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Programmvorschau

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den kommenden Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Adresse: Kirche St. Heinrich und Kunigund, Simon-Meister-Straße 1 (Schillplatz), 50733 Köln.
Lageplan

23. Sept.2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Tommaso Ieva Gitarre & Vihuela de Mano

Gitarrenmusik aus fünf Jahrhunderten

Originalwerke und Transkriptionen mit Vihuela, romantischer und zeitgenössischer Gitarre

Im Rahmen dieses Konzertes werden Werke aus der Renaissance mit der Vihuela de Mano aufgeführt. Über Werke der Klassik und Romantik auf der romantischen Gitarre entsteht ein großer Spannungsbogen

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hin bis zur spanischen Spätromantik und zu zeitgenössischen Eigenkompositionen.  

Fantasia, Diferencias und Cancion del Emperador aus der Renaissance werden anhand von Bespielen von Luys Milan, Luys de Nravaez und Alonso de Mudarra vorgetragen. Diese erste vier Stücke werden mit der Vihuela de Mano. Eines aus Spanien dem XVI. Jahrhundert stammenden Instrument vorgeführt.Dieser erster Teil wird in der  Aufführungspraxis durchgeführt. Darauf folgend wird das Stück Fancy von John Dowland vorgeführt, als Bindeglied zwischen Renaissance und Barock. Zum Abschluss der ersten Hälfte des Programms folgt die Ciaccona aus der Partita II, BWV 1004 in d Moll.

Der zweite Teil des Konzertes beinhaltet zur Eröffnung die Variationen Op. 9 von Fernando Sor über eine Thema aus der Zauberflöte: " Es klinget so herrlich " von W. A. Mozart. Von der Klassik wechselt man mit der berühmten Elegy von J.K. Mertz. Danach folgt die Spanische Spätromantik von Francisco Tarrega mit den Stücken Capriccio Arabe und Recuerdos de la Alhambra. Letzter Beitrag dieses Konzertes ist die Eigenkomposition: " Scandinavian Landscapes: Memories of a Journey in the North".

Tommaso Ieva
begann im Jahre 1989 klassische Gitarre zu spielen. In Andria Provinz Barletta-Andria-Trani genoss er unter der Leitung von Maestro Pino Cava den ersten Gitarrenunterricht. Bis einschließlich 1995 konnte er zusätzlich in Musiktheorie und Solfège bei Prof. Antelmi Unterricht erhalten. Im September 1995 übersiedelte er nach Ludwigsburg. Den Unterricht für klassische Gitarre setzte er in Stuttgart bei Prof. Doktor Mario Sicca, später auch bei Steffen Brunner, Ihsan Turnagöl und Andreas Großmann fort. Den Studiengang Instrumental- und Gesangspädagogik besuchte er mit Hauptfach Gitarre unter der Leitung von Stephan Werner am Konservatorium Stiftung Doktor Hoch’s Musikakademie, Frankfurt am Main. Während seiner Studienzeit zwischen 2005 und 2009 konnte er unter Anderem an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Frankfurt am Main bei Doktor Roske ein Seminar für Musikpädagogik und Erziehungswissenschaft erfolgreich belegen. Zusätzlich besuchte er zahlreiche Meisterkurse und nahm aktiv bei renommierten Festivals, darunter Gitarrenfestspiele Nürtingen, Wetzlar, Darmstadt, Gevelsberg, Aystetten und Koblenz oder in Italien Gargnano, Bari und Trani, teil. Dort rundete er seine Ausbildung bei namhaften Interpreten und Pädagogen der klassischen Gitarre, wie zum Beispiel Manuel Barrueco, Prof. Hubert Käppel, Prof. Jury Clormann, Prof. Thomas Müller-Pering, Scott Tennant, Roland Dyens, Antonio Escobar, Susana Prieto, Prof. Olaf van Gonnissen, Luigi Attademo, Umberto Cafagna, Pavel Steidl, und vielen anderen ab. Unter der Leitung von Sigrun Richter und Christopher Gozeff genoss Seit April 2009 hat Tommaso Ieva die Laufbahn des Solisten als Interpret für Gitarrenmusik eingeschlagen. Sein Repertoire setzt sich aus Werken von der Renaissance über Barock, Klassik, Romantik, spanischer Spätromantik und Moderne zusammen. Unter Anderem konnte er schon in Frankfurt, Oldenburg (Ostfriesland), Dietzenbach (Offenbach), Ludwigsburg, Vaihingen an der Enz, Maulbronn, Gargnano, Trani ( associazione Domenico Sarro ), Andria ( ONLUS ) , Civitella del Tronto, Teramo, Bisceglie, auftreten. Tommaso Ieva hat zahlreiche Konzerte gegeben. Dazu zählt die Teilnahme im Rahmen der kulturellen Einrichtung De Falla in Bari im Jahre 2013, sowie im Jahre 2016 in Bologna bei dem Festival di San Giacomo, Festival von Vallendar oder für das italienische Kulturinstitut Stuttgart im Jahre 2016. Im Jahre 2012 gründete Tommaso Ieva die internationalen Gitarrentage Vaihingen Enz. Hier hat er Planung, Organisation und künstlerische Leitung übernommen. Seit 2012 unterrichtet Tommaso Ieva an der städtischen Musikschule Kornwestheim. Zur Zeit besucht Tommaso Ieva ein Studiengang Postgraduate bei Prof. Hubert Käppel in Koblenz bei der International Guitar Academy. Zu den Besonderheiten des Reperoires von Tommaso Ieva zählen die Aufführungen mit der romantischen Gitarre Staufer aus Wien und die historische Aufführungspraxis mit der Vihuela de mano ( XVI. Jahrhundert ) . Tommaso Ieva hat seine erste Platte: " La Catedral" mit Werken von Luis de Narvaez, John Dowland, Stepan Rak, Francisco Tarrega, Augustin Barrios und andere mehr im Jahre 2015 veröffentlicht.

