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Programmvorschau

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den kommenden Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Adresse: Kirche St. Heinrich und Kunigund, Simon-Meister-Straße 1 (Schillplatz), 50733 Köln.
Lageplan

30. Juni 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Heaven’s Joy

Inspirierende Lieder der Liebe voller Lebensfreude und Besinnlichkeit

Andrea Leonhardi Gesang, Klavier und Saxophon
Chris Krämer Percussion und Gesang
Urs Fuchs Gitarre und Gesang

Heaven´s Joy macht ihrem Namen alle Ehre und bringt mit großer harmonischer Spielfreude Songs und Balladen aus eigener Feder in

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deutsch, französisch und englisch auf die Bühne. Eine erfrischende, bezaubernde musikalische Mischung. Authentisch, beseelt und mitreißend.
In den Texten von Heaven´s Joy geht es in erster Linie darum, uns alle daran zu erinnern, wer wir wirklich sind und dass wir durch unser tägliches Leben eine zutiefst liebende Qualität zurückbringen können in unser Leben, unseren Körper, unsere Beziehungen und die Welt.
Mit mehrstimmigem Gesang, einfühlsamen Rhythmen von Chris Krämer (Percussion), lebendigen Gitarren und erdigem Bass von Urs Fuchs, der bezaubernden Stimme von Andrea Leonhardi – zart, berührend, warm und kraftvoll, zaubern Heaven´s Joy etwas himmlisches auf die Bühne.

Stehende Ovationen gab es bei der CD Präsentation in Frome (Somerset, England).

Kommentare:
„Diese Musik hat mich tief berührt – diese Cd kann man rauf und runterhören, ich werde sie einfach nicht satt... sie unterstützt mich zu mir zurück zu kommen...“
„Kommt direkt aus dem Herzen und spricht uns alle dort an“
„Dieser Gesang berührt sofort die Herzen der Zuhörer“
„Volle Freude und voller Fülle. Eingängige Songs und Kompositionen !“
„Echt , authentisch & inspirierend!“

 Urs Fuchs
ist seit über 30 Jahren Live- und Studiomusiker, Multiinstrumentalist und bekannt durch Trio Farfarello, die Harfinistin Ulla van Daelen und Weltstars wie Sally Oldfield, Frida (ABBA), Jon Lord (Deep Purple) und viele andere.
Er hat weltweit an über 100 CD Produktionen mitgewirkt, und komponierte zusammen mit Andrea Leonhardi die Musik zu verschiedenen Variete Shows im „Da Capo Variete“Darmstadt. Er arbeitet darüber hinaus als Produzent, ist Märchenerzähler im Kinder-Puppentheater Pinoccio.
Sein eingängiger Stil und Sound ist unverkennbar natürlich, klar und warm.

Christian Krämer
ist bekannt für seinen außergewöhnlichen Drum-Stil in dem sich Kraft und Zartheit miteinander verbinden. Er ist diplomierter Schlagzeug-Lehrer, studierte am Drummers Institut Germany und gründete 1992 seine eigene Schlagzeugschule Drum-Coaching in Leverkusen. Mit seinem Know-How von über 20 Jahren unterrichtet er hier Kinder und Erwachsene darin, ihren eigenen Ausdruck am Instrument und im Leben zu finden. Er spielt in verschiedenen Bands wie Haevens Joy, Robbie Boyd (England), Chris James (Australien) und anderen.

