Logo des Klangraum Kunigunde Logo Kirche im Veedel

Programmvorschau

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den kommenden Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Adresse: Kirche St. Heinrich und Kunigund, Simon-Meister-Straße 1 (Schillplatz), 50733 Köln.
Lageplan

24. Feb. 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Les Saxosythes + ChorImTakt

Klangzeit - Zwei Chöre ein Konzert

Werke von: B.A. Zimmermann; M. Schröder, D. Bonnen, S. Rummel, R. Lopez Klingenfuss, O. Gjeilo u.a.

Unter der neuen Leitung von Rodrigo Lopez Klingenfuss gestaltet der Kölner Kammerchor Les Saxosythes gemeinsam mit dem ChorImTakt (Leitung Simon Rummel) eine  musikalische Reise mit Chorwerken

Mehr erfahren

von der Renaissance bis zu aktuellen Kompositionen. Werke aus älteren Jahrhunderten bereiten den Weg für zeitgenössische Kompositionen, dem Schwerpunkt des Konzertes. Es gibt sogarUraufführungen, die extra für diesen Anlass komponiert worden sind.
Doch nicht nur das Repertoire, sondern auch die Aufführungsform des Konzertes ist außergewöhnlich. Eine Reise durch Zeit und Raum!

10. März 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Chor Umoja

Afrikanische Chormusik - ansteckende getanzte und gesungene Lebensfreude

Der Chor Umoja (deutsch: Gemeinschaft) besteht seit drei Jahren und wurde von dem kongolesischen Chorleiter Michel Sanya Mutambala gegründet, der seit gut 20 Jahren in Deutschland lebt und aus seiner Liebe zur Musik seine Profession gemacht hat. Inzwischen ist Umoja auf

Mehr erfahren

ca. 30 Mitglieder angewachsen.
Das Repertoire umfasst Lieder in verschiedenen afrikanischen Sprachen, die teils vom Chorleiter vierstimmig arrangiert wurden. Die ohne Notenblatt gesungenen mitreißenden Lieder werden mit Tanz und rhythmischer Trommelbegleitung vorgetragen. Oft wird das Publikum mit einbezogen, das gerne in den fröhlichen lebhaften Gesang einstimmt. Viele Lieder haben einen spirituellen Hintergrund, einige sind Friedenslieder, andere wiederum drücken pure Lebensfreude aus.

Bisher trat Umoja in Kirchen, bei der "Afrikanischen Hirtennacht" in der Lutherkirche, sowie zuletzt bei der „Nacht der Chöre“ von Mama Afrika in Rösrath auf.

17. März 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Tsaziken

„MACHNATY“ ( russ. für wuschelig)

„ So wie die wuschelige Hummel bei einem unruhigen Flug auf eine duftende Blume fliegt, so eilt eine Zigeunertochter, von ihrer Vagabundenseele geleitet ihrem Geliebten in die Nacht hinterher.“
…… und so eilen die Tsaziken von ihrer Sangeslust getrieben, musikalischen „Romanzen ohne Gnaden“ aus Russland, Gerogien, Dänemark, Irland, Texas, u.v.m. hinterher. Der Kölner Exilbayer,

Mehr erfahren

Gitarrist und Arrangeur Raimund Kroboth, Chef des „ tabadoul orchestras“ und der ehemaligen „Schäl Sick Brass Band“, verpackt diese in würzige Arrangements, die elektrisieren bis in die Haarspitzen. 

Gesang:  Sonja Tusch, Christiane Athmer, Anna Herling, Sofia Faulseit, Eva Vahrenwald, Karoline Kupperroth, Cornelia Eberle
Die Sängerinnen sind Semi-Profis und haben schon in diversen Chören gesungen.

Begleitet werden die Sängerinnen von : 

Raimund Kroboth ( Gitarre, Arrangements)…Schäl Sick Brass Band,tabadoul orchestra weltweit unterwegs von Eitorf bis Tokio
Claudia Glocksin (Akkordeon) ….tango de minas
Detlef Heidkamp ( Tenorsaxophon) …Schäl Sick Brass Band und diverse andere Bands u.a. KunstSalonOrchester
Philipp Imdahl ( Schlagzeug) …u.a.Stoppok,Bernd Keul,div.JazzBands etc

 

 

24. März 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

..Die Zeit, aus den Fugen..

Alte und neue Musik im Dialog

Vittoria Quartararo Klavier
Yulia Mun Flöte
Yoshiki Matsuura Posaune

Ist es möglich, den philosophischen Begriff der Zeit - seine Fluidität, seine Nichtlinearität und seine Schichtung - in einem Konzert zu untersuchen? Der Satz von Shakespeares Hamlet «die Zeit ist aus den

Mehr erfahren

Fugen» bietet eine Menge Interpretationsspielraum. Vielleicht kann sich die Musik nur frei bewegen, wenn sie sich losgelöst von der Chronologie und der Musikgeschichte wahrgenommen wird?
Dieses außergewöhnliche Konzertprogramm fu?r Klavier, Posaune und Flöte lässt sich in eine neue (Un-)Ordnung setzen, in der verschiedene Musikstu?cke aus Vergangenheit und Gegenwart durch Vermischung unerwartete Beziehungen zueinander entwickeln. Die Linearität wird durch unkonventionelle Abfolgen aufgebrochen.
Durch diese Art der Betrachtung wird uns eine neue, faszinierende Idee von Anarchie gegeben, die jedoch mit Chaos und Störung nichts zu tun hat, sondern uns als Metapher fu?r eine freie Welt vor der Kategorisierung durch Zeit dient.

Vittoria Quartararo
ist 1989 in Catania, Sizilien geboren und danach in Florenz aufgewachsen. Sie begann ihre musikalische Ausbildung mit Gesangsunterricht und ihre professionelle Klavierausbildung mit 8 Jahren an der renommierten Fiesole Academy of Music in Florenz unter der Leitung von Prof. Valentina Pagni, einer Schu?lerin der bekannten und großartigen italienischen Pianistin Maria Tipo. 2006 debu?tierte sie als Solistin mit dem Jugendorchester der Stadt Florenz im Puccini Theater. Bereits als Schu?lerin bekam sie zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, weshalb sie neben der Schule einKlavierstudium am Conservatorio Ferrara begann.
Sie schloss ihr Diplomstudium 2009 ab und studierte dann 3 Jahre an der Fiesole Academy of Music. Dort hat sie den Klavier-Master in der Klasse des international beru?hmten Solisten Andrea Lucchesini sowie den Kammermusik-Master unter der Leitung von Trio di Parma abgeschlossen. Zusätzlich absolvierte sie ein Studium der Literatur und Musikwissenschaft (u.a. Klaviermethodik und Didaktik) und erhielt im Jahr 2013 den Masterabschluss in Musikwissenschaft an der Universität Florenz. Viele parallele Masterkurse ergänzten ihre musikalische Ausbildung, u.a. bei Prof. Elisso Virsaladze, Prof. Henri Sigfridsson, Prof. Pascal Devoyon, Prof. Christopher Elton, Prof. Alexander Lonquich, Prof. Konstantin Bogino und Prof. Ewa Kupiec.

2012 ist Vittoria Quartararo nach Köln gezogen, um ihr Klavierstudium an der Hochschule fu?r Musik und Tanz unter Prof. Jacob Leuschner fortzusetzen. Ihr Masterstudium im Fach Klavier-Solo bei Prof. Claudio Martinez- Mehner an der gleichen Hochschule schloss sie 2016 mit Bestnote ab.
Momentan absolviert sie den Masterstudiengang Interpretation Neue Musik, wo sie in verschiedenen Besetzungen Kammermusik spielt und bereits häufiger mit dem Ensemble 20/21 unter der Leitung von Prof. David Smeyers aufgetreten ist. Bereits während des Studiums in Florenz begann Vittoria Quartararo Klavierunterricht zu erteilen und hatte seitdem ohne Unterbrechung Lehraufträge an verschiedenen Musikschulen.

