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Programmvorschau

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den kommenden Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Adresse: Kirche St. Heinrich und Kunigund, Simon-Meister-Straße 1 (Schillplatz), 50733 Köln.
Lageplan

26. Mai 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

RheinFlöten

Das Flötenensemble am Rhein

Die RheinFlöten sind ein neues Ensemble mit  Flötist*innen aus den großen Köln-Bonner Orchestern – Beethoven Orchester,  Gürzenich-Orchester, WDR Sinfonieorchester  – und  freiberuflichen Flötist*innen.

In seinem Repertoire hat das Ensemble bekannte Werke,

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die durch attraktive Arrangements ein neues klangliches Gesicht bekommen. Die verschiedenen Flöten – Piccolo, große Flöte, Alt-, Bass- und Kontrabassflöte – zeigen ein  breites Klangspektrum von Brillianz bis Perkussivität. Die Vielfalt der Klänge und Formen, mitreißend-melodiöse Musik, mit großer Spielfreude interpretiert: das alles macht jedes Konzert der RheinFlöten zum Erlebnis.

Mitwirkende Camilla Castellucci | Angélique van Duurling I Michael Heupel | Levke Hollmer | Christiane Menke | Hans Martin Müller | Christiane Oxenfort | Irmtraud Rattay-Kasper | Andrea Will | Freerk Zeijl

Foto: Jörg Heupel

2. Juni 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Cologne Guitar Quartet

Interkulturell

Gitarre:
Tal Botvinik
Israel Henrique Almeida Portugal  Ptolemaios Armaos Griechenland Tobias Juchem Deutschland

Das Cologne Guitar Quartet ist ein einzigartiges Ensemble in der deutschen Gitarrenszene. Es wurde von vier jungen Gitarristen gegründet, die zusammen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

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studiert haben. Die Musiker bringen ihre verschiedenen Musikkulturen zusammen, um die Musik für Gitarrenquartett vielseitig auszuloten. Das Repertoire ist abwechslungsreich und dynamisch und hat seinen Fokus auf historischen Originalwerken für Gitarrenensembles und auf neueren Werken, die im Besonderen für ein Gitarrenquartett geschrieben wurden.
Das Cologne Guitar Quartet wurde beim "Karlsruher Wettbewerb für die Interpretation Zeitgenössischer Musik 2015" als eines von vier unterschiedlich besetzten Ensembles mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Das Quartett erwirbt zurzeit einen Master für Kammermusik und arbeitet zusammen mit Prof. David Smeyers (Ensembleleitung Neue Musik), Prof. Roberto Aussel, Prof. Hans-Werner Huppertz und Prof. Ansgar Krause (Gitarren-Klassen).
Die Auftritte auf verschiedenen Bühnen innerhalb und außerhalb der HfMT Köln erhielten ausgezeichnete Kritiken.

Programm:
Antonio Vivaldi
– Concerto in Fa minore
(1678-1741)
„Der Winter“
Johann Sebastian Bach/ Ansgar Krause – Konzert für zwei Cembali BWV 1061
(1685-1750)
Feliu Gasull - Fantasia sobre dos temas de Manuel de Falla
(*1959)
Nana
Polo
Manuel de Falla – Danza Ritual del Fuego
(1876-1946)
Henrique Almeida – Cavaquinho
(*1990)
Nikos Skalkottas – aus 36 griechische Tänze
(1904-1949)
Kritikos
Peleponnisiakos
Kleftikos
Sepharadic song - Morenica

https://www.cologneguitarquartet.com/

Ptolemaios Armaos
wurde 1993 in Athen geboren. Er hat das Gitarrenspiel im Alter von sechs Jahren in Griechenland begonnen, wo er 2010 sein Gitarren- und Harmoniediplom erhielt. 2011 wurde er in der Hochschule für Musik und Tanz in Köln aufgenommen, wo er bei Prof. Roberto Aussel studiert. Außerdem hat er aktiv an den Masterclasses von Roland Dyens, Oscar Ghiglia und Hubert Käppel u.a. teilgenommen.
Er hat erste Preise in nationalen Wettbewerben gewonnen und hat im „World guitar competition“ teilgenommen, bei dem er eine Ehrenauszeichnung bekommen hat. Ptolemaios Armaos tritt sowohl solo als auch in Ensembles mit Musik verschiedener Kulturen und Instrumente,  wie Konzert-, E-Gitarre, Klavier, Violoncello, Bouzouki und Baglama, auf.

