), 50733 Köln.
Lageplan

20. Jan. 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Orgelklang und Flötenzauber

Virtuose, mitreißend-melodiöse Musik für Flöte, Piccolflöte und Orgel

Andrea Will Flöte undPiccoloflöte
Hans-André Stamm Orgel

Musik für Orgel verbindet man üblicherweise mit Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Louis Vierne und Charles-Marie Widor, mit Musik aus Barock und Romantik, mit Traditionellem und Bewährtem. Dass Werke für Orgel auch anders sein können, zeigt

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das das Duo „Orgelklang und Flötenzauber“ mit Hans-André Stamm, Orgel, und Andrea Will, Flöte und Piccoloflöten in C und in F.

Viele von Hans-André Stamm komponierte und arrangierte Stücke lassen Musik erklingen, die mitreißend, melodiös und einprägsam ist, ohne einfach zu sein, mit interessanten Rhythmen und ungewöhnlichen Klangfarben. Mit seinem Programm konzertiert„Orgelklang und Flötenzauber“ in vielen Kirchen, z.B. dem Altenberger Dom, dem Bonner Münster, den Abteikirchen in Brauweiler und Marienstatt, dem Limburger Dom, der Konzertkirche Neubrandenburg sowie im Rahmen verschiedener Orgelfestivals wie dem Bonner Orgelfest, den Bergisch Gladbacher Orgeltagen und dem Internat. Düsseldorfer Orgelfest. Konzertreisen führten sie mehrfach nach Nizza und Belgien. Das Duo hat drei CDs eingespielt, deren Musik regelmäßig im WDR gesendet wird.

Andrea Will
studierte Flöte an der Hochschule für Musik Köln bei Hans Martin Müller und an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Matthias Rütters sowie Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Nach mehreren Jahren als stellv. Soloflötistin bei den Hofer Symphonikern arbeitet sie in Bonn freischaffend als Flötistin und konzertiert sowohl mit Hans-André Stamm mit dem Programm „Orgelklang und Flötenzauber“ und kammermusikalisch mit ihrem Flötenensemble „RheinFlöten“ ein neues Ensemble mit  Flötisten aus Beethoven Orchester,  Gürzenich-Orchester, WDR Sinfonieorchester und  freiberuflichen Flötisten. Als Kulturmanagerin ist Andrea Will für den Deutschen Musikrat im Dirigentenforum tätig.

Hans-André Stamm
erhielt mit sieben Jahren Orgel- und Klavierunterricht. Mit elf Jahren begann er eine rege Konzerttätigkeit als Orgelvirtuose im In- und Ausland. Im Alter von 13 Jahren folgte eine erste Schallplatten-Einspielung mit Orgelmusik, mit 16 Jahren gab er bereits ein Solokonzert in Notre-Dame von Paris. Er studierte künstlerisches Orgelspiel am Conservatoire Royal de Musique in Lüttich bei Hubert Schoonbroodt und Katholische Kirchenmusik und IP/Klavier an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Musikwissenschaftliche Studien an der Universität Bonn führten zum Bau der Enharmonischen Pfeifenorgel, eines Instruments in der akustisch reinen Stimmung mit 48 Tönen pro Oktave. Hans-André Stamm lebt als freischaffender Komponist und Konzertorganist in Leverkusen. Als Komponist hat er zahlreiche eigene Werke und Bearbeitungen für Orgel, kammermusikalische Besetzungen bis zu Orchester veröffentlicht und zahlreiche Tonträger aufgenommen. Als Orgelvirtuose konzertiert er sowohl solo als auch mit Trompete, Flöte, Violine und Saxophon. 