Andrea Leonhardi
ist Sängerin und Singer-Songwriterin mit berührender Stimme, zart und kraftvoll authentisch, ihr Gesang kommt direkt aus dem Herzen. Sie komponierte zusammen mit Urs Fuchs die Musik zu verschiedenen Variete Shows im  „Da Capo Variete“ und sang in der Hauptrolle des Musical-Varietes Da Capo.

www.heavensjoyfullmusic.com

7. Juli 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Kairos-Ensemble

Von tschechischer Romantik bis zu amerikanischer Moderne

Bärbel Klein Violine Karel Walravens Violine Doris Funke  Viola Marei Seuthe Violoncello Claudius Roller Klavier

Anton Webern (1883-1945)         
Langsamer Satz für Streichquartett (1905)
Claude Debussy (1862-1918)        
Préludes Premiere Livre (Auswahl) für Klavier  (1910/11)
Nr.2 Voiles (Schleier/Segel)

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Nr.6 Des pas sur la neige (Fußstapfen im Schnee)
Nr. 10 La Cathédrale engloutie (Die versunkene Kathedrale)                          
Morton Feldman (1926-1987)      
Durations 2 für Violoncello und Klavier (1960)
Antonin Dvorak (1841-1904)     
Klavierquintett A-Dur  op.81

Mit  diesem Programm spannt das Kairos - Ensemble einen  Bogen durch mehrere  Epochen der beidenvergangenen Jahrhunderte.
Mit seinem Frühwerk „Langsamer Satz für Streichquartett“ bewegt sich A. Webern noch ganz in der spätromantischen, tonalen Klangwelt. Und doch scheint schon eine Ausdruckswelt auf, die an die Grenzen jener Tonalität stößt, die den kurz darauf  folgenden  radikalen Bruch Weberns  mit der Tradition hin zur atonalen Musik schon erahnen lässt.
Inspiriert war Webern durch die Begegnung mit seiner späteren Ehefrau Wilhelmine Mörtl. Zarte bis expressive Klänge, in weit gespannter  Dynamik , die der 21-jährige Webern selbst als Liebes-Musik bezeichnet hat.

Mit den Preludes von Claude Debussy begegnet dem Hörer ein völlig anderer Weg an der Schnittstelle zur Moderne. In jedem Prelude entsteht jenseits der Tradition eine hochindividuelle Musik, die in jedem Prelude eine eigene Struktur erfindet.
Aus „Farben und rhythmisierter Zeit“, wie Debussy selbst anmerkte. Orgelartige, statische Klangaufschichtungen und starre Rhythmik (Nr. 10) steht neben äußerster Verknappung der Mittel (Nr. 6) oder Experimenten mit  fließender  vom Taktschema befreiter Rhythmik und neuen bisher nie von Komponisten verwendeten Skalen , wie z.B. Ganztonleitern, Fünftonleiter. (Nr. 2)
Die jeweiligen Titel stehen dabei absichtsvoll am Ende der Stücke, da Debussy den Hörern keine programmatischen Vorgaben voranstellen wollte.

Morton Feldmann gehört als  Weggefährte von John Cage , jener neuen, amerikanischen Komponistengeneration an, die mit radikalen, neuen Ideen einen prägenden Einfluss hatte. Die Ablösung von traditionellen Aufführungskonzepten ist eines ihrer Merkmale.
In  „Durations 2“  gibt es  zum Beispiel keine festgelegten Zeitverläufe. Sie sind den Spielern, unabhängig voneinander selbst überlassen, so dass jede Aufführung mit den vorgegebenen  Intervallfolgen des Notentextes  eine neue, subjektive Version ergibt. Klänge stehen für sich selbst, ohne eine erkennbare Hierarchie. Spannungen zwischen Klangfolgen, die im Augenblick ein-malig  entstehen, in radikaler Langsamkeit, kontemplativ.,  ohne eine voraus weisende Dramaturgie, skulptural gewissermaßen.

Antonin Dvorak’s Klavierquintett schließlich ist entstanden, als Dvorak auf der Höhe seiner Schaffenskraft war. Mit seiner Fülle an melodischen Einfällen, seiner urromantischen, schwärmerischen Klangwelt hat er einen Klassiker der Kammermusik des 19. Jh. geschaffen.