Tobias Juchem
wurde 1985 in Aachen geboren und erlernte die Instrumente Gitarre und Klavier bei Csaba Székely und Hella Westendorf.  Er nahm an nationalen und internationalen Gitarrenwettbewerben teil und gewann bei „Jugend musiziert“ einen 1.Preis im Bundeswettbewerb. An der Hochschule für Musik und Tanz Köln studierte Tobias sowohl Lehramt mit Hauptfach Gitarre bei Professor Ansgar Krause, als auch den Bachelor of Music in der Gitarrenklasse von Professor Roberto Aussel. Weiterhin besuchte er zahlreiche Meisterkurse unter anderem bei Lorenzo Micheli, Goran Krivokapic, Thomas Müller-Pering und Dale Kavanagh. Heute unterrichtet Tobias Juchem an verschiedenen Musikschulen in Köln und an der Offenen Jazz Haus Schule.

Henrique Almeida
studierte Gitarre am ESMAE (Porto) und Master of Music an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Prof. Roberto Aussel. Henrique hat verschiedene Internationale Wettbewerbe gewonnen und in vielen wichtigen Konzertstätten in Europa gespielt. Zurzeit studiert er Master of Music am Konservatorium von Maastricht bei Prof. Carlo Marchione.

Tal Botvinik
begann mit dem Gitarrenunterricht als er 11 Jahre alt war in der lokalen Musikschule in Jerusalem. In seiner Zeit an der Jerusalemer Musik Gymnasium für Musik und Tanz studierte er unter anderem bei Irit Even Tov. In seinem Militärdienst nahm er am Programm für „Outstanding Musicians“ teil und erwarb parallel dazu seinen Bachelor of Music an der Jerusalemer Musik Hochshcule bei Ruben Seroussi. In 2014 erwarb Tal den Master of Music an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei dem weltberühmten Gitarristen Roberto Aussel. Zur Zeit erwirbt er einen Master in Neuer Musik. Tal hat mehrere nationale und international Gitarrenwettbewerbe gewonnen. Er spielte als Solist mit Orchestern wie dem „Jerusalemer Symphonie Orchester“ und dem „Jerusalemer Akademie Orchester“. Er hat Rundfunk-Aufnahmen für „Israel Broadcasting Authority“ gemacht, was als Teil des „Youth at the Center“-Programms im Jerusalemer Music Center stattfand. Tal wurde Stipendiat der Alfred Toepfer „Concerto-Musik Stipendien” Stiftung.

9. Juni 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Duo Misa

Preziosen für Horn & Harfe

Michael Hielscher Horn
Isabelle Marchewka Harfe

Das  Duo Misa spielt Werke von Duvernoy, Boieldieu, Spontini, Longinotti, Damase und Andrès

Michael Hielscher,
geboren 1973 in Düsseldorf, erhielt im Alter von 10 Jahren

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an der Clara Schumann Musikschule seinen ersten Hornunterricht. Nach dem Umzug der Familie in das Bundesland Hessen studierte er mit 14 Jahren als Jungstudent bei Prof. Marie-Luise Neuenecker an der Hochschule für Musik in Frankfurt. Während dieser Zeit sammelte er seine ersten Orchestererfahrungen u.a. im Landesjugendorchester Hessen und machte den ersten Preis bei Jugend Musiziert.
Nach der Zeit als Wehrpflichtiger im Heeresmusikkorps 7 in Düsseldorf setzte Michael Hielscher sein Musikstudium an der Folkwang Hochschule Essen bei Prof. Wolfgang Wilhelmi und Prof. Frank Lloyd fort. Parallel zum Studium spielte er als Praktikant im Gießener Sinfonieorchester und als Aushilfe in verschiedenen Berufsorchestern. Seitdem er von einem Konzertexamensstudiengang am Londoner Royal Collage of Music nach Deutschland zurück gekehrt ist, lebt Michael Hielscher als freiberuflicher Hornist in Düsseldorf.