30. Sept.2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

ChorImTakt

Jubiläumskonzert: 10 Jahre ChorImTakt

Spirituelle und weltliche Lieder aus verschiedenen Epochen und Stilen, mit Gastmusiker*innen an Geige, Cello, Klarinetten, Harmonium, großer Trommel und mehr.
ChorImTakt
ist ein gemischter Chor, der spirituelle und weltliche Lieder aus verschiedenen Epochen und Stilen singt. Seit fünf Jahren wird der Chor

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von Simon Rummel geleitet, der zahlreiche Arrangements für ihn schrieb. Neben dem jährlichen Konzert und der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste in seiner Hauskirche - die Pauluskirche in Köln-Höhenhaus, in der jeden Donnerstag ab 20 Uhr geprobt wird - inszeniert ChorImTakt in der Adventszeit mobile Straßenkonzerte im Raum Köln. Häufig arbeitet er interkulturell mit anderen Chören wie dem französischen Chor “De Vive Voix”,  dem türkischen Chor BOGAZÍÇÍ,  dem indonesischen Frauenchor “Spectrum Ladies Choir” aus Surabaya oder dem Gebärdenchor des Diözesanzentrums St. Georg aus Köln zusammen. Manchmal experimentiert Chorleiter Simon Rummel - selbst Komponist und bildender Künstler - mit ungewöhnlichen Klängen, z.B. mit mikrotonalem Gesang zu Klangskulpturen in Kunstausstellungen oder mit einer Improvisation zu Live-Malerei und ungehörtem Orgel. Bei diesen Projektchören öffnet sich der Chor auch für Außenstehende.

Zu ihrem 10-jährigen Bestehen wählten die Choristen nach einem aufwendigen Punktesystem ihre Lieblingslieder aus, ein Liederstrauß so bunt wie die fröhliche Truppe selbst: Brahms und Beatles, Cohen und Gainsbourg, Duruflé, Palestrina und Willi Ostermann… Lieder auf Plattdeutsch, Steirisch, Katalanisch…

Beim Jubiläumskonzert wird ChorImTakt von Gastmusiker*innen an Geige, Cello, Klarinetten, Harmonium, großer Trommel und mehr begleitet.

Foto: Klaus Zander

1. Okt. 2018


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Schweigen - Singen - Jubilieren

Montags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle
mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker*in:
Dorit Schäffler Klarinette Othello Liesmann Cello Matthias Kurth Oud

Gemeinsam bei der Meditation von der Hektik des Alltags abschalten, nach innen horchen, zu sich kommen

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und Ruhe finden.
Und dann im Wechsel die Freude an der eigenen Stimm-Klangfülle bei der Stimm-Improvisation entdecken und im freien Fluss der Töne, Klänge und Melodien die verbindende und heilsame Energie des gemeinsamen Singens und Jubilierens erleben. Dieser Wechsel zwischen kontemplativer Stille & expressiver Stimm-Klangfülle wird bei den Abenden so zu einer Quelle, aus der wir Kraft und Freude für den Alltag schöpfen können. Inspiriert und begleitet werden wir dabei von den Gastmusiker*innen.

7. Okt. 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Ludus Instrumentalis

Musikalischer Kalender

Evgeni Sviridov & Anna Dmitrieva Barockvioline
Davit Melkonyan Barockcello
Elizaveta Solovey Theorbe
Ekaterina Biazrova Cembalo

Das renommierte Kölner Barockensemble Ludus Instrumentalis präsentiert an diesem Sonntag ein neues Programm, das unbekannte

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Stücke der Barockzeit zum berühmten Thema "Le Quattro Stagioni" entdeckt.
Die Reise durch die vier Jahreszeiten wird mit dem österreichischen Komponisten Gregor Joseph Werner vorgestellt, der als Kapellmeister am Hof von Graf Esterhazy in Eisenstadt diente; die Position, die später Joseph Haydn übernahm. Werners "Musikalischer Kalender" (1748) - ein ausgezeichnetes und einzigartiges Werk - ist ein Zyklus von 12 Trio-Sonaten, die 12 Monaten entsprechen. Jede Trio-Sonate besteht aus einigen Sätzen, zu jeder gibt's ein Kommentar, z.B.: "il Marzo. La Quaresima, Sol in Ariete, Menuet il Giorno e il Notte equale, La Contemplazione, il Giorno Critico" (in dem Mertzen. Die Fasten, Die Sonne betritt den Widder, Tag und Nacht gleich, die Nachsinn und Betrachtung, Verworffener Tag).

Am Konzert werden auch die Werke von J.S.Bach, J.J.Walther und H.I.F.von Biber mit dem gleichen Thema zu hören.

Biografie des Ensembles und Website: https://www.evgeny-sviridov.com/ludus-instrumentalis/deutsch/

14. Okt. 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

THE KLEZMER TUNES

Back to Odessa

Klezmermusik angereichert mit Jazz, Funk, Gypsy, Bossa Nova und Rock'n'Roll

Dimitri Schenker Klarinette
Igor Mazritskiy Violine
Vadim Baev Akkordeon

The Klezmer Tunes sind das Klezmer-Ensemble um Dimitri Schenker.

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Eigentlich hatte er eine Profi-Eisläufer-Karriere vor sich, doch nachdem er den Swing von Benny Goodman gehört hatte, wechselte er zum Studium der klassischen Klarinette in Moskau und Düsseldorf. Die Klassik-Linie verlässt Dimitri mit ebenso profund ausgebildeten Freunden: Geiger Igor Mazritsky, der dem musikalischen Nährboden Odessas entstammt und Akkordeonist Vadim Baev aus dem russischen Sewerodwinsk, der sich den letzten Schliff in der Hochschule für Musik und Tanz in Köln geholt hat.
Drei Vollblutmusiker, die die eingängigen Melodien aus der unendlichen Fundgrube der jüdischen Klezmermusik auf ihre ganz spezielle Weise verarbeiten. Das einzigartige Klangbild des Ensembles ist durch so unterschiedliche Einflüsse wie Jazz, Funk, Gypsy, Bossa Nova und Rock'n'Roll geprägt. Nicht zu überhören ist die klassische Ausbildung der drei Musiker.

Dimitri Schenker studierte klassische Klarinette in Moskau und Düsseldorf und schloss das Studium mit Auszeichnung ab. Er spielte u.a beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei der Klassischen Philharmonie Bonn, am Meininger Theater, bei der Rheinischen Philharmonie in Koblenz und war viele Jahre als Solo-Klarinettist bei der Kölner Kammeroper tätig. Dimitri Schenker war Stipendiat der Stiftung Vila Musica.

