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Programmvorschau

Samstag, 3. Oktober


20 Uhr
limitierte Plätze, Voranmeldung: gorius@klangraum-kunigunde.de

Auf Feuerschwingen

Alte und Neue Musik

etendis
Margit Kern Akkordeon
Olaf Tzschoppe Perkussion

Candens Lilium
Ulrich Cordes  Tenor
Norbert Rodenkirchen  Mittelalterliche Traversflöten

mit Werken von Hildegard von Bingen, Giacinto Scelsi und Sachyo Tsurumi u.a.

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Der Komponist und Interpret mittelalterlicher Flöten Norbert Rodenkirchen lädt für das Raumklangkonzert „Auf Feuerschwingen“ in der Reihe zwischen / zeiten  das renommierte Neue Musik Ensemble etendis (Margit Kern – Akkordeon und Olaf Tzoppe – Perkussion) aus Bremen sowie den Kölner Tenor Ulrich Cordes ein.
In dem Konzert wird es um die  Kombination von Werken Hildegard von Bingens mit Neuer Musik von Giacinto Scelsi und Sachyo Tsurumi gehen. Zudem wird es die Uraufführung einer neuen Komposition Norbert Rodenkirchens basierend auf dem mittelalterlichen Originaltext des Sonnengesangs von Franz von Assisi geben. Die künstlerische Grundidee ist die Präsentation von Werken aus Mittelalter und Gegenwart, die eine freie Raumaufteilung erlauben und zudem zur Kontemplation einladen. Es geht um ein Verschmelzen, Ineinanderklingen, Kontrastieren, Ineinander-Aufgehen.

Ensemble Etendis
Margit Kern
und Olaf Tzschoppe – Beide überaus renommierte und gefragte Interpreten im Bereich der Neuen Musik sind Musik-ProfessorInnen an der Hochschule für Künste, Bremen – fanden 2016 als Ensemble in der ungewöhnlichen faszinierenden Besetzung Akkordeon und Perkussion zusammen. Ausgehend von einem bestehenden Repertoire für diese Besetzung verfolgen sie die Weiterentwicklung und Erweiterung von Konzertformaten und ästethischen Wahrnehmungen, vor allem in der Zusammenschau verschiedener künstlerischer Ebenen.

Candens Lilium
Ulrich Cordes
ist ein gefragter Sänger in der alten wie Neuen Musik, im Oratorium sowie auf der Opernbühne. Er gastiert weltweit, u.a. in den Philharmonien Köln, Berlin, München, Essen, dem Konzerthaus Berlin neben vielen anderen. Wichtige Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitete waren u.a. Nader Abassi, Marcus Creed, Ludwig Güttler, Andreas und Christoph Spering, Christopher Ward. Im Jahr 2008 war Ulrich Cordes 2. Preisträger bei Podium junge Gesangssolisten VDKC Kassel

Norbert Rodenkirchen ist sowohl ein namhafter Interpret auf mittelalterlichen Traversflöten als auch ein Komponist/Improvisator einer experimentell archaischen Musik. Er hat zahlreiche Bühnenmusiken komponiert und für den WDR Dokumentarfilme vertont. Von 2003 bis 2011 organisierte er die erfolgreiche Reihe „Schnütgen Konzerte – Musik des Mittelalters“, welche international Ausfsehen erregte und der mittelalterlichen Musik in Köln eine überregional wahrgenommene Plattform bot, oft in Verbindung mit neuen Klängen unserer Zeit. 2019 hat Norbert Rodenkirchen die Reihe „zwischen / zeiten“ ins Leben gerufen, welche den Klangdialog zwischen Mittelalter und Heute im Fokus hat.

Gefördert durch Kulturamt der Stadt Köln   

Sonntag, 11. Oktober


17 Uhr
limitierte Plätze, Voranmeldung: gorius@klangraum-kunigunde.de

Suites & Roses

Katharina Deserno

Werke für Violoncello solo von Joh. Sebastian Bach und Violeta Dinescu

Zwei der berühmten Solo-Suiten von J.S. Bach werden kombiniert mit „Rosen“ von V. Dinescu, sieben Stücke für Cello solo, bei denen sich die Komponistin von Bach und von der Interpretationskunst von Katharina Deserno hat inspirieren lassen.

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Die Cellistin Katharina Deserno wird zwei Solo-Suiten von J.S. Bach spielen und sie kombinieren mit Werken von Violeta Dinescu, die die Komponistin, inspiriert vom Spiel Desernos, für die Cellistin geschrieben hat. Diese „Rosen“ ranken sich um die Suiten von Bach. Katharina Deserno findet, dass damit „ein Blick in einen geheimen Garten der Vergangenheit geworfen wird, aus der Perspektive einer expressiv-poetischen, einer kommentierenden und zugleich eigenständigen Moderne“. Violeta Dinescu wird anwesend sein, was die Möglichkeit gibt, sie zu ihrer Arbeit zu befragen.

Die Cellistin Katharina Deserno, geboren in Frankfurt am Main, ist bekannt für ihr breites Repertoire, ihre ausgefallenen Konzertprogramme sowie ihr expressives und sensibles Spiel. Ihre internationale Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Besetzungen und insbesondere im Duo mit dem Pianisten Nenad Lecic ist dokumentiert in CD-Produktionen, zahlreichen Uraufführungen, Tourneen und Festivaleinladungen sowie Rundfunkübertragungen, u.a. im WDR.Auf ihren CDs, die bei KALEIDOS und WERGO erschienen sind, präsentiert Katharina Deserno Werke von Ludwig van Beethoven, Sergej Rachmaninov, Alexander Grechaninov, Clara Schumann, Fanny Mendelssohn, Rebecca Clarke u.a. Gerade hat Katharina Deserno eine neue CD mit Werken für Cello solo von Violeta Dinescu und Johann Sebastian Bach aufgenommen.

Ihre Künstlerische Ausbildung erhielt Katharina Deserno in Frankfurt, Paris und Köln, weitere Inspiration und künstlerische Impulse durch Janos Starker, Siegfried Palm, György Kurtag u.a.

2008 begann sie als eine der jüngsten Lehrenden an der Hochschule für Musik und Tanz Köln eine Violoncelloklasse zu unterrichten, mittlerweile sind viele ihrer Studierenden Preisträger internationaler und nationaler Wettbewerbe.

Katharina Desernos Buch über Cellistinnen und die Wandlungsprozesse in der Instrumentalkunst ist 2018 im Böhlau-Verlag erschienen. Beim Schott-Verlag publizierte sie ein Celloheft, das lange Zeit ein Noten-Topseller war.

Seit 2015 ist Katharina Deserno Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Sie spielt ein italienisches Violoncello von Carlo Antonio Testore aus dem Jahr 1712 aus einer privaten Sammlung, dass ihr von einem Mäzen großzügig zur Verfügung gestellt wird.