Isabelle Marchewka,
1987 in Köln geboren, fing mit 9 Jahren an, Gitarre zu spielen und bekam seit ihrem 14. Lebensjahr Harfenunterricht an der Rheinischen Musikschule Köln und gewann Bundespreise bei Jugend musiziert. 2006 nahm sie Unterricht an der Musikhochschule Köln. 2007-2011 studierte sie Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Harfe an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf mit dem Abschluss Diplom Musikpädagogin. 2009 bekam sie ein Stipendium der EON-AG und sie war Mitglied der Stiftung "Live Music Now Rhein-Ruhr". 2011 bis 2012 belegte sie an der RSH Düsseldorf den Masterstudiengang „Orchesterspiel“ (in Kooperation mit dem Orchesterzentrum NRW in Dortmund), und von 2012 bis 2014 studierte sie den Masterstudiengang Künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Darstellende Kunst und Musik Mannheim bei Prof. Anne Hütten mit der Abschlussnote 1,0. Sie ist Harfenlehrerin der Musikschulen Hilden und Dormagen und nahm an einigen Meisterkursen teil. Im November 2014 gewann sie einen 2.Preis beim 7.VDH-Wettbewerb (ein 1.Preis wurde nicht vergeben). Konzertreisen führten sie bisher auch nach England, Holland, Italien, Frankreich, Österreich und in die Schweiz. Momentan wirkt sie in der Spielzeit 2018/2019 bei der Theaterproduktion Menschen im Hotel mit dem Rheinischen Landestheater Neuss mit. Sie spielt in verschiedenen Orchestern in Deutschland, z.B. im Sinfonieorchester Witten unter der Leitung von Tobias van de Locht.

23. Juni 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Camerata St. Anna

Europa – vereint in der Musik 

Barocke Ensemblemusik von Johann Joseph Fux, Domenico Sarri, Johann Christian Bach und  Carl Philipp Emanuel Bach

Leitung: Walter Liedtke

Die Komponisten des Programms arbeiteten über ganz Europa verstreut: Johann Joseph Fux als Kapellmeister

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am Wiener Stephansdom und Hofkapellmeister der Habsburger. Domenico Sarro (auch „Sarri“) beherrschte als führender Komponist für einige Jahre die Opernbühne in Neapel. Georg Friedrich Händel lebte als Opernunternehmer in London. Carl Philipp Emanuel Bach arbeitete an den Hauptkirchen in Hamburg sowie am Hof Friedrichs des Großen in Potsdam, sein jüngerer Halbbruder Johann Christian Bach in Mailand und London.
Genauso vielfältig wie die Orte ihres Wirkens sind die musikalischen Formen der Barockmusik, die in diesem Programm zu hören sind: Ouvertüre, Sinfonie, Solokonzert und Orchestersuite. Die führenden Komponisten in ganz Europa kannten die Werke ihrer Zeitgenossen. Der musikalische Austausch der Stile und Formen funktionierte – zur Bereicherung aller.

Das Kammerorchester Camerata St. Anna ist eine Laienkammermusikgruppe. Die aktuelle Besetzung: Streicher, zwei Flöten, zwei Oboen, Fagott und Cembalo bzw. Orgel.

Programm:
J. J. Fux: Ouverture aus der »Ouverture in d-moll«
D. Sarri: Concerto a-moll für Blockflöte und Orchester (Solistin: Alexa Eicken)
G. F. Händel: „Wassermusik“, Sätze Nr. 4+10
J. Chr. Bach: Orgelkonzert in Es (Solistin: Ursula Schulten)
C. Ph. E. Bach: Sinfonie in e-moll

Alexa Eicken
hat Geschichte und Spanisch in Köln sowie Blockflöte in Düsseldorf studiert (künstlerische Reifeprüfung, diverse Meisterkurse) und ist heute als Prozessmanagerin tätig. Seit 2014 ist sie als Quer- und Blockflötistin Mitglied von "Camerata St. Anna".