Foto: Barbara Frommann

27. Jan. 2019


17:00 Uhr
Eintritt 10 Euro-VVK: Buchhandlung Blücherstr. 3

Klangreise 11

Intuitive Musik und Improvisationen zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

Filip Erakovic Akkordeon (Serbien)
Katharina Hoffmann Cello (Deutschland)
Jürgen Löscher Saxophon & Klarinetten (Deutschland)
Kioomars Musayyebi Santur (Iran)
Ramesh  Shotham  Percussion (Indien)
Hinnerick Bröskamp Kurator, Stimme, Shrutibox & Körpertambura

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen

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und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

Auf eine gemeinsame Klangreise gehen an diesem Sonntag:


Filip Erakovic
Akkordeon
Der in Essen lebende Akkordeonist wuchs in einer serbischen Musikerfamilie auf. Mit neun Jahren begann er Akkordeon zu spielen. Mit 11 Jahren gab er seine ersten Konzerte und nahm an zahlreichen Musikwettbewerben teil. 2011 und 2012 trat er bei „Best of NRW“, einer Konzertreihe für hochbegabte und junge Künstler aus NRW auf. Er konzertiert auf zahlreichen nationalen und internationalen Bühnen und gewann inzwischen 30 Preise bei renommierten Musikwettbewerben. Er ist heute einer der gefragtesten und interessantesten Akkordeonisten seiner Generation.
Seine musiklalische Vielseitigkeit zeigt sich in seinem vielfältigen Repertoire, das ebenso Werke von Barock-Transkriptionen bis zur Moderne wie Interpretation von Auftragswerken für Akkordeon und improvisierte Musik enthält. Aus der Zusammenarbeit mit Komponisten wie Gerhard Stäbler, Rebecca Saunders, Gordon Kampe, Günter Steinke u.a. entstanden viele Uraufführungen von Solo- und Ensemblewerken.
Filip Erakovi? ist Mitglied beim Ensemble S201, einem jungen Spezialensemble mit Schwerpunkt auf aktuellster Musik, originellen Konzertformaten und multimedialen Konzepten. Darüber hinaus spielt die Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern Frankfurt eine wichtige Rolle in seiner künstlerischen Arbeit. http://filiperakovic.com/


Katharina Hoffmann Cello
Die Cellistin Katharina Hoffmann – geboren 1983 in Siegen – verfolgt das Anliegen, in ihrer musikalischen Praxis die Grenzen unterschiedlicher Genres und Kulturen zu überwinden. Klassisch unterrichtet wurde sie u. a. von Klaus-Dieter Brandt (Musica Antiqua Köln) und Katharina Troe (Hochschule für Musik und Tanz Köln). Parallel beschäftigt sie sich mit nicht notierten Formen musikalischer Praxis – vor allem in orientalischen und afrikalischen Musikkulturen. In ihrem Duo Celsant (Cello/Santur) entwickelt Katharina Hoffmann eigene Kompositionen und Improvisationen, die sich auf der Schwelle zwischen traditionell orientalischer Musik, westlicher Klassik und Experiment bewegen. Seit 2013 ist sie Mitglied des Lokanga Köln Quartettes rund um den madagassischen Sänger und Gitarristen Erick Manana, den sie auf Konzerttournee in Madagaskar begleitete. Die Musikerin studierte auch Musikwissenschaft und Philosophie und ist als Musikautorin tätig. Als Cellolehrerin und freie Musikerin lebt und arbeitet sie in Köln. https://kathacel.wixsite.com/info


Jürgen Löscher
Saxophon & Klarinetten
Geboren 1960 in Mönchengladbach. Musikstudium an der Musikhochschule Westfalen-Lippe, Abteilung Dortmund (1980-84) und der Folkwang-Musikhochschule Essen (1984-87 - Aufbaustudium).Ausbildung zum Musiker-Dispokinesiopaeden in Wageningen, Holland (1989-91).
Dozent für Klarinette und Saxophon an der Kreismusikschule in Viersen sowie als freischaffender Musiker tätig in vielfältigen Besetzungen und solistisch als Multiinstrumentalist von Bass- bis Es-Klarinette und Tenor- bis Sopransaxophon.
Intensive Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik bereits während des Studiums, Mitwirkung bei verschiedenen Avantgarde-Ensembles ("NotaBu", Düsseldorf; "Go Ahead", Essen: "Henze-Ensemble", Moers; "Art-Ensemble" Mönchengladbach/Düsseldorf, "ArToll"-Ensemble Kleve). Mitgründer und Mitglied im Ambience-Musik-Ensemble "der_kapuvka". Ein wesentlicher Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit als Klarinettist/Saxophonist sind regelmäßige Auftritte als improvisierender Musiker in verschiedenen Besetzungen.