Igor Mazritsky spielt seit seinem fünften Lebensjahr Violine. Nach dem Studium u.a. an dem berühmten Gnessin Institut in Moskau und der Rubin Akademie für Musik in Jerusalem unternahm er als langjähriger Konzertmeister und Solist der Jungen Philharmonie Köln mehrere Konzertreisen, bei denen er u.a. mit Nigel Kennedy zusammenspielte. Außerdem spielte er in verschiedenen Ensembles wie zum Beispiel "Tango Fuego", "Yontev", "Ashira".

Vadim Baev ist in Sewerodwinsk, Nord-Russland geboren. Er erlernte sein Instrument bereits im Alter von 5 Jahren, studierte dann an der Gnesins-Akademie in Moskau und wechselte 2014 nach Deutschland ins "Master of Musik Programm" bei Prof. Helmut Quakernack an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. 

21. Okt. 2018


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3

Maryam Akhondy & Ensemble

Zeitgenössische und traditionelle Klänge aus dem Iran

Maryam Akhondy Gesang
Arman Sigarchi Barbat
Mostafa Akhoundi  Gitarre

Die dreiköpfige Gruppe um die in Köln ansässige iranische Sängerin Maryam Akhondy hat sich speziell für diesen Abend zusammengefunden und ein Programm mit klassischer Musik und Kompositionen Mostafa Akhoundis zu Texten

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des bekannten iranischen Dichters Ahmad Shamlou zusammengestellt. Das Gitarrenspiel Mostafa Akhoundis wird begleitet von der von Arman Sigarchi gespielten Barbat, dem persischen Instrument, aus dem sich die arabische Oud entwickelte.


Maryam Akhondy
Neben dem Studium der Theaterwissenschaft an der Akademie der schönen Künste in Teheran nahm sie Gesangsunterricht bei Ostad Nasrollah Nassepour, einem der bedeutendsten Lehrer des klassischen persischen Gesangs, erlernte bei ihm Radif, die Ordnung und Systematik persischer Musik, und Tahrir, die charakteristische Gesangstechnik in der traditionellen iranischen Kunstmusik.
Nach der Islamischen Revolution wurden öffentliche Auftritte von Sängerinnen im Iran verboten. Maryam Akhondy wanderte deshalb nach Deutschland aus. In Köln wagte sie einen künstlerischen Neuanfang und gab erste Konzerte mit exiliranischen Musikgruppen in Skandinavien und anderen Ländern Europas.
Als Sängerin und Leiterin des "Ensemble Barbad", einem klassisch instrumentierten Orchester für iranische Kunstmusik, steht Maryam Akhondy seit Mitte der 1990er Jahre auf der Bühne vieler deutscher und internationaler Konzertsäle und Musikfestivals. 2006 vertonte sie mit dieser Gruppe Gedichte der persischen Poeten Hafez, Chayyam und Attar und veröffentlichte diese auf der CD Sarmast - Iranian Art Music for Texts of Persian Poets.
Maryam Akhondy ist auch Gründerin und Leiterin der Frauen-Vokalgruppe Banu (persisch für "vornehme Dame"), mit der sie nach fast vergessenen iranischen Frauengesängen forscht, um diese dann zu bearbeiten und auf die Bühne zu bringen. Einige der gesammelten Arbeiterinnen-, Hochzeits- und Trauerlieder finden sich auf Maryam Akhondys im Jahr 2000 erschienener CD Banu - Songs of Persian Women.
Maryam Akhondys musikalische Arbeit umfasst auch die Beschäftigung mit zeitlich weit zurückliegenden Epochen persischer Musik, darunter ein Konzert-Projekt mit zoroastrischen Klängen und Gesängen aus vorislamischer Zeit, das 2012 beim Festival Musica Sacra International im Stadtschloss zu Füssen (Deutschland) unter dem Titel "Music In Praise of Ahura Mazda" uraufgeführt wurde. Für das gleiche Festival erarbeitete Maryam Akhondy 2016 ein Bühnenprogramm über die "Zar"-Musik südiranischer Stämme, die von arabisch-afrikanischer Trancemusik beeinflusst ist. Ort der Uraufführung war diesmal die Basilika St. Michael in Altenstadt (Deutschland).
Über die persische Musik hinaus arbeitet Maryam Akhondy auch immer wieder mit Vertretern westlicher Musik zusammen, von 1994 bis 1999 zum Beispiel mit dem deutschen Weltmusik-Orchester Schäl Sick Brass Band, 2008 mit dem Kölner Arrangeur und Bandleader Mike Herting bei der RuhrTriennale in Duisburg und 2009 mit dem amerikanischen Jazz-Vokalisten Bobby McFerrin bei der europäischen Uraufführung von dessen Opernprojekt "Bobble" in Basel/CH.
2013 gründete Maryam Akhondy ihre dritte Musikgruppe, "Maryam Akhondy's Paaz". Das international besetzte Quintett spielt neu arrangierte persische Chansons aus der Frühzeit des iranischen Rundfunks bis zur Islamischen Revolution und von Jazz und Klassik beeinflusste Kompositionen der beteiligten Musiker. 2015 nahm der Westdeutsche Rundfunk ein Konzert der Band auf, das unter dem Titel "Maryam Akhondy's Paaz - live at WDR" 2016 auf CD bei Laika Records in Bremen veröffentlicht wurde.
Ebenfalls 2016 formierte sich das Duo "Maryam Akhondy & Mike Herting", dessen erstes Konzert am 23. Juni 2016 im Kölner Stadtgarten stattfand. Die Musik ist eine Mischung aus europäischen, afrikanischen, persischen und indischen Klängen und reicht vom Jazz bis zu neu interpretierten deutschen Volksliedern.


