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Programmvorschau

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den kommenden Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Adresse: Kirche St. Heinrich und Kunigund, Simon-Meister-Straße 1 (Schillplatz), 50733 Köln.
Lageplan

22. April 2018


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3

Blues 66

Summertimeblues unplugged

Sven Bükow Singt, spielt Sax und Bluesharp

Wolf Wiedemann Singt und spielt Gitarre

Seit 10 Jahren sind die beiden Musiker mittlerweile auf Tour und feiern dieses Jahr Jubiläum. “Blues 66 spielt eigene Blueskompositionen

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mit deutschen Texten und auch Rhythm & Bluesklassiker von Muddy Waters über John Mayall bis Eric Clapton“, erklärt „Wolf Guitar“. Und „Howling Sven“ ergänzt: „Je älter wir werden, desto mehr Freude haben wir an der Musik.“Sie sind in absolut Blues tauglichem Alter und spielen den Akustik-Blues vom Niederrhein. Sie haben ja sonst nichts im Leben. Die Genehmigung zum Blues haben sie in den Baumwollplantagen des linken Niederrheins erlangt.

Seitdem spielen Wolf "Guitar" und "Howling" Sven geschmeidigen Blues zum Schnippen, Wippen und zum Schwelgen. Sie lassen den alten Blues Train starten und wer will, kann einsteigen und mitfahren. Sie träumen vom Mississippi Delta, von New Orleans, von Muddy Waters und B.B. King und von einer Route 66, die von Düsseldorf nach Duisburg führt. Sie laden ihre Konzertbesucher erneut zu einer Reise durch den Blues ein, moderieren ihr Programm mit kurzen Erläuterungen und spielen geschmeidige Rhythm & Bluesstandards, die in Finger, Füsse und Herz gehen. Ebenso sind eigene Blues-Songs mit deutschen Texten dabei.
Gitarre, zwei Stimmen, Bluesharp, Sax, Querflöte und manchmal zwei Cigar-Boxen vermitteln die Bluesstimmung, die glücklich macht und den Alltagsstress vergessen lässt. Und dann spielen sie ihn: den Blues vom Niederrhein, denn Sie wissen nicht, was sie sonst tun sollten.
www.blues-66.de

29. April 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Konzert mit Jubilaren

Trio Utobi - Neues Trio für Flöte, Viola und Harfe

TOBIAS VAN DE LOCHT, Flöte
UTA NIESSNER Viola
ISABELLE MARCHEWKA Harfe

Das neue Trio für Flöte, Viola und Harfe spielt Tobias van de Lochts neues Trio für Flöte, Viola und Harfe op.70 und zwei weitere Trios in nämlicher Besetzung.

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Claude Debussys Beitrag gilt als Gipfelwerk der Gattung und wird zum 100. Todestag des Franzosen dargeboten. Zum 80. Geburstag seines englischen Kollegen Howard Blake (von ihm erklangen bereits einige für Frau Marchewka komponierte Harfenstücke im Klangraum Kunigunde) runden wir das Programm ab mit dessen Trio für Flöte, Viola und Harfe.
Programm:
HOWARD BLAKE: Trio für Flöte, Viola und Harfe (zum 80. Geburtstag des Komponisten)
CLAUDE DEBUSSY: Trio für Flöte, Viola und Harfe (zum 100. Todestag des Komponisten)
TOBIAS VAN DE LOCHT: Trio für Flöte, Viola und Harfe op.70 (Uraufführung)

6. Mai 2018


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr.

Klangreise 10

Intuitive Musik und Improvisationen zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

Hindol Deb Sitar
Shan Dewakuruparan Percussion
Claudius Reimann Klarinetten und Saxophone
Sue Schlotte Cello
Jarry Singla Piano & Indisches Harmonium
Hinnerick Bröskamp Kurator, Stimme, Shrutibox & Körpertambura

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen

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und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

Auf eine gemeinsame Klangreise gehen an diesem Sonntag:


Hindol Deb
Sitar
ist ein international bekannter Sitarspieler. Bereits mit 5 Jahren begann er bei seinem Vater Sri Panchanan Sardar Sitar zu lernen.Sein Spiel ist tief verwurzelt in der Tradition der klassischen Musik Nordindiens, geprägt von technischer Finesse und musikalischer Tiefe. Darüber hinaus experimentiert er immer wieder mit den Möglichkeiten der Verbindung von indischer Musik zur europäischen Musik, insbesondere zur Neuen Musik, aber auch zum Jazz, Flamenco und zur afrikanischen Musik. Seine Konzertreisen führten ihn in fast alle Bundesstaaten Indiens, die USA, Japan und viele Länder Europas. 2012 wurde Hindol Deb von der Carnegie Hall, NY als „Artist in Residence“ eingeladen.
http://hindoldeb.tripod.com/home.html


Shan Devakuruparan Tabla, Mirudangam und andere Schlaginstrumente
Der tamilische Meistertrommler aus Sri Lanka –Studium u.a. bei Guru V. Ambalawaanar, vierließ mit 21 Jahren sein Heimatland, um den Wirren des Bürgerkriegs zu entgehen.
Schon als Kinde habe er auf allen möglichen Gegenständen mit den Fingern herumgetrommelt, sagt er von sich selber. Deshalb haben ihn seine Eltern ermuntert, zunächst die Miruthangam zu erlernen, eine klassische südindische Trommel. Schon mit acht Jahren bekam er Unterricht von einem Onkel seiner Mutter. Seit 1999 spielt Shan Devakuruparan im Klezmerensemble des Klarinettisten Reinald Noisten und ist Mitglied verschiedener srilankisch-tamilischer und Weltmusikensembles. Er ist beteiligt an Radioproduktionen des WDR, SWR, BR und NDR