Yoshiki Matsuura
geboren 1991 in Miyazaki (Japan), begann im Alter von 13 Posaune zu spielen. Yoshiki beendete 2013 mit einem ausgezeichnetem Bachelor of Music sein Studium in Tokio und reiste nach Deutschland, um dort an der Hochschule fu?r Musik und Tanz in Köln sein Studium fortzusetzen. Er studierte unter Herrn Masayuki Matsubara, Herrn Akira Kuwata, und Prof. Ulrich Flad Posaune. Yoshiki begeistert sich fu?r Auftritte im Bereich von Orchester-, Jazz-, und zeitgenössischer Musik.
Momentan setzt Yoshiki sein Studium im Bereich Master of Musik / Interpretation Neue Musik unter Prof. David Smeyers fort. Nebenbei gibt er Posaunen- und Trompetenunterricht in verschiedenen Musikschulen.

Yulia Mun
1991 in Novosibirsk, Russland, geboren, begann ihr Studium 2006 an der Purcell School of Music in England, wo sie bei Anna Pope und Clare Southworth studierte . Dort erhielt sie, im Rahmen des Musik und Tanz Programmes der britischen Regierung ein Stipendium. Ihr Studium konnte sie bei Philippa Davies an der Guildhall School of Music and Drama, mit Unterstu?tzt des Harry Weinrebe Awards, abschliessen.
Als Mitglied verschiedenster Orchestern spielte sie unter anderem bei den BBC Proms, in der Royal Albert Hall, der Queen Elizabeth Hall und Kölner Philharmonie. Auch als Soloistin konzertierte Yulia Mun im Cliveden House, der Cadogan Hall, in St. Martin in the Fields, dem WDR Sendesaal in Köln und an weiteren Orten in Großbritannien, Deutschland und Russland.
Sie ist Empfängerin renommierter Auszeichnungen. Unter anderem gewann sie den zweiten Preis des Tunbridge Wells International Young Concert Artists Wettbewerbs sowie den zweiten Preis des Hochschulinternen Wettbewerbs der Hochschule fu?r Musik und Tanz Köln .
Derzeit ist Yulia Mun Praktikantin bei der Nordwestdeustchen Philharmonie und studiert Master bei Robert Winn und Thaddeus Watson an der Hochschule fu?r Musik und Tanz Köln.

31. März 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Filip Erakovic – Akkordeon

From France with love                 

Akkordeon Solo mit Musik von J.P.Rameau, E.N. Mehul, E. Satie, O. Messiaen; G. Grisey und J.P.Rameau

Filip Erakovic ist einer der gefragtesten und interessantesten Akkordeonisten seiner Generation. Seine Vielseitigkeit zeigt sich in vielvältigem Repertoire, das umfasst die Werke vom Barock Transkriptionen bis zur Moderne und Interpretation von Auftragswerken.

Mehr erfahren

Die Konzertsaison 2018/2019 beginnt mit mehreren Uraufführungen von Werken, die von jungen Komponisten geschrieben wurden. Die Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern Frankfurt unddem Komponisten Gerhard Stäbler wird eine wichtige Rolle spielen, sowie das multimediale Projekt mit seinem Ensemble S201. Filip’s Solo-Program From France with love konzentriert sich  auf französische Komponisten, wird in mehreren europäischen Ländern vorgestellt und soll für Filips debut CD aufgenommen werden.
Früher gewann Filip das Werner Richard - Dr. Carl Dörken Sitftungs Stipendium in 2010 und trat 2011 und 2012 bei „Best of NRW“, eine Konzertreihe für hochbegabte und junge Künstler aus NRW auf.
Im Jahr 2012 debütierte er beim Radiosender WDR3 mit einem kompletten Konzertmitschnitt aus dem Apollo Theater Siegen. Darauf folgten solistische Auftritte mit dem Folkwang Kammerorchester, Orchestra camerata di Rimini und der Nordwestdeutschen Philharmonie.
2012 folgt ein zweiten Preis beim Accordion Grand Prix in Luxemburg und zwei Jahre später einen zweiten Preis bei, „Val Tidone“ Wettbewerb in Italien. Klangspuren Schwaz, Stelzenfestspiele bei Reuth, Beethoven Fest Bonn, Acht Brücken Köln,  Zeitgenössische Musik Festival Bozen, The Young-Nam International Contemporary Festival Daegu, Impuls Graz sind nur einige Festivals wo Filip eingeladen würde.
Er ist im In- und Ausland zuhören wie in Serbien, Bulgarien, Tschechien, Slowakei, Italien, Deutschland, Dänemark, Österreich, Polen, Frankreich, Luxemburg, Belgien,Spanien und Süd Korea.
Weiterhin trat er mit dem IEMA Ensemble, Ensemble Modern Frankfurt, Ensemble Electronic ID, Ensemble Windkraft,Gürzenich Orchester Köln auf und trat in Sälen wie im Apollo Theater Siegen, Essener Philharmonie, Beethoven Haus Bonn, Oper Köln, Alte Oper Frankfurt, Belgrad Philharmonie, WDR Funkhaus Köln auf. Er spielte unter namenhaften Dirigenten wie Eugene Tzigane, Brad Lubman,  Jonathan Stockhammer, Bas Wigers, Casper de Roo und Achim Fidler.
Neben klassischer Literatur engagiert sich Filip Erakovi? für die Entwicklung zeitgenössischer Musik und Originalliteratur für Akkordeon. Er ist Mitglied beim Ensemble S201, ein junges Spezialensemble mit Schwerpunkt auf aktuellster Musik, originellen Konzertformaten und multimedialen Konzepten.
Er arbeitet mit Komponisten wie Rebecca Saunders, Gordon Kampe, Günter Steinke, Johannes Schöllhorn, Beat Furrer, Wei-Chieh Lin, Elena Rykova, Roman Pfeiffer, Antonia Barnett-McIntosh, Tamon Yashima, Farzia Fallah und anderen. Darauf folgten unzählige Uraufführungen von Solo- und Ensemblewerken.

Filip Erakovic wuchs in einer Musikerfamilie auf und fing mit neun Jahren mit dem Akkordeon an. Im Alter von erst 11 Jahren begann seine ersten Konzerttätigkeiten und nahm an ersten Wettbewerben teil. Bis zu seinem Schulabschluss bei einem serbischen Musikgymnasium, wo er bei Prof. Milan  Erakovi? und Gvozden Erakovi? unterrichtet worden ist, konzertierte er auf zahlreichen nationalen und internationalen Bühnen und gewann 30 Preise bei renommierten Wettbewerben.
2007 begann er sein Diplom an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Prof. Mie Miki und schloss bei selbiger Professorin den Master mit Auszeichnung ab. In diesem Zeitraum war er Stipendiat bei der Alfred und Cläre Pott Stiftung, Oscar und Vera Ritter Stiftung, Lions Club Essen und dem Yehudi Menuhin-Live Music Now.
www.filiperakovic.com