Ursula Schulten
hat in Köln Schul- und Kirchenmusik sowie Mathematik studiert und arbeitet an der Gesamtschule Rodenkirchen. Daneben ist sie als Organistin und Continuo-Spielerin tätig. 

Walter Liedtke
hat in Köln Kirchenmusik studiert und arbeitet heute als Musikjournalist und Geschäftsführer einer Kölner Kommunikationsagentur. Er hat die „Camerata St. Anna“ 1989 mit gegründet und leitet sie seitdem fast ohne Unterbrechung.

 

30. Juni 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Heaven’s Joy

Inspirierende Lieder der Liebe voller Lebensfreude und Besinnlichkeit

Andrea Leonhardi Gesang, Klavier und Saxophon
Chris Krämer Percussion und Gesang
Urs Fuchs Gitarre und Gesang

Heaven´s Joy macht ihrem Namen alle Ehre und bringt mit großer harmonischer Spielfreude Songs und Balladen aus eigener Feder in

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deutsch, französisch und englisch auf die Bühne. Eine erfrischende, bezaubernde musikalische Mischung. Authentisch, beseelt und mitreißend.
In den Texten von Heaven´s Joy geht es in erster Linie darum, uns alle daran zu erinnern, wer wir wirklich sind und dass wir durch unser tägliches Leben eine zutiefst liebende Qualität zurückbringen können in unser Leben, unseren Körper, unsere Beziehungen und die Welt.
Mit mehrstimmigem Gesang, einfühlsamen Rhythmen von Chris Krämer (Percussion), lebendigen Gitarren und erdigem Bass von Urs Fuchs, der bezaubernden Stimme von Andrea Leonhardi – zart, berührend, warm und kraftvoll, zaubern Heaven´s Joy etwas himmlisches auf die Bühne.

Stehende Ovationen gab es bei der CD Präsentation in Frome (Somerset, England).

Kommentare:
„Diese Musik hat mich tief berührt – diese Cd kann man rauf und runterhören, ich werde sie einfach nicht satt... sie unterstützt mich zu mir zurück zu kommen...“
„Kommt direkt aus dem Herzen und spricht uns alle dort an“
„Dieser Gesang berührt sofort die Herzen der Zuhörer“
„Volle Freude und voller Fülle. Eingängige Songs und Kompositionen !“
„Echt , authentisch & inspirierend!“

 Urs Fuchs
ist seit über 30 Jahren Live- und Studiomusiker, Multiinstrumentalist und bekannt durch Trio Farfarello, die Harfinistin Ulla van Daelen und Weltstars wie Sally Oldfield, Frida (ABBA), Jon Lord (Deep Purple) und viele andere.
Er hat weltweit an über 100 CD Produktionen mitgewirkt, und komponierte zusammen mit Andrea Leonhardi die Musik zu verschiedenen Variete Shows im „Da Capo Variete“Darmstadt. Er arbeitet darüber hinaus als Produzent, ist Märchenerzähler im Kinder-Puppentheater Pinoccio.
Sein eingängiger Stil und Sound ist unverkennbar natürlich, klar und warm.

Christian Krämer
ist bekannt für seinen außergewöhnlichen Drum-Stil in dem sich Kraft und Zartheit miteinander verbinden. Er ist diplomierter Schlagzeug-Lehrer, studierte am Drummers Institut Germany und gründete 1992 seine eigene Schlagzeugschule Drum-Coaching in Leverkusen. Mit seinem Know-How von über 20 Jahren unterrichtet er hier Kinder und Erwachsene darin, ihren eigenen Ausdruck am Instrument und im Leben zu finden. Er spielt in verschiedenen Bands wie Haevens Joy, Robbie Boyd (England), Chris James (Australien) und anderen.