Mostafa Akhoundi
wurde 1960 in Teheran geboren. Als Jugendlicher begann er die iranischen Instrumente Tar und Santur zu lernen, spielte dann Klavier und wählte schließlich die Gitarre zu seinem  Hauptinstrument.
1987 verließ Mostafa Akhoundi den Iran und ging nach Köln. In der Rheinischen Musikschule studierte er bei Friedrich Pütz Gitarre und verfeinerte seine Spieltechnik bei Professor Marco Socias, ebenfalls in Köln.
1992 begann er mit dem Studium der Instrumentalpädagogik im Fach Gitarre bei Professor Leonard Beck an der Folkwanghochschule der Künste in Duisburg, das er im Jahr 2000 abschloss.
Im Jahr 1996 gründete er in Köln das aus fünf Instrumentalisten und einer Sängerin bestehende Ava-Ensemble, dessen Musik von persischen und europäischen Einflüssen geprägt war. Die Gruppe gab Konzerte in Deutschland, Belgien und den Niederlanden.
1999 veröffentlichte Mostafa Akhoundi mit Ava das Musikalbum "Tardid", das eigene Kompositionen enthielt, basierend auf einem Gedicht des bekannten zeitgenössischen iranischen Poeten Ahmad Shamloo.
2012 veröffentlichte Mostafa Akhoundi im Iran das Musikfachbuch  "Cheguneh Tamrin Konim" (auf deutsch "Wie man übt").
Im Jahr 2014 erschien, ebenfalls im Iran, sein Album  "Donawasie Gitar", Gitarrenduette mit Werken europäischer und lateinamerikanischer Komponisten, aufgenommen mit Alireza Reza .
Mostafa Akhoundi hat zahlreiche Artikel über Musik und die Gitarre für iranische Fachzeitschriften geschrieben und arbeitete dabei unter anderem mit dem "Art of Music Magazine" in Teheran zusammen. Er lebt in Köln und unterrichtet Gitarre für iranische und europäische Musik.


Arman Sigarchi
wurde 1984 in Rasht (Iran) geboren. Mit 10 Jahren bekam er von seinem Vater, einem bekannten Musiker aus dem Nordiran, den ersten Musikunterricht. Er lernte verschiedene persische Instrumente wie Setar, Tar und Tombak, spezialisierte sich aber auf die persische Laute Oud. Mit der Oud gewann er in drei aufeinanderfolgenden Jahren (2001, 2002 und 2003) den ersten Preis beim Solo Wettbewerb des Fajr Musik Festivals, dem bedeutendsten Musikfestival im Iran.
Arman arbeitet mit zahlreichen iranischen Musikern wie Mohammed Reza Lotfi, Shahram Nazeri, Hamid Motebassem, Majid Derakhshani, Sima Bina, Salar Aghili und Alireza Ghorbani sowie mit Ensembles wie Sheyda, Chavosh, Dastan, Raz o Niyaz, Mezrab, Pardis und Khorshid. Er trat bei verschiedenen internationalen Musikfestivals auf: Du Monde Arabe, The Gaude Mater, The Guitar Festival, The Glatt & Verkehrt, Morgenland.
Seit 2009 lebt Arman in Deutschland, wo er neben seiner Konzerttätigkeit auch unterrichtet und Workshops gibt.

28. Okt. 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Seven Tales from the river

Ishu Michael Lohmann (Saxophon) & Johannes Schenk (Klavier) stellen ihre CD „Seven Tales from the river“ vor.

Zeit für Entschleunigung – die Stille entdecken. Diesen meditativen Raum der Weite und Entspannung haben die Musiker mit ihren Instrumenten erforscht. „Uns war es wichtig, unserer Musik ihren natürlichen Atem zu geben. Deshalb haben wir für unser Album akustische Instrumente verwendet und weitgehend auf elektronische Klangerzeuger verzichtet.“

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Ihre Vision beschreiben die beiden mit Keith Jarretts Satz über den großen Minimalisten Miles Davis: „Obwohl da so wenige Töne waren, war so viel in den wenigen Tönen!“
Ein Minimalist und großartiger Melodiker war auch der Saxophonist Charlie Mariano, mit dem beide Musiker verbunden waren. Aus Südindien brachte er Anfang der siebziger Jahre ausdrucksstarke Melodien und Ragas mit, die zur Grundlage für einen Teil der meditativen Improvisationen auf diesem Album wurden.

Und dann war da noch der Rhein…  Er hat das Duo immer wieder aufs Neue inspiriert. Das Tonstudio von Johannes Schenk liegt nämlich in seiner unmittelbarer Nähe. Und so haben sie dem mächtigen Fluss jeden Tag eine neue Geschichte abgelauscht und sie zu den SEVEN TALES verdichtet.

4. Nov 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Tokyo Baroque Guild

Traversflötenmusik des 18. Jahrhunderts

Ikutaro Igarashi Traversflöte Yamoto Hasumi Laute

Das 18. Jahrhundert ist das goldene Zeitalter für die Traversflöte, die gerade eines der beliebtesten Hauptmelodieinstrumente geworden ist. Der zarte melancholische Klang ist ausdrucksfähig wie die menschliche Stimme. Aber die Traversflöte ist ein virtuoses bewegliches Instrument. Die Laute

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hat sich ebenfalls im 18. Jahrhundert als ein harmonisches Soloinstrument hoch entwickelt. Die Laute ist hochkompetent, die Baßmelodie und die Harmonie im Ensemblespiel differenziert und nuancenvoll zu füllen. Deshalb ist diese Kombination von Traversflöte und Laute eine ideale Tondeklamationsmöglichkeit für die Schönheit der Traversflötenmusik des 18. Jahrhunderts.http://yamatohasumi.de/ensemble/tbg

5. Nov. 2018


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Schweigen - Singen - Jubilieren

Montags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle
mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker*in:
Hans Belz Piano Jonas Engel Saxophon Johanna Stein Cello

Gemeinsam bei der Meditation von der Hektik des Alltags abschalten, nach innen horchen, zu sich kommen

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und Ruhe finden.
Und dann im Wechsel die Freude an der eigenen Stimm-Klangfülle bei der Stimm-Improvisation entdecken und im freien Fluss der Töne, Klänge und Melodien die verbindende und heilsame Energie des gemeinsamen Singens und Jubilierens erleben. Dieser Wechsel zwischen kontemplativer Stille & expressiver Stimm-Klangfülle wird bei den Abenden so zu einer Quelle, aus der wir Kraft und Freude für den Alltag schöpfen können. Inspiriert und begleitet werden wir dabei von den Gastmusiker*innen.