Claudius Reimann
Klarinetten und Saxophone
Claudius Reimann gilt als renommierter Improvisationsmusiker, der seine Klarinetten und präparierten Saxofonen selbst als Sografone bezeichnet. Er spielte auf zahlreichen Festivals und veröffentlichte neben Schallplatten und CDs auch Bücher, in denen er sich literarisch der Musik nähert. Sein Roman „Ist das Jazz oder kann das aus?“ (Ventura Verlag) erschien 2017 auch als Hörspiel im Label Tonkunst Manufaktur. www.sogra.de


Sue Schlotte Cello
Sue Schlotte ist Cellistin mit dem Schwerpunkt Improvisation. Außerdem ist sie TaKeTiNa – Rhythmuspädagogin. Sie gibt Solo- und Ensemblekonzerte, wirkt  als Bühnenmusikerin am SchauSpielHaus Hamburg mit und spielt in der bekannten Nils Kercher & Band. Sie hat die Initiative „Imprompt – zeitgenössische Kunst und Musik / Bonn“ gegründet, ist Mitglied der GEDOK Köln und des Musikforum Bonn. Seit 2013 ist sie Initiatorin der Konzertreihe Stille & Fülle in Bonn. Sie gibt Workshops für Cello-Ensemble, TaKeTiNa und Improvisation, lebt mit ihrer Familie in Bonn. Foto: Susanna Heraucourt
www.sueschlotte.de


Jarry Singla Piano & Indisches Harmonium
Eine große Offenheit für die unterschiedlichsten Musikkulturen steht seit langem im Mittelpunkt der Arbeit des in Köln lebenden Pianisten und Komponisten Jarry Singla.
In seinen aktuellen Ensembles „Eastern Flowers“ und „The Mumbai Project“ ist der Einfluss indischer Musik besonders deutlich ausgeprägt, mit der ukrainischen Sängerin Mariana Sadovska gewann er den Creole Preis für Weltmusik und in den Gruppen „Shatabdi“ mit dem Kölner Saxophonisten Johannes Lemke, "Confluencia" mit dem argentinischen Gitarristen Demián Ornstein und "Zerua" mit dem bolivianischen Charangospieler Alfredo Paredes verfolgt Jarry seine Vision einer weltoffenen europäischen Musik zwischen Jazz und ethnischer Inspiration.
Zu Jarry Singlas Arbeiten im weiten Feld des europäischen Jazz gehören Kompositionen für das deutsch-polnisch-französische Trio „WEI3“ mit dem Kontrabassisten Maciej Garbowski und dem Schlagzeuger und Elektroniker Peter Orins.
2017 arbeitete Jarry mit der Bigband des Hessischen Rundfunks und in einem international besetzten Ensemble des Trompeters Markus Stockhausen. Foto: Jennifer Braun
www.jarrysingla.com


Hinnerick Bröskamp Kurator, Stimme, Shrutibox & Körpertambura
war in den 70ger Jahren Dozent für Musikimprovisation an der PH-Münster. Dann über 25 als Musikproduzent (Eigelstein) und Filmproduzent (DE CAMPO FILM) tätig. 1984 entdeckte er die weltweit einmalige Akustik des Wasserspeicher Severin und produzierte das einzigartige Musik-, Tanz- und Filmprojekt Vor der Flut-Hommage an einen Wasserspeicher. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich als Stimmkünstler intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes vom Stimm-Improvisation in den Bereichen Performance, Training und Coaching von Führungskräften. Er ist Programmkurator des Klangraum-Kunigunde und Veranstalter der Montags-Meditation und Stimm-Improvisation.

 

 

 

7. Mai 2018


20 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Schweigen - Singen - Jubilieren

Montags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

Gastmusiker:
Lothar Berger Obertongesang, Tambura & Shrutibox
Bassem Hawar Djoze (Irakische Kniegeige)
Reinald Noisten Klarinetten

Gemeinsam bei der Meditation von der Hektik des Alltags abschalten, nach innen horchen, zu sich kommen

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und Ruhe finden.
Und dann im Wechsel die Freude an der eigenen Stimm-Klangfülle bei der Stimm-Improvisation entdecken und im freien Fluss der Töne, Klänge und Melodien die verbindende und heilsame Energie des gemeinsamen Singens und Jubilierens erleben. Dieser Wechsel zwischen kontemplativer Stille & expressiver Stimm-Klangfülle wird bei den Abenden so zu einer Quelle, aus der wir Kraft und Freude für den Alltag schöpfen können. Inspiriert und begleitet werden wir dabei von den Gastmusikern.

 

13. Mai 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Ensemble flavier

Europäische Flötenmusik der Romantik

Jana Mosemann  Flöte
Thomas Hinz  Poano

Das Ensemble flavier entführt Sie an diesem Sonntag in die geheimnisvolle Zeit der Romantik. Es erklingen Sonaten und Suiten für Flöte und Klavier von Carl Reinecke, Gabriel Fauré, George Enescu,

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Charles Widor, Claude Debussy und Jules Mouquet.
Erfreuen Sie sich an den gefühlvollen und abwechslungsreichen Klängen der Sonaten und Suiten für Flöte und Klavier. Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf. Begeben Sie sich mit dem Ensemble flavier auf den Weg in die Traum -und Fantasiewelten der Komponisten. Lauschen Sie den Flötentönen des Hirtengottes Pan, der sich unsterblich in die Nymphe Syrinx verliebt hat und lassen Sie sich vom Klang der Flöte treiben.