7. April 2019


17:00 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3, 59733 Köln

Thomas Mann und seine Lieder

Eine Lieder-Lesung von Frauke May

in Zusammenarbeit mit der Thomas-Mann Gesellschaft Bonn/Köln

Frauke May Mezzosopran
Kristi Becker
Klavier
Michael Schwalb (WDR 3)
Moderation

„Meine Erzählungen und Geschichten sind gute Partituren“ (Thomas Mann)
Das deutsche Kunstlied stellt für Thomas Mann eine „ideale Verbindung

Mehr erfahren

von Wort und Musik“ dar und erscheint zugleich „romantisch mit der Sehnsucht nach dem Nationalen“.Die deutsche Innerlichkeit und Tiefe werden nach Manns Auffassung in den Kunstliedern ideal illustriert, diese Lieder wirken für ihn identitäts-bildend, sie sind Symbol alles Liebenswert-Verführerischen und beinhalten zugleich einen „heimlichen Keim der Verderbnis“.
Für Thomas Mann, den eminenten Musikkenner und musikalischen Dichter, war das Lied immer von herausgehobener Bedeutung und weit mehr als ein Seelenpolaroid: Das Lied bedeutete für Thomas Mann eine Brücke zur Epoche der deutschen Romantik, war ihm aber über diese Rückwendung hinaus auch Vehikel aktueller gesellschaftlicher und politischer Bewusstwerdung.

Seit ihrer Jugend setzt sich Frauke May mit dem Leben und Werk Thomas Manns auseinander. Sie ist aktives Mitglied in der „Deutschen Thomas Mann Gesellschaft“, ist als Sprecherin seiner Werke in Lesungen und auf CD-Einspielungen („Weihnachten bei den Buddenbrooks – eine Lesung mit Liedern“) zu hören und konnte kürzlich die Thomas-Mann Forschung mit dem Fund des einzigen Briefes Gustav Mahlers an Thomas Mann bereichern.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/gustav-mahler-und-thomas-mann-ob-der-brief-wol-in-ihre-haende-gelangt-1.3918470

Michael Schwalb,
geboren 1956 in Bonn absolvierte zunächst ein Cellostudium, zuletzt in der Meisterklasse von Antonio Janigro am Salzburger „Mozarteum“, gefolgt von Engagements als Orchestermusiker und Solocellist. Schließlich wechselte er auf Redaktionsseite in leitende Positionen beim Bayerischen Rundfunks und SDR Stuttgart, derzeit Abteilungsleiter beim WDR Köln.
Zahlreiche große Radiofeatures und -essays; besonderes Interesse an kulturhistorischer Spurensuche und der Darstellung von kultur- und interpretationsgeschichtlichen Verbindungslinien in interdisziplinärer Ästhetik.
Portraits historischer Dirigenten in der NZZ; Dozent an der Musikuniversität Wien, Vorträge an der London University und New York University. Buchbeiträge über Dirigenten, Orchestergeschichte und – politik, Musik vom 18.-20. Jahrhundert. Bücher über Franz Liszt (2012), Ferdinand Ries (2012), Johannes Brahms (2013), Hans Pfitzner (2016), Max Reger (2018), Carl Orff  (2018).

Kristi Becker
Die gebürtig aus Iowa / USA stammende Pianistin Kristi Becker studierte unter anderem bei Jean Abramson, James Avery und als Fulbright Stipendiatin an der Musikhochschule in Freiburg bei Carl Seemann. Sie konzertiert als Solistin, widmet sich der Kammermusik und Liedbegleitung im klassischen und insbesondere im zeitgenössischen Repertoire. Für viele Jahre lehrte sie an der Musikhochschule in Detmold.
Zahlreiche Komponisten aus Europa, Asien und den USA haben Werke für sie geschrieben, darunter Mauricio Kagel, York Höller, Iannis Xenakis, Wolfgang Fortner, Toshio Hosokowa, Robert HP Platz, Xiao Yong Chen, Giacinto Scelsi und Clarence Barlow.
Dass sie regelmäßiger Gast bei Festivals zeitgenössischer Musik wie dem in Donaueschingen, NovAntiqua im Deutschlandfunk, WDR: Musik der Zeit, bei den Wittener Tagen der Neuen Kammermusik, Akiyoshidai in Japan oder Nuova Consonanza in Rom ist, zeigt ihr großes Engagement für die Musik unserer Zeit. Zahlreiche Aufnahmen an deutschen und internationalen Rundfunkanstalten sowie Schallplatten und CD-Einspielungen dokumentieren ihr umfangreiches Repertoire. Kristi Becker konzertierte mit dem WDR Symphonie Orchester, dem Gürzenich Orchester Köln, dem Sinfonie Orchester des Hessischen Rundfunks, dem SWR-Symphonie Orchester, dem Ensemble Modern und mit Orchestern in Düsseldorf, Bonn, Bochum und Hilversum. Sie ist Gründungsmitglied und Pianistin des „Ensemble Köln“.

Frauke May
Die besondere Beschäftigung der Mezzosopranistin Frauke May mit der Liedliteratur bezeugen ihre Weltersteinspielungen aller Mörike-Lieder von Hugo Wolf, die Gesamteinspielung der „Schlichten Weisen“ op.76 von Max Reger sowie ihre gerade erschienene Gesamteinspielung  der Wunderhorn-Lieder von Gustav Mahler und Julius Weismann, „Es sungen drei Engel“. Seit 2005 engagiert sie sich als Vorstandsmitglied der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft e.V. für die Verbreitung seines Werkes.
Frauke May schloss ihr Gesangsstudium für Oper, Konzert und Lied an der Hochschule für Musik in Köln bei Prof. Rudolf Bautz mit dem Konzertexamen ab. Bereits während ihres Studiums debütierte sie als Frau Reich in den „Lustigen Weibern von Windsor“ bei den Internationalen Sommerfest­spielen auf Schloss Weikersheim. Vielfach ausgezeichnet, ist sie Preisträgerin des 43. Internationalen Musikwettbewerbes der ARD für Oper und Konzert, des Europäischen Gesangswettbewerbes „Neue Stimmen“, Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbes und des Richard Wagner-Verbandes Bayreuth.
Weitere Studien absolvierte sie bei Ks Brigitte Fassbaender und Ks Elisabeth Schwarzkopf. Es folgten Opernengagements an die Bühnen in Aachen, Lübeck, Regensburg, Mainz, Heidelberg, Klagenfurt, Linz und an die Oper Bonn. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst Partien wie Mrs. Quickly, Rosina, Carmen, Hänsel, Niklaus, Herodias, Waltraute, Suzuki. Sie singt im Rahmen ihrer internationalen Konzerttätigkeit in Frankreich, Belgien, Spanien, Griechenland, Österreich, Schweiz, Ukraine und den USA die großen sakralen Werke und Orchesterlieder des Alt-und Mezzofaches sowie Liederabende.
In Deutschland konzertierte sie mit dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, den Bochumer Sinfonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem WDR- Rundfunkorchester der Karlsruher Kammerphilharmonie und der Philharmonica Hungarica, unter der Leitung von Gustav Kuhn, Gary Bertini, Christoph Prick und Wayne Marshall. Rundfunkaufnahmen und Live-Konzertmitschnitte aller großen Rundfunkanstalten dokumentieren diese Zusammenarbeit.

14. April 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Songs of Healing & Ecstasy

Intuitive Weltmusik Improvisationen

Judith Maria Günzl Stimme, Piano & Indisches Harmonium
Ishu Michael Lohmann Saxophon

Die Improvisationskünstler Ishu Michael Lohmann  und Judith Maria Günzl schöpfen ihre Musik aus dem Moment heraus und laden ein zu einer Reise nach innen. Ihre Musik öffnet einen Raum von Stille und Weite, in den Herz und Seele eintauchen können.

