Logo des Klangraum Kunigunde Logo Kirche im Veedel

Programmvorschau

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den kommenden Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Adresse: Kirche St. Heinrich und Kunigund, Simon-Meister-Straße 1 (Schillplatz), 50733 Köln.
Lageplan

1. März 2020


17 Uhr
10 € - VVK Buchhandlung Blücherstr. 3

Gisela Berndt (voc) & Gero Körner (Piano)

Nach Norden - Poetische Songs treffen subtiles Pianospiel

Reizvolle Jazz- Latin- und Blueskompositionen verbinden sich mit poetischen deutschen Texten zu ausdrucksstarken, atmosphärischen Klangbildern.

Mehr erfahren

„Komm, ich mal’ dir unsere Farben auf die große Häuserwand …“, so heißt es in einer Liedzeile von Gisela Berndt. Eben dies geschieht, wenn die Songwriterin und Sängerin aus Köln ihren lyrischen Tuschkasten für uns öffnet. Gisela Berndt malt – mit ihren Texten und mit ihrer Stimme. Wie mit leichter Hand skizziert entwirft sie Szenarien des Lebens, begibt sich auf vielschichtige innere Reisen, auf die Suche nach der Wahrheit, lässt Erinnerungen bildhaft Gestalt annehmen. Niemals laut und plakativ sind die Text – und Klanggemälde dieser Künstlerin. Vielmehr gleichen ihre Geschichten einem schillernden Aquarell: Zwischentöne, sich überlagernde Ebenen, flirrendes Licht – und Schattenspiel. So wie der Maler mit Wasser und Pigment sein Werk auf Leinwand zum Leben erweckt, so erschafft Gisela Berndt mit berückend klarer Sprache größte Komplexität ihrer Lyriks – die ihre Stimme dann zum Funkeln bringt. Die Leinwand sind wir, lassen uns einfangen von dieser Stimme, die zugleich von Leichtigkeit wie sinnlichem Tiefgang zeugt.

Gero Körner ist ein Ausnahmetalent an den Tasten, vielseitig, kreativ und in allen Stilrichtungen zu Hause. Er ist maßgeblich an den Kompositionen der Songs beteiligt und begleitet Gisela Berndt mit seinem empathischen Pianospiel.

Gisela Berndt  widmet sich seit vielen Jahren dem Jazzgesang. Zur Komposition kam Sie über Ihre in deutscher Sprache verfassten literarischen Texte und Gedichte, denen sie eine klangliche und rhythmische Entsprechung jenseits des Mainstreams geben wollte. Sie schrieb Melodien zu ihren Texten und in Zusammenarbeit mit anderen Musikern entstand daraus 2016 das Debüt-Album Zwischen den Tagen,  veröffentlicht bei Dog & Bone Records. Schon kurz nach dieser Veröffentlichung entstanden neue Texte, Songideen und Melodien, die Gisela Berndt musikalisch so umsetzen wollte, dass Musik und Sprachinhalt noch stärker korrespondieren. In Gero Körner  fand sie den idealen Partner für dieses Projekt und gemeinsam mit ihm produzierte sie in relativ kurzer Zeit dann die zehn neuen,  Songs der -von der Fachpresse einhellig gut bewerteten- CD nach Norden, die Mons Records Ende 2018 veröffentlichte.

Gero Körner ist ein äußerst vielseitiger und gefragter Pianist.  Seine professionelle Ausbildung zum Jazz-Pianisten erlangte er an der Hochschule für Musik und Tanz, Köln bei Frank Chastenier und Prof. John Taylor und er bekam gleichzeitig eine klassische Klavierausbildung bei Prof. Valeri Minenkov.  In seinen eigenen Projekten widmet sich Gero Körner mit Vorliebe der Kartografierung musikalischer Grenzverläufe, erkundet die Möglichkeiten eines Genres, sucht Querverbindungen und schafft neue Klangräume. Auf seinem Debüt-Album widmete sich der Pianist  der Hammondorgel und veröffentlichte 2010 das vom Soul und Jazz-Funk inspirierte Album TRUTH feat. Soleil Niklasson. Im GERO KÖRNER TRIO beschäftigt er sich virtuos mit der hohen Kunst des Klaviertrios im Jazz. Er bedient sich dabei eigenen Arrangements von Pop-Hits der letzten 40 Jahre. Das Album „plays greatest hits“ spielte Körner mit den Musikern der WDR-Bigband John Goldsby, Bass und Hans Dekker, Drums ein. Im April 2019 nahm er mit dem Projekt HESSE KOERNER PETROV ein Album in New Orleans/USA auf. Er ist außerdem ein gefragter Sideman und Gast-Solist für renommierte Künstler aller musikalischen Disziplinen. Regelmäßig konzertiert er als Solist oder Kammermusiker bei Klassik-Veranstaltungen. Seit 2010 ist er Lehrbeauftragter für Klavier an der Folkwang Universität der Künste, Essen.