Jana Mosemann Flöte
Die Flötistin Jana Mosemann studierte in Dresden bei Prof. Arndt Schöne und in Rostock bei Dr. Anja Setzkorn-Krause, wo sie ihr Studium mit dem Konzertexamen abschloss. Sie war Stipendiatin der Doms-Stiftung, nahm an Meisterkursen bei namhaften Flötisten wie Michael Kofler, Gaby Pas-Van Riet, Robert Aitken u.a. teil. 2007 wurde sie Preisträgerin des Rostocker HMT-Musikpreises in der Wertungskategorie „Kammermusik“ sowie Sonderpreisträgerin für die beste Interpretation eines nach 1950 komponierten Werkes. Als Solistin konzertierte sie bei den Mecklenburger Festspielen und spielte als Orchestermusikerin mehrere Jahre als Aushilfe im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und außerdem in der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Kölner Kammerorchester und der Klassischen Philharmonie Bonn.

Thomas Hinz Piano
Der Pianist Thomas Hinz studierte an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf Klavier bei Prof. Barbara Szczepanska und Prof. Georg Friedrich Schenck sowie Liedbegleitung bei Prof. Christian de Bruyn. Er nahm an Meisterkursen bei Thomas Quasthoff und Klaus Hellwig teil. Im Rahmen seiner umfangreichen Konzerttätigkeit mit den Schwerpunkten Liedbegleitung und Kammermusik konzertierte er unter anderem in der Tonhalle Düsseldorf und dem Konzerthaus Dortmund. Er ist offizieller Liedbegleiter bei internationalen Liedwettbewerben wie "La Voce“ (Bayerischer Rundfunk) und "Giulio Perotti" (Uckermünde). Darüber hinaus hält Thomas Hinz einen Lehrauftrag für vokale Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater Rostock inne.

PROGRAMM

Carl Reinecke (1824-1910) - Ballade op. 288 für Flöte und Klavier

George Enescu (1881-1955) - Cantabile et Presto für Flöte und Klavier

Gabriel Fauré (1845-1924) - Fantaisie op. 79 für Flöte und Klavier, Andantino - Allegro

Charles-Marie Widor (1844-1937) - Suite op. 34 für Flöte und Klavier, Moderato - Scherzo- Romance-Finale

Claude Debussy (1862-1918) - Syrinx für Flöte Solo

Jules Mouquet (1867-1946) - La flûte de Pan für Flöte und Klavier, Allegro giocoso- Adagio- Allegro molto vivace

Gabriele Fauré (1845-1924) - Morceau de Concours für Flöte und Klavier, Adagio non troppo

20. Mai 2018


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3

Tango de Minas

Tangos, Milongas und Tango Nuevo

Johanna Stein Cello Gaby Jüttner Schlagzeug Ursula Cuesta Gesang Miriam Neuhaus Saxophon Claudia Glocksin Klavier

Das Frauenquintett „Tango de Minas“ spielt traditionelle und neu arrangierte Tangos, Milongas und Tango Nuevo - zum Tanzen, zum Zuhören und Sehen - mitreißend,

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aufregend und vielseitig. Ungewöhnlich ist die Besetzung dieses reinen Frauenquintetts,das 2015 von Claudia Glocksin gegründet wurde und das sich seither dieser Leidenschaft des Tangos widmet und damit sein Publikum begeistert.

Die Auswahl der Stücke erfolgt bekennend subjektiv. Sie ist den Musikerinnen eine Herzensangelegenheit. Es geht ihnen immer um die jeweilige Geschichte, die der Tango erzählt. Und da der Tango dem Ausdruck kreativer Improvisation und Kommunikation verschiedener Kulturen entwuchs, bietet er sich geradezu an, in unterschiedlichen Besetzungen jenseits standardisierter Formen interpretiert zu werden.

Das Reperoire reicht dabei vom argentinischen Tango aus den Anfangsjahren bis zum Tango Nuevo, von „El Choclo“ aus dem Jahre 1903 von Angel Gregorio Villoldo bis zu Astor Piazzollas Werken. Den Schwerpunkt legen die Musikerinnen bei Piazzollas Werk auf diejenigen Tangos, die in Zusammenarbeit mit dem Dichter Horacio Ferrer entstanden (u.a. „Chiquilín de Bachín“ und „Balada para un loco“). Daneben stehen Werke von Sebastian Piana („Arrabalera“), Virgilio Expósito („Ojos negros“), Francesco Canaro, Juan Carlos Cobián und anderen argentinischen Komponisten auf dem Programm.

