Logo des Klangraum Kunigunde Logo Kirche im Veedel

Programmvorschau

Sonntag, 23. August 2020


17 Uhr
limitierte Plätze, Voranmeldung: sabine.krasemann@liedwelt-rheinland.de

Kurt, Weill er mehr ist...

LiedweltRheinland

Simone Hirsch Sopran
Ira Givol Violoncello
Nare Karoyan Klavier

Ein Student von Humperdinck und Busoni, der wie selbstverständlich zwischen Synagoge, Bierkeller, Ku'damm und Broadway lebte, der das Berlin der 20er, das Paris der 30er und die USA der 40er mitprägte, der Komponist von Youkali, dem Ort, in dem man glücklich und sorglos sein könnte, wenn er existieren würde.

Mehr erfahren

All das und vieles mehr war Kurt Weill. Dass so eine schillernde Persönlichkeit im Dritten Reich nicht willkommen war, kann man sich denken...

Werke von Kurt Weill

Simone Hirsch Sopran
“Für mich ist das Zentrum des Liedes die Seele der Menschen.” Die Vielschichtigkeit ihres Berufs verbindet die Sopranistin Simone Hirsch besonders mit ihrer Leidenschaft. So fühlt sie sich auf der Opernbühne, bei sakralen Konzerten, Liederabenden oder bei einem unterhaltsamen Chansonabend facettenreich zuhause. Zusammenarbeit mit Größen wie Julia Varady oder Brigitte Fassbaender prägten ihren Werdegang.

Ira Givol Violoncello
Der Cellist und Gambist Ira Givol studierte bei Frans Helmerson. Er sieht es als seine Hauptaufgabe die Möglichkeiten des Konzerts in ihrer heutigen Form in Frage zu stellen und sucht nach neuen Wegen der Programmgestaltung und der Interaktion des Künstlers und des Publikums.

Nare Karoyan Klavier
Die Pianistin Nare Karoyan studierte bei Pascal Devoyon und Pierre-Laurent Aimard. Sie zeichnet sich durch ein breitgefächertes Repertoire aus und arbeitet regelmäßig mit zeitgenössischen Komponisten sowie mit visuellen Künstlern und Schauspielern. Das Resultat sind einmalige Erlebnisse für alle Sinne.

https://www.startnext.com/kurt-weill-er-mehr-ist

Bitte melden Sie sich verbindlich an bei:  sabine.krasemann@liedwelt-rheinland.de  oder mobil: 0170-1957580.

Samstag, 12.September


16 und 19 Uhr im Garten der Villa Henn, Gocherstr. 19, 50733 Köln
limitierte Plätze, Voranmeldung: villa.henn@ifbk.com

City lights

Musikalische Zeitreise für Violoncello und Akkordeon

Maria del Mar Ribas Cello
Jaroslav Irovic Akkordeon

Unter dem Titel City Lights präsentiert das Duo L’arccord ein Konzertprogramm in Form eines Abendspaziergangs, der sich über drei Jahrhunderte erstreckt. Kompositionen von J.S. Bach, Astor Piazzolla und Charles Chaplin (u.a.) wurden speziell für

Mehr erfahren

diese noch etwas außergewöhnliche Besetzung arrangiert. Nostalgie und Aufbruch zeigen sich hier als musikalische Kontraste, die diese die Epochengrenzen überbrückenden Werke in die Gegenwart unserer modernen Welt führen. Eine romantische Vision des urbanen Lebens, inspiriert von Chaplins Meisterwerk "Lichter der Großstadt".

Jaroslav Irovic wurde in Smederevo, Serbien, geboren. Mit 8 Jahren begann er, Akkordeon zu spielen. Während der künstlerischen Ausbildung in seinem Heimatland nahm er erfolgreich an vielen Wettbewerben teil, z.B. „Akkordeon Art“ 2010 in Sarajevo, Bosnien. Später folgte der 1. Preis im “Akkordeon Wettbewerb” in Novi Knezevac und der 1. Preis mit Laureat der „Tage des Akkordeons“ in Pancevo, beide in Serbien. Seit 2012 studiert er an der Folkwang Universität der Künste in der Klasse von Prof. Mie Miki. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Bachelor-Studium im März 2018, wurde er für das Master-Studium bei der gleichen Lehrerin aufgenommen. Sein künstlerisches Können und Repertoire erweiterte er in Meisterkursen und Seminaren bekannter Künstler der Akkordeonwelt wie Dr. Zoran Rakic, Franc Angelis, Janne Rättyä, Iñaki Alberdi, Matti Rantanen, Geir Draugsvoll und Veli Kujala. Jaroslav Irovic war von Oktober 2013 bis September 2017 Stipendiat der Yehudi Menuhin Live Music Now e.V. und wurde während seines Studiums zusätzlich von der Alfred & Clare PottStiftung sowie des Deutschlandstipendienprogramms gefördert.