11. Nov 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

ART Ensemble NRW

Soldier Tales 1918 - Komposition-Text-Impro

Werke von Erik Janson, Miro Dobrowolny, Igor Strawinsky (Suite- Geschichte vom Soldaten) und Text/Musik Impro auf Texte  des 1. Weltkriegs.

Lorenz Rommelspacher Gesang Pawel Kuterbach Klarinette Martin Schminke Violine Othello Liesmann Violoncello Miro Dobrowolny Sprecher & Leitung

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Seit gut fünfundzwanzig Jahren musiziert das ART Ensemble NRW nicht nur in Nordrhein- Westfalen, sondern immer wieder in verschiedenen deutschen Städten und im Ausland.  Gegründet und geleitet wurde und wird es von Miro Dobrowolny. Verschiedene Konzerte und Konzertreihen, wie  „Neue Musik im Museum“ von 1996-1999 in Düsseldorf, Duisburg, Münster. Bochum, Potsdam, Kassel, die Gladbacher Nachtmusiken 2008-2015, Auftritte in der Tonhalle Düsseldorf oder bei "unerhörte Musik" im BKA Berlin hat das Ensemble immer wieder durchgeführt.
Es hat sich aber auch im Kammeropernbereich betätigt. So u.a. für die Uraufführungs- produktion „Zauberflöte 2.2“ von Susanne Stelzenbach/ Ralf Hoyer im Auftrag der städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach (1999, Krefeld, Berlin). Die Uraufführung von Dobrowolnys Kammeropernsatire „Bachs Bieroper“ (2001, Oberhausen)  oder dem oratorischen Szenario „Zilverstad (2009, Zagreb, Krefeld).
Die Arbeit des Ensembles wurde immer wieder  vom Deutschen Musikrat,  vom  Kultursekretariat NRW, Landesmusikrat NRW, von Stiftungen, Ministerien und privaten Förderern ermöglicht. Fernseh- bzw. Rundfunksendungen erfolgten beim Hessischen und Westdeutschen Rundfunk.
Oftmals wurde das Ensemble zu Festivals eingeladen, wie der Ensemblia Mönchengladbach, den Brandenburgischen Konzerten, dem Rheinischen Musikfest, dem Schönberg Festival in Duisburg, der Bergischen Biennale, der Düsseldorfer Nachtmusik, der Zagreber Biennale und dem Kelemen Festival in Kroatien und dem Encontre de compositors  in Palma/ Mallorca, sowie dem Weltmusikfest der IGNM 2005. Im Jahr 2013 war das Ensemble eingeladen zur 27. Musikbiennale Zagreb und dem Zentrum Zeitgenössischer Musik Klagenfurt. Das Ensemble hat seinen Sitz in Düsseldorf- Flingern, wo es in seinem „Klangraum 61“ eigene Veranstaltungen durchführt. Einmal monatlich gestalten Musiker des Ensembles und Gäste die Salons Neue Musik im Klangraum 61. Das Ensemble wirkt maßgeblich beim Festival "Klangräume Düsseldorf" mit und ist das Ensemble in Residenz von Musik 21 e.V., der Düsseldorfer Gesellschaft für Neue Musik.

Musiker des Ensembles:
Violine: Martin Schminke, Roman Brn?i?, Annemarie Leschinski - Viola: Christine Hanl, Alexander Dressler, Lea Strecker - Violoncello: Othello Liesmann, Annette Rettich, Thomas Mietzsch - Kontrabass: Hanns Georg Kraft - Klavier Theodor Pauß, Odilo Klasen - Akkordeon: Marko Kassl - Harfe: Susanna Feige – Flöte: Svenja Kips, Maria Busch – Oboe: Saskia Buxbaum - Klarinette: Didier Jacquin – Fagott: Johannes Stelter – Horn: Michael Hielscher - weitere Mitglieder unter www.mirodobrowolny.de/art ensemble

18. Nov 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

concerto speciale

Dozentinnen und Dozenten der Rheinischen Musikschule konzertieren mit ihren Partnern Werke von Barock bis Modern, von Klassik bis Jazz.

Es erwartet Sie eine spannende Vielfalt mit Beiträgen unterschiedlicher Genre mit Musik von Benjamin Britten, Johann Sebastian Bach, Fernando Sor, Louis Andriessen, Rachel Grimes, Claude Debussy u.a.

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Duo
Emmanuelle Blondeau
Blockflöte & Armine Manasyan Klavier
Sibille Rauscher
Blockflöte & Lars Kenntemich Gitarre
The Art of The Duo
- Henning Gailing Bass & Tobias Weindorf Piano
The Schiele Trio - Anna Rosenberg Klavier Teresa Pardo Violine Maria del Mar Ribas Violoncello
Eva Veit Klavier solo
Armine Manasyan Klavier solo
Gabriele Diete Sopran & Karin Kloos Klavier


Gabriele Diete    
Musiklehrerexamen am Robert-Schumann-Institut Düsseldorf in den Fächern klassische Gitarre und Gesang. Diplom der künstlerischen Reifeprüfung Gitarre in Köln. 2004 Diplom Gesangspädagogik an der Folkwanghochschule Essen.
Zum Repertoire gehören Werke verschiedener Stilepochen wie Renaisssance, Barock, Klassik und Zeitgenössische Musik.  Seit dem Jahr 2000 widmet sie sich der Improvisation mit Stimme und Gitarre.
Karin Kloos
geboren in Hessen, Studium an der Hochschule für Musik, Köln mit Abschluss SMP im Fach Klavier und Allgemeine Musikerziehung. Seit 1980 Lehrtätigkeit an der Rheinischen Musikschule der Stadt Köln. Seit 1995 Leiterin der Regionalschule Köln-Nord.
Programm:
Benjamin Britten (1913-1976)
Folksong Arrangements British Isles für Sopran und Klavier
Nr.1 The Salley Gardens
Nr.7 Oliver Cromwell