Mehr erfahren

Die Zuhörer dürfen einer einzigartigen neuen Kreation lauschen, gezaubert aus der Magie des Augenblicks und aus Einflüssen von Weltmusik, Jazz, Volkslied und Sakraler Musik. Intuitive Weltmusik-Improvisationen - aus der Tiefe der Stille, mit zärtlich wilden Songs of Healing and Ecstasy.

Judith Maria Günzl
Die in Köln lebende Künstlerin Judith Maria Günzl entdeckte als Kind ihre Liebe zum Klavier und zum Singen aus einer inneren Tiefe. Ihre berührenden archaischen Seelenlieder in intuitiven Sprachen fließen seitdem natürlich und vertraut. Diese Gabe eröffnet einen heilsamen Raum, den sie in Konzerten, Workshops und Einzelarbeit teilt. http://judith-maria-guenzl.de

Ishu Michael Lohmann
ist Journalist und Musiker. Durch die Beschäftigung mit der indischen Musik lernte er 2001 den Saxophonisten Charlie Mariano kennen, der ihm ein wichtiger Lehrer wurde. U.a. spielt er gegenwärtig im Intuitive Music Orchestra von Markus Stockhausen und hat gerade zusammen mit dem Pianisten Johannes Schenk die CD "Seven Tales from the river" veröffentlicht."

21. April 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Resurrexit

Österliches und Anderes von Martin Luther bis Michael Jackson

Musik für Akkordeon und Orgel von Jan Pieterson Sweelinck, Justin Heinrich Knecht, Johann Sebastian Bach, Jean Langlais u.a.

Helmut C. Jacobs Akkordeon
Stefan Kames Orgel

Mehr erfahren

Die klanglich reizvolle Kombination erklingt in diesem Konzert in Werken aus verschiedenen Stilepochen. Sicherlich war das Akkordeon in der Barockzeit noch nicht bekannt, die Literatur für Tasteninstrumente aller Artjedoch nicht so instrumentenspezifisch, dass nicht eine Interpretation auf dem Akkordeon möglich wäre. So werden hier in Partiten und Doppelkonzerten barocke Klänge auf Orgel und Akkordeon erklingen aber ebenso Bearbeitungen und Originalkompositionen aus der Romantik und der Moderne. Wenn sich Orgel und Akkordeon treffen, ist dies sicherlich ebenso ungewöhnlich aber auch spannend wie eine musikalische Begegnung von Martin Luther und Michael Jackson. Lassen Sie sich überraschen.

Helmut C. Jacobs
ist 1957 in Bonn geboren. Erster Akkordeonunterricht mit zehn Jahren, zunächst bei verschiedenen Lehrern. Solistische Ausbildung bei Guido Wagner. Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Für ihn sind zahlreiche Solo- und Kammermusikwerke komponiert worden (u.a. von Jürg Baur, Claes J. Biehl, Herbert Callhoff, David P. Graham, Christoph J. Keller, Giselher Klebe, Martin Christoph Redel). Helmut C. Jacobs befasst sich außer mit der zeitgenössischen Akkordeonmusik auch mit der heute weitgehend vergessenen Literatur für Instrumente wie die englische Concertina oder das Harmonium, die wie das Akkordeon die durchschlagende Zunge als Tonerzeugungsprinzip besitzen. Seit 1997ist Helmut C. Jacobs Professor für Romanische Philologie/Literatur­wissenschaft an der Universität Duisburg-Essen.
Im März 2014 wurde Helmut C. Jacobs ans Central Conservatory of Music in Peking eingeladen, die führende Musikhochschule in China: Er gab dort ein Konzert, hielt Vorträge zur Geschichte des Akkordeons und unterrichtete eine Master Class. Im Dezember 2016 gab er zwei Konzerte in Madrid: eines mit spanischer Musik in der Biblioteca Nacional und eines mit spanischer und deutscher Musik im Conservatorio Superior de Música de Madrid.
Seit 1988 hat er zahlreiche CDs mit Originalwerken für Akkordeon Solo und Kammermusik mit Akkordeon eingespielt.

Stefan Kames  
erhielt erhielt seine erste musikalische Ausbildung auf dem Akkordeon bei Christel und Guido Wagner. Sein erster Orgellehrer war der Ramin­-Schüler Hanno Zantke in Kamp-Lintfort. An der Kölner Musikhochschule studierte er Schulmusik, Kirchenmusik und künstlerisches Orgelspiel in der Klasse von Prof. Viktor Lukas, weitere Studien bei Prof. Dr. Wolfgang Stockmeier und dem Kölner Domorganisten Prof. Clemens Ganz.
An der Kölner Universität promovierte er in Musikwissenschaft. Neben seiner Tätigkeit als Studiendirektor für Musik und Religion am Freiherr vom Stein Gymnasium in Leverkusen konzertiert er regelmäßig als Organist. Mehrere zeitgenössische Werke spielte er für den WDR ein. Teilnahme an Orgelkursen u.a. mit Jon Laukvik, Peter Hurford, Jean-Paul Imbert, Lukas Trykar und Neithard Bethke.  Von 1986 bis 1998 war er als Kirchenmusiker an St. Katharina in Köln Niehl tätig, seit 2006 ist er einer der beiden Kirchenmusiker an der Kirche zum Heilsbrunnen in Bergisch Gladbach.

28. April 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Fumito Nunoya –Marimbaphone

Marimba Exkursion

Man kann sagen, dass Marimba Solokonzerte immer noch etwas besonderes in unseren Breitengraden sind. Die Marimba kann man sich wie ein grosses Xylophon vorstellen, mit welchem man in der Lage ist, die unterschiedlichsten Klangfarben, von klar bis warm, mit unterschiedlichen Schlägeln, Mallets genannt, zu erzeugen.
Der bekannte Maimbaspieler Fumito Nunoyaaus Japan wird in dem Programm

Mehr erfahren

eine Bandbreite dieses aussergewöhnlichen Instrumentes mit Kompositionen von J.S.Bach, Filmmusik, sowie Original Marimbakompositionen präsentieren.

Fumito Nunoya
In Akita (Japan) geboren, began Fumito Nunoya im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel und im Alter von 17 mit dem Marimbastudium. Er graduierte an der Yamagata University im Fach Musikpädagogik im Jahre 2001 und erhielt sein Master Degree als Marim¬baspieler am Boston Conservatory, wo er bei Nancy Zeltsman studierte. Er erhielt ein Stipendium und konnte sein Artist Diploma erlangen. Darüber hinaus studierte er Marimbaphon bei Patrick Hollenbeck, Tomoyuki Okada und Nanae Mimura, und den Klavierspielern Dr. Karl Paulnack, Prof. Etsuko Okazaki und Kiyomi Takeda.
Fumito Nunoya gewann 2009 den 1. Preis beim 3. Internationalen Wettbewerb Libertango in Italien, der sich auf Musik von Astor Piazzolla fokusierte. Ausserdem gewann er im Jahre 2005 den 1. Preis der “Ima Hogg Young Artists Competition” in Houston USA. Im Jahre 2002 gewann er den 3. Preis der 3. World Marimba Competition, welche von Keiko Abe gegründet wurde. Mr. Nunoya hat auch weitere Preise bei anderen nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen.