Tango de Minas spielt aber auch finnischen Tango von Unto Mononen, türkischen Tango von Necip Celal Andel, französischen Tango von Charles Dumont sowie eine Tango Habanera des deutschen Komponisten Kurt Weill.
www.tangodeminas.com

„Tango ohne Klischee: Wer beim Wort Tango sofort einen bestimmten Klang oder eine bestimmte Szenerie vor Augen hat, der kennt Tango De Minas nicht. Das Kölner Quintett (…) erzählt Tango-Geschichten neu, indem sie sie in frische Arrangements kleiden und viel Raum für Improvisationen lassen.“ (StadtRevue, Jan/2016)

27. Mai 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

DUO Waage 9

KOKON - Konzertante Kontemplation

entspinnen entpuppen entfalten - Begegnungen in der Stille

Dagmar Boecker Stimme Sprechen Gesang
Michael Gees Flügel

Das Duo ist im kompositorischen Dialog zu erleben, mit Spontankompositionen und Gedichtvertonungen. "Wir widmen uns der Kunst des Augenblicks

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und schöpfen musikalische Hörbilder aus dem Moment. Aus gemeinsamem Lauschen entspinnen sich Atempulse, Tongebärden und Wortgewebe. Es entfalten sich Musiken und Gesänge: poetisch, skurril, andächtig, dadaistisch oder meditativ.  Musik, die noch nie war und nie wieder sein wird, aus  Geistesgegenwart und intentionalem Zuhören.  Zwischen Tradition und Neuland, im Zauber des Unmittelbaren. "

Dagmar Boecker 
ist Sprecherin, Sängerin, Schauspielerin. Sie widmet sich dem Zusammenwirken von Sprache und Musik, bewegt sich auslotend im Raum zwischen Sprechen und Singen, Klangraum und Szene - mit besonderer Vorliebe für die Improvisation. An der HFMT Köln lehrt sie Sprecherziehung, Stimmbildung und Vokale Improvisation sowie Atem- und Bewegungslehre. Als Atem-, Sprech-u. Stimmlehrerin arbeitet sie mit Menschen aus den Bereichen Gesang, Schauspiel, Tanz, Instrumentalspiel, Chor-und Orchesterleitung, Pädagogik und Musiker-/Künstlergesundheit. Mit der Entwicklung der “ElemenTonik” entwickelt sie eine ganzheitlich interdisziplinäre Methode zur Atem-, Stimm-, Bewegungs- u. Tongestaltung und erforscht deren Einsatzmöglichkeiten für improvisatorische Formate und spartenübergreifende Produktion. 2016 begründete sie die Echt.Zeit.Spektrale als “Atelier für Atemlehre, Körperwissen & Stimmkunst “. www.echtzeit-spektrale.de

Michael Gees
ist Pianist, Liedgestalter, Komponist und Improvisateur. "Alte Meister" erklingen bei ihm im oft extemporierten Dialog mit der Moderne. Er lehrt Vokale Improvisation und Liederfindung an der Kölner Hochschule. http://www.michaelgees.com

Gemeinsam entwickeln sie die Plattform COMPOSING VOICES - Ensembles / Projekte / Workshops / Salons für Vokale Spontankomposition und Vertonung & kollektive Musikerfindung als Form zwischenmenschlicher Perma-Kultur.
Wie z.B. an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln : COMPOSING VOICES - offenes Ensemble für Vokale Improvisation und Extemporierte Musikerfindung bietet Gesangstudierenden erweiterte Erfahrungs- u. Gestaltungsräume als Vokal-Instrumentalisten.

3. Juni 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

ChorAlle

No Roots - a capella von Allem bis etwaZ 

A capella ohne Schranken - unter diesem Motto steht das Programm des Nippeser Pop/Jazz-Ensembles ChorAlle, welches in vielseitigen und vielstimmigen a capella Arrangements stilistisch unterschiedlichste Songs präsentiert. Das Programm enthält ausgewählte Songs ohne gemeinsame Wurzeln, die sich durch die ihnen gemeinsame a capella Umsetzung

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hier jedoch zu einem großen Ganzen vereinen. Von Adele und Alice Merton bis hin zu David Guetta werden aktuelle Lieblingslieder sowie alte Hits in ein komplett neues, individuelles und doch einendes Gewand gekleidet. 

Das Nippeser Pop/Jazz-Ensemble ChorAlle bildete sich vor ca. 10 Jahren Jahren aus Mitgliedern der Offenen Jazz Haus Schule Köln. Die 13 Sängerinnen und Sänger verbindet nicht nur eine gemeinsame Liebe zu anspruchsvollen a capella Arrangements, sondern auch eine jahrelange Freundschaft. Geleitet wird das Ensemble von der Kölner Sängerin und Musikpädagogin Sarah Schnier.

4. Juni 2018


20 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Schweigen - Singen - Jubilieren

Montags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

Gastmusiker:
Bijan Mahdjub Holzflöten, Sackpfeifen & Saxophon
Albrecht Maurer Violine & Gotische Fidel
Michael Pape Percussion

Gemeinsam bei der Meditation von der Hektik des Alltags abschalten, nach innen horchen, zu sich kommen

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und Ruhe finden.
Und dann im Wechsel die Freude an der eigenen Stimm-Klangfülle bei der Stimm-Improvisation entdecken und im freien Fluss der Töne, Klänge und Melodien die verbindende und heilsame Energie des gemeinsamen Singens und Jubilierens erleben. Dieser Wechsel zwischen kontemplativer Stille & expressiver Stimm-Klangfülle wird bei den Abenden so zu einer Quelle, aus der wir Kraft und Freude für den Alltag schöpfen können. Inspiriert und begleitet werden wir dabei von den Gastmusikern.

10. Juni 2018


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3

Eigelstein Brass

Ein Abend mit den Meistern

Kathrin Simons Trompete
Leonard Rathmann
Trompete
Dario Rosenberger
Horn
Fraser Russell Tuba

Das junge Kölner Blechbläserquintett „Eigelstein Brass“ verbindet in seinem neuen Programm klassische Musik mit den Bildenden Künsten. So werden neben Komponisten wie Bach, Mozart, Parker, Mahler und Wagner auch Bilder

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bekannter Künstler wie Seurat, Manet und Goya zu sehen sein.