Andrea Leonhardi
ist Sängerin und Singer-Songwriterin mit berührender Stimme, zart und kraftvoll authentisch, ihr Gesang kommt direkt aus dem Herzen. Sie komponierte zusammen mit Urs Fuchs die Musik zu verschiedenen Variete Shows im  „Da Capo Variete“ und sang in der Hauptrolle des Musical-Varietes Da Capo.

www.heavensjoyfullmusic.com

7. Juli 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Kairos-Ensemble

Von tschechischer Romantik bis zu amerikanischer Moderne

Bärbel Klein Violine Karel Walravens Violine Doris Funke  Viola Marei Seuthe Violoncello Claudius Roller Klavier

Anton Webern (1883-1945)         
Langsamer Satz für Streichquartett (1905)
Claude Debussy (1862-1918)        
Préludes Premiere Livre (Auswahl) für Klavier  (1910/11)
Nr.2 Voiles (Schleier/Segel)

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Nr.6 Des pas sur la neige (Fußstapfen im Schnee)
Nr. 10 La Cathédrale engloutie (Die versunkene Kathedrale)                          
Morton Feldman (1926-1987)      
Durations 2 für Violoncello und Klavier (1960)
Antonin Dvorak (1841-1904)     
Klavierquintett A-Dur  op.81

Mit  diesem Programm spannt das Kairos - Ensemble einen  Bogen durch mehrere  Epochen der beidenvergangenen Jahrhunderte.
Mit seinem Frühwerk „Langsamer Satz für Streichquartett“ bewegt sich A. Webern noch ganz in der spätromantischen, tonalen Klangwelt. Und doch scheint schon eine Ausdruckswelt auf, die an die Grenzen jener Tonalität stößt, die den kurz darauf  folgenden  radikalen Bruch Weberns  mit der Tradition hin zur atonalen Musik schon erahnen lässt.
Inspiriert war Webern durch die Begegnung mit seiner späteren Ehefrau Wilhelmine Mörtl. Zarte bis expressive Klänge, in weit gespannter  Dynamik , die der 21-jährige Webern selbst als Liebes-Musik bezeichnet hat.

Mit den Preludes von Claude Debussy begegnet dem Hörer ein völlig anderer Weg an der Schnittstelle zur Moderne. In jedem Prelude entsteht jenseits der Tradition eine hochindividuelle Musik, die in jedem Prelude eine eigene Struktur erfindet.
Aus „Farben und rhythmisierter Zeit“, wie Debussy selbst anmerkte. Orgelartige, statische Klangaufschichtungen und starre Rhythmik (Nr. 10) steht neben äußerster Verknappung der Mittel (Nr. 6) oder Experimenten mit  fließender  vom Taktschema befreiter Rhythmik und neuen bisher nie von Komponisten verwendeten Skalen , wie z.B. Ganztonleitern, Fünftonleiter. (Nr. 2)
Die jeweiligen Titel stehen dabei absichtsvoll am Ende der Stücke, da Debussy den Hörern keine programmatischen Vorgaben voranstellen wollte.

Morton Feldmann gehört als  Weggefährte von John Cage , jener neuen, amerikanischen Komponistengeneration an, die mit radikalen, neuen Ideen einen prägenden Einfluss hatte. Die Ablösung von traditionellen Aufführungskonzepten ist eines ihrer Merkmale.
In  „Durations 2“  gibt es  zum Beispiel keine festgelegten Zeitverläufe. Sie sind den Spielern, unabhängig voneinander selbst überlassen, so dass jede Aufführung mit den vorgegebenen  Intervallfolgen des Notentextes  eine neue, subjektive Version ergibt. Klänge stehen für sich selbst, ohne eine erkennbare Hierarchie. Spannungen zwischen Klangfolgen, die im Augenblick ein-malig  entstehen, in radikaler Langsamkeit, kontemplativ.,  ohne eine voraus weisende Dramaturgie, skulptural gewissermaßen.

Antonin Dvorak’s Klavierquintett schließlich ist entstanden, als Dvorak auf der Höhe seiner Schaffenskraft war. Mit seiner Fülle an melodischen Einfällen, seiner urromantischen, schwärmerischen Klangwelt hat er einen Klassiker der Kammermusik des 19. Jh. geschaffen.