 

15. März 2020


17 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Chor Umoja

Afrikanische Chormusik

Ansteckende, gesungene und getanzte Lebensfreude

Leitung: Michel Sanya Mutambala

Der Chor „Umoja“ (deutsch: Gemeinschaft) besteht seit vier Jahren und wurde von dem kongolesischen Chorleiter Michel Sanya Mutambala gegründet,

Mehr erfahren

der seit gut 20 Jahren in Deutschland lebt und aus seiner Liebe zur Musik seine Profession gemacht hat. Inzwischen ist „Umoja“ auf ca. 40 Mitglieder angewachsen. Das Repertoire umfasst Lieder in verschiedenen afrikanischen Sprachen, die teils vierstimmig vom Chorleiter arrangiert wurden. Die ohne Notenblatt gesungenen mitreißenden Lieder werden mit Tanz und rhythmischer Trommelbegleitung vorgetragen. Oft wird das Publikum mit einbezogen, das gerne in den fröhlichen Gesang einstimmt. Viele Lieder haben einen spirituellen Hintergrund, einige sind Friedenslieder, andere wiederum drücken pure Lebensfreude aus. Ebenso wie im Vorjahr wird „Umoja“ auch dieses Mal das Publikum begeistern.

22. März 2020


17 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

opia - l‘amour fou

Französische Chansons der Renaissance - Liebeslieder der franko-flämischen Schule

Eva Leonie Fegers Blockflöten und Gesang
Alina Loewenich Blockflöten
Paula Pinn Blockflöten
Fabio Kapeller Percussion

 opia spielt Werke von Alexander Agricola, Antoine Brumel, Nicolai Gombert, Josquin Desprez u. a.

Mehr erfahren

So unvorhersehbar und vielfältig wie die Liebe selbst sind auch ihre Lieder. 

Im Fokus des Programmes stehen französische Chansons der Renaissance – interpretiert mit Blockflöten, Gesang und Perkussion. Die Werke kreisen um das Thema der Liebe und die verschiedenen Gefühlszustände der Liebenden: Hoffnung und Enttäuschung, Glückseligkeit und Verzweiflung, Begierde und Verachtung spiegeln nur einen Bruchteil wider. Es erklingen weltliche Kompositionen der franko-flämischen Schule. In dieser erlebten die mehrstimmigen und komplex kontrapunktischen Kompositionen des 15. und 16. Jahrhunderts eine enorme Entwicklung – der emotionale, direkte Ausdruck ging jedoch nie verloren. 

www.opiamusic.com

29. März 2020


17 Uhr
Eintritt auf Spendenbasis

Duo Segotal feat. Dariya Maminova

Klassisches Duo trifft auf Komponistin zeitgenössischer Musik

Ségolène de Beaufond Violine
Tal Botvinik Gitarre
Daria Maminova Komposition, Piano, Gesang

Die klassische Duo-Besetzung (Violine und Gitarre) trifft auf Elektronik.

Mehr erfahren

Die drei Musiker*innen experimentieren, vermischen diese Klänge und erforschen damit den Grenzbereich zwischen den Genres.

Das Duo Segotal ist zuerst eine grosse Freundschaft. Die Wege von Ségolène de Beaufond aus Versailles und Tal Botvinik aus Jerusalem trafen sich in Köln. Dort haben die zwei jungen Musiker an der Hochschule für Musik und Tanz ihr Masterstudium abgeschlossen, unter anderem mit Schwerpunkt in Kammermusik. Die beiden Wahlkölner spielen mittlerweile seit vielen Jahren Europaweit Konzerte als Duo.

Der originellen Kombination von Violine und Gitarre haben die zwei Freunde eine grosse und gleichzeitig schöne Herausforderung gefunden. Sie arbeiten und forschen leidenschaftlich an Originalen und Arrangements für diese Besetzung. Ihr Repertoire reicht vom XVII. Jahrhundert über Tango oder Filmmusik bis hin zu Neuer Musik. Im Mittelpunkt stehen dabei immer Neugier, Vertrauen, Fantasie und vor allem, der Spaß am Zusammenspiel.

Dariya Maminova (*1988) ist Komponistin, Pianistin, Sängerin und Interpretin. Sie kommt aus Sankt-Petersburg und studiert momentan an HfMT Köln elektronische Komposition bei Prof. Michael Beil. Sie arbeitet im Bereiche zeitgenössische instrumentale und elektronische Komposition, Improvisation, Musiktheater. Sie ist Interpretin und Komponistin im «MAMI NOVA project» (www.mami-nova.com), gegründet gemeinsam mit ihrer Schwester Malika Maminova (Schlagzeug) im Jahr 2012. Dariya Maminova studierte Klavier und Komposition am staatlichen Konservatorium Sankt Petersburg,sowie Komposition an der Hochschule für Musik Detmold mit Prof. Fabien Lévy und an der HfMT Köln mit Johannes Schöllhorn und Brigitta Muntendorf.