Fumito Nunoya hat Soloauftritte in den USA, Europa und Japan. Er unterrichtete und spielte bei folgenden Veranstaltungen “Zeltsman Marimba Festival”, “Keiko Abe Lausanne International Marimba Academy 2011”, “Southern California Percussion Ensemble Festival”, “Berklee Percussion Festival in Boston”, “Central Japan Percussion Festival”. Im Jahre 2005 veröffentlichte er seine erste CD, "Red Dragonfly," und die zweite CD "Der Sämann" wurde im August 2013 veröffentlicht.
Nunoya war Gastprofessor an der Hochschule für Musik in Detmold von Oktober 2009 bis Februar 2010. Seit Oktober 2010 ist er dort Marimba Lehrer, und Seit 2015 ist er Marimba Lehrer an der Kyoto City University of Arts.
Im August 2016 hat Herr Nunoya zwei CDs “Piazzolla on Marimba “ und “Classics on Marimba” beim Label Oehms Classics veröffentlicht, welche diesesmal die höchste Auszeichnung von Record Geijutsu bekommen haben. Er ist Adams Marimba Artist.

www.FumitoNunoya.com

5. Mai 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Erste Kölner Schräglage

Nachhall

A-Capella-Chormusik - experimentell und klangvoll

Der Chor feierte im letzten Jahr mit  lauter Freude und wohligen Klängen sein 20jähriges Jubiläum. Nun laden die 30 Sängerinnen und Sänger ein, mit ihnen den Klangraum Kunigunde zu genießen. Ob verhalten geflüstert,

Mehr erfahren

ob kraftvoll getönt, experimentell oder traditionell - der Chor Erste Kölner Schräglage singt Lieder quer durch Genres und Zeiten. Es erwarten Sie alte und neue, verliebt sehnende oder auch einmal gesellschaftlich Bezug nehmende Musik. Dabei ist der Chor stets für überraschende Klänge und die eine oder andere frische Brise gut.

12. Mai 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Ensemble Roger

„à 2 claviers et pédale“

Alina Loewenich Blockflöte
Justyna Skatulnik Barockvioline
Adrian Cygan Barockcello
Felix Schönherr Cembalo
Die vier MusikerInnen aus Deutschland und Polen gründeten 2018 das Ensemble Roger, nachdem sie zuvor in verschiedenen

Mehr erfahren

Konstellationen zusammengespielt haben. Das Ensemble benannte sich nach dem im 17. und 18. Jahrhundert lebenden französisch-niederländischen Drucker und Verleger Estienne Roger. Roger gelangte mit seiner editorischen Sorgfalt sowie geschmackvollen Gestaltung über die Grenzen Amsterdams hinaus zu Ruhm und erreichte mit seinen Publikationen das europäische Publikum als einer der wichtigsten Musikverleger seiner Zeit. Die vier jungen MusikerInnen nehmen die schöpferische Kraft, als auch den internationalen Scharfsinn Estienne Rogers als Inspiration und vereinen sich mit ihren unterschiedlichen Instrumenten auf der Suche nach Klangvielfalt und Originalität - Individualität trifft hier auf Homogenität. So stehen in ihrem Programm „à 2 claviers et pédale“ u.a. Stücke von Johann Sebastian Bach im Fokus, original für Orgel komponiert, die das Ensemble für ihre Besetzung neu arrangiert hat. Gemeint sind mit dem Titel „à 2 claviers et pédale“ die zwei Klaviaturen der Orgel (Manuale) sowie das Pedal für den Fuß, eine Spielanweisung für die Orgel, die sich auf zwei Oberstimmen mit Basso continuo übertragen lässt. Auch Bach hat damals einige seiner Werke und Melodien rekonstruiert und somit neu erfunden. Das Ensemble Roger setzt diese Tradition fort und findet in ihren Arrangements der Werke Bachs eine neue Klangsprache und Transparenz. Da Bearbeitungen damals generell üblich und auch sehr beliebt waren, um unter anderem Musik aus Opern für den Hausgebrauch einzurichten, ergänzt das Ensemble zu seinem Programm eine Bearbeitung von ausgewählten Stücken aus Georg Friedrich Händels Oper Alcina, sowie einem Pariser Quartett aus den Noveaux quatours en six suites von Georg Philipp Telemann.

Die Blockflötistin Alina Loewenich, geboren 1990 in Troisdorf (DE), widmet sich als Solistin und Kammermusikerin der Alten und Neuen Musik. Köln und Wien bilden zurzeit das Umfeld ihrer künstlerischen Arbeit.
2015 begann Alina Loewenich ihr Diplomstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Carsten Eckert im Konzertfach Blockflöte. Zuvor absolvierte sie den Bachelor of Music (Klasse Prof.in Ursula Schmidt-Laukamp) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie ihre künstlerische Ausbildung durch die Studiengänge Instrumentalpädagogik und Elementare Musikpädagogik ergänzte.
Wichtige musikalische Impulse erhielt sie im Unterricht und in Meisterkursen bei Dorothee Oberlinger, Maurice Steger, Walter van Hauwe, Giovanni Antonini, Kristian Bezuidenhout und weiteren SpezialistInnen der Historischen Aufführungspraxis.
Als Stipendiatin der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung trat sie als Solistin mit der Französischen Kammerphilharmonie und dem Folkwang Kammerorchester Essen auf. Desweiteren konzertierte Alina auf zahlreichen Festivals, wie dem Kölner Fest für Alte Musik, dem Festival Oude Muziek Utrecht u.a. und war Gast beim Radiosender WDR 3 in der Sendung „Tonart“.
Kammermusikalisch arbeitet sie als Gründungsmitglied mit dem golden square recorder consort, sowie weiteren Ensembles für Alte und Neue Musik.

Die Geigerin Justyna Skatulnik wurde in Piotrków Trybunalski (Polen) geboren. Sie ist Stipendiatin des Nationalen Kulturzentrums und des Präsidenten der Woiwodschaft Lodsch. 2008 begann sie ihr Violin-Studium an der Hochschule für Musik in Lodsch.
Im Jahr 2011 begann sie sich für Histosche Aufführungspraxis zu interessieren. Seitdem nahm sie Unterricht für Barockvioline bei Judyta Tupczy?ska und besuchte Kurse in Polen und Deutschland (so u.a. die 29. Internationale Händel-Akademie in Karlsruhe, die Ensemble-Akademie mit dem Freiburger Barockorchester, die Bach-Akademie mit der Akademie für Alte Musik Berlin).
2014 zog sie nach Deutschland, wo sie ihr Barockvioline-Masterstudium bei Prof. Richard Gwilt an der Hochschule für Musik und Tanz Köln begann.
2015 gewann Justyna mit dem Ensemble Cordatus den ersten Preis beim Alte Musik Forum in Pozen (Polen) und mit dem Ensemble Gradus ad Parnassum war sie Finalistin des Deutschen Musikwettbewerbs in Lübeck.
In der Saison 2015/16 war sie Mitglied des European Union Baroque Orchestra. Justyna spielt bei zahlreichen Barockorchestern und Ensembles (u.a. Concerto Copenhagen, Orchestra Age of the Enlightenment, Nederlandse Bachvereniging, Holland Baroque, La Serenissima, Ludus Instrumentalis, Altberg Ensemble, Harmonia Sacra).