Das epochenübergreifende Programm beginnt mit wohlbekannten Klängen aus den „Bildern einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky und fortgeführt wird es mit Georg Friedrich Händels „Wassermusik“. Danach folgen eine eigene Bearbeitung von Richard Wagners „Traum“ aus den Wesendonkliedern und das beschwingte „Horn Rondo“ für Horn Solo und Begleitung von Wolfgang Amadeus Mozart, welches von einer weiteren Liedbearbeitung komplimentiert wird. In diesem Fall handelt es sich um das Lied „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ aus dem Zyklus der Rückert Lieder von Gustav Mahler. Bevor wir das Hauptwerk des Abends erreichen, erklingt die „Little Fugue in G“ von Johann Sebastian Bach in einer Bearbeitung für Blechblasquintett. Zum Schluss rundet die „Golden Section“ von Jim Parker das Programm ab. Bereits beim Titel „Goldener Schnitt“ zeigt sich die enge Beziehung zur Bildenden Kunst. Das sechssätziges Werk für Blechblasquintett basiert auf bekannten Kunstwerken wie Francesco Goyas „Bullfight“, Edward Hoppers „Night Hawks“ oder Eduard Manets „Déjeuner sur L'Herbe“ und noch einigen mehr. Neben der Vertonung der Kunstwerke werden auch die entsprechenden Bilder zu sehen sein.

Eigelstein Brass ist ein junges, dynamisches Blechblasquintett aus Köln, Deutschland. Die Mitglieder, welche aus Japan, Schottland und Deutschland stammen, trafen sich 2014 während des Studiums an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Die Mitglieder treten regelmäßig mit einigen der führenden europäischen Ensemble und Orchester auf, wie zum Beispiel mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Ensemble 20/20 und dem Gürzenich Orchester Köln. Zusätzlich dazu sind die Mitglieder auch als Dirigenten und Pädagogen tätig und versuchen so der jungen Generation einen Zugang zu qualitativ hochwertigen Musik zu vermitteln. Die Aufführung von zeitgenössischer Musik ist ebenso eine der Passionen des Ensembles und dieses wird in der bevorstehenden Saison mit verschiedenen Projekten realisiert. So bietet die Möglichkeit Seite an Seite mit den Komponisten zu arbeiten die Möglichkeiten, dem Blechblasquintett Repertoire neue Stücke hinzuzufügen. Durch den vielseitigen musikalischen Geschmack des Quintettes und der Freude an hochwertiger Kammermusik versucht Eigelstein Brass das Blechquintett and die Front der deutschen Kammermusikszene zu bringen.Dem Debüt bei dem Brass Symposium 2014 in Aachen, folgte nach enthusiastischen Kritiken die Wiederkehr zur Konzertreihe im folgenden Jahr. Eigelstein Brass trat ebenso beim Düren Summer Brass Festival im Jahre 2015 auf und begab sich im Sommer 2016 auf eine Konzertreise durch Portugal, hier gab das Ensemble mehrere Konzerte und Education Workshops an verschiedenen Orten der Algarve. Im März 2017 gab die Gruppe mehrere Konzerte in Nordrhein-Westfalen und entwickelte ein neues interaktives Education Programm, welches begeistert von Schülern und Lehrern aufgenommen wurde. Die Philosophie von Eigelstein Brass ist die des lebenslangen Lernens. Als ein Resultat daraus sind die Education Workshops für sowohl das junge, als auch das ältere Publikum, voll von Energie und stellt eine interaktive Einführung in das Blechblasquintett und qualitativ hochwertige Kammermusik dar. 2

Kathrin Simons(Trompete), 1989 in Jülich (Deutschland) geboren, begann ihre musikalische Grundausbildung bereits in jungen Jahren in ihrer Heimatstadt. 2008 gewann sie gemeinsam mit Eigelstein Brass Trompeter Leonard Rathmann den ersten Preis des Jugend-Musikwettbewerbs Accordate in der Kategorie Trompete. Im Jahr darauf wurde sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln aufgenommen, die sie 2014 erfolgreich mit dem Bachelor of Music (Trompete) abschloss und parallel ihr Studium der Schulmusik weiter verfolgte. Während des Bachelor Studiums konzentrierte sich Kathrin neben der musikalischen Ausbildung auch auf das Unterrichten von Musik. Dieses Teilgebiet vertieft sie weiterhin während ihres Master Studiums in Köln. Sie studierte bei Professor Urban Agnas und in Meisterkursen unter anderem bei Frits Damrow, Michael Sachs und Simon Wills. Kathrin tritt regelmäßig mit verschiedenen Ensembles wie zum Beispiel dem Eigelstein-Brass-Quintett, welches sie mit gegründet hat, und dem renommierte Gürzenich Orchester Köln auf. Sie ist außerdem engagiertes Mitglied von Brass Bands und in der Principal Position bei Cologne Concert Brass und anderen lokalen Brass Bands auf Solopositionen auf der Bühne zu sehen. 2015 spielte Kathrin unter der Leitung von Thomas Hengelbrock mit dem Cuban European Youth Orchestra mehrere Konzerte auf dem international renommierten Rheingau Musik Festival in Wiesbaden.