Kioomars Musayyebi
Santur
wurde 1977 in Teheran geboren. Beim bedeutenden Santurmeister Faramarz Payevar lernte er das Santurspielen. An der Teheran University of Art erlangte er den Bachelorgrad im Fach Instrumental Musik. Sein Masterstudium absolvierte er am Centre for World Music in Hildesheim. Als freier Dozent gibt er sein Wissen weiter. Als Komponist verknu?pft er persische Klänge mit jazzigen Arrangements zu einem neuen Sound. Seit 2013 ist er festes Ensemblemitglied beim Transorient Orchestra. 2015 gru?ndete er mit Musikern aus Deutschland und dem Iran das Kioomars Musayyebi Quartett. Er spielte bei zahlreichen Festivals, u.a.: Fadjr Festival, Fusion, Folk’n’Fusion und Essen.Original, Creole Wettbewerb NRW 2017. http://kioomars-musayyebi.com


Ramesh Shotham Percussion
Seit vielen Jahren ist der aus Südindien stammende und in Köln lebende Percussionist und Schlagzeuger Ramesh Shotham ein Brückenbauer zwischen Ost und West. Mit seinen unverwechselbaren, komplexen südindischen Rhythmen garniert er das Menü aus Jazz, Funk, Rock und Ethnomusik, voll packender Melodien und Improvisationen. Eine Fusion verschiedener Kulturen, bei der es keine musikalischen Grenzen gibt. Geboren und aufgewachsen in Südindien war er mal Rocker, Jazzer und klassisch-indischer Musiker. Heute ist er alles gleichseitig.
Ramesh Shotham ist einer der vielseitigsten und außergewöhnlichsten Musiker der Kölner Szene. Er stammt aus Madras, heute Chennai, und ist im Rock, Jazz, Fusion, in der improvisierten und vielen anderen Musiken zu Hause. Unvergessen sind seine Konzerte mit Charlie Mariano, dem Karnataka College of Percussion oder der WDR Big Band. Seine eigene Band Madras Special setzt Maßstäbe in Sachen Musik von Weltformat.
2018 wurde Ramesh Shotham mit dem WDR-Jazzpreis in der Kategorie „Musikkulturen“ ausgezeichnet. https://shotham.org/
Foto: Gerhard Richter


Hinnerick Bröskamp Kurator, Stimme, Shrutibox & Körpertambura
war in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in den Bereichen Performance, Training und Coaching von Führungskräften. Er ist Programmkurator des Klangraum-Kunigunde.

 

3. Feb. 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

REEL BACH CONSORT

Bach, give us a tune! - Bach goes Celtic

Musik der Familie Bach in keltischem Gewand präsentiert an diesem Sonntag das Reel Bach Consort aus Bonn unter der Leitung des Bonner Kantors Hubert Arnold. Auf irischem Dudelsack, Harfe, der irischen Trommel Bodhrán, Fiddle, Whistles, Cembalo, Gitarre und einigen anderen Instrumenten gespielt erklingen Stücke von Bach plötzlich ganz anders. Das Ensemble hat die barocke Musik