Adrian Cygan wurde im Jahre 1989 in ?ód? (Polen) geboren. Schon als zehnjähriger Cellist nahm er am Wettbewerb für junge Cellisten in Bydgoszcz (Polen) teil und erreichte mit dem ersten Preis seinen ersten Erfolg. In den nächsten neun Jahren erhielt er seine theoretische und instrumentale Ausbildung in einer Klasse mit musikalischem Profil, wo ihm der ehrgeizige Kreis seiner Altersgenossen und erfahrenen Pädagogen eine schnelle musikalische Entwicklung erlaubten. Als aktiver Jugendlicher nahm er oft neue Herausforderungen an, so z.B. die Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen (Klaus Reinhardt, Adam Klocek, John Walz, Markus Nyikos, Arto Noras) oder Wettbewerben in Europa.
Im Jahr 2004 wurde er zum Stipendiat des polnischen Kulturministeriums, sowie 2006 und 2008 der Pro Bono Poloniae Stiftung ausgewählt.
Nach dem Abitur mit musikhistorischem Schwerpunkt entschloss er sich für ein Studium des modernen Cellos an der Musikhochschule in Lodz bei Prof. Stanis?aw Firlej.
Während seiner Schulausbildung und seines Studiums nahm er an mehreren Internationalen Orchesterakademien teil (Holland, Belgien, USA, Deutschland, Italien) und widmete sich inzwischen der Kammermusik. Bis 2012 spielte er mit seinem Streichquartett Navis Konzerte in Polen und im Ausland. Das Stipendium des Adam Mickiewicz Instituts erlaubte ihm eine Teilnahme am Juilliard String Quartet Seminar in New York.
Ende 2011 spielte er sein erstes Projekt als Basso Continuo - Cellist in der Barockoper Giulio Cesare in Egitto von G. F. Händel, was für ihn eine große Inspiration zur Vertiefung historischer Auffürungpraxis war.
Desweiteren nahm Adrian Cygan am Ersamus Programm im königlichen Konservatorium in Brussel bei Jeroen Reuling teil. Im Sommer 2013 schloss er sein Masterstudium in Polen ab.
Noch im selben Jahr wurde er als Student für Barockcello bei Markus Möllenbeck an der Folkwang Universität der Künste in Essen immatrikuliert. Seitdem spezializiert er sich auf das Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts und vertieft seine Kenntnisse in diesem Bereich bei verschiedenen Barockcellisten (Kristin von der Goltz, Phoebe Carrai, Nicholas Selo, Guido Larisch, Jakub Ko?ciukiewicz).
Zusammen mit dem Cicerone Ensemble (Thomas Wormitt – Traversflöte und Andreas Gilger – Cembalo/Orgel) erreichte er im September 2014 das Semifinale des Van Wassenaer Concours in Utrecht und im März 2015 wurde es beim Deutschen Musikwettbewerb mit dem Stipendium des Deutscher Musikwettbewerbs ausgezeichnet.
Seit 2014 ist er ebenfalls Mitglied des Ensemble für Alte Musik Interrogatio in Würzburg. Beim Biagio Marini Wettbewerb in Neuburg an der Donau 2015 und beim Gebrüder Graun Wettbewerb in Bad Liebenwerda 2016 wurde das Ensemble mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.
Adrian Cygan ist ebenfalls als Lehrer an verschiedenen Musikschulen am  Niederrhein tätig.

Felix Schönherr wurde in Potsdam geboren und studierte Kirchenmusik, Chordirigieren und Cembalo in Leipzig und Köln, u.a. mit Marcus Creed und Ketil Haugsand. Seit 2015 studierte er im Masterprogramm Basso Continuo in Amsterdam mit Kris Verhelst. Er hat Meisterkurse mit Enrico Baiano, Jean-Claude Zehnder und Frederick Haas besucht. Neben seiner Tätigkeit als Kirchenmusiker gibt er Konzerte als Dirigent und Continuospieler. Er ist Mitbegründer von forma Leipzig e.V., einem Verein, der sich der Förderung zeitgenössischer Musik widmet. Er arbeitete mit Orchestern wie Les Muffati Bruxelles, Bergische Symphoniker und Beethovenorchester Bonn zusammen. An der Theaterakademie Hamburg hatte er die Musikalische Leitung der Produktionen Dido and Aeneas und Membra. Als ich im Sterben lag (beide Regie: Martin Mutschler) inne. Mit seinem Barockensemble Paper Kite spielt er seit 2013 Musik für Sopran, zwei Geigen und Basso Continuo, gewann 2013 den 1. Preis beim Biagio-Marini Wettbewerb und veröffentlichte mit diesem Ensemble 2017 die CD felice un tempo bei Coviello Classics.

19. Mai 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Kammerchor CantaBanda

Der Himmel Summt

Neben der romantischen Chormusik setzt CantaBanda immer wieder Akzente mit zeitgenössischen Stücken. Ob Veljo Tormis, Hanns Eisler oder ausgewählte Perlen der Popmusik, die Programme sind abwechslungsreich und überraschend. Und deshalb dürfen Sie auch dieses Konzert mit Spannung erwarten.

Mehr erfahren

CantaBanda, das sind 25 jung gebliebene Sängerinnen und Sänger. Seit mehr als 25 Jahren begeistern sie mit einem bunten Repertoire an A Capella Stücken und Chorliedern sich und ihre Zuhörer.

26. Mai 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

RheinFlöten

Das Flötenensemble am Rhein

Die RheinFlöten sind ein neues Ensemble mit  Flötist*innen aus den großen Köln-Bonner Orchestern – Beethoven Orchester,  Gürzenich-Orchester, WDR Sinfonieorchester  – und  freiberuflichen Flötist*innen.

In seinem Repertoire hat das Ensemble bekannte Werke,

Mehr erfahren

die durch attraktive Arrangements ein neues klangliches Gesicht bekommen. Die verschiedenen Flöten – Piccolo, große Flöte, Alt-, Bass- und Kontrabassflöte – zeigen ein  breites Klangspektrum von Brillianz bis Perkussivität. Die Vielfalt der Klänge und Formen, mitreißend-melodiöse Musik, mit großer Spielfreude interpretiert: das alles macht jedes Konzert der RheinFlöten zum Erlebnis.

Mitwirkende Camilla Castellucci | Angélique van Duurling I Michael Heupel | Levke Hollmer | Christiane Menke | Hans Martin Müller | Christiane Oxenfort | Irmtraud Rattay-Kasper | Andrea Will | Freerk Zeijl

Foto: Jörg Heupel

2. Juni 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Cologne Guitar Quartet

Gitarre:
Tal Botvinik
Israel
Henrique Almeida Portugal
Ptolemaios Armaos Griechenland
Tobias Juchem Deutschland

Das Cologne Guitar Quartet ist ein einzigartiges Ensemble in der deutschen Gitarrenszene. Es wurde von vier jungen Gitarristen gegründet, die zusammen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Mehr erfahren

studiert haben. Die Musiker bringen ihre verschiedenen Musikkulturen zusammen, um die Musik für Gitarrenquartett vielseitig auszuloten. Das Repertoire ist abwechslungsreich und dynamisch und hat seinen Fokus auf historischen Originalwerken für Gitarrenensembles und auf neueren Werken, die im Besonderen für ein Gitarrenquartett geschrieben wurden.
Das Cologne Guitar Quartet wurde beim "Karlsruher Wettbewerb für die Interpretation Zeitgenössischer Musik 2015" als eines von vier unterschiedlich besetzten Ensembles mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Das Quartett erwirbt zurzeit einen Master für Kammermusik und arbeitet zusammen mit Prof. David Smeyers (Ensembleleitung Neue Musik), Prof. Roberto Aussel, Prof. Hans-Werner Huppertz und Prof. Ansgar Krause (Gitarren-Klassen).
Die Auftritte auf verschiedenen Bühnen innerhalb und außerhalb der HfMT Köln erhielten ausgezeichnete Kritiken.

https://www.cologneguitarquartet.com/

Ptolemaios Armaos
wurde 1993 in Athen geboren. Er hat das Gitarrenspiel im Alter von sechs Jahren in Griechenland begonnen, wo er 2010 sein Gitarren- und Harmoniediplom erhielt. 2011 wurde er in der Hochschule für Musik und Tanz in Köln aufgenommen, wo er bei Prof. Roberto Aussel studiert. Außerdem hat er aktiv an den Masterclasses von Roland Dyens, Oscar Ghiglia und Hubert Käppel u.a. teilgenommen.
Er hat erste Preise in nationalen Wettbewerben gewonnen und hat im „World guitar competition“ teilgenommen, bei dem er eine Ehrenauszeichnung bekommen hat. Ptolemaios Armaos tritt sowohl solo als auch in Ensembles mit Musik verschiedener Kulturen und Instrumente,  wie Konzert-, E-Gitarre, Klavier, Violoncello, Bouzouki und Baglama, auf.