Leonard Rathmann(Trompete), wurde 1993 in Heidelberg geboren und begann im Alter von 7 Jahren das Trompetenspiel an seiner städtischen Musikschule. Wegen seinem Interesse an Klassischer und Jazz Musik, trat er dem Sinfonie- und Blasorchester seiner Schule bei. 2008 gewann er den Accordate Jugend Musik Wettbewerb in Aachen. Im Alter von 15 begann er seinen Unterricht bei Florian Kirner (WDR Funkhausorchester) und besuchte Meisterkurse bei Peter Mönkediek (WDR Sinfonieorchester), Klaus Schuhwerk (Musikhochschule Frankfurt) und Wolfgang Guggenberger (Musikhochschule Trossingen). Nach bestandener Aufnahmeprüfung begann Leo sein Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Professor Urban Agnas. Er tritt regelmäßig mit verschiedenen Ensemblen und Orchestern auf, so zum Beispiel mit der Kammeroper Köln, dem Gürzenich Orchester Köln und der Klassischen Philharmonie Bonn und er ist Mitbegründer des Eigelstein Brass Blechblasquintett. In seiner Freizeit liest Leonard gerne ein gutes Buch und eine gute Tasse Kaffee. 3

Dario Rosenberger(Horn), geboren 1988 in Herne, NRW) bekam im Alter von sechs Jahren seinen ersten Hornunterricht bei Elmar Witt an der Städt. Musikschule Herne. Mit elf begann er bei den Herner Symphonikern und dem JSO Bochum erste Orchestererfahrungen zu sammeln. Nach zwei weiteren Unterrichtsjahren bei Gregor Fas (Dortmunder Philharmoniker) begann er im Herbst 2009 sein Hornstudium an der HfMT Köln bei Prof. Paul van Zelm. Desweiteren erhielt Dario Rosenberger Unterrichte bei Prof. T. Hauschild, Prof. C. Lampert, Prof. E. Tapani, Markus Maskuniitty, Frøydis Ree Wekre, Marcel Sobol, Friedrich Kettschau und Markus Wittgens. Seine hornistische Tätigkeit führte ihn schon mit verschiedenen Orchestern und Ensembles (u.a. Gürzenich Orchester Köln, Duisburger Philharmoniker, Dortmunder Philharmoniker, Beethovenorchester Bonn, Staatsorchester Rheinische Philharmonie und den Bochumer Symphonikern) nach Österreich, Italien, Spanien, Portugal, Argentinien, Japan, Albanien, Israel, Palästina, Syrien, Jordanien und in den Libanon. Von 2013-2015 war Dario Rosenberger Akademist der Düsseldorfer Symphoniker und studiert seit dem Sommersemester 2016 sein Masterstudium bei Markus Wittgens an der RSH Düsseldorf.

Yoshiki Matsuura(Posaune), geboren 1991 in Miyazaki (Japan), begann im Alter von 13 Jahren Posaune zu spielen. 2010 spielte er erfolgreich an der Musashino Akademia Musicae in Tokio vor und wurde während seiner Studienzeit Mitglied des renommierten Musashino Akademia Musicae Wind Ensemble. Yoshiki beendete 2013 mit einem ausgezeichnetem Bachelor of Music sein Studium in Tokio und reiste innerhalb von drei Tagen nach Deutschland, um dort an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln sein Studium fortzusetzen. Er studierte unter Herrn Masayuki Matsubara, Herrn Akira Kuwata und Professor Ulrich Flad. Er ist außerdem Stipendiat des Fukui Naoaki Memorial Scholarship. Yoshiki begeistert sich für Auftritte im Bereich von Orchester-, Jazz- und zeitgenössischer Musik. Seine Leidenschaft für diese unterschiedlichen Genres motivierte ihn zu der Teilnahme an verschiedensten Festivals und Meisterkursen. Dazu gehören Meisterklassen mit Ian Bausfield an der Kusatsu International Music Academy (Japan), sowie die Teilnahme an Kursen an der Pacific Region International Summer Music Academy in Powell River (Kanada) ,dem European Workshop for Contemporary Music, einschließlich einer Konzerttour von Köln bis Warschau(Warschau Autumn), dem 48.Internationale Ferienkurse für Neue Musik, Darmstad in 2016, und Studio Musikfabrik in 2017. 4

Tubist, Kammermusiker und Musikvermittler, Fraser Russell begann seine musikalische Ausbildung an der „Carnoustie Highschool“ in Schottland bei Michael Robertson. Fraser Studierte zwischen 2003 und 2014 Tuba an der „Junior School of Music of the Royal Scottish Academy of Music and Drama“ bei Philip Hore, am „Royal Conservatoire of Scotland“, der „Swedish National Orchestra Academy“ und dem „Orchesterzentrum NRW in Dortmund“. Fraser Russell spielte, unter anderem im Scottish chamber orchestra Brass Quintet, World Brass, St Petersburger Ballett, der deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken und der Kammerphilharmonie Bremen. Als passionierter Kammermusiker bereiste Fraser weite Teile Europas und gewann dort in unterschiedlichsten Konstellationen und Ensembles Preise bei Festivals und Wettbewerben.

17. Juni 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Pilar Trio

Aus der Stille der Nacht - Eine musikalische Traumreise

Josephine Pilars de Pilar Sopran
Mollie Marcuson Harfe
Ulrike Zavelberg Violincello

Nachts wird es dunkel und still – Ruhe kehrt ein. Tiefer Schlaf legt sich über das Land. Jetzt werden Träume wach und  die Gedanken bekommen Flügel. Es entstehen

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Landschaften, Fantasiebilder oder Szenen in Orten, die man nie gesehen hat, Menschen treten auf und verschwinden wieder. Angst, Panik, Verfolgung, beklemmende Sackgassen, aber auch Liebesfantasien und Sehnsüchte werden im Traum Realität. Gefühle von Geborgenheit, Weite, Frieden und tiefer Stille breiten sich wieder aus.
Die Musikauswahl  spannt  einen kontrastreichen Bogen von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen.