The Art Of The Duo

Mit dem Duo Weindorf /Gailing stellen sich zwei neue Jazz- Instrumentallehrer der Rheinischen Musikschule Köln vor. Das Repertoire umfasst Standards des American Songbooks, deren Bearbeitungen sowie Jazzkompositionen die von beiden Musikern in diesem kammermusikalischen Rahmen vortragen werden.
Tobias Weindorf
erhielt zunächst eine klassische Ausbildung und studierte dann Jazzklavier bei John Taylor und Hubert Nuss an der Musikhochschule Köln. Mit seiner Frau der Saxofonistin Kristina Brodersen gründete er 2008 das Brodersen-Weindorf Quartett, das bisher zwei Alben veröffentlichte. Außerdem erschien 2015 das im Duo mit Brodersen eingespielte Album ´Rabaneo´ (beim Label Ajazz). Mit seinem Trio, zu dem Gunnar Plümer und Peter Weiss gehören, veröffentlichte er 2017 das Album  ´Stories to Be Told´ (Jazzsick). Weiterhin spielte er u.a. mit Ack van Rooyen, Fay Claassen, Thomas Stabenow, Paul Heller, Tom Gäbel, der Atlanta Jazzband, dem Cologne Contemporary Jazz Orchestra, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, sowie den Bochumer Symphonikern. www.tobiasweindorf.de
Henning Gailing
"Henning is an outstanding bass violinist and player" - Lee Konitz, "Gailing is certainly one of the few modern bass players saturated with the sounds of Oscar Pettiford, Paul Chambers and Israel Crosby." - John Goldsby, “…a beat like Charles Mingus ….marvellous arco-playing…” -  John Ruocco
Ein großer Sound, bodenständiger Groove und melodiöses Solospiel charakterisieren den  Kölner Bassisten Henning Gailing. Seit über 25 Jahren spielt er im Trio mit dem Pianisten Martin Sasse zusammen. In Live- und Studiosituationen arbeitet er mit bekannten amerikanischen und europäischen Musikern.
Er spielte Touneen u.a. mit Lee Konitz, Mark Murphy, Kevin Mahogany, Jimmy Cobb, Steve Grossman, Scott Hamilton, Vincent Herring, Peter Bernstein, Dennis Mackrel und Philipe Catherine und war an CD-Studioproduktionen u.a. mit Charlie Mariano, Steve Grossman, Vincent Herring, Peter Bernstein, Gregory Hutchinson, Martin Sasse, Silvia Droste, Kevin Mahogany, Matthias Erlewein, Paul Kuhn Big Band und Tony Lakatos beteiligt. Ferner war er u.a. bereits auf dem Northsea Jazz Festival, dem Istanbul Jazz Festival, dem Glasgow-, Brecon- und Pori Jazzfestival und bei Dubai Jazz und den InnTönen zu hören. Henning Gailing ist regelmäßig beim Ascona Jazzfest eingeladen. www.henninggailing.de


Lars Kenntemich
Aufgewachsen in Ransbach im Westerwald. Erste musikalische Ausbildung auf der Geige. Studium der klassischen Gitarre an der Musikhochschule Köln bei Professor Roberto Aussel und an der Gitarrenakademie in Koblenz bei Hubert Käppel. Unterrichtstätigkeit an der Rheinischen Musikschule seit 2009.
Programm:
BWV 1001, Johann Sebastian Bach
Fernando Sor, verschiedene Etüden


Emmanuelle Blondeau
wurde in Belfort (Frankreich) geboren und studierte Blockflöte in Besançon, wo sie 1996 mit dem Diplom abschloss. Anschließend war sie an Musikschulen in Besançon und Augsburg tätig und arbeitet seit 2017 in Köln als Lehrerin an der Rochus- und Rheinische Musikschule. Daneben ist sie in verschiedenen Ensembles aktiv und tritt in Konzerten auf, dieses Jahr u.a. bei einer Preisverleihung im Aachener Dom.
Programm:
Sonate in F Dur von Händel (Larghetto und Allegro)
Klavierbegleitung: Armine Manasyan
„Ende“ von Louis Andriessen (1981) for one recorder player playing two alto recorder


The Schiele Trio

besteht aus drei jungen Musikerinnen aus Köln im klassisch besetzten Pianotrio: Bratsche, Cello und Klavier.
Die niedersächsische Pianistin Anna Rosenberg lernten die spanischen Streicherinnen Teresa Pardo (Bratsche) und Maria del Mar Ribas (Cello) in einer gemeinsamen Probe in Juli 2016 in Köln-Nippes kennen. Die Probe erfolgte mit dem besonderen Erlebnis, dass die drei jungen, klassisch ausgebildeten Musikerinnen in Trio-Besetzung mit weiterem Repertoire experimentieren wollten. Bei der Suche nach neuen Klängen kam die Entdeckung der amerikanischen Komponistin Rachel Grimes und ihrer Suite “Music for Egon Schiele”, welche ein neues Genre ins Spiel brachte: kammermusikalische Formen, die sich zwischen dem Impressionismus von Claude Debussy und dem Minimalismus von Max Richter bewegen.

Anna Christina Rosenberg Piano
studierte an der "Hochschule für Musik Franz Liszt" in Weimar das Fach Open-Korrepetition. Seit 2004 arbeitet sie als freischaffende Musikerin in Köln und trat in verschiedensten Genres und Besetzungen auf. So war sie u.a. bei "Pasta Opera" (Alter Wartesaal Köln), "Beethovens Dinner" ("Stiefel" in Bonn) und im "Kölner Künstlertheater" als Pianistin tätig und spielte mit dem Kölner Damensalonorchester "Die Madämchen" im "Senftöpfchen"-Theater in Köln.

Maria del Mar Ribas Violoncello
wurde in Valencia, Spanien, geboren und ist seit 2007 Diplom-Konzertcellistin und mehrfache Preisträgerin. Als Mitglied in diversen kammermusikalischen Ensembles sammelte sie ein großes Repertoire von Klassisch bis Zeitgenössisch und Modern. Bundesweit konzertierte sie unter der Leitung von renommierten Orchesterdirigenten wie Sir Simon Rattle oder dem Bachspezialisten Helmuth Rilling.

Teresa Pardo Viola
geboren in Valencia (Spanien), studierte sie am „Conservatorio Superior Joaquín Rodrigo” ihrer Heimatstadt und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse Prof. Massimo Paris. In Spanien spielte sie im „Sinfonieorchester Albacete” und im „Sinfonieorchester der Region Valencia” unter anderen. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin an der Rheinischen Musikschule Köln, ist sie Mitglied des „EOS Kammerorchesters”, der „Jungen Philharmonie Köln” und des Ensembles „Camerata Sur”.