Tobias Juchem
wurde 1985 in Aachen geboren und erlernte die Instrumente Gitarre und Klavier bei Csaba Székely und Hella Westendorf.  Er nahm an nationalen und internationalen Gitarrenwettbewerben teil und gewann bei „Jugend musiziert“ einen 1.Preis im Bundeswettbewerb. An der Hochschule für Musik und Tanz Köln studierte Tobias sowohl Lehramt mit Hauptfach Gitarre bei Professor Ansgar Krause, als auch den Bachelor of Music in der Gitarrenklasse von Professor Roberto Aussel. Weiterhin besuchte er zahlreiche Meisterkurse unter anderem bei Lorenzo Micheli, Goran Krivokapic, Thomas Müller-Pering und Dale Kavanagh. Heute unterrichtet Tobias Juchem an verschiedenen Musikschulen in Köln und an der Offenen Jazz Haus Schule.

Henrique Almeida
studierte Gitarre am ESMAE (Porto) und Master of Music an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Prof. Roberto Aussel. Henrique hat verschiedene Internationale Wettbewerbe gewonnen und in vielen wichtigen Konzertstätten in Europa gespielt. Zurzeit studiert er Master of Music am Konservatorium von Maastricht bei Prof. Carlo Marchione.

Tal Botvinik
begann mit dem Gitarrenunterricht als er 11 Jahre alt war in der lokalen Musikschule in Jerusalem. In seiner Zeit an der Jerusalemer Musik Gymnasium für Musik und Tanz studierte er unter anderem bei Irit Even Tov. In seinem Militärdienst nahm er am Programm für „Outstanding Musicians“ teil und erwarb parallel dazu seinen Bachelor of Music an der Jerusalemer Musik Hochshcule bei Ruben Seroussi. In 2014 erwarb Tal den Master of Music an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei dem weltberühmten Gitarristen Roberto Aussel. Zur Zeit erwirbt er einen Master in Neuer Musik. Tal hat mehrere nationale und international Gitarrenwettbewerbe gewonnen. Er spielte als Solist mit Orchestern wie dem „Jerusalemer Symphonie Orchester“ und dem „Jerusalemer Akademie Orchester“. Er hat Rundfunk-Aufnahmen für „Israel Broadcasting Authority“ gemacht, was als Teil des „Youth at the Center“-Programms im Jerusalemer Music Center stattfand. Tal wurde Stipendiat der Alfred Toepfer „Concerto-Musik Stipendien” Stiftung.

9. Juni 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Duo Misa

Preziosen für Horn & Harfe

Michael Hielscher Horn
Isabelle Marchewka Harfe

Das  Duo Misa spielt Werke von Duvernoy, Boieldieu, Spontini, Longinotti, Damase und Andrès

Michael Hielscher,
geboren 1973 in Düsseldorf, erhielt im Alter von 10 Jahren

Mehr erfahren

an der Clara Schumann Musikschule seinen ersten Hornunterricht. Nach dem Umzug der Familie in das Bundesland Hessen studierte er mit 14 Jahren als Jungstudent bei Prof. Marie-Luise Neuenecker an der Hochschule für Musik in Frankfurt. Während dieser Zeit sammelte er seine ersten Orchestererfahrungen u.a. im Landesjugendorchester Hessen und machte den ersten Preis bei Jugend Musiziert.
Nach der Zeit als Wehrpflichtiger im Heeresmusikkorps 7 in Düsseldorf setzte Michael Hielscher sein Musikstudium an der Folkwang Hochschule Essen bei Prof. Wolfgang Wilhelmi und Prof. Frank Lloyd fort. Parallel zum Studium spielte er als Praktikant im Gießener Sinfonieorchester und als Aushilfe in verschiedenen Berufsorchestern. Seitdem er von einem Konzertexamensstudiengang am Londoner Royal Collage of Music nach Deutschland zurück gekehrt ist, lebt Michael Hielscher als freiberuflicher Hornist in Düsseldorf.

Isabelle Marchewka,
1987 in Köln geboren, fing mit 9 Jahren an, Gitarre zu spielen und bekam seit ihrem 14. Lebensjahr Harfenunterricht an der Rheinischen Musikschule Köln und gewann Bundespreise bei Jugend musiziert. 2006 nahm sie Unterricht an der Musikhochschule Köln. 2007-2011 studierte sie Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Harfe an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf mit dem Abschluss Diplom Musikpädagogin. 2009 bekam sie ein Stipendium der EON-AG und sie war Mitglied der Stiftung "Live Music Now Rhein-Ruhr". 2011 bis 2012 belegte sie an der RSH Düsseldorf den Masterstudiengang „Orchesterspiel“ (in Kooperation mit dem Orchesterzentrum NRW in Dortmund), und von 2012 bis 2014 studierte sie den Masterstudiengang Künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Darstellende Kunst und Musik Mannheim bei Prof. Anne Hütten mit der Abschlussnote 1,0. Sie ist Harfenlehrerin der Musikschulen Hilden und Dormagen und nahm an einigen Meisterkursen teil. Im November 2014 gewann sie einen 2.Preis beim 7.VDH-Wettbewerb (ein 1.Preis wurde nicht vergeben). Konzertreisen führten sie bisher auch nach England, Holland, Italien, Frankreich, Österreich und in die Schweiz. Momentan wirkt sie in der Spielzeit 2018/2019 bei der Theaterproduktion Menschen im Hotel mit dem Rheinischen Landestheater Neuss mit. Sie spielt in verschiedenen Orchestern in Deutschland, z.B. im Sinfonieorchester Witten unter der Leitung von Tobias van de Locht.

23. Juni 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Camerata St. Anna

Europa – vereint in der Musik 

Barocke Ensemblemusik von Johann Joseph Fux, Domenico Sarri, Johann Christian Bach und  Carl Philipp Emanuel Bach

Leitung: Walter Liedtke

Die Komponisten des Programms arbeiteten über ganz Europa verstreut: Johann Joseph Fux als Kapellmeister

Mehr erfahren

am Wiener Stephansdom und Hofkapellmeister der Habsburger. Domenico Sarro (auch „Sarri“) beherrschte als führender Komponist für einige Jahre die Opernbühne in Neapel. Georg Friedrich Händel lebte als Opernunternehmer in London. Carl Philipp Emanuel Bach arbeitete an den Hauptkirchen in Hamburg sowie am Hof Friedrichs des Großen in Potsdam, sein jüngerer Halbbruder Johann Christian Bach in Mailand und London.
Genauso vielfältig wie die Orte ihres Wirkens sind die musikalischen Formen der Barockmusik, die in diesem Programm zu hören sind: Ouvertüre, Sinfonie, Solokonzert und Orchestersuite. Die führenden Komponisten in ganz Europa kannten die Werke ihrer Zeitgenossen. Der musikalische Austausch der Stile und Formen funktionierte – zur Bereicherung aller.