Dabei verzaubert die Harfe mit ihrem mal kraftvollen, mal zarten Perlenspiel. Der klare und ausdrucksstarke Sopran der Sopranistin spricht unmittelbar das Publikum an und das Cello verleiht  dem Ensemble Klangtiefe, Wärme und Dramatik.

Zu hören sind Lieder und Instrumentalwerke von R. Strauß, C. Debussy, G.Fauré, E. Piaf, A. Piazzolla, Villa Lobos, M. Ravel u. A.
Lassen sie sich entführen in die weiten Landschaften  der Nacht

Presse: Kölner Stadtanzeiger                                                           

„…Hinter jeder Note steckte weit mehr als ein Ton, mit warmem Celloklang, himmlischer Harfenmusik und einer wunderschönen Stimme gelang es den Künstlerinnen mit einem kontrastreichen Programm wirklich große Emotionen und Sinnfragen zu transportieren…“

Joséphine Pilars de Pilar– Sopran,
studierte an der Musikhochschule in Graz /Österreich. Bühnenreifeprüfung mit Auszeichnung an der Universität für darstellende Kunst und Musik in Wien. Sie nahm an Meisterkursen bei Anna Reynolds an der Bachakademie Stuttgart, Ernst Haefliger in Zürich und Patricia Wise in Salzburg u.v. A.  teil. Weiterführende Kurse in funktionaler Stimmbildung  bei dem Bariton Rolf Scheider. Seit 2003 bis heute Ausbildung in Flamencotanz und Schauspielimprovisation.

Von 1998- 2003 als Sophie de Palma in der „Meisterklasse“ am Volkstheater Wien.

Von 2003- 2010  interpretierte sie die Adele/Fledermaus,das Ännchen/Freischütz, Belinda/Dido u. Aeneas, die  Saffi /Zigeunerbaron, die Christel von der Post/Vogelhändler, Pamina/Zauberflöte Susanna/Figaro’s Hochzeit an verschiedenen Theatern in Deutschland. ect. CD-Aufnahme beim SWR3, viele Konzertreisen in verschiedenen Profichören u.d L. von Jonathan Nott, N. Harnoncourt, M. Gielen, C.Abbado u.A.

Auch als Konzertsängerin  für Messen, Oratorien und Passionen ist sie eine gefragte Sängerin.

Inzwischen hat sich Joséphine Pilars de Pilar auch mit dem PilarTrio und  ihren Themen bezogenen  Programmen einen Namen gemacht.

Mit ihren originellen, szenisch gestalteten Programmen, singt sie stilistisch von der Renaissance bis in die Moderne und zeichnet sie sich durch große Bandbreite im Repertoire und schauspielerischer Ausdruckskraft aus.

Parallel zu ihrer künstlerischen Tätigkeit ist Joséphine Pilars de Pilar Chorleiterin verschiedener Chöre und auch in Einzelstimmbildung eine gefragte Pädagogin.

Mollie Marcuson–Schiffer
Die amerikanische Harfenistin Mollie Marcuson -Schiffer kann trotz ihrer jungen Jahre auf eine vielseitige Karriere zurück schauen. Sie spielte regelmäßig mit dem St.Paul Chamber Orchestra in Minnesota und war fünf Jahre lang Solo-Harfenistin des River Oaks Chamber Orchestras in Houston, Texas.
Sie ist nicht nur eine vielgefragte Symphonie- und Kammermusikerin, sondern  auch als freischaffende Harfenistin unterwegs. Sie spielte regelmäßig mit namenhaften großen Orchestern in den USA, unter anderem mit den Symphonie-Orchestern von Houston, San Antonio, Kansas City und Spokane und konnte mit  herausragenden Dirigenten wie Hans Graf, Marin Alsop, JoAnn Falletta, Michael Stern, Andreas Delfs, Douglas Boyd, Eckart Preu, Claus Peter Flor und Gunther Schuller arbeiten.
Sie trat mit Legenden der klassischen Musik und der Popmusik auf, wie z.B. Dawn Upshaw, Itzhak Perlman und Gloria Gaynor auf.
Seit  2012 konzertiert und lebt die Künstlerin in Deutschland. Sie ist ein gern und oft gesehener Gast bei der klassischen Philharmonie Bonn, dem  Jungen Orchester NRW sowie bei der Lyric Opera in Düsseldorf. Mit dem PilarTrio (Sopran, Harfe ,Cello) gastiert sie in ganz Deutschland.
Mollie Marcuson hat mit sieben Jahren angefangen Harfe zu spielen und bekam ihren Bachelor  2003 an der University of Minnesota und 2006 den Master an der Shepherd School of Music an der Rice University.