Programm:
Suite "Music for Egon Schiele”
Komponistin: Rachel Grimes

I.-Family Portrait
IV.-Mime van Osen
VI.-Wally, Egon and Models in the Studio
VII.-Promenade


Armine Manasyan
wurde im Jahre 1989 in Eriwan/Armenien geboren.Im Jahre 2006 absolvierte die Klavierklasse der Musikfachmittelschule namens Peter Tchaykovski in Eriwan.Von 2006 bis 2010 studierte sie am Eriwaner Konservatorium namens Komitas  in der Klasse von Professor Igor Yavryan.
Sie bestritt Auftritte bei zahlreichen Musikfestivals,Konzerten und Ensemble-Konzerten sowohl in Armenien  als auch in Iran,Frankreich und Deutschland.
Seit 2011 studierte Armine Manasyan an der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Studiengang Bachelor of Music/Klavier Solo und Instrumentalpädagogik  in der Klasse von Professor Josef Anton Scherrer.
Im Jahr 2017 hat sie das Studium an der Hochschule für Musik und Tanz erfolgreich mit dem Hochschulgrad “Bachelor of Music”  abgeschlossen.
Aktuell ist  Armine Manasyan als Klavierdozentin an der „Rheinischen Musikschule“ , „Nico Zipp Musikschule“, „Kölner Musikakademie“ und an der „Musikschule Downar“ in Köln tätig, auch als Pianistin nimmt sie in unterschiedlichen Solo- und Kammermusikkonzerten teil.

Programm:
"Reflets dans l'eau" von Claude Debussy ( aus dem Klavierzyklus " Images" Band 1)
"Early morning bathe" von Benjamin Britten ( aus dem Klavierzyklus "Holiday diary")


Eva Veit
geboren und aufgewachsen in Krasnodar, Russland, studierte an renommierten staatlichen Konservatorium Namens Glinka in Astrachan. Seit 1999 tritt Eva als Pianistin in Kammerensembles und als Liedbegleiterin in Köln und Umgebung auf. Solo- und Chorkorrepetition an der Volksbühne Bergisch-Neukirchen in den Operetten und Musicals „Die Dollarprinzessin“, Die Csardasfürstin“, „Clivia“, „Nächte in Shanghai“, „Der König und ich“, „My faire Lady“. An der Rheinischen Musikschule Köln seit 2010 als Korrepetitorin im Theater- und Tanzbereich und als Pädagogin im Fach Klavier tätig, organisiert fach- und generationsüber-greifende Projekte unter dem Motto „Musik und Tanz verbindet“.

Programm:
Claude Debussy - Arabesque E-Dur, Andantino con moto

 

25. Nov 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Obertonchor Bonn

lux mobilis — Obertöne in Bewegung

Die verborgene Stimme in den Stimmen – diese sonst kaum wahrnehmbaren inneren Klänge der Stimme in den Gesängen hörbar zu machen, ist die eigentliche Faszination des Obertongesangs, auf die sich der Bonner Obertonchor „vox intra voces“ spezialisiert hat.
In seinem neuen Programm „lux mobilis“ bewegen sich die Obertöne mal in minimalistischen rhythmischen Figuren, mal in motivischen Bögen,

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erklingen wie Glockenklänge und kehren dann wieder in das innere Leuchten der Stimme zurück.
Den Kompositionen des Bonner Obertonchores liegen verbal notierte Konzepte zu Grunde, die Raum für Improvisation lassen, Raum auch für choreografische Elemente, mit denen die Gesänge sich gleichermaßen in der Bewegung ereignen.

Leitung: Lothar Berger
Mitwirkende: Lothar Berger, Michael Duske, Ralf Malzkorn, Rudi May, Vera Ndiaye, Petra Ohmann, Ruth Stöcker.

2. Dez. 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Jugendchor Köln

Winter is coming – Lieder von Dunkelheit und Aufbruch

Am ersten Adventssonntag des Jahres 2018 wird der Jugendchor Köln sein erstes Konzert im Klangraum-Kunigunde mit dem Thema Dunkelheit und Aufbruch geben.
Die Dunkelheit löst eine Menge unterschiedlicher Gefühle in uns Menschen aus. In dem indianischen Round-Song Evening rise und bei

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Abends will ich schlafen gehn von Engelbert Humperdink kommt die Welt zur Ruhe. In dem schwedischen Lied Så mörk är natten wird die Erwartung auf Sankta Lucia geschürt, die traditioneller weise immer am 13. Dezember besonders in den skandinavischen Ländern Licht, Wärme und Nahrung bringt.
Es ist nun klar: Der Winter kommt – das spiegelt sich auch in der Titelmusik von Game of thrones die wir in einem eigenen Arrangement singen werden.
Aber Dunkelheit bringt auch Erneuerung. Die Erwartung auf das Weihnachtsfest bringt uns in eine adventliche Freude. So singen wir den ersten Choral aus Bachs Weihnachtsoratorium Wie soll ich dich empfangen, das französische Lied Noël des enfants perdus und den irische Song Christmas in the old mans hat. Um dann freudig in einem lebensbejahenden Kanon The Rhythm of Life zu enden.

Der Jugendchor ist im September 2015 gegründet worden und ist von 5 Mitgliedern auf  25 angewachsen. Er probt immer mittwochs von 18 – 19:30 Uhr im Clubraum des Altenberger Hofes in Nippes und freut sich immer über neue Sänger*innen. Nähere Informationen unter: www.kinderchor.koeln

 

3. Dez. 2018


20:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Schweigen - Singen - Jubilieren

Montags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle
mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox
Gastmusiker*in:
Theresia Binder Didgeridoo Volker Kaczinski Saxophone & Tambura Tom Daun Harfe

Gemeinsam bei der Meditation von der Hektik des Alltags abschalten, nach innen horchen, zu sich kommen

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und Ruhe finden.
Und dann im Wechsel die Freude an der eigenen Stimm-Klangfülle bei der Stimm-Improvisation entdecken und im freien Fluss der Töne, Klänge und Melodien die verbindende und heilsame Energie des gemeinsamen Singens und Jubilierens erleben. Dieser Wechsel zwischen kontemplativer Stille & expressiver Stimm-Klangfülle wird bei den Abenden so zu einer Quelle, aus der wir Kraft und Freude für den Alltag schöpfen können. Inspiriert und begleitet werden wir dabei von den Gastmusiker*innen.