Kairós-Ensembles
Die Anfänge des Kairós-Ensembles liegen schon 3 Jahrzehnte zurück. Die Gründerinnen, Marei Seuthe, Bärbel Klein, Doris Funke fanden in der Hochschule für Musik in Köln zusammen, wo sie u.a. beim Amadeus-Quartett Kammermusikunterricht hatten. Vor 2 Jahrzehnten wurde Claudius Roller der Pianist des Ensembles. Im April 2017 kam Karel Walravens als weitere Violine hinzu. Das Ensemble konzertiert mit Programmen in variablen Besetzungen, vom Duo bis Quintett. Dabei liegen thematische Konzepte zugrunde. Das Repertoire reicht von der Klassik bis zur klassischen Moderne.

Claudius Roller
Aufgewachsen in Süddeutschland. Klavierunterricht  bei Karl-Wilhelm Berger in Stuttgart bis 1985. Danach Studium in den Fächern Instrumentalpädagogik und Tonsatz mit Hauptfach  Klavier bei Aloys Kontarsky und Peter Degenhardt an der Hochschule für Musik Köln. Zusatzausbildung  im Fach Dispokinesis bei G.O. v. de Klashorst. Seitdem in Köln als Klavier-Pädagoge an der Carl-Stamitz-Musikschule und als freischaffender Pianist tätig.
Karel Walravens
Studierte Violine am Robert-Schumann-Institut in Düsseldorf bei Prof. Helga Thoene. Intensives Kammermusikstudium bei den Mitgliedern des Amadeus-Quartett. (Musikhochschule Köln) und Sandor Devich (Bartók-Quartett)
Umfangreiche kammermusikalische Konzerttätigkeit in verschiedenen Besetzungen (Streichquartett, Klaviertrio, -Quartett und –Quintett).
Langjährige freiberuflicheTätigkeit als Orchestermusiker und Instrumentalpädagoge. Seit 2011 Leiter der städtischen Musikschule der Stadt Troisdorf.
Marei Seuthe,
geboren in Köln,verlegte nach ihrem Cellostudium an der Musikhochschule Köln und einer anschließenden Gesangsausbildung ihren Schwerpunkt auf klassische Kammermusik, Improvisation und Neue Musik. So gestaltete sie als Musikerin und Performerin mehrere Tanztheaterproduktionen, erarbeitete mit den Ensembles Foliafolie und Cello en Vogue inszenierteKonzerte für den WDR  und trat mit dem improvisierenden Chor Millefleurs bei internationalen Festivals auf. Einige ihrer Projekte wurden als CD veröffentlicht, zuletzt das Duoprojekt „Satiesfactory“ mit Dietmar Bonnen (2012) und die CD „Y“ mit dem Gitarristen Phil Reptil aus Paris (2016). 2009 wurde sie als Bühnenmusikerin mit der Produktion Wunschkonzert des Schauspiels Köln zum Berliner Theatertreffen eingeladen und war 2012 und 2014 guest artist beim New Directions Cello Festival in Ithaca, New York.
Doris Funke
Studium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Werner Neuhaus, Violine, anschließend Beginn der musikpädagogischen Arbeit an der Carl-Stamitz-Musikschule, Rheinische Musikschule. Wechsel zur Viola mit Unterricht bei Prof. Karin Wolf, seit dem als Bratschistin freischaffend in diversen Ensembles in Köln, Bonn, Düsseldorf tätig. Regelmäßige kammermusikalische Konzerte in unterschiedlichen Besetzungen, Schwerpunkt Klavierkammermusik.
Bärbel Klein
Aufgewachsen in Köln – Porz, während der Schulzeit vielseitige musikalische Ausbildung u.a. an Blockflöte, Gitarre, Klavier und Violine.
Anschließendes Studium der Schulmusik und Instrumentalpädagogik , Hauptfach Violine bei Prof. Werner Neuhaus, an der Hochschule für Musik, Köln.
Es folgten weiterführende Studien bei Walter Schreiber, Berta Volmer und Christiane Hutcap. Heutiger Schwerpunkt ist  die Dozententätigkeit an der Carl–Stamitz Musikschule , sowie das Konzertieren in diversen kammermusikalischen Besetzungen von Duo bis Quintett.