Ulrike Zavelberg
studierte Cello an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Yong Chang Cho. Kammermusikstudium beim Amadeus Quartett, Raphael Hillyer,Györgi Kurtág Prof.Jörg-Wolfgang Jahn.
Als Mitbegründerin des Rubin- Quartett, mit dem sie regelmäßig konzertiert, widmet sie  sich seit mehr als 20 Jahren intensiv der Streichquartettliteratur. Das Quartett wurde mehrfach ausgezeichnet:
1.Preis beim Internationalen Streichquartettwettbewerb in Bubenreuth
Mozart-Preis beim Internationalen Streichquartettwettbewerb in Evian (Frankreich)
1. Preis beim Internationalen Streichquartettwettbewerb in Braunschweig
In anderen Formationen hat sie sich als Grenzgängerin der Stile einen Namen gemacht und konzertiert auf den Bühnen Europas Auch bei internationalen Festivals ist sie ein gern gesehener Gast.
Z.B. beim Streichquartettfestival im Luberon (Frankreich)
Berliner Festspiele, Wien Modern, Oslo Chamber Music Festival, Rheingaufestival
Schwetzingen und den WittenerTage für zeitgenössische Musik.
Zahllose CD - Einspielungen zwischen Jazz und Klassik, diverse Preise, die sie für ihre Ensemble Tätigkeiten erhielt, bezeugen ihren musikalischen Erfolg.
Ulrike Zavelberg lebt im Raum Köln und ist außerdem eine gefragte Pädagogin.

www.josephine.pilarsdepilar.de

1. Juli 2018


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Un fior gentile

Kodex Faenza und Ars Nova

Paula Kibildis Fidel
Vincent Kibildis Gotische Harfe
Anna Herbst Gesang

Die älteste heute bekannte Sammlung von Instrumentalmusik bildet der im 15. Jahrhundert mühevoll niedergeschriebene Kodex Faenza.  Diese einzigartige Zusammenstellung italienischer

 

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und französischer Musik enthält hoch verzierte Bearbeitungen von Vokalstücken, elaborierte Tänze und Mess-Sätze und gilt dank dieses unvergleichbaren Einblicks in die Musizierpraxis des Spätmittelalters als eine der wichtigsten Quellen ihrer Zeit.

In vielen Fällen der verzierten Stücke (im Kodex Faenza ohne Text überliefert) ist uns in anderen Quellen auch die zugrunde liegende Komposition bekannt; die Texte präsentieren teils schlichte Liebeslyrik, teils mythische, teils stark bewegte, gefühlvolle Poesie, meisterhaft in Liedern vertont, die in diesem Konzert auch erklingen werden.

Paula Kibildis hat sich seit 1980 auf die historische Violine spezialisiert. Aufgrund ihrer professionellen Kompetenz, besonders in der Musik des 16. und 17. Jahrhunderts, hat sie bei Konzerten führender Ensembles für Alte Musik in allen europäischen Ländern, Nord-, Süd- und Mittelamerika sowie im Nahen und Fernen Osten mitgewirkt. Aufnahmen und Projekte u.a. mit: DGG, EMI, MDG, Thorofon, Capriccio, WDR, NDR, SFB, SWF, Radio France, Radio Hilversum, Radio Bremen, Minnesota Public Radio, Radio Dhaka, TV Kultura, TV Campina, TV Banderantes

Vincent Kibildis ist festes Mitglied der Ensembles „Exquisite Noyse“ und „Sollazzo Ensemble“. Mit „Exquisite Noyse“ ist er auf der 2015 erschienenen CD „la voce del violino“ mit Instrumentalmusik des 16. Jahrhunderts und mit eigenen Improvisationen zu hören. „Sollazzo Ensemble“ ist Teil des „eeemerging“ Förderungsprogrammes und hat die „York Early Music Young Artist’s Competition 2015“ gewonnen; die erste CD des Ensembles wird sich Musik des 14. und 15. Jahrhunderts widmen und wurde im Sommer 2016 aufgenommen. Vincent tritt darüber hinaus in verschiedenen Formationen als Continuospieler auf.

Die Sopranistin Anna Herbst studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Master Barockgesang am Institut für Alte Musik der HfMT Köln sowie Master Opernelitestudio (Master „mit Auszeichnung“) bei Gerard Quinn an der Musikhochschule Lübeck.
In Meisterkursen bei Edita Gruberova, Dame Emma Kirkby, Silvana Bartoli-Bazzoni, Paul Agnew, Sissel Hoyem-Aune und Krisztina Laki vervollständigte sie ihre Ausbildung.
Sie war Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung, Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang, Finalistin des Liedwettbewerbes der HfMT Köln 2013 und des Verband Deutscher Konzertchöre „Podium junger Gesangssolisten“ 2015.
Ihre Engagements führten sie u.a. in die Tonhalle Zürich, die Kölner Philharmonie, den großen Sendesaal des WDR in Köln, die Tonhalle Düsseldorf, sowie nach Frankreich, Italien, Liechtenstein und die Schweiz.

2. Juli 2018


20 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Schweigen - Singen - Jubilieren

Montags-Meditation & Stimm-Improvisation

Kraft und Freude schöpfen durch kontemplative Stille und expressive Stimm-Klangfülle

mit Hinnerick Bröskamp - Stimme & Shrutibox

Gastmusiker*innen:
Judith Maria Günzl Piano, Ind. Harmonium & Stimme
Susanne Knoop Trompete
Rageed William Nay & Duduk (Orientalische & armenische Flöten)

Gemeinsam bei der Meditation von der Hektik des Alltags abschalten, nach innen horchen, zu sich kommen

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und Ruhe finden.
Und dann im Wechsel die Freude an der eigenen Stimm-Klangfülle bei der Stimm-Improvisation entdecken und im freien Fluss der Töne, Klänge und Melodien die verbindende und heilsame Energie des gemeinsamen Singens und Jubilierens erleben. Dieser Wechsel zwischen kontemplativer Stille & expressiver Stimm-Klangfülle wird bei den Abenden so zu einer Quelle, aus der wir Kraft und Freude für den Alltag schöpfen können. Inspiriert und begleitet werden wir dabei von den Gastmusiker*innen.