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völlig neu arrangiert und mit keltischen Klängen kombiniert, frei nach dem Motto "Wie hätte eine Bach'sche Familienfeier in einem irischen Pub geklungen?". Dabei verfolgen die Musiker häufig das von der Familie Bach bei Zusammenkünften verwendete Prinzip der Quodlibets - das gleichzeitige Spiel mehrerer Melodien, die auf wundersame Weise aber doch zusammen passen.
Das Reel Bach Consort hat sich im Laufe seiner zehnjährigen Geschichte immer wieder intensiv mit den Reisen des "alten" Bachs nach Irland beschäftigt und dabei beispielsweise herausgefunden, dass das bekannte Präludium doch nur eine Begleitstimme für eine irische Melodie ist, Bach eine äußerst progressive Tante mit Doppelnamen hatte und er bei seinen Reisen definitiv auch in Liverpool gewesen sein muss. Wer mehr darüber erfahren möchte, der sollte sich das Konzert des Reel Bach Consorts auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Unter anderem dabei sind die Fiddlerin Sabrina Palm, der Multiinstrumentalist Tom Kannmacher und diverse bekannte Gesichter der Bonner Folkszene.
www.reel-bach-consort.de

17. Feb. 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Edgar Wild - Klavier-Solokonzert

Werke von Robert Schumann und Frédéric Chopin

Edgar Wild, Jahrgang 1965, studierte Schulmusik und Deutsch in Köln. Nach dem Examen studierte er bei Prof. Roswitha Gediga Klavier und legte an-schließend nach einem Aufbaustudium bei Prof. Nina Tichman sein Konzertexamen ab. Kammermusikalische Studien beim Amadeus-Quartett ergänzten seine Ausbildung. Edgar Wild unterrichtet am Leonardo-da-Vinci-Gymnasium Köln-Nippes.

Zum Programm:
Die Sonate in g-moll, Op. 22 ist Robert Schumanns letzte

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Klaviersonate, wenn man die in anderem Rahmen gedachten Drei Klaviersonaten für die Jugend op. 118 von 1853 außer Betracht lässt. Trotz der weit auseinander liegenden Entstehungszeiten der einzelnen Sätze weist das komplette Werk eine starke inhaltliche Geschlossenheit auf. Die motivische Verwandtschaft der thematischen Bildungen aller vier Sätze ist unüberhörbar, ihre innere Struktur recht stringent und beinahe auf das Wesentliche reduziert. Die Abfolge vom stürmisch-drängenden Eröffnungssatz über die lyrische Schönheit des zweiten und lebhafte Prägnanz des Scherzos bis hin zum schwungvollen Finale erzeugt eine gelungene Bogenform.

Die Barcarolle in Fis-Dur, Op. 60 ist eine von Chopins letzten großen Kompositionen, komponiert zwischen Herbst 1845 und Sommer 1846, drei Jahre vor seinem Tod. Basierend auf dem Rhythmus und der Stimmung der Barcarolle hat sie einen ausgesprochen romantischen und leicht wehmütigen Ton.

Chopins 3. Sonate ist einer der größten Beiträge zu dieser Werkgattung im 19. Jahrhundert. Der persönliche Stil des Komponisten war hier zu voller Blüte und Schaffenskraft gelangt. Der groß dimensionierte Kopfsatz mit seinem rastlosen Schwanken zwischen Pathos und Introvertiertheit wird von einem atemlos dahinhuschenden Scherzo abgelöst. Im langsamen Satz ersinnt Chopin einen der schönsten Gesänge, den man sich nur vorstellen kann. Das düster beginnende Finale steigert sich unermüdlich und endet in einem strahlenden H-Dur.

 

24. Feb. 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Les Saxosythes + ChorImTakt

Klangzeit - Zwei Chöre ein Konzert

Unter der neuen Leitung von Rodrigo López Klingenfuss gestalten der Kölner Kammerchor Les Saxosythes gemeinsam mit dem ChorImTakt (Leitung Simon Rummel) ein Konzert mit Chorwerken von der Romantik bis zur Moderne.

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