Kairós-Ensembles
Die Anfänge des Kairós-Ensembles liegen schon 3 Jahrzehnte zurück. Die Gründerinnen, Marei Seuthe, Bärbel Klein, Doris Funke fanden in der Hochschule für Musik in Köln zusammen, wo sie u.a. beim Amadeus-Quartett Kammermusikunterricht hatten. Vor 2 Jahrzehnten wurde Claudius Roller der Pianist des Ensembles. Im April 2017 kam Karel Walravens als weitere Violine hinzu. Das Ensemble konzertiert mit Programmen in variablen Besetzungen, vom Duo bis Quintett. Dabei liegen thematische Konzepte zugrunde. Das Repertoire reicht von der Klassik bis zur klassischen Moderne.

Claudius Roller
Aufgewachsen in Süddeutschland. Klavierunterricht  bei Karl-Wilhelm Berger in Stuttgart bis 1985. Danach Studium in den Fächern Instrumentalpädagogik und Tonsatz mit Hauptfach  Klavier bei Aloys Kontarsky und Peter Degenhardt an der Hochschule für Musik Köln. Zusatzausbildung  im Fach Dispokinesis bei G.O. v. de Klashorst. Seitdem in Köln als Klavier-Pädagoge an der Carl-Stamitz-Musikschule und als freischaffender Pianist tätig.
Karel Walravens
Studierte Violine am Robert-Schumann-Institut in Düsseldorf bei Prof. Helga Thoene. Intensives Kammermusikstudium bei den Mitgliedern des Amadeus-Quartett. (Musikhochschule Köln) und Sandor Devich (Bartók-Quartett)
Umfangreiche kammermusikalische Konzerttätigkeit in verschiedenen Besetzungen (Streichquartett, Klaviertrio, -Quartett und –Quintett).
Langjährige freiberuflicheTätigkeit als Orchestermusiker und Instrumentalpädagoge. Seit 2011 Leiter der städtischen Musikschule der Stadt Troisdorf.
Marei Seuthe,
geboren in Köln,verlegte nach ihrem Cellostudium an der Musikhochschule Köln und einer anschließenden Gesangsausbildung ihren Schwerpunkt auf klassische Kammermusik, Improvisation und Neue Musik. So gestaltete sie als Musikerin und Performerin mehrere Tanztheaterproduktionen, erarbeitete mit den Ensembles Foliafolie und Cello en Vogue inszenierteKonzerte für den WDR  und trat mit dem improvisierenden Chor Millefleurs bei internationalen Festivals auf. Einige ihrer Projekte wurden als CD veröffentlicht, zuletzt das Duoprojekt „Satiesfactory“ mit Dietmar Bonnen (2012) und die CD „Y“ mit dem Gitarristen Phil Reptil aus Paris (2016). 2009 wurde sie als Bühnenmusikerin mit der Produktion Wunschkonzert des Schauspiels Köln zum Berliner Theatertreffen eingeladen und war 2012 und 2014 guest artist beim New Directions Cello Festival in Ithaca, New York.
Doris Funke
Studium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Werner Neuhaus, Violine, anschließend Beginn der musikpädagogischen Arbeit an der Carl-Stamitz-Musikschule, Rheinische Musikschule. Wechsel zur Viola mit Unterricht bei Prof. Karin Wolf, seit dem als Bratschistin freischaffend in diversen Ensembles in Köln, Bonn, Düsseldorf tätig. Regelmäßige kammermusikalische Konzerte in unterschiedlichen Besetzungen, Schwerpunkt Klavierkammermusik.
Bärbel Klein
Aufgewachsen in Köln – Porz, während der Schulzeit vielseitige musikalische Ausbildung u.a. an Blockflöte, Gitarre, Klavier und Violine.
Anschließendes Studium der Schulmusik und Instrumentalpädagogik , Hauptfach Violine bei Prof. Werner Neuhaus, an der Hochschule für Musik, Köln.
Es folgten weiterführende Studien bei Walter Schreiber, Berta Volmer und Christiane Hutcap. Heutiger Schwerpunkt ist  die Dozententätigkeit an der Carl–Stamitz Musikschule , sowie das Konzertieren in diversen kammermusikalischen Besetzungen von Duo bis Quintett.

Sommerpause




Sommerpause bis zum 1. September

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