Das Kammerorchester Camerata St. Anna ist eine Laienkammermusikgruppe. Die aktuelle Besetzung: Streicher, zwei Flöten, zwei Oboen, Fagott und Cembalo bzw. Orgel.

Programm:
J. J. Fux: Ouverture aus der »Ouverture in d-moll«
D. Sarri: Concerto a-moll für Blockflöte und Orchester (Solistin: Alexa Eicken)
G. F. Händel: „Wassermusik“, Sätze Nr. 4+10
J. Chr. Bach: Orgelkonzert in Es (Solistin: Ursula Schulten)
C. Ph. E. Bach: Sinfonie in e-moll

Alexa Eicken
hat Geschichte und Spanisch in Köln sowie Blockflöte in Düsseldorf studiert (künstlerische Reifeprüfung, diverse Meisterkurse) und ist heute als Prozessmanagerin tätig. Seit 2014 ist sie als Quer- und Blockflötistin Mitglied von "Camerata St. Anna".

Ursula Schulten
hat in Köln Schul- und Kirchenmusik sowie Mathematik studiert und arbeitet an der Gesamtschule Rodenkirchen. Daneben ist sie als Organistin und Continuo-Spielerin tätig. 

Walter Liedtke
hat in Köln Kirchenmusik studiert und arbeitet heute als Musikjournalist und Geschäftsführer einer Kölner Kommunikationsagentur. Er hat die „Camerata St. Anna“ 1989 mit gegründet und leitet sie seitdem fast ohne Unterbrechung.

 

30. Juni 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Klangreise 12

Intuitive Musik und Improvisationen zwischen kontemplativer Stille & expressiver Klangfülle

Bei der von Hinnerick Bröskamp im Klangraum-Kunigunde kuratierten Reihe Klangreisen begeben sich Musiker aus verschiedenen Musikkulturen und Stilrichtungen gemeinsam auf eine musikalische Reise im Spannungsfeld zwischen kontemplativer Stille und expressiver Klangfülle. Im Mittelpunkt der Konzerte steht improvisierte, intuitive Musik

Mehr erfahren

des Augenblicks, geprägt von innerer Präsenz, unmittelbarem Ausdrucks und inspirierendem Zusammenspiel.Liebhaber verschiedener musikalischer Stilrichtungen, von traditioneller Ethnomusik, Weltmusik, Fusion, Jazz oder auch klassischer Moderne erleben bei den Klangreisen ungewöhnliche Klangmomente und -welten. Ausgangspunkt einer jeden Reise ist, dass die Musiker in dieser Formation zum ersten Mal zusammenspielen.

Auf eine gemeinsame Klangreise gehen an diesem Sonntag:

Informationen zu den Musikern folgen in Kürze.

7. Juli 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Kairos-Ensembles

Werke von Antonín Dvorák und Anton von Webern

Bärbel Klein Violine
Karel Walravens Violine
Doris Funke  Viola
Marei Seuthe Violoncello
Claudius Roller Klavier

Die Anfänge des Kairós-Ensembles liegen schon 3 Jahrzehnte zurück. Die Gründerinnen, Marei Seuthe, Bärbel Klein, Doris Funke fanden

Mehr erfahren

in der Hochschule für Musik in Köln zusammen, wo sie u.a. beim Amadeus-Quartett Kammermusikunterricht hatten.
Vor 2 Jahrzehnten wurde Claudius Roller der Pianist des Ensembles. Im April 2017 kam Karel Walravens als weitere Violine hinzu.
Das Ensemble konzertiert mit Programmen in variablen Besetzungen, vom Duo bis Quintett. Dabei liegen thematische Konzepte zugrunde.
Das Repertoire reicht von der Klassik bis zur klassischen Moderne.

Programm:
Antonín Dvorák - Klavierquintett in A-Dur, op. 81
Anton von Webern - Langsamer Satz (1905) für Streichquartett
Anton von Webern - Stücke für Violine und Klavier op. 7

Claudius Roller
Aufgewachsen in Süddeutschland. Klavierunterricht  bei Karl-Wilhelm Berger in Stuttgart bis 1985. Danach Studium in den Fächern Instrumentalpädagogik und Tonsatz mit Hauptfach  Klavier bei Aloys Kontarsky und Peter Degenhardt an der Hochschule für Musik Köln. Zusatzausbildung  im Fach Dispokinesis bei G.O. v. de Klashorst. Seitdem in Köln als Klavier-Pädagoge an der Carl-Stamitz-Musikschule und als freischaffender Pianist tätig.

Karel Walravens
Studierte Violine am Robert-Schumann-Institut in Düsseldorf bei Prof. Helga Thoene..
Intensives Kammermusikstudium bei den Mitgliedern des Amadeus-Quartett. (Musikhochschule Köln) und Sandor Devich (Bartók-Quartett)
Umfangreiche kammermusikalische Konzerttätigkeit in verschiedenen Besetzungen (Streichquartett, Klaviertrio, -Quartett und –Quintett).
Langjährige freiberuflicheTätigkeit als Orchestermusiker und Instrumentalpädagoge.
Seit 2011 Leiter der städtischen Musikschule der Stadt Troisdorf.

Marei Seuthe,
geboren in Köln,verlegte nach ihrem Cellostudium an der Musikhochschule Köln und einer anschließenden Gesangsausbildung ihren Schwerpunkt auf klassische Kammermusik, Improvisation und Neue Musik. So gestaltete sie als Musikerin und Performerin mehrere Tanztheaterproduktionen, erarbeitete mit den Ensembles Foliafolie und Cello en Vogue inszenierteKonzerte für den WDR  und trat mit dem improvisierenden Chor Millefleurs bei internationalen Festivals auf. Einige ihrer Projekte wurden als CD veröffentlicht, zuletzt das Duoprojekt „Satiesfactory“ mit Dietmar Bonnen (2012) und die CD „Y“ mit dem Gitarristen Phil Reptil aus Paris (2016). 2009 wurde sie als Bühnenmusikerin mit der Produktion Wunschkonzert des Schauspiels Köln zum Berliner Theatertreffen eingeladen und war 2012 und 2014 guest artist beim New Directions Cello Festival in Ithaca, New York.

Doris Funke
Studium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Werner Neuhaus, Violine,
anschließend Beginn der musikpädagogischen Arbeit an der Carl-Stamitz-Musikschule, Rheinische Musikschule. Wechsel zur Viola mit Unterricht bei Prof. Karin Wolf, seit dem als Bratschistin freischaffend in diversen Ensembles in Köln, Bonn, Düsseldorf tätig. Regelmäßige kammermusikalische Konzerte in unterschiedlichen Besetzungen, Schwerpunkt Klavierkammermusik.

Bärbel Klein
Aufgewachsen in Köln – Porz, während der Schulzeit vielseitige musikalische Ausbildung u.a. an Blockflöte, Gitarre, Klavier und Violine.
Anschließendes Studium der Schulmusik und Instrumentalpädagogik , Hauptfach Violine bei Prof. Werner Neuhaus, an der Hochschule für Musik, Köln.
Es folgten weiterführende Studien bei Walter Schreiber, Berta Volmer und Christiane Hutcap.
Heutiger Schwerpunkt ist  die Dozententätigkeit an der Carl – Stamitz Musikschule , sowie das Konzertieren in diversen kammermusikalischen Besetzungen von Duo bis Quintett.

14. Juli 2019


17:00 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Trio Heaven’s Joy

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Mehr erfahren