9. Dez. 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

A Ceremony of Carols

Weihnachtliche Musik für Frauenchor und Harfe

Frauenvokalensemble Les Dames qui chantent 
Daphné Coullet Harfe 

Das Frauenvokalensemble Les Dames qui chantent führt zusammen mit der Französischen Harfenistin Daphné Coulletdas weihnachtliche Chorwerk A Ceremony of Carols von Benjamin Britten auf. Darüber hinaus werden mehrstimmige Weihnachtslieder für Frauenchor aus verschiedenen Regionen und Jahrhunderten zu hören sein.

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Das weihnachtliche Chorwerk A Ceremony of Carols, Op. 28 von Benjamin Britten entstand 1942. Es wurde für dreistimmigen Knabenchor (Frauenchor), Solostimmen und Harfe komponiert. Es besteht aus 11 Sätzen, denen mehrheitlich Texte aus „The English Galaxy of Shorter Poems“ von Gerald Bullet zugrunde liegen. Die Stücke werden auf Mittelenglisch gesungen. Gerahmt werden die Carols von einem „Hodie Christus natus est“, das einstimmig zum Ein- und Auszug erklingt.

Das 10-köpfige Frauenvokalensemble Les Dames qui chantent hat sich der klassischen Frauenchorliteratur verschrieben, ist aber auch offen für improvisatorische Klangräume. Zum noch frischen Repertoire des Ensembles gehören u. a. Werke von F. Mendelssohn-Bartholdy, O. di Lasso, M. Vulpius, J. Brahms, J. Rutter und J. Hilton.
Im März 2017 führte Les Dames qui chantent das „Stabat Mater“ von G. Pergolesi in einer dreistimmigen Fassung für Frauenchor zusammen mit Mitgliedern der Essener Philharmonie in Dormagen und Düsseldorf auf.
Das Ensemble arbeitet ohne dirigentische Leitung; die Erarbeitung der Stücke erfolgt eigenständig und wird in gemeinsamer Absprache interpretiert. Das Ensemble besteht aus Profimusikerinnen und ambitionierten Laiensängerinnen. Alle Ensemblemitglieder kommen aus dem Köln-Düsseldorfer Raum.

16. Dez. 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Vokalschlag

HARK! Adventliche Vokalmusik zum Aufhorchen und Abschalten

Heute präsentiert das A-Capella-Sextett Vokalschlag mit seinem Programm HARK! bekannte und ungewöhnliche adventliche Vokalmusik zum Aufhorchen und Abschalten. Da erklingen altvertraute Volks- und Adventslieder mal in prachtvoll ausgeschmückten, mal in klassisch schlichten Sätzen. Vielstimmig jubilierende Renaissance-Motetten von Heinrich Schütz und

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Michael Praetorius treffen auf puristische Klangarchitekturen der zeitgenössischen Vokalmusik von Arvo Pärt und Jaakko Mäntyjärvi. Die sechs Sängerinnen und Sänger lassen nur mit ihren Stimmen Trompeten erschallen, Pauken stampfen und Glöckchen klingen und stimmen ihr Publikum mit abwechslungsreichen Moderationen auf die Vorweihnachtszeit ein.

Vokalschlag
Einzigartige Stimmfarben, intensiver musikalischer Ausdruck und eine große Nähe zum Konzertpublikum – das zeichnet das Ensemble Vokalschlag aus. Seit 2008 konzertiert das A-cappella-Sextett deutschlandweit und präsentiert seinem Publikum anspruchsvolle und professionell erarbeitete Werke vom 16. bis zum 21. Jahrhundert.

Die sechs Sängerinnen und Sänger haben ihre Wurzeln in der Kölner Chorszene. Dort entwickelten sie Ihre Leidenschaft am Musizieren in kleiner Besetzung und an künstlerischer Arbeit im Team und auf Augenhöhe. Diese intensive musikalische und menschliche Arbeit hat letztlich auch die langjährige Freundschaft geprägt, die sich in vielen gestalterischen Aufmerksamkeiten im Konzerterlebnis widerspiegelt. 

Die musikalische Heimat des Kölner Ensembles ist insbesondere die Barock- und Renaissancemusik. Kompositionen von Schütz, Schein, Bach oder Homilius gehören für Vokalschlag ins Standardrepertoire. Das Publikum kann sich aber auch auf moderne Ausflüge in die zeitgenössische Musik oder in den A-Cappella-Pop und –Jazz (zum Teil mit eigenen Arrangements) freuen. Dabei steht für die Sängerinnen und Sänger immer der Wille zum intensiven musikalischen Ausdruck im Vordergrund: Die Ernsthaftigkeit der Interpretation, gepaart mit einer gehörigen Portion Humor und Leichtigkeit, verbindet sich so zu kontrastreichen Konzertprogrammen, in denen musikalische „Stilbrüche“ in thematisch zusammenhängenden Blöcken kombiniert werden. Vokalschlag ist „A-cappella in grün“: intensiv, frisch und vielseitig.

23. Dez. 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Ich harrete des Herrn - Adventliches Benefizkonzert

Benefizkonzert

Andrea Stein Sopran
Julia Steinhaus Alt
Angela Coester Flöte
Sibylle Bertsch Rezitation
Marcel Brühl Orgel und Klavier

Das Musikerehepaar  Andrea Stein (Sopran) und Marcel Brühl (Orgel) gibt bereits seit vielen Jahren regelmäßig Benefizkonzerte in der Advents- und Weihnachtszeit.

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Begonnen hat diese Reihe in ihrer  ursprünglichen Heimatgemeinde in Weißenthurm und wird seit einigen Jahren in Köln Nippes, ihrer jetzigen Heimatgemeinde in der Kirche Heinrich und Kunigund  fortgeführt. Dazu gesellen sich jeweils befreundete Musiker. In diesem Jahr freuen wir uns dabei auf Julia Steinhaus (Alt), Angela Coester (Flöte) sowie auf die Schauspielerin Sibylle Bertsch, die passende Texte zur Jahreszeit rezitiert.