Maria del Mar Ribas wurde in Valencia, Spanien, geboren und ist seit 2007 DiplomKonzertcellistin und mehrfache Preisträgerin. Nach ihrem Studium und zahlreichen Meisterkursen bei Prof. Lluis Claret, Wolfgang Boettcher, Maria Kliegel wurde sie in 2010 im “Orquesta Sinfónica de Euskadi” (Sinfonieorchester des Baskenlandes) in Spanien aufgenommen. Als Orchestercellistin spielte sie in zahlreichen Konzerthäuser wie im Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia, im Auditorio Nacional de Música in Madrid oder in der Berliner Philharmonie. Bundesweit konzertierte sie unter der Leitung von renommierten Orchesterdirigenten wie Sir Simon Rattle oder dem Bachspeziallisten Helmuth Rilling. Im kammermusikalischen Bereich sammelte sie ein großes Repertoire von Klassisch bis Zeitgenössisch. 2017 erschien ihr Debütalbum “So ist das Leben” mit dem Songwritter York Allroggen. Aktuell führt sie ein aktives Musikleben als Cellistin in der klassischen wie in der modernen Szene mit dem Quartett Camerata Sur und als Mitglied der Indie-Folkband Jules Ahoi, mit welcher sie in diesem Jahr die EP “Echoes” auf einer ausverkauften Deutschland-Österreich Tour vorgestellt hat.

Sonntag, 13. September


17 Uhr
limitierte Plätze, Voranmeldung: gorius@klangraum-kunigunde.de

Alle Neune!

ART Ensemble NRW

Leitung Miro Dobrowolny

9 Uraufführungen vor der klingenden Klangfolie aller Beethoven Sinfonien (mit gemeinsamen Singen der Ode an die Freude)

Mehr erfahren

von Johannes Sandberger, Erik Janson, Claes Biehl, Barbara Beckmann, Odilo Klasen, Miro Dobrowolny, Martin Wistinghausen, Theodor Pauß und Norbert Laufer.

Roland Meschede Flöte
Saskia Buxbaum Oboe
Pawel Kuterbach Klarinette
Martin Schminke Violine
Till Mengler Viola
Othello Liesmann Violoncello
Marko Kassl Akkordeon
Theodor Pauß Electronics und Klavier

Vita Art Ensemble siehe: www.klangraum61.de

Samstag, 3. Oktober


20 Uhr
limitierte Plätze, Voranmeldung: gorius@klangraum-kunigunde.de

Auf Feuerschwingen

Alte und Neue Musik

etendis
Margit Kern Akkordeon
Olaf Tzschoppe Perkussion

Candens Lilium
Ulrich Cordes  Tenor
Norbert Rodenkirchen  Mittelalterliche Traversflöten

mit Werken von Hildegard von Bingen, Giacinto Scelsi und Sachyo Tsurumi u.a.

Mehr erfahren

Der Komponist und Interpret mittelalterlicher Flöten Norbert Rodenkirchen lädt für das Raumklangkonzert „Auf Feuerschwingen“ in der Reihe zwischen / zeiten  das renommierte Neue Musik Ensemble etendis (Margit Kern – Akkordeon und Olaf Tzoppe – Perkussion) aus Bremen sowie den Kölner Tenor Ulrich Cordes ein.
In dem Konzert wird es um die  Kombination von Werken Hildegard von Bingens mit Neuer Musik von Giacinto Scelsi und Sachyo Tsurumi gehen. Zudem wird es die Uraufführung einer neuen Komposition Norbert Rodenkirchens basierend auf dem mittelalterlichen Originaltext des Sonnengesangs von Franz von Assisi geben. Die künstlerische Grundidee ist die Präsentation von Werken aus Mittelalter und Gegenwart, die eine freie Raumaufteilung erlauben und zudem zur Kontemplation einladen. Es geht um ein Verschmelzen, Ineinanderklingen, Kontrastieren, Ineinander-Aufgehen.

Ensemble Etendis
Margit Kern
und Olaf Tzschoppe – Beide überaus renommierte und gefragte Interpreten im Bereich der Neuen Musik sind Musik-ProfessorInnen an der Hochschule für Künste, Bremen – fanden 2016 als Ensemble in der ungewöhnlichen faszinierenden Besetzung Akkordeon und Perkussion zusammen. Ausgehend von einem bestehenden Repertoire für diese Besetzung verfolgen sie die Weiterentwicklung und Erweiterung von Konzertformaten und ästethischen Wahrnehmungen, vor allem in der Zusammenschau verschiedener künstlerischer Ebenen.

Candens Lilium
Ulrich Cordes
ist ein gefragter Sänger in der alten wie Neuen Musik, im Oratorium sowie auf der Opernbühne. Er gastiert weltweit, u.a. in den Philharmonien Köln, Berlin, München, Essen, dem Konzerthaus Berlin neben vielen anderen. Wichtige Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitete waren u.a. Nader Abassi, Marcus Creed, Ludwig Güttler, Andreas und Christoph Spering, Christopher Ward. Im Jahr 2008 war Ulrich Cordes 2. Preisträger bei Podium junge Gesangssolisten VDKC Kassel

Norbert Rodenkirchen ist sowohl ein namhafter Interpret auf mittelalterlichen Traversflöten als auch ein Komponist/Improvisator einer experimentell archaischen Musik. Er hat zahlreiche Bühnenmusiken komponiert und für den WDR Dokumentarfilme vertont. Von 2003 bis 2011 organisierte er die erfolgreiche Reihe „Schnütgen Konzerte – Musik des Mittelalters“, welche international Ausfsehen erregte und der mittelalterlichen Musik in Köln eine überregional wahrgenommene Plattform bot, oft in Verbindung mit neuen Klängen unserer Zeit. 2019 hat Norbert Rodenkirchen die Reihe „zwischen / zeiten“ ins Leben gerufen, welche den Klangdialog zwischen Mittelalter und Heute im Fokus hat.

Sonntag, 11. Oktober


17 Uhr
limitierte Plätze, Voranmeldung: gorius@klangraum-kunigunde.de

Suites & Roses

Katharina Deserno

Werke für Violoncello solo von Joh. Sebastian Bach und Violeta Dinescu

Zwei der berühmten Solo-Suiten von J.S. Bach werden kombiniert mit „Rosen“ von V. Dinescu, sieben Stücke für Cello solo, bei denen sich die Komponistin von Bach und von der Interpretationskunst von Katharina Deserno hat inspirieren lassen.

Mehr erfahren

Die Cellistin Katharina Deserno wird zwei Solo-Suiten von J.S. Bach spielen und sie kombinieren mit Werken von Violeta Dinescu, die die Komponistin, inspiriert vom Spiel Desernos, für die Cellistin geschrieben hat. Diese „Rosen“ ranken sich um die Suiten von Bach. Katharina Deserno findet, dass damit „ein Blick in einen geheimen Garten der Vergangenheit geworfen wird, aus der Perspektive einer expressiv-poetischen, einer kommentierenden und zugleich eigenständigen Moderne“. Violeta Dinescu wird anwesend sein, was die Möglichkeit gibt, sie zu ihrer Arbeit zu befragen.

Die Cellistin Katharina Deserno, geboren in Frankfurt am Main, ist bekannt für ihr breites Repertoire, ihre ausgefallenen Konzertprogramme sowie ihr expressives und sensibles Spiel. Ihre internationale Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Besetzungen und insbesondere im Duo mit dem Pianisten Nenad Lecic ist dokumentiert in CD-Produktionen, zahlreichen Uraufführungen, Tourneen und Festivaleinladungen sowie Rundfunkübertragungen, u.a. im WDR.Auf ihren CDs, die bei KALEIDOS und WERGO erschienen sind, präsentiert Katharina Deserno Werke von Ludwig van Beethoven, Sergej Rachmaninov, Alexander Grechaninov, Clara Schumann, Fanny Mendelssohn, Rebecca Clarke u.a. Gerade hat Katharina Deserno eine neue CD mit Werken für Cello solo von Violeta Dinescu und Johann Sebastian Bach aufgenommen.

Ihre Künstlerische Ausbildung erhielt Katharina Deserno in Frankfurt, Paris und Köln, weitere Inspiration und künstlerische Impulse durch Janos Starker, Siegfried Palm, György Kurtag u.a.

2008 begann sie als eine der jüngsten Lehrenden an der Hochschule für Musik und Tanz Köln eine Violoncelloklasse zu unterrichten, mittlerweile sind viele ihrer Studierenden Preisträger internationaler und nationaler Wettbewerbe.

Katharina Desernos Buch über Cellistinnen und die Wandlungsprozesse in der Instrumentalkunst ist 2018 im Böhlau-Verlag erschienen. Beim Schott-Verlag publizierte sie ein Celloheft, das lange Zeit ein Noten-Topseller war.

Seit 2015 ist Katharina Deserno Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Sie spielt ein italienisches Violoncello von Carlo Antonio Testore aus dem Jahr 1712 aus einer privaten Sammlung, dass ihr von einem Mäzen großzügig zur Verfügung gestellt wird.